Du nist ein Schatz, danke, dass das so zeitnah geklappt hat, wusste nicht, inwiefern ihr heute Zeit habt *KNUTSCH*
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Hallo Tjulan, hallo Linka,
vielen Dank für eure lieben Worte. ;-)
Hallo Sauri,
ich habe den Text, den ich zuerst geschrieben habe, lieber wieder gelöscht. War dann doch etwas zu krass. Aber dennoch finde ich es nicht gut, dass du gleich um dich wirfst mit einem Haufen von Vorurteilen und meinst hier über mich richten zu müssen.
Ich bin sicher keinem "Vermehrer", wie du es nennst, auf den Leim gegangen. Es handelte sich dabei um eine sehr nette junge Frau, die einen halbstarken Maine-Coon-Kater aus einer ehemals "seriösen" Zucht aufgenommen hat, nachdem die "serösen" Züchter, die auch meines Wissens nach im "Verein" eingetragen waren, ihn einfach in der Wohnung sich selbst überlassen hatten.
Damit sind es auch keine
seriösen Züchter, ich weiß also nicht, wo das dem, was ich geschrieben habe, entgegensteht.
[...] Der Kleine war schwer verletzt und musste erstmal aufgepäppelt werden und es gab tiefe Wunden, die heilen mussten. Zu dem Zeitpunkt war eine Kastration nicht möglich, weil er noch zu schwach war. Aber eben auch noch sehr jung. Ihre Katze hatte sie noch nicht kastriert, da sie auch noch jung war.
Eine Katze, die Kitten bekommen kann, ist wohl kaum 'zu jung' zur Kastration. Und damit ist sie ein Vermehrer, da sie die Trächtigkeit fahrlässig in Kauf genommen/verursacht hat.
[...] Tja, dann kam eins zum anderen und die 8 Minitiger waren da. Die Kätzin hat alle Unterstützung bekommen, die nur ging. Die "Züchterin" hat sie Kätzchen auch in der ersten Zeit alle zwei Stunden mit der Flasche "zugefüttert". Aber die Katzenmama hat einfach unheimlichen Streß gehabt. Fast alle hat sie an Freunde vermitteln können, aber eben nicht alle. Der Katzenpapa ist inzwischen kastriert und auch bei der Katzenmama steht das in Kürze an.
Das Letztere ist schön, ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Kleinen viel zu früh abgegeben wurden und wenn man doch so auf das Wohl der Tiere aus war, verstehe ich nicht, wieso man ihnen das angetan hat. Wenn das Muttertier überfordert war, hätten die Kleinen aber ohne Probleme miteinander und mit dem Vater groß werden können und wären somit besser sozialisiert und zumindest einmal medizinisch wenigstens in der Basis versorgt gewesen. Kitten ohne Grundimmunisierung abzugeben, ist nun mal einfach eine potenzielle Gefährdung der Tiere, die unnötig, überflüssig und verantwortungslos ist.
[...] Die Geschwister sind auch zu anderen Katzen vermittelt worden, aber zwei gehen bei mir nicht und deshalb ist es meiner Meinung (sowie auch der Meinung unserer Tierärztin) nach eine gute Lösung, dass er trotzdem soviel Kontakt wie möglich zu anderen Katzen hat. Teilweise sind die Kater meiner Eltern auch mehrere Tage am Stück bei uns.
Wieso 'gehen keine zwei'? Wo eine Katze Platz findet, kann auch eine zweite einziehen (offensichtlich passen ja sogar drei über Tage hinweg), zumal, wenn es sich um Kitten handelt. Das sollte man sich vor den Einzug überlegen und wenn man tatsächlich nur eine Katze aufnehmen kann oder will, sollte man ein älteres Tier nehmen, was vom Mensch schon zu einem Einzeltier gemacht wurde, denn Katzen sind i.d.R. keine Einzelgänger. Leider sind TÄ da oft schlechte Ratgeber, da sie sich zwar mit den Krankheiten, nicht aber mit den Sozialfaktoren auskennen (was aber in meinen Augen auch völlig in Ordnung ist, denn ihr Job ist es hauptsächlich, für das körperliche Wohl zu sorgen, man kann sich nicht auch noch mit allen möglichst guten Haltungsbedingungen der Tiere auskennen, das wäre ein bisschen viel verlangt!).
[...] Übrigens ist der Garten meiner Eltern gesichert. Dort leben ja auch "Wohnungskatzen" mit Zimmer unter freiem Himmel.
