das war jetzt aber keine besonders aufschlussreiche antwort auf die berechtigte frage, inwiefern sich so eine tierkrankenversicherung rechnet?
also die mit dem vielen geld, schaltet doch bitte mal einen gang runter. ich finde es auch nicht gut, dass der themenstarter nicht direkt zum Tierarzt gegangen ist, aber verurteilt doch verdammt nochmal nicht immer alle, die trotz begrenzter mittel tiere haben.
Die OP-Kostenversicherung kostet 9,90 pro Monat und der Gesundheitspass 15,90
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OP-Kostenversicherung:
* Übernahme aller Tierarztkosten für operative Eingriffe unter Narkose und deren Nachbehandlung
* Ohne Leistungsgrenze bis zum 3-fachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte
* Gültig für alle Hunde und Katzen die gesund sind und noch nicht das 4. Lebensjahr vollendet haben
* Ohne Selbstbeteiligung, im Fall der Fälle muss nichts mehr zugezahlt werden
Gesundheitspass:
Vorsorgeschutz
Erstattung von Vorsorgemaßnahmen ohne Anrechnung auf den Leistungszuwachs, beim Hund und bei der Katze bis 65,-- EUR im Versicherungsjahr für:
* Impfung
* Wurmkur
* Floh-/Zeckenmittel
Verkehrsunfallschutz
Erstattung aller Tierarztkosten ohne Höchstbetragsgrenze für die Behandlung
unmittelbarer Folgen von Verkehrsunfällen im öffentlichen Straßenverkehr.
Kranken- und Unfallschutz
100%ige Erstattung aller Tierarztkosten für die ambulante und stationäre Behandlung von Krankheiten und Unfallfolgen, beim Hund bis 600,-- EUR und bei der Katze bis 300,-- EUR im Versicherungsjahr inklusive:
* Arzneimittel
* Unterbringungskosten Tierklinik
* Diagnostik (u.a. Röntgen, Labor, Ultraschall, EKG, CT)
* physikalische Therapie
OP-Kostenschutz
Übernahme aller Tierarztkosten ohne Höchstbetragsgrenze und ohne Selbstbeteiligung für operative Eingriffe unter Narkose und deren Nachbehandlung. Bis zum 3-fachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte. Ab dem 5. Lebensjahr gilt eine Selbstbeteiligung von jeweils 20%.
Auslandsschutz
Volle Kostenerstattung bei Reisen weltweit, die eine Dauer von bis zu zwei Monaten nicht übersteigen. Inklusive Rücktransport nach Deutschland."
Wer schon mal ein Tier mit einer schwereren oder langwierigen Krankheit bzw. Verletzung hatte, kennt die Summen, die sehr schnell beim
Tierarzt zusammen kommen.
Ob man das nun macht oder das geld weglegt, ist eine andere Frage. Ich denke aber, wenn ich keine Rücklagen habe, ist es besser, etwas für die Versicherung abzuzweigen und dann im Ernstfall
vollen Schutz zu haben.
Wie soll denn jemand mit wenig Geld auf einmal z.B. 500 Euro für den
Tierarzt bezahlen?
Genau aus diesem Grund ist es für
insbesondere für Leute ohne weissen Lattenzaun sicher noch sinnvoller als für die anderen.
An diesem Fall hat man ja gesehen, dass der kranke Kater erstmal auf "Ideen" aus dem Internet zu warten hatte, weil die mutmasslichen
Tierarzt-Kosten offenbar ein schwerwiegender Grund waren, das Problem zunächst zu "banalisieren".
Und die Versicherung kostet in etwa dasselbe, wie zum Beispiel eine monatliche Internet-Flatrate. :idea: ;-)
BTW.: Ich habe auch schon Zeiten gehabt, in denen es finanziell nicht rosig aussah, da ich Frau und drei kleine Kinder und damals 4 Katzen und einen Hund zu versorgen hatte und zudem zwei Haushalte finanzieren musste, da ich auswärts arbeitete. Da musste ich eben Überstunden machen und auch am Samstag arbeiten. Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert und wenn man Verantwortung übernimmt muss man sie eben auch
praktisch übernehmen. Mit allen Konsequenzen!
Ich verstehe im Gegenzug nicht, dass immer wieder um Verständnis geworben wird, für Dinge, für die doch letztlich gar keiner Verständnis hat? Das ist doch absurd, oder nicht?
Wenn ich höre, dass der Kater sich zwei Tage herumquälen musste und dann auf den Hinweis "geh zum Arzt" die Frage kommt "meinst Du das Ernst?", ist mein Verständnis irgendwie erschöpft.