'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft

Diskutiere 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Lass dich knutschen!
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #621
Ich danke von Herzen…

den Unermüdlichen in diesem Forum, die sich immer und immer wieder gegen das Vermehren von Katzen aussprechen.

Vermehrer können nette Menschen sein, die der „Natur“ (bzw. einer arg romantisierenden Vorstellung von Natur) freien Lauf lassen wollen. Vermehrer können rein an Geldmacherei interessiert sein. Vermehrer können sich liebevoll ihrem Nachwuchs zuwenden oder aber letzteren als schnell zu verscherbelnde Ware betrachten. Vermehrer können ihre Kitten in der Familie großziehen oder in den Keller sperren. Sie können Gesundheitsvorsorge betreiben oder dies aus Kostengründen unterlassen. Sie können viel oder wenig über Katzen wissen. Sie können ihre Mixe unter Vorspiegelung falscher Tatsachen teuer als Rassekatzen verkaufen oder im anderen Extremfall verschenken.

Das alles ist aber absolut unerheblich für die negative Bewertung ihrer Aktivitäten des Vermehrens. Und die bleibt negativ, auch wenn die Kitten liebevollst aufgezogen und erst ab der 12. Woche abgegeben werden. Es geht absolut nicht um die Person des Vermehrers (denn die ist bekanntlich sehr unterschiedlich), sondern um ihre Handlung.

Kitten“schwemme“, volle Tierheime, volle Pflegestellen, unzählige Straßen- und Niemandskatzen, Erb- und sonstige Krankheiten, Tötung von Auslandstieren etc.: dies sind die Antworten darauf, warum jedes noch so süße Vermehrerkitten eines zuviel ist. Es gibt mehr als genug Katzen, um die man sich kümmern kann und sollte. Punkt.

Auf der anderen Seite gibt es die „Interessenten“. Und manchmal – keinesfalls immer – wollen die Interessenten eine (vorgeblich) „besondere“ Katze zum kleinen Preis. Eine Rassekatze mit allem drum und dran soll es sein – aber für die Hälfte bitteschön! Oder vielleicht auch für ein Drittel, wenn es geht! So ein lustiges blaues Bärchen oder eine sich zur Majestät entwickelnde Waldkatze oder doch was „Perser-Puscheliges“ oder die allerliebsten Faltöhrchen, das macht was her – auch statustechnisch im Bekanntenkreis. Stammbaum & Co: nöhhh, nicht so wichtig, Hauptsache das Aussehen stimmt. Und der „rassetypische Charakter“ wird dann schon noch kommen. Mit der Zeit.


Und schon ist man fleißig in der „Bucht“ unterwegs, und Mensch, da haben wir es doch: blaues Bärchen – zuckersüß –, acht Wochen alt, TOTAL sozialisiert, auch in der Menschenfamilie aufgewachsen, und kostet nur 120 Euro. Ein Schnäppchen. Drei, zwei, eins, meins. Und schon hängt man an der Strippe und erzählt der besten Freundin: „Du, wir holen (sic!) uns jetzt einen echten Kartäuser (sic!)!“ Um das Maß voll zu machen, sagt vielleicht auch der Tierarzt bei der Erstbeschau: Ein Prachtkitten – und kerngesund!

Ist sicherlich nicht immer so, aber oft genug, denn ansonsten würde der „Markt“ ja nicht so gut florieren. Und er floriert ganz offensichtlich.

Da sitzt man nun mit seinem blauen Mini-Bärchen und stellt sich und sein Mäuseken – durchaus mit gewissem Stolz – dem Katzenforum vor. Aber holla: nun geht die Lutzi ab! Und das zu Recht. Um das aber verstehen zu können, sollte man sich als Forumsneuling eine mehrtägige Lernphase und -reise gönnen. Einfach mal lesen. Sacken lassen. Wiederholt lesen. Bewerten. Sich fragen, ob all die Anti-Vermehrer-Stimmen wirklich so doof und rigide sind.

Klar, vielleicht ist man zunächst sauer und denkt: Züchter sind doch auch nicht besser. Noch einmal lesen. Zur Kenntnis nehmen, dass Züchter – seriöse Züchter – nicht und keinesfalls für den „Verkauf“ züchten. „Verkauft“ (bzw. zur Adoption freigegeben) werden lediglich die Katzis, die für das Zuchtziel weniger geeignet sind. Liebenswert sind sie natürlich allemal, das versteht sich von selbst.

