Zucker im Katzenfutter

Diskutiere Zucker im Katzenfutter im Allgemeine Ernährung Forum im Bereich Katzenfutter; Also zum Thema Zucker im Katzenfutter (Karamel) hat mein Tierarzt mir folgendes erklärt: Er sagt, er kann mir kein schlechtes Katzenfutter nennen...
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #1
susina82

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Also zum Thema Zucker im Katzenfutter (Karamel) hat mein Tierarzt mir folgendes erklärt: Er sagt, er kann mir kein schlechtes Katzenfutter nennen und auch keins das keine Wünsche offen lässt. Zucker und Karamel sind Geschmacksverstärker, damit katzen das Futter überhaupt fressen, denn normalerweise gehen die an "totes Fleisch" nicht ran (Instinkt) Mag ja sein, das bei manchen Katzen der Instinkt nicht mehr so stark ist....
Auf jedenfall haben Katzen eine andere Mundflora und andere Zähne als Menschen. Das Problem Karies taucht bei Katzen sogut wie nicht auf, laut meinem Tierarzt. Das Problem der Katzen ist Zahnstein... Deswegen ist trockenfutter ganz gut um diesem Problem entgegen zu wirken.

Ihr könnt mich gerne vom Gegenteil überzeugen.... bin das sehr interessiert...
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #2
wenn sie nicht an totes fleisch gehen...wieso lieben meine beiden dann leber so sehr? :?:
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #3
Huch! Tierarzt wechseln würde ich sagen :twisted:

1: Trockenfutter schadet bei Alleingabe den Nierenwerten, da es bei den meisten Katzen so ist, dass sie nicht genügend trinken um das wieder aufzuholen. Dazu gibt es Studien, Niereninsuffizienz bei Trockenfutter Gabe usw

2: Trockenfutter reinigt die Zähne nicht, es wird ein zwei mal geknackt und runtergeschluckt. Zähne reinigen sich durch Abrieb, wie bei einer Zahnbürste. Diesen Effekt hat die Gabe von Rohfutter.

3: Keine Katze isst die Maus lebend. er meint sicher, Katzen fressen kein aas, aber da gibt es andere Möglichkeiten, als Zucker. sonst wären wir ja auch aasfresser, wenn wir die leberwurst essen :wink:

4: von Zucker entstehen nicht nur zahnsteine, sondern durchaus auch kariöse stellen (und harnsteine usw.). freundin von mir hat ihrer katze sieben jahre lang brekkies und felix und alles mögliche mit zuckeranteil drin gefüttert mit dem ergebnis, dass der katze mit sieben jahren die untere zahnreihe vorne gezogen werden musste, da die KARIES sich bis auf den knochen runtergefressen hatte... wir waren bei einem zahnspezialisten für katzen und hunde *räusper*

Soviel dazu, dass Tierärzte eine rundum Kompetenz besitzen :evil:
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #4
in der Natur liegt aber ja auch nicht einfach so eine Leber rum. ich meinte das jetzt mal ohne Einfluss des Menschen. Katzen erjagen sich ja selbst ihre Beute, töten sie und fressen dann alles frisch. Das ist ja der Instinkt des Tieres und so Dosenfutter ist ja ein Ersatz und der muss vielen Tieren so schmackhaft wie möglich gemacht werden.
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #5
Aber nochmal: nicht mit Zucker! Wo soll denn bitte in einer frischen Maus Zucker drin sein, den die Katze im Dosenfutter vermissen würde???

Geht grad nicht gegen Dich mein Unverständnis sondern gegen diesen Tierarzt.
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #6
Übrigens entwickelt sich bei der Katze Karies durch regelmässigen Zahnstein.
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #7
gutes zum Thema Barfen:)

Katzen würden Mäuse kaufen

Die ideale Nahrung für eine Katze ist die Maus. Diese Feststellung mag vielleicht etwas einfach und belanglos klingen; ist sie aber durchaus nicht.

