Sorry, aber da geht mir die Hutschnur hoch, wart doch erstmal ab, vorallem weil Lexie noch so jung ist!
das hier irgendwem irgendwas hoch geht, wollen wir natürlich nicht! :shock:
ich bin 27, etwas naiv beim thema katzen und kämpfe gerade mit meiner ersten aufgabe als katzenmama, mit ein wenig zu viel emotion. nicht um sonst musste ich gestern erst mal ne runde heulen, als lexie mich so gar nicht mal mehr ansehen wollte. vielleicht ein bisschen irre, aber so ist das im moment eben.
ich freue mich natürlich auch wie blöde darauf, dass ich evt demnächst zwei wild umhertollende super katzen zuhause habe, die sich innig lieben. allerdings stellt sich mir an dieser stelle doch eine grundsatzfrage: wer will eigentlich zwei katzen zusammenbringen und zwei putzige racker auf dem sofa sitzen haben? sind es nicht eigentlich wir? meine katze kann leider nicht sprechen und wenn ich sie im moment dazu befragen würde, würde sie mir sicher ganz schön die meinung sagen. ich habe auf der straße noch nie eine katze gesehen, die einen kumpel dabei hat. sind katzen nicht eigentlich einzelgänger? klar lecke ich keine ohren aus und klar leuchtet mir auch ein, dass ein artgenosse total toll sein KANN. aber doch bitte nicht unter allen umständen.
es kann eben so und so ausgehen. werden die beiden freunde, habe ich glück gehabt und alles richtig gemacht. werden die beiden keine freunde, habe ich meiner großen weder einen gefallen getan, noch eine freude bereitet. dann sind sie eben beide da. das leben geht weiter, aber auch nicht schlechter oder besser als vorher, wo sie noch einzelkatze war. für mich macht es keinen sinn, wenn einige hier beschreiben, dass sich ihre katzen verkriechen, sich lediglich akzeptieren und wenn die eine dort ist, die andere eben woanders ist. das drückt für mich kein bisschen katzen-lebensqualität aus.
ich bin ein sehr folgsames forums mitglied und bin unglaublich dankbar für all die tollen ratschläge. einige davon habe ich auch bereits umgesetzt. es gab neues futter, auch im umgang mit lexie hat sich einiges geändert. die türen bleiben auf und sie darf sogar nachts zu uns wenn sie mag. dennoch kann ich bei all der gemeinsamen liebe zu katzen, die eine oder andere reaktion nicht verstehen. lexie zeigt auch jetzt noch ganz eindrucksvoll, dass sie ihren charakter als chaos-katze nicht ändern wird und daran wird auch keine freundin was ändern, die ihr dann und wann mal am öhrchen knabbert. aber ich habe mich damit abgefunden und liebe sie dennoch.
fest steht, dass die minikatze bleiben darf. ich mag sie ja inzwischen auch schon und sehe, wie sie sich jeden tag ein bisschen verändert. allerdings ist der ausgang dieser zusammenführung noch vollkommen unklar. ich reiße mich jetzt zusammen und hör auf zu jammern.
allerdings sollte man bei allen tipps auch immer bedenken, wer diese tipps gibt (der mensch), welchen sinn oder unsinn sie machen könnten und dann eben auch noch, wie man sie rüber bringt. wie gesagt, hutschnüre sollen keinem hochgehen ;-)
ich würde auf jeden fall nicht einfach so und mit viel nachdruck dazu raten, eine zweite katze ins haus zu holen. so viel spaß zwei katzen auch machen und zusammen haben können, ausgeglichener werden tiere mit ner menge power dadurch ja eher doch nicht.
so und auch wenn das hier jetzt eher ein ausflug in meine psyche war - danke trotzdem und ich werde euch sicher irgendwann noch mal die ohren volljammern :razz: