Katzen als Delikatesse (TASSO-NL)

Diskutiere Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; das wollte ich mit dem ersten teil meiners beitrags ja zum ausdruck bringen , das man die meinung andere akzeptieren soll und das man nicht nur...
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  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) Beitrag #21
das wollte ich mit dem ersten teil meiners beitrags ja zum ausdruck bringen , das man die meinung andere akzeptieren soll und das man nicht nur weil man fleisch isst kein tierliebhaber ist is schon bissl weit her geholt auch wenn ich sagen muss das viele sich einfach keine gedanken darüber machen und viele einfach weg schaun............ und ich denke das ist es was viele vegis und veganer wütend macht und da ist es völlig egal um welches tier es da geht...........

ich hab mal nen ganz schlimmen bericht gesehen da ging es genau um die katzen und hunde in china , sie werden dort in winzigen käfigen gehalten und transportier sie können sich kaum bewegen ein fürchtgerliches bild, aber genau solche dinge passieren auch kühen und anderen tieren die wir als ganz normale fleischnahrung sehen.......... der mensch neigt allgemein dazu, etwas zu verdrängen oder weg zu schaun wenns unangenehm is............ was wir lernen sollten zu verstehen ist egal ob nun katze , hund usw. das wir menschen das klügste unter den säugetieren so langsam die erde und deren wunderbare tierwelt zu grunde richtet ...............
 
  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL)

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  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) Beitrag #22
ich hab mal nen ganz schlimmen bericht gesehen da ging es genau um die katzen und hunde in china , sie werden dort in winzigen käfigen gehalten und transportier sie können sich kaum bewegen ein fürchtgerliches bild, aber genau solche dinge passieren auch kühen und anderen tieren die wir als ganz normale fleischnahrung sehen.......... der mensch neigt allgemein dazu, etwas zu verdrängen oder weg zu schaun wenns unangenehm is............ was wir lernen sollten zu verstehen ist egal ob nun katze , hund usw. das wir menschen das klügste unter den säugetieren so langsam die erde und deren wunderbare tierwelt zu grunde richtet ...............

Ja und das stimmt mich ebenfalls jedes Mal traurig. Die Tiere werden (dort) behandelt wie tote Ware, nicht wie Lebewesen.
Viele, sehr viele schauen weg oder reden sich gar ein, dass es sowas bei uns heute garnicht mehr gibt, auch wenn man immer wieder was davon hört, sieht oder liest (aktuell schwebt mir der Wiesenhofskandal im Hinterkopf).
Aber gerade wie du sagtest, der Mensch als "Klügestes" aller Säugetiere handelt im Allgemeinen oft egoistisch nur zum eigenen Nutzen und sei's auch zum Schaden der Tiere (oder anderer Menschen), sodass den (Mast-) Tieren kein würdiges Leben gegönnt ist.
Aber das ist wieder ein anderes Thema...
 
  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) Beitrag #23
stimmt aber bei so einem thema ist es nicht ausgeschlossen das man auch mal ausweicht......... weißt du als ich den bericht gesehen hab mit den katzen in den käfigen und hunde da hab ich bitterlich geweint auch jetz is mir wieder so wenn ich das im kopf hab, mich hat das tagelang beschäftigt ich hab in der nacht davon geträumt usw. es is schrecklich und auch ich gehöre zu den menschen die dann weg schalten weil sie es nicht ertragen können weil wir klug genug sind unsere seele durch weg schauen vor sowas zu schützen doch wo bleibt der schutz für die tiere , egal welches .............

ich bin nicht immer stolz ein mensch zu sein..............

so ihr liebeleins ich muss auf arbeit ich wünsch allen nen schön tag
 
  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) Beitrag #24
Stimmt auch wieder... ;-)

Ich schaue mir solche Videos, so schrecklich manche sind, trotzdem auch bis zum Ende an. Ich heul dann zwar auch immer wie ein Schlosshund und mein Menne fragt dann immer kopfschüttelnd, warum ich mir das antue, aber wenn Leute so tun, als gäbe es das alles nicht, ist das noch viel schlimmer...

ich bin nicht immer stolz ein mensch zu sein..............
Ja, so traurig es eigentlich ist...


Eine schönen Tag wünsche ich dir, Ines... ;-)
 
  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) Beitrag #25
ich hab mal nen ganz schlimmen bericht gesehen da ging es genau um die katzen und hunde in china , sie werden dort in winzigen käfigen gehalten und transportier sie können sich kaum bewegen ein fürchtgerliches bild, aber genau solche dinge passieren auch kühen und anderen tieren die wir als ganz normale fleischnahrung sehen.......... der mensch neigt allgemein dazu, etwas zu verdrängen oder weg zu schaun wenns unangenehm is............ was wir lernen sollten zu verstehen ist egal ob nun katze , hund usw. das wir menschen das klügste unter den säugetieren so langsam die erde und deren wunderbare tierwelt zu grunde richtet ...............
Stimmt ... nur ist das meiner Meinunga nach, kein Problem des Tierschutzes allein, sondern eine generelle Frage der politischen und wirtschaftlichen Zukunft. Denn nicht der Verzehr von Fleisch im Allgemeinen ist verachtenswert sondern lediglich die durch Profitgier hervorgerufene Tierquälerei.
 
  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) Beitrag #26
eine generelle Frage der politischen und wirtschaftlichen Zukunft.

Die aber jeder für sich schon zu einem großen Teil selbst beantworten kann:

Muss ich wirklich das Fleisch / Wurstware bei den Discountern um die Ecke kaufen?

Wir für unseren Teil haben uns Fleisch unter Woche komplett abgewöhnt, das gibt es nur am Wochenende. Unsere Wurstwaren kaufen wir ebenfalls bei dem Metzger unseres Vertrauens, und ganz ehrlich gebe ich lieber 2 Euro für 10 Scheiben Wurst aus und weiß dafür dass das Tier nicht quer durch Europa gefahren wurde und wahrscheinlich unnötig gelitten hat.
 
  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) Beitrag #27
solange der verzehrer preiswertes fleisch kaufen wird.... wird es immer notleidene tiere geben...


wir als endverbraucher sind im grunde die ursache für massentierhaltung....


lg
Verena
 
  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) Beitrag #28
und nur zur info: ich BIN bei PETA!
 
  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) Beitrag #29
erstens mal hab ich gesagt, das ist meine persönliche meinung.. und klar seid ihr alle tierlieb um das gehts nicht..
So kam's aber rüber, als ob du jeden, der Fleisch isst, als Untier darstellen und verurteilen wolltest und das wäre keine Meinung sondern nur eine Vorverurteilung von Leuten, die du nicht kennst.
Bei solchen Themen ist es u.U. ratsam, mehr darauf zu achten, wie man was schreibt, das führt per Schriftverkehr sehr schnell zu Missverständnissen. ;-)


und nur zur info: ich BIN bei PETA!

Das weiß ich. Und warum betonst du das jetzt? Ich hab lediglich gesagt, dass sie meiner Ansicht nach bei einigen Themen sehr extreme Ansichten vertreten wie bspw. rein vegan zu leben, das ist ja erlaubt. ;-)


Zu dem Thema - finde ich - kann man sich schon im Tierschutz engagieren und dabei Fleisch essen - das steht m.E. in keinem Widerspruch zueinander - Fleisch zu essen ist schließlich nichts Unnatürliches und Abartiges...

Heuchlerei wäre für mich, wenn jemand bspw. in nem Mastbetrieb arbeitet und um die Zustände dort weiß oder auch bewusst Fleisch von Tieren kauft, die kein anständiges Leben hatten und dann in ner Tierschutzorganisation "helfen".

Aber so sollte man allen fleischessenden Tierliebhabern das vielleicht ausreden, sich für die Tiere einzusetzen, da das ohnehin nur Heuchlerei ist. *Ironie off*
 
  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) Beitrag #30
lalalalalalalalalala
 
  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) Beitrag #31
jetzt komm ich mir sehr verarscht vor von dir.. ich sag zu dem thema nichts mehr.. is ja echt schade das man sich nicht mal über seine eigene meinung äußern darf ohne gleich in den dreck gezogen zu werden... schönen dank auch..