Die wichtigste Erkenntnis, die jeder Katzenbesitzer daraus ableiten sollte, ist die Tatsache, dass Katzen reine Fleischfresser sind. Am artgerechtesten wäre also eine reine Rohfütterung ganzer Tiere, einschließlich vorverdautem Mageninhalts, Knochen, Sehnen etc., was aber für den durchschnittlichen Katzenhalter schwierig zu realisieren ist und eine genaue Kenntnis der Materie erfordert . Und mal ganz ehrlich: Welcher Tierfreund möchte schon Mäuse verfüttern? Die meisten werden folglich auf die Verfütterung von Fertignahrung angewiesen sein. Wenn man sich aber mal eine Dose Katzenfutter einer x-beliebigen Firma ansieht, ist man sehr erstaunt, darin so ziemlich alles zu finden – nur fast kein Fleisch!

Was ist eigentlich in der Dose?

Los geht es meist mit „Fleisch und tierischen Nebenerzeugnissen“. Das ist nichts anderes als: billige Schlachtabfälle, zerkleinertes Fell, Knochen, Federn, Schnäbel, Wolle, Urin und etliches mehr. Auch wenn die Katze in der Natur die ganze Maus frisst, ist das Verhältnis der einzelnen tierischen Bestandteile in der Dose nicht ausgeglichen, weil das für den Hersteller viel zu teuer wäre. Generell kann man sagen, dass der Fleischanteil daran immer sehr gering ist, und die „4% Huhn, Kaninchen etc.“ bedeuten nichts anderes, als dass von diesen Abfällen 4% von entsprechendem Tier stammen. Diese Abfälle sind für den menschlichen Verzehr nicht zugelassen, und fallen deshalb auch nicht unter die Bestimmungen der Lebensmittelindustrie. Auch wenn dies oft vehement bestritten wird, finden sich die verschiedensten Schimmelpilze in den Dosen, weil nicht alle verwendeten Kadaver immer ganz frisch sind. Diese Pilze werden zwar bei der Verarbeitung erhitzt aber beim Verfüttern oder Erwärmen des Futters können sie wieder aktiviert werden. Außerdem werden natürlich auch kranke Tiere verarbeitet, so dass sich u.a. auch karzinogenes Gewebe in den Dosen befindet. Nicht sehr appetitlich und auch nicht sehr gesund!
Normalerweise würde eine Katze dieses Zeug nicht anrühren, aber die zugesetzten Fette (Abfallfette, z.B. altes Bratfett), die Geschmacks- und Konservierungsstoffe und der zugesetzte Zucker lassen die Katze ihren Ekel vergessen.

Dann wird es richtig kritisch. Als nächstes stehen „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ und „Getreide“ auf dem Plan. Darin enthalten sind unter anderem zerstoßene Erdnussschalen, Getreideabfälle aller Art und vor allem viel Soja, denn das ist schön billig. Diese Inhaltsstoffe sind völlig widernatürlich, denn Katzen benötigen überhaupt keine Kohlenhydrate, und ihr Darm ist viel zu kurz, um diese vollständig aufzuschließen. Das große Problem bei der Sache ist folglich, dass Katzen diese Kohlenhydrate und pflanzlichen Eiweiße, z.B. aus Soja, nicht verdauen können!!!! Lediglich die in Reis enthaltenen Kohlenhydrate bilden eine Ausnahme und können wenigstens teilweise aufgeschlossen werden.

Wird dem Körper der Katze pflanzliches Material zugeführt, muss es dieser als „Sondermüll“ verarbeiten, wobei lebenswichtige Organe wie Niere und Leber übermäßig strapaziert werden und somit ziemlich früh ausgemergelt sind. So stirbt dann auch jede 2. Katze an Nierenversagen, und solche Organschäden entstehen sehr häufig durch Ernährungsfehler!

