AW: Lippenpiercing
Moin,
ich kann auch nur berichten, dass Piercings im Mundraum mit am Dankbarsten sind was die Heilung angeht.
Labret ist gut zu pflegen, man kommt sehr einfach an Schmuck. Stechen tat bei mir auch garnicht weh. Ich habe passende (also nicht zu große) Ringe getragen, von Zahnfleischabnutzungen kann ich nichts erzählen, obwohl ich das eine mit Unterbrechungen seit gut 10 Jahren habe. Auch von den Zähnen ist nichts abgegangen, obwohl ich sehr oft aus Versehen drauf gebissen habe.
Entzündet hat es sich bei mir nur, wenn ich sehr nervös war und viel dran rumgespielt habe. Nicht machen. Böse. Aus. Rausgenommen und desinfiziert habe ich garnicht mehr, nur während der Heilungsphase täglich Octenisept draufgesprüht und dann das Piercing "durchgeschoben" damit es sich auch im Stichkanal verteilt. Sobald der verhautet war hab ich dazu keinen Grund mehr gesehen ^^
Eskimo (das ist aber durchs Lippenrot) schont das Zahnfleisch am Meisten, weil es einfach nicht in den Mundraum reicht, ist ja nur außen. Gibt aber wenn es rauswächst eine Narbe (nichts Wildes, wenn du magst kann ich mal Bilder von den "Narben" machen die Labrets bzw. das Eskimo hinterlassen haben)
Ein mittiges Labret hatte ich nur kurz, allerdings keinen Ring getragen sondern einen Labret Stud und da dort hinten ein Plättchen dran ist hat es das Zahnfleisch runtergeschabt. Mit PTFE wäre das nicht passiert (beiß ich aber blöderweise als El Nervoso durch...).
Durch mein Zungenpiercing hab ich wirklich die Erfahrung, dass PTFE den Zähnen mal garnix anhaben kann. Wie oft ich da auf ne Kugel beiße... Nix. Aber hab mal auf den Stab gebissen, auch noch blöderweise als ich grade was Hartes zerbeißen wollte (ja, doof nach vorn...) und da ist wirklich ein gutes Stück Zahn abgesplittert.
Achja, falls deine Eltern dir das Gleiche erzählen wollen wie mir damals: Nein, da kann nix was man getrunken hat rauslaufen
