Reinrassigkeit - ein überholtes Dogma?

Diskutiere Reinrassigkeit - ein überholtes Dogma? im Zucht und Genetik Forum im Bereich Katzenzucht und Nachwuchs; Es passt jetzt nicht so 100%ig hierher, da aber in diesem Thread häufig von der pawpeds Datenbank die Rede war, stellte ich gerade fest, dass...
  • Reinrassigkeit - ein überholtes Dogma? Beitrag #241
Es passt jetzt nicht so 100%ig hierher, da aber in diesem Thread häufig von der pawpeds Datenbank die Rede war, stellte ich gerade fest, dass Nelly und Obelix dort gelistet sind. 😊
 
  • Reinrassigkeit - ein überholtes Dogma?

Anzeige

  • Reinrassigkeit - ein überholtes Dogma? Beitrag #242
Es passt jetzt nicht so 100%ig hierher, da aber in diesem Thread häufig von der pawpeds Datenbank die Rede war, stellte ich gerade fest, dass Nelly und Obelix dort gelistet sind. 😊
(y) (y)
 
  • Reinrassigkeit - ein überholtes Dogma? Beitrag #243
Meine sind auch gelistet also die Eltern aller Katzen ich hatte zuvor nicht auf das Einstellen der Rasse geachtet beim eingeben.
Hatte ich heute nochmal gemacht mit anwählen der Rasse und es sind alle Elternteile zu finden aller 4 Ragdolls.
 
  • Reinrassigkeit - ein überholtes Dogma? Beitrag #244
Darauf bezoge ich mich...
Da fällt mir noch ein, dass es vor ebenso langer Zeit auch schon einen mexikanischen Nackthund gegeben haben soll, den Xoloitzcuintle. Ob das stimmt und ob das wirklich die gleiche Rasse war, kann man natürlich nicht nachprüfen.

 
  • Reinrassigkeit - ein überholtes Dogma? Beitrag #245
Den Züchter wo 2 Ragdolls her stammen habe ich vorhin kontaktiert.
Der teile mit dass bei Ihm Zuchttiere nur 2 Jahre in der Zucht sind danach werden Sie als Kastrate verkauft. Nein er trägt keine Tiere in der Datenbank ein.

Meine sind auch gelistet also die Eltern aller Katzen ich hatte zuvor nicht auf das Einstellen der Rasse geachtet beim eingeben.
Hatte ich heute nochmal gemacht mit anwählen der Rasse und es sind alle Elternteile zu finden aller 4 Ragdolls.
Wie geht das denn nun?
 
  • Reinrassigkeit - ein überholtes Dogma? Beitrag #246
Ja, ich sehe das wahrscheinlich auch mit etwas größerer emotionaler Distanz :)

Ich hatte hier schon mal geschrieben, dass ich Kontakt mit einer Frau habe, die einen Nacki aus dem Tierschutz hat. Der hat zwar keinen Stammbaum, ist aber ansonsten durch und durch Nacktkatze - und wenn ich da lese, was sie so über seine Probleme schreibt (friert sich bei Temperaturen unter 20 Grad den Popo ab, wenn es zu einer Auseinandersetzung mit dem Chefkater der Truppe kommt, schützt ihn kein Fell, d. h. er wird deutlich schneller verletzt (ist wohl aber auch ein kleiner Stänkerer ....) - das sind ja erstmal Dinge, die nichts mit Stammbaum oder nicht zu tun haben, sondern einfach nur dem fehlenden Fell), denke ich mir so : "Ohauhaha..." . Da stehen dann für mich diese Schilderungen gegen die von Züchtern und Rasseliebhabern. Ich finde auch gut, dass du da selbstkritisch bist. Ist nicht böse gemeint, aber seit ich von kognitiver Dissonanz weiß. nehme ich Aussagen wie "aber mein Tier ist absolut gesund/ nicht leidend" von Rasseliebhabern mit dem sprichwörtlichen "Grain of Salt" - ohne jetzt sagen zu wollen, dass das auf dich zutrifft, dafür kenne ich dich ja nicht wirklich.
Übrigens finde ich diesen Nackedei als Individuum zwar immer noch nicht hübsch, aber der kleine Kobold ist mir trotzdem durch die Schilderungen ans Herz gewachsen. Und ich bin auch der Meinung - jedes Tier, das da ist, verdient die beste Pflege, Fürsorge und medizinische Versorgung. Die Dosine dieses Nackis und ich finden aber, dass man diese Tiere nicht weiter züchten sollte (und sie hat sich sehr eingehend mit der Rasse befasst, und ihre Beobachtungen sind auch kein Einzelfall).
Antwort auf Spoiler (ich weiß nicht, wie man einen erstellt:ROFLMAO:)
Ganz kurz: nur weil es bei dieser Nacktkatze so ist, muss es doch nicht bei allen so sein. Bei meinem trifft nichts davon zu, obwohl er auch nicht mehr Haare hat. Das meine ich ja, es gibt viele Vorurteile, unter anderem entstanden durch Einzelfälle wie diesen.
 