Ich hatte es gerade nochmal editiert, das hast du leider nicht mehr gelesen.

Du fühlst dich vera***t?
Ich verstehe halt einfach nicht, dass du sagst, wer Fleisch ist, kann sich nicht ehrlich für den Tierschutz einsetzen, das ist mein "Problem".

Fleisch zu essen ist nichts Abartiges und bedeutet auch nicht, dass man Tieren gegenüber kein Gewissen hat.
Ich kann sehr wohl Fleisch essen und mich trotzdem engagieren und da ich das tue, ist es schon ein wenig verletzend deshalb Heuchelei vorgeworfen zu bekommen...

Natürlich kannst und sollst du deine eigene Meinung haben, aber wenn man seine Meinung in einem Forum öffentlich teilt, ist es doch dazu gedacht, dass man untereinander über die Meinungen diskutiert um den eigenen Horizont zu erweitern oder sehe ich das falsch? Das heißt nicht, dass du plötzlich meiner Meinung oder der eines anderen sein sollst, ich würd's nur gern besser nachvollziehen können.
 
  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) Beitrag #32
Ich bin Tierschützerin und ich esse Fleisch. Zwar gibt es im Schnitt nur einmal wöchentlich Fleisch, das liegt aber daran, dass ich unter der Woche nicht koche (keine Zeit). Aber wenn ich es genau nehme, darf ich keine Butter, keinen Käse, keine Eier - ja noch nicht einmal Honig essen. Denn das alles kommt von Tieren. Wir nehmen es ihnen einfach zu unserem Vorteil weg.

Selbst wenn ich kein Fleisch essen würde, müssten für uns trotzdem Tiere sterben. Weil Katzen einfach Fleischfresser sind. Und meine bekommen Eintagsküken genauso wie Rindergulasch oder mal Geflügel.
 
  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) Beitrag #33
Die aber jeder für sich schon zu einem großen Teil selbst beantworten kann:

Muss ich wirklich das Fleisch / Wurstware bei den Discountern um die Ecke kaufen?
Ähm ... nein, ehrlich gesagt glaube ich das absolut nicht. Immerhin leben wir nicht in irgendeinen Fantasieland. Letztendlich müssen sich die Verbraucher den gleichen ökonomischen Gesetzen stellen, wie jedes Unternehmen auch. Ich meine, wo fange ich da an und wo höre ich auf. Was meinst du wenn ich zu unserer Hypothekenbank gehe und ihr sage das ich zwar das die monatliche Rate nicht zahlen könne, aber dafür hätte ich schliesslich auch etwas für die Umwelt getan und mich für den Tierschutz engagiert. Meiner Meinung nach kann und dürfte es eigentlich nicht sein, das Fragen des Tier- und Umweltschutzes ausschliesslich den Verbraucher aufgelastet werden, während immer mehr Unternehmen jegliche soziale wie auch umweltpolitische Verantwortung von sich abwälzen. Ich finde, solche Dinge gehören auf politischer Ebene geklärt und zwar grundsätzlich.

Wir für unseren Teil haben uns Fleisch unter Woche komplett abgewöhnt, das gibt es nur am Wochenende. Unsere Wurstwaren kaufen wir ebenfalls bei dem Metzger unseres Vertrauens, und ganz ehrlich gebe ich lieber 2 Euro für 10 Scheiben Wurst aus und weiß dafür dass das Tier nicht quer durch Europa gefahren wurde und wahrscheinlich unnötig gelitten hat.
Also wie ich schon andeutete ... sowas wie Metzger des Vertrauens gibt es aus den verschiedensten Gründen bei uns absolut nicht. Wobei ich ganz ehrlich sage, das wir mit Fleisch schon immer sparsam umgegangen sind. Solche Aussagen wie "jeden Tag Fleisch muss nicht sein" kann ich ehrlich gesagt nicht recht nachvollziehen. Allerdings haben wir einige wesentliche Grundsätze. So gibt es bei uns bsw. prinzipiell kein Kalb- oder Lammfleisch.

