wollte Brutus nen Gefallen tun und jetzt muss der kleine Goliath so leiden.
Öhm, nein ... Du hast keinen der beiden einen Gefallen getan und auch Brutus leidet. Womöglich leidet er gerade deutlich mehr als der kleine Goliath.
Grundsätzlich is jede "Veränderung" im Katzenleben mit einem "Leiden" verbunden. Katzen mögen Veränderungen nicht gern.
Aber genauso wenig wie sie diese Veränderungen mögen, so schnell kommen sie mit den neuen Umständen klar.
Und genau deshalb ist es so wichtig, dass Du dem Spiel einfach seinen Lauf lässt - jeder "Eingriff" verzögert die Beruhigungsphase nur unötig. Daher ist auch das Trennen über Nacht eine denkbar schlechte Idee gewesen.
Besser: Gib den beiden Möglichkeiten sich zurückzuziehen. Die Couch ist klasse, aber auch Kartons, Schachteln sind gut. Kleine Röhren helfen ebenfalls - schau mal lieber morgen im Baumarkt als in der Tierhandlung.
Aber das Allerwichtigste ist, dass Du selber Ruhe findest. Erst wenn Du Ruhe ausstrahlst, kehrt auch um Dir herum Ruhe ein.
Die beiden Tierchen müssen jeweils ihren Platz in der Rangordnung finden und sich damit abfinden, dann klappt das alles.
Bitte auch keine Veränderungen im Fütterungsverhalten einführen. Das muss alles komplett konstant bleiben.
Gruß, Frank