Ein hoher Anteil an pflanzlichen Inhaltsstoffen begünstigt außerdem die Bildung von Harnsteinen, weil er dafür sorgt, dass der Harn basisch wird. Fleisch wiederum macht den Harn sauer und verhindert so die Bildung von Harnsteinen. Dies gilt nicht für ältere Katzen und Katzenwelpen, die von Natur aus einen sehr sauren Harn haben.

Zum Schluss findet man noch eine besondere Überraschung in der Dose: Zucker! Dieser schädigt nachweislich den Organismus der Katze und verursacht Zahn- und manchmal auch Bauspeicheldrüsenprobleme. Zudem fördert er die überproportionale Vermehrung von Pilzen im Darm, was dazu führt, dass die Darmflora aus dem Gleichgewicht kommt, der Organismus belastet wird und außerdem fortan ein Großteil des der Katze zugeführten Futters der „Ernährung“ der Pilze zugute kommt, und nicht Ihrer Katze. Übrigens: Ob „Zucker“ oder „Karamell“ auf der Dose steht, ist unwichtig. Karamell ist nämlich auch ein Zuckerderivat und hat dieselben Gesundheitsschäden zur Folge!

Verdummung im Supermarkt

Leider werden die Tierbesitzer nicht über die Zusammensetzung aufgeklärt, sondern mit netten Bildchen von süßen und zufriedenen Katzen ruhig gestellt, die von der Dose und vom Fernseher prangen.
Ob man nun die Firma x, die Firma y oder die mit den lila Aufklebern kauft, ob die Dose schlicht ist oder das Futter in kleinen, teuren 100-g-Schälchen oder Tütchen daherkommt, ob es sich als Ragout, Geschnetzeltes oder Häppchen in Gélé tarnt; der Großteil der Futtermarken kommt aus derselben Fabrik ein und desselben Herstellers....und der hat als Ziel die Optimierung seiner Bilanz und nicht die Gesundheit unserer Katzen.

Fast alle genannten Inhaltsstoffe, einschließlich Zucker, sind billige Rohstoffe, die die Dose füllen, ohne der Katze auch nur ansatzweise von Nutzen zu sein. Hinzu kommen noch Konservierungsstoffe, die meist unter dem Deckmantel „EWG-Zusatzstoffe“ laufen und Krebs auslösen können. Hier wird deutlich, dass der Tierbesitzer bewusst im Unklaren gelassen wird.

Wie unterscheidet man gutes von schlechtem Futter?

Es gibt 2 einfache Methoden, gutes von minderwertigem Futter zu unterscheiden:

Erstens: Fast jedes Futter, das im Supermark erhältlich ist, ist minderwertig.
Zweitens: Je geringer die Menge an Futter ist, die die Katze zur Sättigung ihres Nährstoffbedarfs benötigt, desto hochwertiger ist es.

Zur Verdeutlichung ein Beispiel: Bei den in Supermarkt erhältlichen Produkten erfährt man, dass eine „durchschnittlich große Katze (4 kg)“ täglich 425 g benötigt. Von einem hochwertigen Futter benötigt dieselbe Katze plötzlich nur noch 156 g. Diese Differenz von 269 g kommt durch die billigen Füllstoffe zustande.
Dasselbe gilt für billiges Trockenfutter. Auch hier wird mit Füll-, Farb- und Aromastoffen gearbeitet. Von einem billigen Trockenfutter braucht man täglich ca. 110 g, und von einem hochwertigeren nur 60 - 70 g.

Der Grund, warum Ihre Katze trotzdem das billigere Futter lieber mag, ist, dass die minderwertigen Zutaten mit Geruchs- und Geschmacksstoffen versetzt werden und außerdem jede Menge Zucker zugeführt wird, auch wenn die Futtermittelindustrie natürlich andere Argumente für die Beliebtheit ihrer Produkte anführt. Daran gewöhnen sich die Katzen natürlich und werden regelrecht süchtig danach. Deshalb lehnen sie hochwertiges Futter zunächst oft ab, weil die Suchtstoffe darin fehlen.

