• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Lymphom bei Emma

Diskutiere Lymphom bei Emma im Tumore und Geschwürerkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo zusammen; da bin ich leider "wieder".. nachdem im letzten Jahr so viele von Euch für unseren Felix ganz kräftig die Daumen + Pfoten...
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neghri

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Hallo zusammen;

da bin ich leider "wieder".. nachdem im letzten Jahr so viele von Euch für unseren Felix ganz kräftig die Daumen + Pfoten gedrückt haben (und auch vorher schon für unsere Cookie..) haben wir leider ein weiteres Sorgenkind bei uns zu Hause: Emma.

Letztes Jahr sind wir mit ihr zum örtlichen Tierarzt, da sie Probleme mit ihren Ohren hatte. Sie hatte eine böse, eitrige Entzündung, die nicht auf die gegebenen Medikamten ansprach. Dadurch hat Emma nun nur noch 1 Trommelfell. Ein zusätzlich angefertigtes Blutbild zeigte uns Nierenwerte, die im oberen Grenzbereich lagen, wir sollten ggf. an eine Nierendiät denken..

Als sie ca. 6-8 Monate später wieder Probleme hatte (ziemlich dolle Verkrustungen in dem Ohr mit Trommelfell), sind wir diesmal gleich in die TK gefahren, zumal sie diesmal die Futteraufnahme fast vollständig verweigerte. [Bei Katzen mit einer Mittelohrentzündung kann das auch vorkommen, da das Mittelohr/ Innenohr quasi direkt unterm/im Unterkiefer sitzt]. Dort sollten sie nämlich noch eine Gewebeprobe ihrer Haut nehmen, da sie seit langem örtlich begrenzt (Rücken/Schwanzansatz) nässende Stellen der Haut hatte, die im Fell ebenfalls zu Verkrustungen führten. Die Gewebeprobe wollten wir umfassend untersucht wissen. Dummerweise (?) hatte sie just an dem Tag keine einzige nässende Stelle mehr, aber dafür wurde ein Abstrich des Ohrensekrets eingeschickt...

Bei der obligatorischen Allgemeinuntersuchung wurden auch ihre Organe abgetastet. Dabei wurde festgestellt, dass ihre eine Niere viel zu groß ist und sich zudem „höckrig“ anfühlt. Ein Ultraschall brachte dann eine um 50% vergrößerte Niere zum vorschein, die in ihrer Struktur gleich auf Krebs schließen ließ. Da man ihr die Niere innerhalb der nächsten Tage entfernen wollte, ich unserer Katze aber nicht ohne qualifizierte Zweitmeinung mal eben ein Organ entfernen lassen wollte, haben wir uns entschlossen, bei der TK in Hannover den Befund bzw. die Therapie bestätigen zu lassen. Die Nierenwerte waren inzwischen noch weiter gestiegen, aber noch nicht „bedrohlich“ geworden. Auch die TiHo Hannover kam der entarteten Niere auf die Schliche, die sofort durchgeführten Punktierungen der Nieren, der Leber, der Milz sowie der Blase ergaben, dass Emma ein Lymphom in der Niere hat. Auch waren bereits einige Lymphom-Zellen in Milz & Leber nachzuweisen. Die dortige TÄ meinte aber, es wäre fast verwunderlich, wenn dem nicht so wäre. [Diese Auffassung teilen aber unsere Haus-TÄ nicht und war verwundert über diese Ausagen..].

Emma wurde sofort stationär aufgenommen, nach div. weiteren Tests (Neurologischer Test, Augentest, …) kam das ok zur Chemo. Unsere größte Sorge war jedoch die nachwievor verweigerte Nahrungsaufnahme. Nach ca. 1.5 Wochen Intensivstation (und einer Onkologin, die ihren eigenen Kühlschrank zu Hause geplündert hat um Emma zum futtern zu bewegen] konnten wir Emma wieder abholen. Die Chemo schlug sehr gut an: die Niere, die vorher 70 ml „groß“ war, war auf (ich glaub) 18 ml geschrumpft, die Nierenwerte waren im normalen-Normalbereich. Sie zeigte den typischen Verlauf einer Chemo, die andere Blutwerte in die Höhe klettern läßt weil beispielsweise viele abgestorbene Zellen abgebaut werden müssen..

