Was kann man noch machen

Diskutiere Was kann man noch machen im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich hab mir den anderen Faden jetzt auch mal durchgelesen, für mein Empfinden ist da ne ganze Menge schief gelaufen.. Die 4 wurden nach ein paar...
  • Was kann man noch machen Beitrag #41
Ich hab mir den anderen Faden jetzt auch mal durchgelesen, für mein Empfinden ist da ne ganze Menge schief gelaufen..
Die 4 wurden nach ein paar Tagen mehr oder weniger zusammen geschmissen..
Das kann gut gehen klar, oft aber leider nicht.
Es ist keine 3 Monate her das sie eingezogen sind und du hast die Flinte quasi schon ins Korn geworfen.
Eine Zusammenführung ist Arbeit, das funktioniert nicht von heute auf morgen und kostet unter Umständen viel Zeit.
Was hast du getan damit die Katzen positive Momente miteinander erleben?
Bei meiner Freundin und ihren 4 Katzen hat es ein Jahr gedauert bis es eine relativ harmonische Gruppe war.
Du hast schon davon gesprochen die Neuzugänge abzugeben und jetzt ist der „Störenfried“ verschwunden und soll mit 2 weiteren überaus aktiven kitten ersetzt werden..
ich würde dir wirklich ans Herz legen, das ganze zu überdenken.. dich vielleicht auch nochmal in die langsame Zusammenführung einzulesen und die Sache wirklich mit Ruhe und sehr bedacht anzugehen..
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #42
  • Was kann man noch machen Beitrag #43
Ich hab mir den anderen Faden jetzt auch mal durchgelesen, für mein Empfinden ist da ne ganze Menge schief gelaufen..
Die 4 wurden nach ein paar Tagen mehr oder weniger zusammen geschmissen..
Das kann gut gehen klar, oft aber leider nicht.
Es ist keine 3 Monate her das sie eingezogen sind und du hast die Flinte quasi schon ins Korn geworfen.
Eine Zusammenführung ist Arbeit, das funktioniert nicht von heute auf morgen und kostet unter Umständen viel Zeit.
Was hast du getan damit die Katzen positive Momente miteinander erleben?
Bei meiner Freundin und ihren 4 Katzen hat es ein Jahr gedauert bis es eine relativ harmonische Gruppe war.
Du hast schon davon gesprochen die Neuzugänge abzugeben und jetzt ist der „Störenfried“ verschwunden und soll mit 2 weiteren überaus aktiven kitten ersetzt werden..
ich würde dir wirklich ans Herz legen, das ganze zu überdenken.. dich vielleicht auch nochmal in die langsame Zusammenführung einzulesen und die Sache wirklich mit Ruhe und sehr bedacht anzugehen..

Babu IST ein sehr selbstbewusster Kater (gewesen). Wo Ekon nur quakend unzufrieden herumlaufen tut oder einen vor der Türe beschmust ihn rauszulassen... Babu sprang an der Tür hoch, 10x, 20x. Hat gejault dabei. Hat trotz 1-2 x halbstündig spielen mit Reizangel (auch lauern lassen) immer noch Energie gehabt gleich weiter seine Wünsche zu untermauern. Als wir die Katzen zum Ende hin trennen mussten und er rein wollte von der Dachterrasse, sprang er am Glas hoch und hat sich in die Silikonfugen gehängt (!) und dran höher gezogen. Wer das nicht mitbekommen hat, glaubt einem das nicht. Hat nächtelang die Holzfenster bearbeitet mit alter Klappöffnung bis das Fenster aufgegangen ist, und sich danach in die geschlossenen Rolladen gehängt. Wollte IN mein Schlafzimmer (mit dem Fenster das er mal aufgekommen hat) und ist stundenlang GEGEN die Tür von außen gesprungen, sich an die Klinke gehängt und gejault." Ihm " gehörte da die Dachterrasse ,er wollte trotzdem in mein Schlafzimmer.

Das waren Gebaren innerhalb der ersten zwei Monate, mit steigender Intensität. Ich fragte mich durch mit dem Freigang, da war von 4 Wochen für erfahrene Freigänger bis hin zu mehreren Monaten alles dabei. Hab es schließlich gemacht, jetzt ist er weg. Von zwei Wochen lang auf Zuruf kommen (macht das eine Katze ohne Beziehung zum Menschen? Ich meine nein) bis spurlos verschwinden.