Die Vorteile hochwertigen Futters

Einige Premium-Futtermarken wählen ihre Inhaltsstoffe so aus, dass sie weitgehend den natürlichen Nahrungsgewohnheiten der Katze entsprechen. Diese hochwertigen Futtermarken sind sowohl als Nass- wie auch als Trockenfutter erhältlich.
Für hochwertiges Futter haben Sie nicht mehr Kosten als für minderwertiges. Es erscheint auf den ersten Blick teurer, aber da Sie nur die Hälfte brauchen, wirkt es sich finanziell nicht aus. Im Gegenteil, es kommt Sie sogar günstiger, denn Sie sparen auch noch „am anderen Ende“. Weil alle Inhaltsstoffe voll verdaulich sind, haben Sie weniger Kot und somit einen geringeren Verbrauch an Katzenstreu. Durch die Hochwertigkeit der Inhaltsstoffe haben sie keine Niere und Leber belastenden pflanzlichen Abfallprodukte. Außerdem läuft Ihre Katze weniger Gefahr, an Erkrankungen der Harnwege zu erkranken, weil weniger Flüssigkeit mit dem Kot über den Darm und somit mehr Flüssigkeit durch die Harnröhre ausgeschieden wird, die dabei „gespült“ wird und somit der Bildung von Harnsteinen vorgebeugt werden kann.

Dies gilt für die Ernährung mit hochwertigem Nassfutter genauso wie für die Ernährung mit hochwertigem Trockenfutter.

Trockenfutter hat den großen Vorteil, dass es hygienischer ist und den Kaumuskeln gut tut. Allerdings muss man darauf achten, dass die Katze ausreichend trinkt (am besten sofort nach dem Essen), weil sonst wiederum die Nieren belastet werden!! Die meisten Katzen lassen sich durch eine Katzentränke wie z.B. den „Freshflow“, welcher eine natürliche Quelle simuliert, gut zum Trinken animieren. Andere nehmen vermehrt Wasser auf, wenn dieses einen Schuss Milch enthält. Wird bei ausschließlicher Trockenfuttergabe nicht darauf geachtet, dass das Tier nach dem Essen ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt kann es zur latenten Dehydration (Austrocknung) kommen. Darum macht es auch Sinn, nicht ausschließlich Trockenfutter zu verabreichen, sondern die Nahrung um ein hochwertiges Nassfutter zu ergänzen und dieses zusätzlich mit etwas Wasser anzureichern.

Hochwertige Futtersorten sind auf das Alter und die „Lebenssituation“ der Katze abgestimmt. Ein Menschenbaby hat ja auch andere Ernährungsbedürfnisse als ein Rentner, und ein Hochleistungssportler braucht mehr Energie als ein Bewegungsmuffel. Dasselbe gilt auch für Katzen!

Zum Abschluss nennen wir noch einige Futtersorten, die dem Supermarktfutter deutlich vorzuziehen sind: Vet-Concept (zu beziehen unter ), Precept, Nutro, Cat Exclusiv, California Natural, Grau, Hill´s, Royal Canin, Innova, Felidae, Pro Nature.

Von den im Supermarkt erhältlichen Sorten Nassfutter ist wohl das Lux von Aldi noch das „Beste“, weil es zumindest auf die Beigabe von Zucker verzichtet. Leider gibt es unseres Wissens nach kein einziges unbedenkliches Trockenfutter über einen Supermarkt zu beziehen (besonders im Hinblick auf die drohenden Harnwegserkrankungen durch zu hohe Magnesiumanteile).

Am besten ist es natürlich, von Anfang an gesunde Nahrung zu verfüttern, aber auch wenn Ihre Katze schon älter ist: Eine Umstellung lohnt sich immer, und Ihre Katze wird es Ihnen mit einem langen, gesunden Leben danken!
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #8
Stimmt, Katzen bekommen seltenst Karies, nicht nur wegen der anderen mundflora. vor allem auch, weil ihre Zähne anders geformt sind und grossen Bakterienherden wenig Angriffsfläche bieten.