Leider bekamen wir Emma mit einem ganz fürchterlichen Schnupfen zurück! Sie nießte alle naslang und ihre Augen tränten ganz doll inkl. gelblich/grünlichem Schleim. Naiv wie wir waren, dachten wir sie würde den Schnupfen von selbst wieder los. Zudem war Freitag Nacht als ich sie holte, am WE erreicht man dort telefonisch niemanden. Am Montag war es noch nicht besser, aber da sie Mittwoch früh eh wieder hinmußte (und wir zugegebener Maßen gerade in einem imensen Umzugsstress standen), haben wir bis Mittwoch gewartet. Der Gesundheitscheck am Mittwoch ergab jedoch, dass Emmas Schnupfen vorerst keine Chemo zuließ. Also erstmal mit Antibiotika ran.. Emma hat sich von allen TÄ wirklich selbst die größten Behandlungstorturen gefallen lassen, hat dabei sogar noch geschurrt wie eine Weltmeisterin, aber zu Hause Tabletten eingeben ist schier unmöglich. Die tägliche Prednisolon + Antibiotikum-Gabe war sowohl für Emma, als auch für uns beiden Dosenöffner ein täglicher Horror am Abend… [/FONT]L 2x hat sie es leider auch (von uns unbemerkt) geschafft, die Antibiotikumtablette wieder auszuspucken. Als der Schnupfen dann abgeklungen war + Emma auch kein Prednisolon mehr nehmen sollte/ brauchte, haben wir auch das Antibiotikum abgesetzt. Im nachhinein wahrscheinlich zu früh, andererseits war es weder mit Tablettengeber noch mit auflösen in Wasser + mit Spritze ins Mäulchen verabreichen nicht möglich ihr die Medizin einzubringen.

Nach der 2. Chemositzung ging es Emma die ersten 3-4 Tage gar nicht so gut. Sie hing zu Hause eher rum wie ein Schluck Wasser in der Kurve.. danach besserte es sich wieder. Beim 3. Chemotermin kam im Ultraschall leider die Ernüchterung. Die anfangs so gut angeschlagene Chemo schien wirkungslos geworden zu sein. Emmas Niere war wieder größer geworden und hat deutlich abnorme Umrisse (echoarme) gezeigt. Sie hat die 3. Chemo aber trotzdem bekommen. Einen Tag vor der 4. Chemo-Sitzung ist meine Mutter mit Emma in die Klinik, da sich Emmas Zustand verändert hatte. Ihr Auge tränte wieder, sie wollte nichts von uns wissen (hat meine Mutter sogar 1x angefaucht, was sie sonst NIE getan hat) und auch fressen wollte sie wieder nicht. Ihr linkes Vorderbein schien sie überhaupt nicht aufsetzen zu können (wir haben wegen der vielen Spitzen/ Venenzugänge an eine Venenentzündung gedacht). Die Untersuchung offenbarte dann leider ein sog. Horner Syndrom. Neurologische Tests haben dies bestätigt. Zudem hat sie bei der Untersuchung nochmal „völlig Emma-Untypisch“ reagiert: vor versammelter Mannschaft hat sie auf’m Untersuchungstisch gesessen und Trockenfutter aufgenommen. Dafür war der Hinkefuß fast nicht mehr existent.. Diese Symptome haben die TÄ in Hannover dazu bewogen die Chemo bei Emma abzubrechen, da sie wohl keine (positive) Wirkung mehr hätten. Die Diagnose lautet dahingehen, dass das Lymphom ins Gehirn oder Rückenmark gestreut hat und nun dort ein Tumor heranwächst, der auch für diese Verhaltensänderungen und dem Horner-Syndrom verantwortlich sei… Sie hätten Emma auch sofort eingeschläfert, wenn wir das gewollte hätten, aber wer will das schon, erst recht nicht in so einer „blöden, „sterilen“ Klinik“?! Wenn, dann soll Emma zu Hause einschlafen.. Das ganze war letzte Woche Mittwoch. Donnerstag waren wir noch irgendwie völlig gelämt von dieser überraschenden Wende und irgendwie fühlen wir uns fallen gelassen wie heiße Kartoffeln. Wir sollen ihr nun noch tägl. 1 Prednisolon geben.. Am Freitag haben wir dann unsere Haus-TÄ kontaktiert. Sie soll uns zum einen helfen den Zeitpunkt zu erkennen, wann Emma wohl besser das diesseits hinter sich läßt und es dann auch zu Hause machen. [Welch grauenhafte Vorstellung die Sensenfrau anzurufen und sie zu bitten die eigenen Katze umzubringen..]. Die TÄ in Hannover haben uns leider deutlich gamacht, dass Emma wohl eher nur noch Tage als Wochen hätte.. Ich hatte bei der Diagnosestellung bereits von der Horvi-Therapie gelesen, es aber nicht weiter verfolgt, zumal die Chemo auch so super anschlug.. Vielleicht ist es ja doch noch nicht so spät wie die TÄ in Hannover meinten, werde mal morgen frühs bei dieser Frau Taulien anrufen + auch einen Haarbüschel losschicken, Emma ist sowieso halb nackt um den Bauch herum, fällt das auch nicht mehr auf…

Wir, bzw. Emma, benötigt also alle verfügbaren Daumen + Pfoten, die gedrückt werden können!!