Was sich abzeichnet, Ekon findet es so zu Hause zu öde. Er darf mit Tracker ja raus, aber kommt schnell wieder. Er hat die ersten Tage extremst gequakt, jetzt nur häufiger bis friedlich. Katzen verlieren den Bezug zueinander. Wir haben darüber gesprochen Ekon abzugeben bevor er nun aus Langeweile auf dumme Ideen kommt, oder um orientieren. Ich kann den gelangweilten Ekon net guten Gewissens den ganzen Tag alleine lassen mit den alten. Den separieren wir sicherheitshalber wenn wir lange weg sind und haben alles auf oder sind alle um die Couch versammelt wenn wir da sind. Spielen Futterspiele mit allen dreien zusammen (das Einzige was alle gemeinsam haben und machen.
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #44
Du hast dir da eine super aktive Rasse ausgesucht, hast sie nicht richtig mit deinen Uris vergesellschaftet. Du hast dich wenig bis garnicht damit auseinandergesetzt offensichtlich.
Und nun denkst du darüber nach dir bengalen anzuschaffen die ebenso aktiv sein können.
Nicht mal 2 Wochen nachdem dein Kater verschwunden ist.

Niemand sagt das Ekon ewig ohne Kumpel bleiben soll, aber zumindest 2-3 Monate würde ich persönlich abwarten,die Gruppe zur Ruhe kommen lassen, schauen ob Babu auftaucht und in der Zwischenzeit kannst du dich nach einem Kater in Ekons alter umschauen, der super sozial ist und auch mit den uris klar kommt.

Deine Uris sind aktuell schon massiv gestresst, hattest du schonmal kitten?
da ist es auch egal ob Bengale oder nicht, mit 4-5 Monaten haben meine Kater non stop gekämpft, Grenzen ausgetestet und sind wie vom Hafer gestochen durch die Bude gewetzt von früh bis spät
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #45
Ich hab jetzt extra noch mal den ersten Thread gelesen.
Du hast von Anfang an ignoriert, dass Dir deutlich gesagt wurde, dass Deine Pläne an den Bedürfnissen aller vier Katzen völlig vorbeigehen.
Einen super aktiven Freigänger abwechselnd ein- und ausssperren, an der Leine durch die Gegend rennen..... und sich dann wundern dass er hohl dreht. Hm, kann ich nicht nachvollziehen.

Deine Katzen mussten dafür ganz bitter bezahlen. Bitte mach nicht genau das Selbe noch mal sondern denk erstmal in Ruhe darüber nach, ob Katzen überhaupt etwas für Dich sind, ob es nicht wirklich besser wäre Ekon in ein geeignetes zu Hause zu geben .....
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #46
Und Thema Flinte ins Korn geworfen.

Was soll man noch machen wenn Kater vom Freigang reinkommt und alte Katzen drangsaliert. Mein letzter Strohhalm war der Freigang. Die alten haben sich etwas beruhigen können weil er ruhiger war die zwei Wochen, er war nachts endlich am Schlafen. Und wenn Shari sich mal an ihm vorbei geschlichen hat hat er sie angelauert und ist voll drauf. Sie saß auf dem Baum und er ist den Stamm hoch ihr hinterher. Zu dem Zeitpunkt hat dann U'cha die Darmerkrankung so richtig bekommen, brauchte Infusionen etc. und da war der Punkt erreicht. Das beide gehen müssen, wir hätten sie nicht getrennt.

Erst seit er weg ist, kommt Ruhe zurück. Ich sehe es realistisch, ich hab nirgends die Suchen beendet, aber ich glaube einfach nicht, daß er bei Heimkehr gleich sein wird. Dann sitzen 3 Katzen in "seinem" Revier und man würde sehen was er draus macht, so dominant und territorial wie er sich gezeigt hat
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #47
Und wenn Shari sich mal an ihm vorbei geschlichen hat hat er sie angelauert und ist voll drauf. Sie saß auf dem Baum und er ist den Stamm hoch ihr hinterher. Zu dem Zeitpunkt hat dann U'cha die Darmerkrankung so richtig bekommen, brauchte Infusionen etc. und da war der Punkt erreicht. Das beide gehen müssen, wir hätten sie nicht getrennt.
Hätte hätte Fahrrad, ich weiß.. Aber das hätte sich eventuell vermeiden lassen können, indem man die Tiere langsam und mit einer Gittertür zusammenführt.
Türlich gibt es oft genug Fälle wo noch moderiert werden muss, aber die Chance ist schon höher das es dann besser funktioniert und eben nicht gestalkt und gemobbt wird.
Vielleicht kannst du dich für die Zukunft mal einlesen in den Bereich
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #48
Ich hab jetzt extra noch mal den ersten Thread gelesen.
Du hast von Anfang an ignoriert, dass Dir deutlich gesagt wurde, dass Deine Pläne an den Bedürfnissen aller vier Katzen völlig vorbeigehen.
Einen super aktiven Freigänger abwechselnd ein- und ausssperren, an der Leine durch die Gegend rennen..... und sich dann wundern dass er hohl dreht. Hm, kann ich nicht nachvollziehen.