Und wie gesagt, wo fängt man an, wo hört man auf. Denn beim Fleisch allein bleibt es ja nicht. Was ist mit bsw. mit Getreideprodukten, mit Kaffee oder Tee. Ich kenne hier einige Nachbarn die mir stolz erklären das sie doch nur Bio-Fleisch kaufen, aber auf der Terrasse Gartenmöbel aus Tropenholz-Raubbau stehen haben. Nur mal als Beispiel. Gerade die Landwirtschaft betreibt in Deutschland und in der EU enorme Lobbyarbeit die dazu führt das man in den Parlamenten und sogar Regierungen inzwischen schalten und walten kann, wie man möchte. Niemand regt sich darüber auf oder nennt wenigstens die Probleme beim Namen aber ich kleiner Verbraucher soll alles das was auf diesen Gebiet falsch läuft wieder gerade richten und bekomme ständig den schwarzen Peter zugeschoben?
 
  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) Beitrag #34
Hmmmm... ich muss hier ja das Paradebeispiel für einen heuchlerischen Unmenschen sein... oO"

Ich arbeite in einer Firma, die Labortiere hält und züchtet (Ratten, Mäuse, Hasen, sonstige Kleinnager und Ziegen/Schafe).
Im weiteren halte ich mich aber nur in Tierschutzorientierten Foren auf, und als ich letztens gefragt wurde, ob ich für eine Vermittlung einen Tiertransport von Linz bis Wien unterstützen kann, hab ich sofort ja gesagt. Aktuell machen wir noch aus, wann und wie, aber ich habe vor, mich gut darum zu kümmern...
Und, ich esse Fleisch. Von so gut wie allen Tierarten, die man mir bisher vorgesetzt hat.

Hmm... dann kommt jetzt aber natürlich die Erklärung dazu:

Ich habe die Arbeit angenommen, obwohl mir natürlich bekannt war, was die Firma tut, weil ich arbeit gebraucht habe, die Ausstattung gut ist, und vor allem im Bereich der Menschenrechte von der Firma sehr viel gemacht wird. Ich hatte nur die eine Wahl: annehmen oder nicht von meinen Eltern wegziehen zu können.
Inzwischen habe ich auch viel über die Versuche herausgefunden. Die "grausamen" Versuche werden schon lange nicht mehr an lebenden Tieren gemacht, aber es werden immer noch Tiere vergast, um deren Gewebe für Tests zu benutzen. Die Schafe/Ziegen werden einmal im Monat "angezapft" um mit deren Blut arbeiten zu können. Das ist für die nicht sehr stressig. Ratten, Mäuse, Kaninchen werden regelmässig ausgewechselt und weitervermittelt, die kommen in den Tierschutz, sind "normal" im Verhalten (ich habe selbst welche davon übernommen, eine Mitarbeiterin hat eine Gruppe Ratten von dort).
Affen hatten sie auch mal, die wurden inzwischen in einen Zoo vermittelt und nehmen an einem auswilderungsprojekt Teil. Die wurden zwar in nicht artgerechten Käfigen gehalten, wurden aber rund um die Uhr betreut und beschäftigt.
Daher kann ich es mit meinem Gewissen vereinbaren, dort zu arbeiten. Und für mich selbst tue ich auch was: ich helfe anderen Tieren, die auch Hilfe benötigen. Denn wo und wie man hilft ist eigentlich egal, solange die Hilfe ankommt. Es ist zwar nicht optimal, aber wohl besser, als wenn ich arbeitslos wäre - einen willigen Mitarbeiter hätten sie auch anderswo gefunden, aber ich bin dazu bereit, meine Zeit und Finanzen auch teilweise in die Tiere zu stecken, die es brauchen. Ein anderer würde das vielleicht nicht tun.
Ich achte zb. darauf, wo ich mein Fleisch einkaufe, versuche wo ich kann Biofleisch zu nehmen oder zumindest den Aufdruck "in Österreich geschlachtet" zu finden. Manchmal geht das nicht, aber dann kaufe ich eben mal kein Fleisch ein...