Gepostet habe ich dies auch unter dem Aspekt, dass schon viele andere Katzenbesitzen auf die Therapie mittels Chemo erschreckt reagiert haben und die Horrorbilder aus der Humanmedizin vor sich haben. Wir können nur bestätigen, dass dem bei Katzen tatsächlich nicht so ist, die Dosis ist bewußt sehr niedrig gehalten! Lediglich nach der 2. Sitzung ging es Emma nicht ganz so gut..

Beste Grüße aus Schleswig-Holstein
 
  • Lymphom bei Emma Beitrag #2
Hast Du schon mal probiert Frau Taulien telefonisch zu erreichen?

Da es ja sehr, sehr dringend bei Dir ist würde ich Dir empfehlen, ihr gleich zu schreiben.

Ich wünsche Dir und Deiner Emma alles, alles Gute.
 
  • Lymphom bei Emma Beitrag #3
..habe ich leider noch nicht. Auf einer Internet-Seite habe ich gelesen, dass sie täglich nur zwischen 9-10 Uhr zu erreichen ist. Ich werde es aber in jedem Fall morgen versuchen..

LG Solveig
 
  • Lymphom bei Emma Beitrag #4
Ein paar Tage hatte ich das versucht, leider war immer besetzt.

Ich drücke Dir aber die Daumen, dass Du morgen mehr Glück hast.
 
  • Lymphom bei Emma Beitrag #5
Liebe Solveig.
Es tut mir so leid, dieses hier zu lesen. Ich wünsche deiner Emma viel, viel Glück.
Hier sind Daumen und 12 Pfötchen ganz fest gedrückt.
Liebe Grüße Kathi.
 
  • Lymphom bei Emma Beitrag #6
Hallo zusammen,

ich habe dann vorgestern Frau Taulien erreicht und ihr kurz & knapp den bisherigen Krankheits- & Therapieverlauf geschildert. Sie gibt Emma keine Chance auf Heilung, schlägt jedoch zumindest eine palliative Therapie vor. Leider ist Frau Taulien bis Ende der Woche anderweitig ausgelastet, so dass sie die ausgezupften Haare und das Foto von Emma (wofür braucht sie das eigentlich? Mochte ich am Telefon irgendwie nicht fragen..) erst am kommenden Montag begutachten kann..
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Ich soll jedoch vorher noch telefonisch mit ihr klären, ob sich Emmas Zustand verschlechtert hat (sprich ob es überhaupt noch sinnvoll ist, dass sie einen Behandlungsplan erstellt oder nicht..)..

Leider bin ich beruflich diese Woche sehr eingespannt und ein Telefonat mit der Haushaltsführung vorhin läßt meine Sorge um Emma noch stärker werden, denn es geht ihr wohl schlechter. Zudem wirkt sie ganz arg "steifbeinig"..

Heute Mittag kommt immerhin unserer TÄ nach Hause um sich Emma anzuschauen. Ich hoffe sie kann ihr auch etwas helfen..

Bitte feste alle verfügbaren Daumen + Pfoten für unsere Emma drücken..
LG Solveig
 
  • Lymphom bei Emma Beitrag #7
Liebe Solveig, hier sind Daumen und 12 Pfötchen ganz fest für deine
Emma gedrückt.
L.G. Kathi.
 
  • Lymphom bei Emma Beitrag #8
hallo solveig....

das klingt alles so traurig:sad:....hier sind alle daumen und pfoten gedrückt....
 
  • Lymphom bei Emma Beitrag #9
Wie sich herausgestellt hat, hat die TiHo Hannover die Unterlagen immer noch nicht an unsere TÄ übermittelt, obwohl die TÄ dort bereits letzte Woche angerufen hat und um Übersendung der Unterlagen per Fax gebeten hat. Nachdem die Anfang der Woche noch nicht reagiert hatten, haben sowohl die TÄ als auch ich (unabhängig voneinander) erneut um die Unterlagen gebeten.. diese sollten eigentlich noch am selben Tag gefaxt werden.. die TÄ hat dann ebens von uns zu Hause aus erneut in der TiHo angerufen und um die Unterlagen gebeten, ohne die kann sie Emma gar nicht behandeln.

