Ich muss sagen, dass das Tierheim und auch der Katzenschutz für mich eigentlich keine Option mehr darstellen. Nicht nur, weil das Tierheim jegliche Hilfe abgelehnt hat, aber auch.
Ich würde das nicht verallgemeinern: Natürlich ist die Situation in einem Shelter nicht so, wie in einer kleinen Pflegestelle.
Es gibt aber Katzenschutzhäuser, die richtig toll eingerichtet sind. Dasselbe gilt für viele Pflegestellen oder kleine Vereine. Umfassende Hilfe kann nur angeboten werden wenn die Mittel und Menschen dafür vorhanden sind. Bedenke, diese Menschen arbeiten meist freiwillig und ohne Entgelt dort. Sie opfern ihre Freizeit.
Die großen Tierheime oder Pflegestationen können da oft nicht mithalten, weil sie überfüllt, überfordert und oft finanziell am Limit sind. Trotzdem ist es immernoch besser, ein Tier wird dort aufgenommen, als wenn es auf der Straße verendet.
Leider ist selbst die bloße Aufnahme in Zeiten wie diesen nicht mehr sicher gewährleistet. Viele Landkreise/Bundesländer wollen keine Katzenschutzverordnung, die Kastrationen obligat macht und es gibt immer mehr unkastrierte und verwahrloste Tiere, deren Schicksal von Anfang an besiegelt ist.
Gerade deshalb wäre es in diesen Zeiten auch so wichtig, Katzen zu adoptieren, anstatt diese, wo auch immer zu kaufen.
Ich weiß, dass diese Ansicht hier bei einigen nicht besonders populär ist aber ich bleibe dabei.
Adopt, don't shop!
Wer sich mal etwas intensiver mit der Situation von
Tierschutz Tieren befasst, auf einer Station volontiert hat oder, so wie Du jetzt, durch einen Wildfang Kontakt zur Materie bekommt, wird sich das in Zukunft hoffentlich zweimal überlegen.
Das Elend ist real.