Zucker über längere Zeit führt bei Katzen aber nachgewiesenermaßen zu Bauchspeicheldrüsenerkrankungen und Diabetes und DAS ist der Grund, weshalb ich kein Zuckerfutter geben würde, "nur ca. 2 %" hin oder her.

Zucker ist ein Geschmacksverstärker, richtig, aber nötig ist er wirklich nicht.
Das Eingeweide, Darm, Blase, Federn, Krallen und Schnäbel nicht so "toll" schmecken wie ganze frische Mäuse oder Fleisch pur mag sein, aber von Geschmacksverstärkern wird die Qualität auch nicht besser....
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #9
Kann mir jemand sagen, wie es mit Almo Nature aussieht? Meine Beiden stehen da drauf und es macht auf mich einen guten Eindruck, hätte aber gerne Eure Meinung dazu gehört..... Einmal die Woche mische ich noch ein Ei darunter, das mögen sie auch gerne.

Ich krige das Futter hier in unserer Stadt nur in 2 Läden, Fressnapf und einer sehr gute sortierten Zoohandlung in einem Einkaufscentrum.
Ein weiterer, sehr großer Fachhandel, kennt das Futter gar nicht!!!!!!! War ich etwas verwundert düber.....
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #10
Almo nature ist ein wunderbares Futter - es hat nur einen großen Nachteil: Es ist kein Alleinfuttermittel (auch wenns draufsteht). Almo setzt nichts zu, d.h. kein Taurin, kein Calcium, nix. Daher ist das Calcium/Phosphor-Verhältnis in den meisten Sorten katastrophal und Taurin etc. ist auch zu wenig drin.

Du kannst es gut als Beifutter geben, wenn Deine z. B. Trockenfutter bekommen und Du einmal täglich ein Döschen gibst, so ist das absolut ok und mit Sicherheit besser als der ganze Supermarktmüll.

Wie viele hochwertige Futtersorten bekommst Du Almo am besten über das Internet, z. B. :wink: oder in anderen gut sortierten Futtershops.
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #11
An Trockefutter bekommen sie Purina One und ab und zu was Rohes.
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #12
Purina One ist von Nestlé und die reinste Kundenverdummung... Wird groß beworben mit bei der Sorte Huhn z.B. mit "mindestens 16 % Huhn", was a) sowieso schon sehr wenig ist, b) nichts anderes ist als "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse", nur eben ausschließlich vom Huhn und c) vor dem dehydrieren, also noch mit Wasser gewogen wurde, und eigentlich nach dem Trocknen gar nicht mehr Hauptbestandteil wäre. Zudem wird der Mais und das andere Getreide schön aufgesplittet, damit er nicht an erste Stelle rutscht.
Also für DAS Geld bekommst du definitiv besseres Trockenfutter. Schau z.B. mal nach ProNature, Felidae oder Eagle Pack.

Zum Thema Almo: Almo ist im Prinzip sehr gutes Futter, da es wirklich reines Fleisch ist, ohne Zusätze. Genau darin besteht aber das Problem, denn das Calcium - Phosphor Verhältnis ist dadurch leider katastrophal. Für Katzen muss es zwischen 1:1 und 2:1 liegen, bei allen Rein-Fleisch-Sorten ohne Zusätze (wie Almo oder auch Miamor feine Filets) liegt es allerdings bei ca. 1:10 !! Auch in Kombination mit einem guten Trockenfutter solltest du deshalb möglichst Calcium dazu geben, da das Verhältnis der TroFus das des NaFus nicht ausgleicht. Damit habe ich dieses Jahr leider schon Erfahrungen machen dürfen :-(
Alternativ kannst du ein gutes Nassfutter füttern, bei dem das nicht der Fall ist, z.B. Iams.
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #13
Würde auch sagen Tierarzt wechseln!!!

