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aber ich freue mich wirklich, dass du aufgrund der aufklärungsarbeit hier, schon was verändert hast!!!
*herz aufgeht*
Ich wäre sehr vorsichtig damit, dass was du hier schreibst als 'Aufklärungsarbeit' zu betiteln. Das würde nämlich bedeuten, dass du hier wenig bekannte, NACHGEWIESENE Fakten verbreitest. Solange du aber weder Medizin, Tiermedizin oder ähnliches studiert hast UND dich auf das Thema Impfungen/Immunologie/Infektionsbiologie spezialisiert hast, kannst du das nicht.
Manche deiner Bedenken was Impfungen angehen stimmen sicherlich, aber sie rechtfertigen nicht, so vehement gegen Impfungen zu schreiben. Du schreibst zwar immer wieder, dass du hier nur deine eigene Meinung schreibst, aber die Art und Weise der Verteidigung und vor allem das Angehen der Leute, die eine andere Meinung haben, sind schon sehr energisch.
Der von Theresia gepostete Link zu dem Artikel über Impfungen und den Fall Andrew Wakefield, sind nur ein Beispiel dafür, wie genau man sich einlesen sollte, bevor man 'Tante Google' einfach so glaubt.
Es ist essentiell sich anzusehen, wer die Autoren und vor allem Sponsoren von Studien sind. Außerdem würde ich mich an deiner Stelle etwas genauer in die Immunologie einlesen und mir ansehen, wie viele unterschiedliche Viren (mit unterschiedlichen Arten von Genomen) es gibt. Wenn du erstmal die Vielfalt der Viren kennenlernst, wird auch klar, warum manche Viren schneller und manche langsamer mutieren und warum manche Impfungen nur kurze Zeit immunisieren und manche nur einen bestimmten Virenstamm abdecken.
Ich finde es wichtig darüber zu reden, dass man nicht jedes Jahr impfen muss und ein 3-Jahres-Intervall ausreicht. Ebenso wissen wir, dass Kombi-Impfstoffe mehr Nebenwirkungen machen als Einzel-Impfstoffe. Sicher ist es auch sinnvoll Titerbestimmungen zu machen bevor man nachimpft. Und es muss bekannt werden, welche Impfstoffe wirklich notwendig sind und welche nur bei bestimmten Katzen in bestimmten Situationen(z.B. Tollwut) geimpft werden sollten.
Man muss sich aber genauso mal Gedanken über die Studien machen.
1. Es gibt sehr wenige große Studien zu den Impfstoffen.
2. Wenn ein Impfstoff 7,5 Jahre bis lebenslang hält, von welchem Höchstalter gehen wir dann aus? 16? 20? Habe ich hier im Forum nicht letztens von einem 26-Jahre alten Kater gelesen? Reicht das für ihn dann auch noch?
Außerdem würde ich mir mal genaue Zahlen von einer
Tierarzt-Praxis besorgen, die zeigen wie viel die Einnahmen für Impfungen wirklich ausmachen.
Was die abgelaufenen Medikamente angeht: Hersteller sind verpflichtet ein Haltbarkeitsdatum anzugeben, bis zu dem sie garantieren können, dass das Medikament wie vorhergesehen wirkt bzw. nur die angegebenen Nebenwirkungen auslösen kann.
Würde der Hersteller dieses Datum so weit nach hinten setzen, dass er dass nicht mehr zu 100% garantieren kann, und würde dann ein Verbraucher Probleme bekommen, dann käme es zu einem Riesenskandal mit wahrscheinlich hohen Schmerzensgeldern etc.
Ein Patient in Afrika wird den Hersteller wohl kaum verklagen können. Solange das Medikament wie vorgeschrieben wirkt: super! Wenn der afrikanische Patient grüne Flecken im Gesicht bekommt: was soll er machen???
Der Hersteller ist auf der sicheren Seite. Genauso verhält es sich, wenn du das Medikament nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums nimmst... dein Problem.