Das einzige, was die TÄ machen konnte -und auch getan hat- ist ihr einige (Akupunktur-)Nadeln gegen Schmerzen zu setzen... sie hat Emma dann auch abgetastet und konnte deutlich die veränderte Niere spüren, also scheint das Lymphom sich wieder sehr stark zu vermehren..

so short..
Gruß Solveig
 
  • Lymphom bei Emma Beitrag #10
achne,drück dir alle Daumen und mach der TAK druck
 
  • Lymphom bei Emma Beitrag #11
Das ist doch unverschämt von der Klinik. Hoffendlich sind die Unterlagen bald da,
Sie wissen doch wie wichtig die für Emmas Behandlung sind.
Ich wünsche euch viel Glück.
L.G. Kathi.
 
  • Lymphom bei Emma Beitrag #12
Hallo Solveig,

ich würde Dir gern etwas Mut machen, mag aber leider einfach nicht glauben das man über Haarbüschel und Fotos einen Krebs bekämpfen kann, ich halte es für unseriös ein Tier behandeln zu wollen, dass man noch nicht einmal selbst untersucht hat.
Es gibt bei Krebs sogenannte Spontanremissionen, aber laut Statistik ist das ein Fall unter 100.000
Ich weiss das man sich an jede Hoffnung klammert, aber überlege bitte ob Du Emma damit wirklich noch ein qualitatives Leben ermöglichst und das allein zählt
 
  • Lymphom bei Emma Beitrag #13
Liebe Solveig,
ich kann verstehen, dass du, da die Tierklinik die Chemotherapie
nicht fortsetzt und du dich mit dem letzten Schritt vertraut machen musst,
noch einmal Hoffnung in die Tierheilpraktikerin setzt.

Das ist gerade dann, wenn die Schulmedizin keine Chance mehr sieht,
nachvollziehbar und manchmal eine sinnvolle Alternative / Ergänzung.

Ich habe aber genau wie Russian die große Bitte an dich, dass du dabei
nicht aus dem Auge verlierst, ob deine Emma noch ein lebenswertes Leben -
also ein Leben, das nicht nur eine Verlängerung ihres schmerzvollen Zustandes ist,
durch solch eine Behandlung erreichen kann.

Die Tierheilpraktikerin hat schon darauf hingewiesen, dass eine Heilung auch
aus ihrer Sicht nicht mehr möglich ist. Wenn sie Emma wirklich helfen kann,
ohne Schmerzen noch länger zu leben und nicht nur weiter zu vegetieren,
dann würde ich den Versuch einer solchen Behandlung wagen.

Wenn Emma sich aber quält und keine Verbesserung erreicht werden kann,
dann solltest du ihr helfen, wenigstens friedlich und ohne Schmerzen und
liebevoll begleitet sterben zu dürfen.

Diese Chance haben wir bei unseren Tieren, sie müssen sich nicht unnötig quälen,
und ich finde, dass gerade aus Liebe zu dem Tier wir Menschen erkennen müssen,
wann der Zeitpunkt erreicht ist, an dem nur noch diese letzte Hilfe möglich ist.

Ich wünsche dir viel Kraft für das was vor euch liegt.
 
  • Lymphom bei Emma Beitrag #14
Liebe Solveig!

Es tut mir sehr leid, was Euch gerade widerfährt. Habe das erst im Januar hinter mich gebracht, nach 11 Monaten mit Chemo, OP und Naturheilkunde. Man will alles für sein Tier tun und steht dem Ganzen so verdammt hilflos gegenüber.

Ich kann nur auf das reagieren, was ich lese, entschuldige bitte. Für mich liest sich das sehr nach Palliativtherapie. Vielleicht hat Emma Schmerzen und Du kannst was dagegen tun. Horvi haben wir auch gemacht und Bioresonanztherapie und Homöopathie. Ich hoffe, es hat Joy geholfen, eine schöne Zeit zu haben. Geheilt hat es sie nicht (was ich - ehrlich gesagt - auch nicht erwartet habe). Unter dieser Therapie sind die Tumore auch wieder gewachsen, nachdem sie durch die Chemo fast weg waren. Deswegen hatten wir das auch gemacht, weil wir Hoffnung hatten, den Krebs in Schach halten zu können.

