Zudem ist eine soziale Beziehung völlig unmöglich.
Wie kommst Du bloß darauf ??
Kuschelst Du mit dem Krebs? Hört er auch seinen Namen? Kannst Du mit ihm spielen?
Natürlich besteht eine gewisse soziale Beziehung zwischen einigen meiner AQ-Bewohner und mir:
- Ich kann mit meinem Krebs und einigen meiner Fischgattungen spielen
- Mein Schmetterlingsbuntbarsch kämpft jedes Mal mit mir
- Mein größter männlicher Ancistrus kommt jedes Mal an die Frontscheibe, wenn ich davor hocke und starrt mich an
- Die doofen Mollies im Artenbecken quetschen sich richtig in meine Hand rein, wenn ich ins Wasser fasse und streichen durch meine Finger hindurch Halte ich ein hohles Dreieck-Plastiklineal ins AQ, schwimmt zB. die dickste und älteste der Mollydamen jedesmal ununterbrochen hindurch
- Meine Zwergkrallenfrösche klammern sich an mir fest, ich kann sie auch aus dem Becken holen und sie küssen. Vielleicht wird ja mal ein Prinz daraus ;-)
Zu Delphinen und Walen kann man z.B. leicht eine soziale Bindung aufbauen.
Eine soziale Bindung wird ja auch nicht an Austausch von Zärtlichkeiten oder daran festgemacht, daß das Tier kommt, wenn ich es rufe.
( Was bei Fischen natürlich unmöglich ist )
Das Fühlen und Handeln ist aufeinander bezogen, das versteht man im Allgemeinen unter einer soziale Beziehung.
Mein Ancistrus kommt z.B. ausschließlich, wenn ich in sein zu Hause reinstarre. Freunde oder Gäste lassen ihn völlig kalt !
Zufall ??? Ein ziemlich regelmäßiger Zufall !!!
Allerdings gibt es auch Fische, wie z.B. meine Fiederbantwelse oder Dornaugen, die sind einfach scheu und eigenbrödlerisch. Von einer auch nur annähernd sozial geprägten Beziehung kann man in diesem Fall wirklich nicht sprechen. Die Dornaugen sind zwar untereinander sozial geprägt ( Schwarmfisch ), aber ich persönlich lasse sie einfach eiskalt

.. So traurig das ist
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