Deine Katzen mussten dafür ganz bitter bezahlen. Bitte mach nicht genau das Selbe noch mal sondern denk erstmal in Ruhe darüber nach, ob Katzen überhaupt etwas für Dich sind, ob es nicht wirklich besser wäre Ekon in ein geeignetes zu Hause zu geben .....

Ich bin mit Babu "sofort " spazieren gegangen, weil er raus wollte und dass eine ganze Weile nicht durfte, und ich wollte genug Beschäftigung bieten. Ich hätte ihn eh nicht drin halten können. War dann am Ende auch klar trotz allem Hoffen am Anfang.

Die Meinungen driften so stark auseinander. Von Katzen aus Kattery sind gut genug sozialisiert die kennen die Regeln bis hin zu Jackson Galaxy "no Eye-contact till..." bis hin zur Netztür, Babytüre, Wäscheständer??? Man hat viel Auswahl. Meine früheren Katzen waren zu zweit als Nummer 3 zugelaufen ist. Schüchterne Kätzin zu zwei ruhigen Katern. Wurde recht schnell gut. Hab sie immer wieder in ihren Bereich getragen und zu den Katern gebracht ins Wohnzimmer. Die lebten ihr Leben gut zusammen. Schwiegereltern haben auch 4, allen Alters, hab mich viel ausgetauscht und am Ende Stück für Stück im Beisein zusammen gelassen wie ich schonmal gut mit gefahren bin
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #49
Hi @Salem,

ich habe mir jetzt nochmal alle deine Posts seit Anfang Mai und einige von davor durchgelesen, um die Situation besser einordnen zu können, denn ich muss gestehen, dass ich zwar immer mal wieder bei dir mitgelesen, das aber auch immer wieder gelassen habe, weil ich dann immer Bauchschmerzen hatte.
Dein Umgang mit den Katzen hört sich immer wieder so kalt und distanziert an. Dein Kater ist seit gerade mal 11 Tagen (gestern waren es 11 Tage) nicht nach Hause gekommen und du schreibst:



Ich glaube, du hast nie eine richtige emotionale Bindung zu diesem Kater aufgebaut oder wie sonst kannst du so kalt drüber schreiben?



Oh wow, er bekommt nochmal eine Chance. Wie gütig von dir. 🙄
Sorry, aber ich kann es mir echt nicht verkneifen sarkastisch zu sein, denn ich bekomme bei deiner Wortwahl immer wieder Bauchschmerzen. Hier mangelt es akut an Wärme, Verständnis, Akzeptanz. Du hast die beiden Kater Mitte Mai bekommen, Ende Juli kommt der eine vom Freigang nicht mehr zurück; nach 8/9 Tagen telefonierst du schon herum, um erneut ein Katerpärchen aufzunehmen und falls der "Alte" wieder auftaucht, bekommt er von dir nochmal eine Chance? Eine Chance für was? Für dich ist die Zusammenführung bereits durch und gescheitert, Babu wurde schon in den letzten Tagen zunehmend zum Buh-Kater stilisiert und mit jedem weiteren Posting scheint sich deine Überzeugung zu verfestigen, dass augenscheinlich alles nur an Babu lag, der gemobbt hat (haben soll).
Schon mal drüber nachgedacht, dass ihn vielleicht jemand einfach eingesteckt hat? Immerhin ist er eine Savannah, eine ziemlich teure Katzenrasse. Hast du eigentlich seine Züchterin informiert? Vielleicht hätte sie ihn gerne zurück. Machst du dir keine Sorgen und Gedanken, dass er vielleicht irgendwo angefahren wurde und elend leidet? Wie kannst du mit dieser Ungewissheit leben und einfach so die nächste Seite aufschlagen?