1. Ist Trockenfutter der Grund für viele Katzenprobleme, wie die genannten Blasensteine, oder stärkere beanspruchung der Zähne.

2. Kann ich dir auf anhieb viele schlechte Futter nennen, brauch ich aber eigentlich nicht denk ich :)

3. Reinigen sich die Zähne der Katze eigentlich durch Reibung an den Wangen. Allerdings funktioniert das bei flachnasig gezüchteten Rassen nicht mehr so toll, da der ganze Kiefer zusammengeschoben ist (BKH, Exotics, Perser etc.)

4. Stirbt in Deutschland jede zweite Katze aufgund minderwertiger ernährung. Nieren, Leber, Darm, alles wird übermässig beansprucht.

5. Frisst die Katze keine Rinderleber weil sie kein Rind erlegen kann (zumindest nicht die Katzen die wir uns halten).

6. Katzen brauchen keinen Zucker. Nie.

7. Wenn dir der Tierarzt kein Futter empfehlen kann, hat er was falsch gemacht. Allerings würd ich mich auch auf die Empfehlungen vom Tierarzt nicht unbedingt verlassen, da diese oft selbst Futter vertreiben und von den Herstellern vergünstigungen erhalten.

8. Unsere Hauskatzen fressen das, was ihnen ihre Mutter beigebracht hat.
Da die Wenigsten Katzen für ihre jungen Mäuse fangen, sind die Jungtiere das "tote" Futter von klein auf gewohnt und brauchen auch keinen Zucker als Anreitz.

9. Zucker, Karamell und auch Digest sind ganz klar ein Zeichen für ein schlechtes Futter. Denn wenn es nötig ist solche Lockstoffe ins Futter zu mischen, kannst du dir sicher sein, dass es auch nötig ist. Diesen Abfall würde sonst keine Katze fressen. Gerade im Billigfutter findet man so leckere Bestandteile wie Urin, Fäkalien, Tumoröses Gewebe, verdorbenes Fleisch, Fell, das Fleisch kranker oder toter Tiere, das für den Menschen nicht freigegeben wurde, Hufe, Federn etc etc. natürlich alles schön klein gemahlen und lecker rot gefärbt. Dann noch in Fleischform gepresst und ein schmackhaftes Söschen dazu und der Katzenhalter ist begeistert. Wenn das ganze dann noch in der Werbung mit einem Petersilienzweig angerichtet wird ist die Sache gelaufen.... Übrigens werden all diese Leckereien schlicht unter Tiernebenprodukte zusammengefasst.



Also: Wechsel am besten den Tierarzt. Bei dem wirst du so nicht glücklich. Vor allem wenn er alle Sachen so angeht....
Wenn du noch Fragen hast, einfach posten.
Ich habe auch schon 5 Tierärzte durch bis ich beim richtigen gelandet bin.
Gibt halt in jedem Beruf schwarze Schafe....


gruß chris
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #14
alles schön klein gemahlen und lecker rot gefärbt

Und für die gesunde, rot- braune Fleischfarbe brauchts nichtmal künstliche Zusatzstoffe, die deklariert werden müssten, Geflügelblutmehl erfüllt diesen Zwack ganz vortrefflich.
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #15
So, habe heute mal Animonda Carny ( 2 Sorten) und Schmusy gekauft.... Mal sehen, wie das ankommt....
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #16
@red_rosexy
Mit einigen Dingen die du geschrieben hast, mögen stimmen aber längst nicht alles. Sorry aber so einfach ist es nicht, einfach zu erklären das alles in Supermärkten reines Gift ist. Es kommt nicht auf reine Äusserlichkeiten an, Tatsachen die seit Jahren im Internet immer wieder kopiert und vervielfältigt werden. Davon werden sie aber bestimmt nicht richtiger.

