wenn ich mir das so durchlese alles...
meine ginny hat ein sehr sehr gutes papier, die abstammung ist der blanke wahnsinn. wir sind 1300 km gefahren, um diesen hund zu bekommen, sie ist für die zucht gedacht gewesen. mit ginny zusammen haben wir einen weiteren welpen (gwen) aus dem anderen wurf genommen, der meiner mutter gehört.
ginny entspricht dem, was ICH als sehr gut empfinde. sie hat einen starken körperbau, ein hammer pigment, ist vollzahnig (bei den westies leider eher selten) und hat eine einmalig gute fellstruktur. das für mich wichtigste: dieser hund ist vom charakter her so genial, das ist echt hammer. kriterien, die ich für meine hündin wollte.
gwen ist hingegen ein hund, wie meine mutter ihn für die zucht nehmen würde - gutes pigment, hochbeinig und eher grazil als stark im körperbau, ebenfalls vollzahnig.
nun hat der rüde, den ich für ginny wohl wählen werde (sie ist erst 1.5 jahre alt, mir zu jung für den ersten wurf), ebenfalls ein sehr gutes papier und einen sehr schönen körperbau. allerdings ist er nicht vollzahnig (was der grund ist, wieso ich mir noch nciht sicher bin). er lebt in berlin, das wären auch mal wieder ein paar kilometer. und das, obwohl wir selber einen intakten rüden haben, der mir vom körperbau her etc wirklich top zusagt, sich aber zu ähnlich mit ginny ist.
würde ich nun einen welpen aus der verpaarung in die zucht geben (anfragen waren durchaus schon vorhanden), würde ich dennoch nicht mehr verlangen, als bei einem sofahund - und das, obwohl mich ginny als "zuchthündin" mehr gekostet hat, als hätte ich sie nur aufs sofa gesetzt. ich weiß nicht, mir widerspricht das ein wenig.
klar könnte ich mehr nehmen, aber ob ichs dann tatsächlich tu (und einen welpen tatsächlich in die zucht gebe, denn ein wanderpokal soll keins meiner babys werden... und das ist leider oft so) ist fraglich.
wie würden es denn die züchter nun handhaben an meiner stelle? gern auch umgelegt auf katzen.