Und wegen all dieser Überlegungen finde ich vollkommen ok, wenn jemand Tiere wie Katzen, Rinder, Hasen, Ziegen oder sonstiges isst, solange er etwas dazu beiträgt, die kurze Lebenszeit dieser Tiere so lebenswert wie möglich zu machen.

Ich verstehe nicht, warum so viele Veganer/Vegetarier so agressiv auf die Ernährungsvorlieben anderer Leute anspringen. Oder sich immer angegriffen fühlen müssen, wenn jemand ihnen nahe bringen will, dass sie da gerade sehr harte Worte angewandt haben, die man als Fleisch-fresser so auf sich einfach nicht sitzenlassen will.
Wie käme ich denn dazu, einen Veganer Mörder zu nennen, weil er ohne es zu wissen etwas aus Tierleder verwendet? Dagegen ist das doch das Erste, was einem von eingefleischten Veganern/Vegetariern vorgeworfen wird.

Btw.: In meiner Ausbildung hatte ich auch Unterricht in der Schlachtung und Zerlegung von Tieren, daher weiss ich aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, einem Tier das Leben zu nehmen. Das waren Freilandbioschweine, die wir am Vortag noch gekrault haben. Und trotzdem kann ich daran nichts schlimmes finden. Den Tieren ging es besser als so manchem nicht-Schlachtvieh (zb. Eier für Vegetarier oder Häschen, Hamster, Mäuse für die kleinen Kinderchens...)
 
  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) Beitrag #35
Okay, solche Laborarbeiten könnte ich mit meinem Gewissen absolut nicht vereinbaren auch wenn es in deinem Fall vielleicht nicht die Ausmaße annimmt wie es in vielen anderen Labors der Fall ist.
Ich sehe in Tierversuchen keinen einzigen sinnvollen Grund oder Nutzen, der es rechtfertigt, Tiere zu verstümmeln, zu quälen oder für irgendwelche "Operationen" zu töten.
Zumal viele Dinge, die an den Tieren vorgenommen werden auf Menschen gänzlich andere Auswirkungen haben/ hätten und nicht representativ sind.

Btw.: In meiner Ausbildung hatte ich auch Unterricht in der Schlachtung und Zerlegung von Tieren, daher weiss ich aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, einem Tier das Leben zu nehmen. Das waren Freilandbioschweine, die wir am Vortag noch gekrault haben. Und trotzdem kann ich daran nichts schlimmes finden. Den Tieren ging es besser als so manchem nicht-Schlachtvieh (zb. Eier für Vegetarier oder Häschen, Hamster, Mäuse für die kleinen Kinderchens...)

Okay, da könnte ich nachts nicht mehr schlafen, aber das ist vermutlich auch eine Erziehung- oder Gewöhnungssache.
Ich hab nach einem Schock 8 Jahre gebraucht bis ich wieder Fleisch konsumieren konnte (musste).

Ich kann nur von mir sprechen, aber ich könnte keinem Tier in die Augen schauen und ihm dann das Leben nehmen, damit käme ich nicht klar.
Da hinge ich vorher einigen Menschen, die es bestimmt verdient hätten, an der Gurgel. :lol:
 
  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) Beitrag #36
Hmmm... meinst du jetzt, dass ich im selben Labor arbeiten würde?
Ich mache nur mikrobiologie. Mit lebenden Wesen grösser 1mm hab ich beruflich gar nichts zu tun. Der Bereich ist ausgelagert.

Natürlich ist es nicht toll, aber mit meiner Ausbildung hätte ich nicht wirklich andere Berufsmöglichkeiten, und ich will auch unbedingt in einem Labor arbeiten... Zumal einige der Tierpflegerinnen von dort auch im Tierheim helfen.

Ich mag das auch gar nicht schön reden, aber im Grund genommen ist das meine Existenzgrundlage...
 
  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) Beitrag #37
Und wegen all dieser Überlegungen finde ich vollkommen ok, wenn jemand Tiere wie Katzen, Rinder, Hasen, Ziegen oder sonstiges isst, solange er etwas dazu beiträgt, die kurze Lebenszeit dieser Tiere so lebenswert wie möglich zu machen.
Jepp, ich finde das gut ausgedrückt. So sehe ich das eigentlich auch.
 