Was soll denn mit dem "braven" Ekon passieren? Quakt er dir zu viel? Nicht ruhig genug? Die Altkatzen waren ja ruhig, warum musstest du unbedingt noch zwei Jungspunde dazu nehmen und die Harmonie stören?
Ach ja...:


Es ist nicht so, dass ich keinen Verständnis für traumatische Verluste hätte, aber wenn man sich z.B. auch das Video mit deinem "Spaziergang" mit Babu an der Leine anschaut, dann hättest du doch lieber einen Hund adoptieren sollen. Dann hättest du jeden Tag lange Spaziergänge an der Leine führen können. Dann hättest du auch erwarten können, dass dein Hund auf dich hört. Katzen hören auch, aber anders. Ganz anders. Außerdem braucht man unendliche Geduld.




Jedes Mal, wenn die Katze etwas tut, was dir nicht passt, musst du tatsächlich aufstehen und hingehen.
Als meine Max noch ein Kitten war - vor etwa 8 Jahren - wollte ich nicht, dass sie auf die Küchenarbeitsplatte springt. Sie wollte aber, also ist sie gesprungen. Nur vom Küchentisch aus tadeln oder sagen, "Max, runter" hat nichts gebracht. Ich musste aufstehen, hingehen und sie runternehmen. Ich habe mal ausgerechnet, wie oft ich das gemacht habe, bis sie verstanden hat, dass ich das nicht mag. Etwa 7.200 Mal. Ein Jahr lang, jeden Tag im Durchschnitt 20 Mal. Danach war es gut. Wenn sie doch manchmal selten noch hoch gesprungen ist, dann hat ein "max, runter" ausgereicht.
Also, wenn du dich aktiv kümmern willst, dann musst du das halt wirklich auch tun. Nicht nur ab und zu wenn es mal passt. Ganz allgemein habe ich den Eindruck, dass eure Katzen grundsätzlich ruhig sein sollen, nur beim Spaziergang oder beim Spielen müssen sie sich dann "auspowern". So funktionieren Katzen aber nicht.
Manchmal wollen sie spielen, manchmal nicht. Manchmal wollen sie fressen, manchmal nicht. Gründe für das eine oder andere hat es immer, aber meistens sind es nicht diejenigen, die wir Menschen als erstes vermuten. Du hast eure Situation auch schon an mehreren Stellen ganz falsch eingeschätzt. Das musst du dir aber auch eingestehen und ernsthafte Konsequenzen daraus ziehen.
Hier:



Auch das:


Fake-Schlafen habe ich persönlich noch nie erlebt und auch bei dir zum ersten Mal gelesen. Was ist das überhaupt für eine negative Interpretation eines kätzischen Verhaltens? Vielleicht will U'cha einfach nur ihre Ruhe haben und liegt im Körbchen.
Viel wahrscheinlicher ist aber, dass es ihr einfach nur schlecht ging und sie Schmerzen hatte.



Die arme Katze, so viele Baustellen und Schmerzen und dann wurde das nicht mal schnell genug erkannt, sondern ihre Unsauberkeit auf die Psyche und das Zusammenleben mit den Katern geschoben. Das ist eine massive Fehlinterpretation der Situation und du solltest dich immer daran erinnern. U'cha ist mit Sicherheit noch nicht komplett gesund. Das braucht einfach viel Zeit. Für Struvitgries sollte man auch die Ernährung umstellen und ein Darmaufbau dauert auch viele Monate. Ich finde, du solltest ihr die Ruhe gönnen, die sie braucht. Wenn du jetzt wieder zwei neue Kater ins Haus holst, wird allein der Stress sie wieder zurückwerfen. Und dazu noch Bengalen? Ich bitte dich inständig, im Namen deiner Altkatzen, nimm auf keinen Fall wieder neue Katzen auf und auf keinen Fall Bengalen. Die brauchen so viel Auslauf, Bewegung, Aktivität. Hat die Erfahrung mit Babu nicht gereicht? Jetzt neue Katzen holen, ist einfach nur reiner Aktivismus. Dieser war ja von Anfang an herauszulesen, aber so kommt man bei Katzen einfach nicht weiter.
Hier ein Beispiel. Das war zwei Tage nachdem die beiden Kater angekommen sind:



