Nein, so stimmt das nicht. Du kannst auch preiswert gut füttern. Oftmals sind die scheinbar preiswerten Supermarkt-Marken-Sorten sogar teurer. Ich finde Felix ist alles andere als günstig. Und Barfen kostet wesentlich weniger als man annimmt (wenn man das Fleisch nicht im Supermarkt kauft, sondern im Internet bestellt).
Es ist nur wichtig, dass man sich vor der Anschaffung eines Tieres Gedanken darüber macht, dass es Geld kosten wird, für Unterhalt, Pflege und vor allem Tierarzt. Gerade die Kosten für den Tierarzt können schnell recht hoch werden. Dennoch hat man für das Tier die Verantwortung übernommen und dieser muss man gerecht werden. Man kann Glück haben, und ein Tier bekommen, dass 19 Jahre alt wird und einmal im Leben Durchfall und Würmer hat. Man kann Pech haben und ein Tier mit einem Herzfehler, einer Futtermittelallergie, mit Calici oder einer Nierenerkrankung bekommen. Und hier ist man in der Verantwortung, dieses nicht einfach vor sich hin leiden zu lassen, sondern die notwendigen Untersuchungen und Behandlungen durchführen zu lassen.
Ebenso ist es mit dem Futter: Eine artgerechte und gesunde Ernährung kostet nicht notwendigerweise viel. Man sollte sich nur vorher schon Gedanken darum machen und recherchieren. Hier wurden Sorten genannt, die deutlich preiswerter und trotzdem besser sind als das gefütterte.
Ich stimme dir zu, wie glücklich ein Tier ist, hat recht wenig mit dem Wohlstand des Besitzers zu tun. Aber viel damit, dass sich dieser informiert, lernt, und zwar vor der Anschaffung eines Tieres. Und sich auch nicht vor der Verantwortung drückt, oder die Annahme von Ratschlägen verweigert mit einem "ich hab kein Geld für sowas".