  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) Beitrag #38
Letztendlich müssen sich die Verbraucher den gleichen ökonomischen Gesetzen stellen, wie jedes Unternehmen auch. Ich meine, wo fange ich da an und wo höre ich auf. Was meinst du wenn ich zu unserer Hypothekenbank gehe und ihr sage das ich zwar das die monatliche Rate nicht zahlen könne, (..) Meiner Meinung nach kann und dürfte es eigentlich nicht sein, das Fragen des Tier- und Umweltschutzes ausschliesslich den Verbraucher aufgelastet werden

Klar müssen wir uns den gleichen ökonomischen Gesetzen stellen, aber wo jeder damit anfängt und aufhört, dass muss jeder für sich selbst entscheiden, sofern es nicht vom Gesetzgeber vorgeschrieben wird.
Sorry, aber ich verstehe nicht was deine Hypothekenbank mit der 2-Euro Wurst vom Metzger zu tun hat.
Mal ehrlich, gehe ich mal vom normalen Hinterkochschinken bei Aldi aus, da kosten 5 Scheiben 0,99 Euro. Da bekomme ich für das gleiche Geld Wurst beim Metzger. Und ich sage bewusst "meines Vertrauens" weil das für MICH zutrifft.
Ich sage übrigens auch nicht das alles auschließlich dem Verbraucher aufgebürdet werden soll, ich denke nur, wenn jeder seine Verhaltensweise etwas überdenken würde und wenigstens mal IRGENDWO anfangen würde, wäre die Welt sicherlich ein bisschen besser. Natürlich kann keiner allein die Welt retten, aber jeder für sich ein kleines Stück. Und wenn es nur die Mini-Welt, der Mini-Kosmos unseres eigenen Haushaltes ist.
Nochmal - jeder für sich und soweit er kann.


Allerdings haben wir einige wesentliche Grundsätze. So gibt es bei uns bsw. prinzipiell kein Kalb- oder Lammfleisch.
BTW - soviele Lämmer gibt es gar nicht wie es Lammfleisch gibt -> die Tiere sind schon 2jährig und laufen immer noch unter "Lämmern".

Und wie gesagt, wo fängt man an, wo hört man auf. Ich kenne hier einige Nachbarn die mir stolz erklären das sie doch nur Bio-Fleisch kaufen, aber auf der Terrasse Gartenmöbel aus Tropenholz-Raubbau stehen haben. aber ich kleiner Verbraucher soll alles das was auf diesen Gebiet falsch läuft wieder gerade richten und bekomme ständig den schwarzen Peter zugeschoben?

Das kann und muss jeder für sich selbst entscheiden. Was sollen das denn für Tropenholz-Raubbau Möbel sein? Ich denke du meinst Banghirai - aber das gibt es bereits schon länger nicht mehr im Handel, selbst wenn es so deklariert wird. So ein Baum wächst eben nicht gerade mal schnell nach, und leider war der Mensch hier bereits fast auf kompletter Linie "erfolgreich" was das abholzen betrifft.

Wie gesagt, nicht alles soll der kleine Endverbraucher richten, aber wenn jeder etwas macht ist das Ergebnis sicherlich enorm, daran zweifle ich nicht. Und wenn die große Masse sich bewegt wird sich auch an der Spitze was ändern, bzw. gar nicht mehr nötig sein.
 
  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) Beitrag #39
wieder ein beitrag editiert
 
  • Katzen als Delikatesse (TASSO-NL) Beitrag #40
*nick*
Ich denke, das hat etwas mit der persönlichen Einstellung eines jeden Einzelnen zu tun.
Ich könnte das auch nicht, da hätte ich lieber kein Geld und würde lieber hungern (und das mein ich wirklich so) - bzw. wie in deinem Fall - von den Eltern abhängig sein. Aber wenn man als Einzelperson abwägt und dann zu dem Entschluss kommt, dass man lieber etwas Geld in der Tasche hat ohne sein Gewissen zu sehr zu belasten, dann ist es zumindest für denjenigen wahrscheinlich die richtige Entscheidung.
 
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