  • Reinrassigkeit - ein überholtes Dogma? Beitrag #247
Die Geschichten über haarlose Katzen im Altertum oder bei den Azteken gehören ins Reich der Fantasie und der Märchen.
 
  • Reinrassigkeit - ein überholtes Dogma? Beitrag #250
Antwort auf Spoiler (ich weiß nicht, wie man einen erstellt:ROFLMAO:)
Ganz kurz: nur weil es bei dieser Nacktkatze so ist, muss es doch nicht bei allen so sein. Bei meinem trifft nichts davon zu, obwohl er auch nicht mehr Haare hat. Das meine ich ja, es gibt viele Vorurteile, unter anderem entstanden durch Einzelfälle wie diesen.
Ich sage ja, da kommen wir nicht zusammen ... 🙃
 
  • Reinrassigkeit - ein überholtes Dogma? Beitrag #253
Lasst uns doch noch mal zum Ursprung der Diskussion zurück kommen, dass nämlich Reinrassigkeit an sich das Dilemma auslöst.

Reinrassigkeit so direkt mit Zucht verbunden, dass echte Züchter z.B. dies nie in ihren Anzeigen, HPs usw erwähnen. Wenn man z.B. liest: “Reinrassige BKH-Kitten zu verkaufen” steckt fast immer ein Schwarzzüchter dahinter. Als Vereinszüchter verkaufte ich BKH mit Papieren - zu erwähnen, dass sie reinrassig sind, war so überflüssig, wie darauf hinzuweisen, dass sie vier Beine und zwei Ohren haben.

Wie könnte denn nun eine Lösung des Dilemmas aussehen? Zucht (also in Vereinen) zu verbieten führt zu noch mehr Schwarzzüchtern.

Tiere ohne Standard zu züchten (also einer optischen Vorgabe, an der man sich orientiert) … das ist doch dann bloßes Produzieren von Katzenbabys.

Nimmt man den Menschen raus aus der Gleichung (also ein vollständiges Verbot (Haus-)Tiere zu züchten - würde zu rein unkontrollierter Vermehrung von Streunern führen - die ohne jegliche Untersuchungen, tierärztliche Behandlungen usw mit Sicherheit nicht gesünder wären.

Ich fand - in dem TV-Beitrag, den ich seinerzeit gesehen haben - den Ansatz der Retro-Möpse ganz interessant. Da gab es eine Gruppe von Mops-Züchtern (ich meine im VdH), die die gesundheitlichen Probleme sehr wohl gesehen haben, die aber dem offiziellen Vorschlag, das Ganze durch Selektion wieder umzukehren zu langwierig fanden und die meinten, dass man noch jede Menge kranke Tiere produzieren würde, bis man rein durch Selektion wieder zu einem gesunden Mops käme. Ihr Vorschlag dann ja, durch eine Hybrid-Zucht erst einmal wieder “Grund” - also einen verlängerten Fang hinzubekommen. Dieser Vorschlag wurde vom VdH komplett abgelehnt und verboten, so dass diese Züchter sich zusammengeschlossen, einen eigenen Verein gegründet haben und mit dem Programm Retro-Mops gestartet sind.

Das wäre jetzt aber nur ein Programm, mit dem optisch angezüchtete Merkmale, die gesundheitliche Probleme verursachen in den Griff bekommen würde.

Die HD- bzw HCM Problematic bei Coons z.B. bekommt man damit jetzt nicht in den Griff.
 
  • Reinrassigkeit - ein überholtes Dogma? Beitrag #255
Hier hatte ich das auch gelesen dass es wohl nicht belegbar ist:

Da frage ich mich dann wie der Fund einer anscheinend haarlosen Katzenmumie von 1921 erklärt wird, Haarausfall nach der Mumifizierung wird da eher ausgeschlossen da im Gegensatz zu anderen Katzenmumien diese ausgeschlossen, da bei den anderen Mumien diese dann am Liegeort gefunden wurden.