Das ist sehr schön, trotzdem sollte der Kleine erst einmal grundimmunisiert sein, bevor er sich dort etwas holt.
[...] Ich denke nicht, dass ich mich eines schweren Vergehens schuldig gemacht habe und möchte mich auch nicht so anschreiben lassen. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, bevor Merlin eingezogen ist. Eigentlich sollte das ja auch noch eine Weile dauern. Aber jetzt ist er hier und ich bin sehr froh darüber und mir geht jedesmal das Herz auf, wenn ich den kleinen Schatz sehe.
Schön, dass du ihn so lieb hast, das freut mich, aber es ginge ihm sicher besser, wenn er dauerhaft einen Kumpel hätte.
Und das sage ich nicht, um dich zu ärgern - wie ich das alles hier nicht sage, weil ich dir oder dem Kater 'Böses' möchte! Es geht darum aufzuklären, dich (auch wenn es bezüglich der Anschaffung zu spät ist), vor allem aber andere, die das vor dem Anschaffen der Tiere lesen, damit sie verstehen, warum man so - im Sinne des Tieres - besser nicht handeln sollte.
[...] Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass er auch kein Whiskas bekommt oder ausschließlich von Trockenfutter leben muss. Er bekommt hochwertiges Nassfutter und zwischendurch als Leckerchen hochwertiges Trockenfutter.
Das freut mich für ihn.
[...] Ich glaube nicht, dass er das Halsband mit dem Glöckchen dermaßen schlimm findet. Steinige mich, aber er kommt an und setzt sich hin, wenn ich es in die Hand nehme. Ich zwinge ihn also nicht dazu.
Nun ja, es ist aber nun mal so, dass das ständige Bimmeln nachweislich schädlich ist (
http://www.haus-und-wildtierhilfe.de/Seiten/gloeckchen.html).
[...] Auch lasse ich meine Tochter und Merlin sicher nicht allein und unbeaufsichtigt.
Und wozu dann das unsinnige Halsband/Glöckchen?
[...] Ich kann sogar selbst denken und bin schon allein darauf gekommen, dass es nicht optimal ist, wenn meine kleine Tochter Merlin mit einem ihrer Kuscheltiere verwechseln sollte. Er hat das Halsband auch immer weniger um, nur wenn es nicht anders geht.
Da du die beiden, wie du sagst, beaufsichtigst, sehe ich keinen Grund, das Halsband um zu lassen - du denn?
[...] So Sauri, ich hoffe, du musst nicht mehr so mit meinem "Tierchen" leiden. Er scheint selber nämlich so gar nicht zu leiden, ist sehr zutraulich und verspielt (und damit meine ich nicht nur bei mir, weil du mir dann sicher sagen würdest, das liegt nur daran, dass er einsam ist) mit den Katern meiner Eltern. Er hat sich auch in der letzten Woche ganz hervorragend entwickelt und schön zugenommen. Wenn er "allein" mit uns ist, beschäftige ich mich sehr viel mit ihm. Wenn er mit den Katern meiner Eltern spielt, bin ich erstmal angeschrieben und das ist auch super so.
Liebe Grüße
Kiki
Na, dann siehst du ja selber, dass er dringend dauerhaft einen Katzenkumpel brauchte, denn auch wenn sich Menschen mit den Tieren beschäftigen, wir sind nun einmal leider keine adäquaten Lebenspartner - können nur 'positive Beigaben' sein :wink:. Oder soll der Kleine einmal Freigänger werden? Dann ist das Ganze natürlich insofern anders, als er sich seine Sozialpartner dann selber suchen kann.
Bitte sieh das Ganze nicht als persönlichen Angriff, sondern der Wunsch nach 'Verbesserung'/'Nachbesserung' und der Hoffnung, dass andere, die das lesen, es - in Sinne der Katzen - etwas besser machen.
Es mag sein, dass dir mein Post unfreundlich vorkam, weil ich Dinge eben sehr deutlich anspreche, aber es geht mir wirklich darum, den Leuten die Augen zu öffnen. Wichtig ist mir, vor allem denen, die das 'als stille Beobachter' mitlesen, zu zeigen, wo man etwas verbessern könnten und zu erklären, warum ich das, was ich kritisiere, als falsch ansehe. Und wenn du mal
ganz ehlich mit dir selber bist, musst du zugeben, dass das mit dem vorab Informieren eben leider doch nur z.T. geklappt hat :wink:.
Liebe Grüße,
sauri