Und eines noch zu 'verstümmeln': Soweit mir bekannt ist, ist es wissenschaftlich inzwischen erwiesen und die Meinung gilt wohl auch unangefochten, dass Hündinnen, die vor der ersten Läufigkeit kastriert wurden, ein um einiges geringeres Risiko haben, an Krebs zu erkranken - bei nicht (und später) kastrierten Hunden liegt das Risiko soweit ich weiß bei 33%! D.h., dass die Chance, dass der Hund erkrankt, bei einem Drittel liegt!!! Das sollte man sich mal ernsthaft durch den Kopf gehen lassen.
Bei Hunden kenne ich mich zugegebenermaßen nicht aus, aber ich finde das schon eine beachtliche Zahl, an der selbst die Kastrationsgegner wohl nicht vorbeikommen, da - wie erwähnt - erwiesen (soweit ich das weiß).
Lasse ich mein Tier also lieber später "verstümmeln", wenn es Tumore trägt und sich quält und evtl. unheilbar krank wird (weil ich es viellleicht nicht rechtzeitig erkennen konnte, dasss der Krebs wuchs) oder lasse ich zuvor einen Eingriff machen, den die Tiere - jedenfalls Katzen, da kann ich aus gewisser Erfahrung sprechen - problemlos wegstecken?
Ich will das Ganze nicht verharmlosen oder jemanden 'überreden'. Eine Kastartion, egal, wann man sie dürchführen lässt, ist eine OP, trotzdem sollte man das nicht aus dem Bauch raus entscheiden oder weil man eben aus menschlich-moralischer Sicht da irgendwie Bedenken hat, sondern sich wirklich intensiv medizisch den Nutzen abwägen und diese Auseinandersetzung mit den echten Fakten fehlte mir hier eindeutig!
Und zurück zur Ausgangsfrage: Diese Antwort ist für mich diejenige, die eigentlich alles sagt :wink:.