Zum Beispiel ist auch in hochwertigen "Premiumfutter" zum Teil ein hoher Anteil an pflanzlichen Stoffen. Zum Beispiel macht es nach meiner Meinung gar keinen Sinn auf Supermarkt-Futter zu verzichten aber dafür die Katze ausschliesslich oder teilweise mit Trockenfutter zu ernähren. Damit kann man viel mehr Schaden anrichten.In vielen Supermarktsorten ist inzwischen überigens kein Zucker mehr enthalten. Leider hat sich das in vielen Online-shops noch nicht so durchgesprochen. Die angegebene Fütterungsmenge hat auch nichts mit der Qualität zu tun.

Insgesamt kommt es auf die Inhaltsstoffe an, Vitamine, Kalzium, Magnesium und so weiter. Es hat keinen Sinn über die Qualität eines Futter zu diskutieren solange man keine vergleichbaren Zahlen zur Verfügung hat.
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #17
da bist du fast als einziger der Meinung das supermarkt futter gut ist und die andren sollten aufhören es zu verteufeln!

Es aber nun mal bewiesen wie schon viele Quellen hinweisen das die Lila oder grüne oder blaue dose minderwertig und mit lockstoffen versetzt ist!

Ich habe oft genung gesagt das eine Katze um die besagte menge Vitamine Mineralstoffe die sie braucht 400 gr ca essen müsste was nicht jede katze schafft!
Das heisst man gibt ihr zwar 200gr am tag aber sie bekommt nicht die empfohlene dosis!

Was irgendwann zu krankheiten führen kann!

Bei hochwertigem essen braucht man ca 200 gr und sie bekommt die richtige menge ohne mangel erscheinungen!

Man kann sich streiten und sagen das man hochwertiges trockenfutter füttert aber ich finde das es besser ist Hochwertiges nassfutter sowie trockenfutter zu füttern sowie rohfutter zu geben!

Aber darüber kann man sich streiten wie man füttert aber die tatsachen das die grüne dose besser ist stimmt nicht und das weisst du!
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #18
@red_rosexy
Mit einigen Dingen die du geschrieben hast, mögen stimmen aber längst nicht alles. Sorry aber so einfach ist es nicht, einfach zu erklären das alles in Supermärkten reines Gift ist. Es kommt nicht auf reine Äusserlichkeiten an, Tatsachen die seit Jahren im Internet immer wieder kopiert und vervielfältigt werden. Davon werden sie aber bestimmt nicht richtiger.

Habe es selber nur aus dem net gezogen:)

PS:Nicht streiten:(
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #19
Die Fütterungsempfehlung sagt sehr wohl etwas über die Qualität aus, denn sie gibt an, wieviel vom Futter die Katze aufnehmen muss, um alle Nährstoffe auszunehmen, nicht, wann sie satt ist... Aus gutem Grund braucht man von Sorten hochwertigerer Zusammensetzung weniger als von den meisten billigen Futtersorten...
 
  • Zucker im Katzenfutter Beitrag #20
ICh mishce mich auch mal wieder hier ein. Mittlerweile habe ich mich für folgendes Futter entschieden:

- Animonda Carny (verschiedene Sorten)
- Almo Nature (verschiedene Sorten)
- Schmusy (Sardinen pur in Lachs-Jelly, Roter Barsch in Krabben-Jelly, Thunfisch & Reis)

Auf Trockenfutter verzichte ich weitgehend und ab und zu gibt es ein rohes Leckerchen.....

Nun meine Frage: Ist das ok so??????? Es scheint meinen Beiden sehr zu schmecken, Whiskas & Co. wird vehement verschmäht (und ausserdem nach 10 Minuten wieder ausgeko....!).

Wie sieht es mit Taurin aus? Das wird auf keiner der Dosen angegeben.... Muss ich irgendwas dazufüttern??? *Fragen über Fragen*

Danke für Eure Antworten!!!
 
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