Dein ganzes Verhalten den Katzen gegenüber hat mir von Anfang an fast nur Bauchschmerzen bereitet. Sie sind doch keine Versuchsobjekte. Einfach mal 5 Schritte zurücktreten und den Katzen Ruhe gönnen. Keine neuen Katzen aufnehmen, bitte! Und Babu weiter suchen oder seine Zücherin informieren. Ich finde es wirklich schwer auszuhalten, wie du Babu emotional aufgegeben hast. Ich habe z.Z. zwei Pflegekatzen, für die ich ein Zuhause suche. Wenn ich mir überlege, dass ich meinen Sam irgendwohin gebe, er bekommt Freigang, ist dann verschollen und nach 12 Tagen wird nicht weiter nach ihm gesucht, also mir tut's in der Seele weh.
Mit der kleinen Einschränkung, dass ich bei meinem wirklich tollen Hund, der sehr empfindsam ist und der mir an vielen Stellen trotz jahrelanger Erfahrung mit Hunden noch beibringt, wie ich ihn „erziehen“ (oder besser „lesen“) kann/darf, würde ich alles, was Livi geschrieben hat, unterschreiben.

Ich hatte beim Lesen, wie du über den vermissten Babu schreibst, teilweise den Eindruck, dass Babu wohl gespürt hat, dass er nicht passt, dass er nicht so sein soll, wie er ist, dass er nicht erwünscht ist… und dass er deshalb nicht mehr nach Hause kommt (weil es für ihn kein Zuhause ist).

Bitte gib ihn nicht auf, bitte mache alles, damit er nicht überfahren wird oder anderen Gefahren ausgesetzt ist… und wenn du ihn wieder bekommen solltest, dann gib ihn am besten zusammen mit Ekon an die Züchterin zurück, damit sie ein PASSENDES Zuhause für die beiden sucht.
Babu IST ein sehr selbstbewusster Kater (gewesen). Wo Ekon nur quakend unzufrieden herumlaufen tut oder einen vor der Türe beschmust ihn rauszulassen... Babu sprang an der Tür hoch, 10x, 20x. Hat gejault dabei. Hat trotz 1-2 x halbstündig spielen mit Reizangel (auch lauern lassen) immer noch Energie gehabt gleich weiter seine Wünsche zu untermauern. Als wir die Katzen zum Ende hin trennen mussten und er rein wollte von der Dachterrasse, sprang er am Glas hoch und hat sich in die Silikonfugen gehängt (!) und dran höher gezogen. Wer das nicht mitbekommen hat, glaubt einem das nicht. Hat nächtelang die Holzfenster bearbeitet mit alter Klappöffnung bis das Fenster aufgegangen ist, und sich danach in die geschlossenen Rolladen gehängt. Wollte IN mein Schlafzimmer (mit dem Fenster das er mal aufgekommen hat) und ist stundenlang GEGEN die Tür von außen gesprungen, sich an die Klinke gehängt und gejault." Ihm " gehörte da die Dachterrasse ,er wollte trotzdem in mein Schlafzimmer.

Das waren Gebaren innerhalb der ersten zwei Monate, mit steigender Intensität. Ich fragte mich durch mit dem Freigang, da war von 4 Wochen für erfahrene Freigänger bis hin zu mehreren Monaten alles dabei. Hab es schließlich gemacht, jetzt ist er weg. Von zwei Wochen lang auf Zuruf kommen (macht das eine Katze ohne Beziehung zum Menschen? Ich meine nein) bis spurlos verschwinden.

