Hallo,
ich erlaube mir mal als Neuling dazu etwas zu sagen.
Wie eigentlich immer, ist niemand im Besitz der alleinigen Wahrheit und es alleinigen Wissens.
In vielen Fällen haben alle Recht.
Trotzdem ist eine gute Tiervermittlung immer an der Vorsorge, Vermittlung und Nachbetreuung zu erkennen. Nicht immer sind die zukünftigen Halter übel, es gibt auch üble Vermittler.
Ich selbst habe soetwas ca.8 Jahre sehr intensiv gemacht ( bei anderen Tieren) und es gelang mir gewisse Standards zu setzen, die nun heute selbst von anderen Hilfen, die es niemals zugeben würden eingehalten werden

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Ich wurde manches mal gefragt, ob es mir nicht ausmacht, dass nun andere so tun als seien sie die Urheber dieser Regeln, und ehrlich, nein es macht mir nichts aus, denn es hilft den Tieren.
Ich selbst habe ausschliesslich im Umkreis von 50 Kilometern vermittelt, vertraglich jederzeit die Rückgabe an mich/ uns der vermittelten Tiere zugesagt und ein 14 tägiges Rückgaberecht gegen Erstattung der Vermittlungsgebühr gefordert und garantiert.
Also konnte ich és mir
nicht leisten bei der Vermittlung fahrlässig oder unter Vermittlungsdruck zu sein.
In meinem Tierbereich gönnte eine Hilfe der anderen nicht das schwarze unter den Fingernägeln, ich hatte viel mit völlig verpeilten Tierfreunden zu tun, die weder die mentalen noch finanziellen Mittel hatten ihre Hilfe so zu führen, dass sie nicht ständig vor dem physischen, psychischen oder finanziellen Ruin standen.
Eine gute Hilfe wird wie ein Unternehmen geführt,und man muss einfach mit einem Vertrauensvorschuss anderen Menschen gegenüber arbeiten.
Wenn man soetwas lange anständig macht, erkennt man "seine Schweine irgendwann am Tritt".
Nach wie vor kann man mich belügen, wenn man es denn möchte, nach wie vor kann man mich täuschen, aber beides nicht lange.
Es gibt schon beim telefonischen Erstkontakt Fragetechniken mit denen man die Spreu vom Weizen trennen kann. Und selbst muss man auch sehr ehrlich sein, was toleriert man, was kommt gar nicht in Frage. Man spart dann viel Zeit, die man dann für die Interessenten die es wert sind aufbringen kann.
Der Wunsch jedem zu gefallen und Vermittlungsdruck sind schlechte Berater.
Ich habe versucht die Halter an die ich vermittelte zu guten Vor- und Nachsorgern zu machen ( ich hasse das Wort Kontrolle) Die kannten unsere Arbeitsweise und unsere Ansprüche aus der Vermittlung, und wurden auch angehalten neutral zu urteilen und nicht wie die Axt im Walde aufzutreten. Unangemeldete Besuche habe ich nicht gemacht oder vornehmen lassen.
Trotzdem, wer beim 2ten Mal keine Zeit hatte konnte beim dritten mal mit unangemeldet rechnen, dazu kam es nie, denn das habe ich in der Vermittlung schon klargemacht.
Niemals hätte ich mir persönlich nicht bekannte Menschen, von denen ich weder Realnamen oder Adresse hatte zu einem Nachbesuch geschickt.
Das ist völlig verantwortungslos und kann für den neuen Halter schlimme Folgen haben ,die ich nicht verantworten möchte, dafür habe ich einfach in der Tierschutzszene zu viele Bekloppte kennengelernt.
Also wer ein Kätzechen vermittelt haben möchte, sollte doch erstmal zur Hilfe fahren, um zu sehen ob er ein Kätzchen aus deren Verhältnissen aufnehmen möchte. Eine Hilfe, die mich nicht reinlässt, wird bei mir kein Tier vermitteln.
Also auf gute Zusammenarbeit und das sich die Spreu vom Weizen trennt.
Liebe Grüsse Babsi