fuzzy, auskämpfen lassen geht nicht. für mich zumindest. rangeleien oder wildes toben ist kein problem. kloppen sich meine kater so das einer laut schreit, schmeiße ich einen gegenstand auf den boden. so das beide erschrecken und voneinander ablassen. in meiner gegenwart gibts das nicht.
ausserdem ist die situation bei der te ja eh schon äusserst belastend. wenn man da jetzt noch zugucken oder warten würde bis blut fließt....na dann...prost mahlzeit. dann gibt es doch gar keine chance mehr.
liebe grüsse
yodetta
Ebenso! Rangeleien sind keine "Kämpfe", sondern Spiel, zum Teil etwas brutaler. Klar, da quiekt auch einer mal! Dennoch ist es Spiel, und da greift man nicht ein, und muss auch nicht (im Gegenteil).
Aber echte Kämpfe, wo es bitterböse zugeht (da muss noch kein Blut fließen!), sind anders! Die Katzenpsychologin hat mir einiges dazu gesagt, und wie man es feststellt. Wenn z.B. ein Kater den anderen unverhohlen anstarrt, ohne zu blinzeln oder den Kopf mal wegzudrehen, dann ist das bereits eine Aggression (und so fängt ein Spiel NIE an!)! Daher soll ich Anstarren immer gleich unterbrechen, durch Tellerchen werfen oder einfach was dazwischenhalten (Blickkontakt unterbrechen!).
In der Tat hab ich beobachtet, dass den schlimmen Kämpfen so ein Starren vorausgeht. Es läuft so:
1. Anstarren
2. Leises Knurren
3. Lauteres Knurren, welches in ein
4. Heulen übergeht
5. dem der tätliche Angriff folgt:
dabei stürzt sich der eine auf den anderen, HEULT SCHREIT KNURRT, verkeilt sich in den anderen Kater, während alle anderen sich aufplustern und auch draufstürzen - und dann gibts Gepinkel, Gekacke und Blut alles auf einem großen Haufen - DAS GRAUEN!!!
Diesen fatalen Ablauf muss man bereits bei Stufe 1. abbrechen. Daraus lernen die Katzen!
Wenn man dennoch bei Stufe 5 anlangt (das habe ichmehrfach mitmachen müssen), sagt mir die Psychologin folgendes:
Man verwandelt sich in Sekundenschnelle in ein
großes, gut gelauntes Trampeltier, welches singend, rufend (nicht böse) und trampelnd mit wedelnden Armen mitten rein in das "Vergnügen" läuft.
Wichtig: LAUT, nicht bedrohend, und mit riesig wedelnden Armen.
NICHT die Namen der Katzen sagen. Singen, rufen und Lärm machen.
Ich kann Euch sagen: der Angriff hört SOFORT auf. Die gucken dich an wie ein Auto!
Der Vorteil: die Viecher vergessen, was sie eben noch gemacht haben. Man hat sich aber dennoch nicht eingemischt - es ist so, wie wenn ein riesiger Karnevalszug plötzlich vorbeirauscht - es unterbricht das fatale Geschehen, wird aber nicht Partei oder Teilnehmer der Sache. Und es ist keine Bedrohung für die Tiere, da man nicht schreit, nicht aufgeregt ist und keine Namen sagt ...
Das ist für den absoluten Schwerstangriff unter den Viechern. Es klappt!
PS: Spielen fängt zwischen den Katzen ganz anders an, da starrt niemand den anderen an.
Bei meinen läuft das so: einer geht auf den anderen zu, blinzelt, und reibt den Kopf am Kopf des anderen. Dann packt er mit der Tatze den Rücken, lässt sich selbst auf den Rücken fallen und streckt die Tatzen aus.
Oder er beisst ins Fell des anderen, und leckt ihn - oder stellt sich auf die Hinterbeine, mit ausgestreckten Armen ... und rast dann weg (damit der andere ihm folgt).
DAS ist dann Spiel, und manchmal siehts brutal aus. Da faucht auch schon mal jemand, oder quiekt! Aber es bleibt alles im grünen Bereich. Kein Vergleich mit dem Ablauf Stufe 1 - 5, die ich oben beschrieben habe.
Wenns knurrt, ist schon quasi Matthäi am letzten, sagt die Psychologin. Knurren ist ganz schlimm bei Katzen und zeigt immer ein
ganz großes Unbehagen!