Was sich abzeichnet, Ekon findet es so zu Hause zu öde. Er darf mit Tracker ja raus, aber kommt schnell wieder. Er hat die ersten Tage extremst gequakt, jetzt nur häufiger bis friedlich. Katzen verlieren den Bezug zueinander. Wir haben darüber gesprochen Ekon abzugeben bevor er nun aus Langeweile auf dumme Ideen kommt, oder um orientieren. Ich kann den gelangweilten Ekon net guten Gewissens den ganzen Tag alleine lassen mit den alten. Den separieren wir sicherheitshalber wenn wir lange weg sind und haben alles auf oder sind alle um die Couch versammelt wenn wir da sind. Spielen Futterspiele mit allen dreien zusammen (das Einzige was alle gemeinsam haben und machen.
Babu ist… GEWESEN… hast du ihn schon komplett abgeschrieben? Und bei Ekon habt ihr auch schon darüber gesprochen, ihn abzugeben? Und dann willst du jetzt die beiden Kitten holen? Und die sind dann super ruhig und machen keinerlei Probleme… dann solltest du dir vielleicht eine andere Rasse aussuchen, wenn du das erhoffst.
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #50
Ich würde dir auch dringend abraten jetzt die Kitten zu nehmen und der Beschreibung würde ich jetzt auch noch nicht so trauen.
Du weißt doch gar nicht wie die Kitten sich verhalten wenn das Umfeld sich ändert. Du weißt nicht ob dein Kater nach Hause kommt. Und mit vier Monaten ist der Charakter der Kitten absolut nicht gefestigt.
Wie viel beschäftigst du dich denn mit Ekon? Wenn er sich langweilt müsst ihr jetzt für eine Weile das auffangen
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #51
Ich neige Charakterlich einfach zur radikalen Akzeptanz einer Situation nach "angemessener" Zeit. Wie lange reicht ein Zeithorizont einer Katze? Ich gehe im schlimmsten Fall davon aus dass er wo anders angefüttert wurde oder ganz die Natur gewählt hat. Er ist dann 2 Wochen draußen, nachdem er das Revier nur 2 Wochen und paar Spaziergang kannte. Die Vorbesi hatten beide Kater 2 Jahre und lebten ü200 km weg. Wir sind ja eine Woche lang täglich im Umkreis die Straßen abgelaufen und wenn schon fast täglich starker Regen eine Schleppe nahezu unmöglich macht, Ekon ist ja im näheren Bereich unterwegs jeden Tag.

Alle Nachbarn sind informiert, die mit Katzen Fragen sogar nach. Alle Suchkanäle laufen noch. Den müsste man komplett neu integrieren nach so einer Auszeit und vermutlich nochmal als Besitzer neu anfangen.
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #52
Im letzten Jahr kam hier ein Kater nach drei Monaten zurück. Noch zwei Tage und er wäre verhungert gewesen. Der hat nicht eine Minute gebraucht um sich in die Gruppe wieder einzufügen. Eine Katze kann sich draußen nicht alleine ernähren, geschweigedenn versorgen.
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #53
Wie lange reicht ein Zeithorizont einer Katze?

Dazu können die Experten sicher mehr sagen als ich, aber mit Sicherheit mehr als zwei Wochen. Kurz googeln, da steht was von 12 Jahren. Wissenschaftliche Artikel habe ich aber nicht gefunden.
Du traust den Katzen (allgemein) viel zu wenig zu.
Nur als Beispiel: Meine Mutter kommt ein Mal im Jahr zu Besuch und die Katzen erkennen sie wieder.

Den müsste man komplett neu integrieren nach so einer Auszeit und vermutlich nochmal als Besitzer neu anfangen.

Aber nein, zwei Wochen sind nicht der Rede wert. Du musst überhaupt nicht neu anfangen.

Ich gehe im schlimmsten Fall davon aus dass er wo anders angefüttert wurde oder ganz die Natur gewählt hat.

Keine Katze wählt freiwillig "die Natur". Dazu ist die Natur in Dtl. viel zu feindlich. Mal bei Taskali im Thread lesen, wie alte Streuner aussehen, wenn sie denn überhaupt viele Jahre leben: abgemergelt, krank und froh, wenn sie ein warmes Zuhause finden.
Und dass Babu woanders angefüttert wurde und ein Zuhause gefunden hat, wäre nicht der schlimmste Fall sondern der beste! Dann ist er nämlich in Sicherheit. Im schlimmsten Fall ist er irgendwo unter die Räder gekommen.
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #54
Eine Katze kann sich draußen nicht alleine ernähren, geschweigedenn versorgen.
Das ist leider wahr. Katzen die draussen mehr schlecht als recht vor sich hindarben werden eigentlich fast immer hier und da fremdgefüttert oder gehen ziemlich schnell ein.
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #55
Und selbst wenn sie sich nicht mehr erkennen wäre das die perfekte Gelegenheit, alles wäre auf 0 gestellt und du könntest neu mit ihnen arbeiten und zusammen führen.
Aber ich glaube auch nicht das das der Fall ist..
Klar er riecht erstmal anders und eventuell erkennen die uris ihn nicht sofort
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #56
Hast du denn mal versucht das Selbstbewusstsein von den Mädels zu stärken. Wenn die sich so zurückziehen lernt er ja, dass es keine Grenzen gibt.
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #57
Dazu können die Experten sicher mehr sagen als ich, aber mit Sicherheit mehr als zwei Wochen. Kurz googeln, da steht was von 12 Jahren. Wissenschaftliche Artikel habe ich aber nicht gefunden.
Du traust den Katzen (allgemein) viel zu wenig zu.
Nur als Beispiel: Meine Mutter kommt ein Mal im Jahr zu Besuch und die Katzen erkennen sie wieder.



