Hui, heute Morgen eine Pfütze in Annie´s Spielkarton entdeckt. Die dritte Pfütze in 3 Wochen. Seit gestern bekommt Annie neue Globuli zum Entstressen. Sie ist eben diejenige, die überwiegend zu erst faucht. Sie ist echt unausgeglichen.
Ich clickere weiter mit allen Dreien und alle machen Fortschritte. Ich kann sogar wieder mit ihnen gemeinsam üben. Annie traut sich, Parcours zu laufen und in die Box. Dennoch werde ich auf zwei Clickersessions pro Tag aufstocken. Eine gemeinsam und eine getrennt.
Ansonsten ist es überwiegend friedlich, nur ab und an entlädt sich die angestaute Energie. Wir haben das dritte Klo ins Wohnzimmer gestellt, damit Annie stressfreier draufgehen kann. Allerdings wird sie dort auch schon mal gestalkt, faucht dann gleich und dann geht die Zickerei los. Mann, das nervt. :roll:
Zwischendurch ist dann absoluter Frieden, man beschnuppert sich, gibt Nasenküsschen und läuft friedlich umeinander rum. Annie freut sich logischerweise, wenn wir heimkommen, begrüßt uns mit den anderen im Flur, frisst ordentlich und hängt bei uns auf dem Sofa ab. Trotzdem ist der Streß zwischen den Miezen inakzeptabel und wir arbeiten weiter daran. Wir haben schon so viel hinbekommen, da werden wir diese Situation auch meistern.
Gestern lag Annie auf dem Sofa in Männes Kniekehlen geschmust, dösend. Willi kam vorbeigetüddelt, Annie guckt kurz, Augen zu. Willi sich vor Männes Bauch geworfen und sich die Plauze kraulen lassen. Geht doch! Abends saßen dann alle Drei friedlich bei mir und guckten sich an. Geht doch! Warum nicht immer so?
Und wenn alles nix hilft, holen wir uns Tierpsychologie zu Hilfe. Aber erstmal rede ich mit allen Dreien,
Tierarzt-Besuch steht auch noch an zur Sicherheit. Wir geben nicht auf.
