Hauptproblem beim Trockenfutter ist dagegen die fehlende Feuchtigkeit - regelmäßiger Nierencheck empfiehlt sich hier wohl. Vorteil: Wird nicht schlecht und ist gut lagerfähig - gleichbleibende Qualität. Die Anti-Getreide-Argumente halte ich für lässlich - gerade wer die Maus/ den Vogel als Vorbild für das perfekte Futter nimmt, muss auch Krallen, Knorpel, Mageninhalt von Pflanzenfressern, Knochen und Fell etc. unter das Futter mischen.
Erst einmal: wenn das Blutbild anormale Nierenwerte anzeigt sind schon gut 2/3 der Nieren kaputt.
Trockenfutter schädigt auch - gerade bei Katern - die Blase und Harnwege. Zu konzentrierter Urin ist hier das Stichwort. Und daraus resultierend Blasengries oder -steine. Sehr unschön, das kann ich aus eigener - für meine beiden Kater sehr unschöner - Erfahrung sagen.
Getreide können Katzen nicht verdauen, auch das, was sich im Magen des Beutetieres befindet, nicht. Grünzeugs dagegen schon, weil es vorverdaut ist. Das kann ich sehr gut am Kot meines Freigängers, der auch immer mal wieder ne Maus erwischt, sehen. Getreidekörner kommen raus, als wenn nichts gewesen wäre. Der Rest wird verdaut. Daran sehe ich immer, dass er mal wieder erfolgreich war :wink:
Das perfekte Futter wäre also eine ausgewogene Mischung aus Muskelfleisch, Fett, Innereien, Augen, Zähnen, Knochen, Knorpel, Fell/Federn, Blut, Urin, Kot und auch Krallen sowie einen Tick Grünzeugs (vorverdaut), aber kein Getreide. Weder Weizen, Gerste, Hafer noch Mais oder Reis können von den Katzen verdaut werden.