Aber nein, zwei Wochen sind nicht der Rede wert. Du musst überhaupt nicht neu anfangen.



Keine Katze wählt freiwillig "die Natur". Dazu ist die Natur in Dtl. viel zu feindlich. Mal bei Taskali im Thread lesen, wie alte Streuner aussehen, wenn sie denn überhaupt viele Jahre leben: abgemergelt, krank und froh, wenn sie ein warmes Zuhause finden.
Und dass Babu woanders angefüttert wurde und ein Zuhause gefunden hat, wäre nicht der schlimmste Fall sondern der beste! Dann ist er nämlich in Sicherheit. Im schlimmsten Fall ist er irgendwo unter die Räder gekommen.
Kann ich bestätigen, dass es definitiv mehr als 2 Wochen sind.
Wir sind alle paar Wochen bei meinen Eltern, teilweise lagen 3-5 Monate zwischen den Besuchen und die wissen jedes Mal noch genau wo alles vom letzten Mal ist.
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #58
Ich glaube ich muss aus dem Faden hier erstmal aussteigen und uns sortieren.

Ich hatte jetzt einige Gespräche mit der Dame vom Tierschutzverein (die eigentlich mehr Kater begrüßt hätte in unserer Situation - nach wie vor) und Familie, die von weiteren Katern absehen würde und wir müssen uns hier erstmal sortieren, lassen Ekon raus und spielen mit ihm (was ihm derzeit NICHT reicht, er kommt Heim und quakt) und müssen vermutlich über die Zeit eine Familie/Person finden wo er raus kommt und Kater Gesellschaft hat oder ganztags der Star ist um ihn zu beschäftigen. Wenn sich abzeichnet das Ekon sich nicht mit der neuen Situation abfinden wird, suchen wir also eine neue Familie und starten dann in angemessener Zukunft nochmal mit der Suche nach geeigneten, weiblichen, Nachwuchskatzen für U'cha und Shari.

Vielen Dank nochmal, und bis dahin dann
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #59
Dass ihr neu überlegt, wie es bei euch weiter gehen soll, ist sicherlich nicht verkehrt. Lasst Ekon Zeit, entscheidet nicht zu schnell, ihn abzugeben. Wenn es doch in diese Richtung gehen sollte, dann schaut bitte, dass es wirklich das passende Zuhause für ihn ist. Ihr solltet aber auf alle Fälle zuerst bei der Züchterin nachfragen und sie über den aktuellen Stand informieren.

Falls Babu (was ich ja hoffen würde) doch wieder auftaucht, könnte sich die Situation auch wieder verändern. Wenn es dann nicht klappen würde mit den beiden Katern, wäre es wohl am besten, wenn beide zur Züchterin zurück oder in ein neues Zuhause mit gesichertem Garten kommen würden.
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #60
Jetzt will ich doch weiter schreiben. Es tun sich wunderbare Dinge.

Wir gaben jetzt fast den 4. nichtverk* oder verpinkelten Tag mit 3 Katzen 🐱.

Ekon macht sich nach wie vor gut. Drückt manchmal mehr raus, bleibt aber auch zu Hause. Die Altkatzen wandern immer ein bisschen mehr rum. U'cha kratzt jetzt auch im hinteren Teil der Wohnung am Katerbaum. Bezieht alte Lieblingsplätze. Shari schläft auch schonmal auf der Couch, auch wenn Ekon im Wohnzimmer ist (anstatt immer auf 170 Höhe zu verharren). U'cha und Ekon können auch schon den selben Napf inspizieren...

Bin grad ganz aus dem Häuschen 😀
 
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