Und selbst wenn - nur weil etwas nicht belegbar ist, heißt das nicht, dass es historisch gesehen als Märchen abgetan wird. Es gibt vieles was nicht belegbar ist (einwandfrei) aber dennoch als gesichert angenommen wird von vielen Menschen und selbst in einigen Wissenschaften. (Ich verweise nur mal aus das historisch nicht belegbare Ereignis das wir die letzten 3 Tage gefeiert haben....)
 
  • Reinrassigkeit - ein überholtes Dogma? Beitrag #256
Da frage ich mich dann wie der Fund einer anscheinend haarlosen Katzenmumie von 1921 erklärt wird, Haarausfall nach der Mumifizierung wird da eher ausgeschlossen da im Gegensatz zu anderen Katzenmumien diese ausgeschlossen, da bei den anderen Mumien diese dann am Liegeort gefunden wurden.

Und selbst wenn - nur weil etwas nicht belegbar ist, heißt das nicht, dass es historisch gesehen als Märchen abgetan wird. Es gibt vieles was nicht belegbar ist (einwandfrei) aber dennoch als gesichert angenommen wird von vielen Menschen und selbst in einigen Wissenschaften. (Ich verweise nur mal aus das historisch nicht belegbare Ereignis das wir die letzten 3 Tage gefeiert haben....)
Naja eine Katze ohne Haare kann es als Mutation ja schon hin und wieder gegeben haben. Aber es gibt wohl keine Belege für das bestehen einer derartigen Rasse zu so früher Zeit
 
  • Reinrassigkeit - ein überholtes Dogma? Beitrag #257
Da frage ich mich dann wie der Fund einer anscheinend haarlosen Katzenmumie von 1921 erklärt wird, Haarausfall nach der Mumifizierung wird da eher ausgeschlossen da im Gegensatz zu anderen Katzenmumien diese ausgeschlossen, da bei den anderen Mumien diese dann am Liegeort gefunden wurden.

...
In Ägypten oder bei den Azteken?
 
  • Reinrassigkeit - ein überholtes Dogma? Beitrag #258
Naja eine Katze ohne Haare kann es als Mutation ja schon hin und wieder gegeben haben. Aber es gibt wohl keine Belege für das bestehen einer derartigen Rasse zu so früher Zeit
Nein, aber die Aussage lautete:
Die Geschichten über haarlose Katzen im Altertum oder bei den Azteken gehören ins Reich der Fantasie und der Märchen.
Nicht die Geschichten über RASSEN von haarlosen Katzen...

Sprich nur eine einzige haarlose Katze als Mutation widerlegt die obige Aussage. Weil Fantasie und Märchen hieße gibt es GAR nicht. Wenn es nur ein einziges nachgewiesenes Exemplar gibt belegt es, dass diese Katzen keine Fantasie waren.
 
  • Reinrassigkeit - ein überholtes Dogma? Beitrag #259
In Ägypten oder bei den Azteken?
Meines Wissens in Ägypten, aber ist schon lange her das ich das gelesen habe.

Und auch ohne einen solchen Fund: Ein fehlender Beleg widerlegt noch lange nicht die Existenz von jemanden oder etwas, dass physikalisch/biologisch möglich wäre. Nur weil etwas nicht (greifbar) belegt ist (denn es gibt ja durchaus Belege: Bilder, Geschichten, Skulpturen, etc.) heißt es noch lange nicht, dass es erfunden ist.
 
  • Reinrassigkeit - ein überholtes Dogma? Beitrag #260
Das Problem ist auch das Moderasse immer auf Menge produziert werden. Die Qualität bleibt dann meistens auf der Strecke. Und das wieder raus zubekommen kann Jahrzehnte Dauern wenn überhaupt noch möglich.
Wie war mal der schöne Satz um eine Rasse kaputt zu züchten braucht es ca. 10 Jahre. Um das Auszugbügel oder Rückgängig zu machen mind. 100 Würfe und ein paar Jahre mehr um das Auszugleichen.

Vorausgesetzt man will es überhaupt, den es kommen ja immer mehr Qualzuchten dazu.
Wie die kängeruh Katze oder nackt Katzen die man tätowieren kann usw. Vor allem da Menschen immer was besonderes wollen. Ob das dann so toll ist sei mal da hingestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Thema:

Reinrassigkeit - ein überholtes Dogma?

Oben Unten