Hallo Mieze, ich lese die ganze Zeit schon mit.
Ich finde, dass der jetzige
Tierarzt den richtigen Ansatz macht, mit Tupferproben und spülen. Zumindest vom Bauchgefühl her sage ich, das ist der richtige Weg. Ich denke, so wie es jetzt gehandhabt wird, ist eine Amputation nicht nötig. Daumen sind feste gedrückt.
Da Du dich fragst, was Du im schlimmsten Fall tun sollst. Nein ich würde mich nicht von meiner Katze trennen in einem solchen Fall. Sicher muss man die einseitige Belastung berücksichtigen, aber ich denke, dabei kommt es auch auf das Gewicht des Tieres an, wie stark die Belastung ausfällt. Mit amputierten Katzen habe ich keine Erfahrung, aber meinem Vater wurde mit 17 Jahren der linke Unterschenkel amputiert (Kriegsverletzung :evil

. Er hatte zwar eine Prothese, das ist wieder ein bischen was anderes, aber bei ihm lag das Hauptgewicht ständig auf dem rechten Bein. Das hat zu einer Verschiebung des rechten Hüftgelenks geführt. Was ich von meinem Vater weiß ist, dass bei ihm Phantomscherzen aufgetreten sind. Ich weiß allerdings nicht, ob es das bei Tieren auch gibt. Das wäre vielleicht noch ein Punkt, der abgeklärt werden sollte.
So und jetzt Kopf hoch, es wird alles gut werden. Ich wünsche es euch von Herzen.