Beobachte Deine Emma gut, sieh zu, ob sie Schmerzen hat und Medikamente braucht. Und wenn es soweit ist, geh den letzten Schritt mit ihr. Sie wird es Dir zeigen, Du wirst es wissen. Genießt Eure wertvolle gemeinsame Zeit.

Ich drück´ Dich ganz herzlich und wünsche Euch alles erdenklich Gute! Streichel mal die Kleine ganz lieb von mir!
 
  • Lymphom bei Emma Beitrag #15
Emma letztes Jahr..

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  • Lymphom bei Emma Beitrag #16
Och mensch,die Arme Maus.Ich denk an euch.
 
  • Lymphom bei Emma Beitrag #17
ich kann es nachvollziehen neghri, gerade wenn die Türe zum Unaufhaltsamen aufgemacht worden ist, versucht man noch andere Wege zu gehen. Klammert sich an etwas woran man schon sehr glauben muss ,um dieses dem Tier und auch sich selbst anzutun...

Dieser Abschied auf Zeit ist eine enorme Gradwanderung.. Wir haben uns alle ein Tier angeschafft was uns mit viel Liebe begleitet, mit viel Liebe unsere Fehler angenommen hat.... wir haben auch Verantwortung übernommen..

Ein Tier solle sein Leben geniessen, fröhlich sein und an allem teilhaben wollen kann es das nicht mehr,alles andere ist Würdelos... wünsche Dir ganz viel Kraft...

lg
Verena
 
  • Lymphom bei Emma Beitrag #18
Hallo zusammen und vielen Dank für Eure Postings!

die TiHo hat's dann gestern tatsächlich geschafft, endlich die Unterlagen zu übermitteln! Unsere Haus-TÄ wollte sie dann gestern Abend nach der Praxis-Sprechzeit noch durcharbeiten. Zeitgleich habe ich versucht eine möglichst vollständige Anamnese zu verfassen.. Mal sehen, was die TÄ heute sagt..

Die Horvi-Therapie sehe ich nicht als Heilung, sondern ggf. als Unterstützung an. Im schlimmsten Fall ist sie nutz- und wirkungslos, soll aber auch noch nie negative Wirkungen gehabt haben.. Das einzige, was wir damit riskieren ist Geld zu verlieren.. wäre natürlich auch nicht schön, ganz klar. An eine Spontanheilung glauben wir bei Emma nicht wirklich..


Leider konnte uns bis dato noch kein Tierarzt sagen, wann denn "der richtige" Zeitpunkt gekommen ist.. In einem Tier steckt man halt nicht drin.. Auf der anderen Seite sollte man auch nie vergessen, dass Tiere einen äußerst starken Überlebenswillen haben und ich es daher nicht vertreten kann, ein Tier sofort auf der Stelle einschläfern zu lassen, nur weil nach TÄ Sicht keine Chance auf Heilung besteht. Wer bitte nochmal unseren Thread von Felix (0,5 Liter Urin aus dem Bauchraum geholt..) lesen mag, versteht unsere Einstellung hoffentlich besser, da Felix nur aus Unvermögen vorzeitig eingeschläfert worden wäre..

Selbstverständlich werden wir Emma nicht unnütz am Leben lassen, wenn sie sich quälen sollte!! Daher sind wir ja froh, dass wir eine TÄ haben, die Hausbesuche macht! Abgesehen davon erhoffen wir uns von ihr auch eine objektivere Einschätzung um das Befinden von Emma. Solange sie aber noch durchs Haus "stromert", frißt und mit ihren Fellkollegen Rücken an Rücken auf'm Sofa döst, werden wir verständlicher Weise (?) keine derartigen Schritte unternehmen..

Bitte "dennoch" alle Daumen weiterhin für diese liebe Maus drücken!!

Greetz Solveig
 
  • Lymphom bei Emma Beitrag #19
Liebe Solveig.
Ich habe damals für deinen Felix mit gelitten, das ist jetzt auch mit Emma so.Es tut mir so unendlich leid. Ich wünsche euch noch eine schöne Zeit. dir wünsche ich ganz viel Kraft. Ich weiß wie schwer es ist.
Knuddel die süße Maus mal von mir.
Liebe Grüße Kathi.
 
  • Lymphom bei Emma Beitrag #20
Liebe Solveig!

Habe Dir vorhin mal per PN ne HP geschickt, wo Du die Horvipräparate zu verträglichen Preisen bekommst. Du wirst das Richtige zum richtigen Zeitpunkt tun. Vertraue auf Deine Beobachtungsgabe, auf Dein Gefühl und auf das, was Emma Dir mitteilt.

Wir drücken, was zu drücken geht für Euch!
 
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