Kommt man nach der Lesereise mit entsprechenden Einsichten zurück ins Forum, wird man nicht mit Steinen beworfen. Aber man würde nie wieder ein blaues Bärchen für 120 Euro in der Bucht oder von sonst einem Vermehrer „kaufen“.

Manchmal bleiben die Einsichten aber aus. Und hier bewundere ich noch einmal die Unermüdlichen, die dennoch nicht aufgeben und im Forum konsequent darüber informieren, warum dies so grauenhaft ist.

Mit lieben Grüßen

Von den zwei Zwucks und mir

Lass dich knutschen!
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #622
Ich danke von Herzen…

den Unermüdlichen in diesem Forum, die sich immer und immer wieder gegen das Vermehren von Katzen aussprechen.

Vermehrer können nette Menschen sein, die der „Natur“ (bzw. einer arg romantisierenden Vorstellung von Natur) freien Lauf lassen wollen. Vermehrer können rein an Geldmacherei interessiert sein. Vermehrer können sich liebevoll ihrem Nachwuchs zuwenden oder aber letzteren als schnell zu verscherbelnde Ware betrachten. Vermehrer können ihre Kitten in der Familie großziehen oder in den Keller sperren. Sie können Gesundheitsvorsorge betreiben oder dies aus Kostengründen unterlassen. Sie können viel oder wenig über Katzen wissen. Sie können ihre Mixe unter Vorspiegelung falscher Tatsachen teuer als Rassekatzen verkaufen oder im anderen Extremfall verschenken.

Das alles ist aber absolut unerheblich für die negative Bewertung ihrer Aktivitäten des Vermehrens. Und die bleibt negativ, auch wenn die Kitten liebevollst aufgezogen und erst ab der 12. Woche abgegeben werden. Es geht absolut nicht um die Person des Vermehrers (denn die ist bekanntlich sehr unterschiedlich), sondern um ihre Handlung.

Kitten“schwemme“, volle Tierheime, volle Pflegestellen, unzählige Straßen- und Niemandskatzen, Erb- und sonstige Krankheiten, Tötung von Auslandstieren etc.: dies sind die Antworten darauf, warum jedes noch so süße Vermehrerkitten eines zuviel ist. Es gibt mehr als genug Katzen, um die man sich kümmern kann und sollte. Punkt.

Auf der anderen Seite gibt es die „Interessenten“. Und manchmal – keinesfalls immer – wollen die Interessenten eine (vorgeblich) „besondere“ Katze zum kleinen Preis. Eine Rassekatze mit allem drum und dran soll es sein – aber für die Hälfte bitteschön! Oder vielleicht auch für ein Drittel, wenn es geht! So ein lustiges blaues Bärchen oder eine sich zur Majestät entwickelnde Waldkatze oder doch was „Perser-Puscheliges“ oder die allerliebsten Faltöhrchen, das macht was her – auch statustechnisch im Bekanntenkreis. Stammbaum & Co: nöhhh, nicht so wichtig, Hauptsache das Aussehen stimmt. Und der „rassetypische Charakter“ wird dann schon noch kommen. Mit der Zeit.


Und schon ist man fleißig in der „Bucht“ unterwegs, und Mensch, da haben wir es doch: blaues Bärchen – zuckersüß –, acht Wochen alt, TOTAL sozialisiert, auch in der Menschenfamilie aufgewachsen, und kostet nur 120 Euro. Ein Schnäppchen. Drei, zwei, eins, meins. Und schon hängt man an der Strippe und erzählt der besten Freundin: „Du, wir holen (sic!) uns jetzt einen echten Kartäuser (sic!)!“ Um das Maß voll zu machen, sagt vielleicht auch der Tierarzt bei der Erstbeschau: Ein Prachtkitten – und kerngesund!

Ist sicherlich nicht immer so, aber oft genug, denn ansonsten würde der „Markt“ ja nicht so gut florieren. Und er floriert ganz offensichtlich.

Da sitzt man nun mit seinem blauen Mini-Bärchen und stellt sich und sein Mäuseken – durchaus mit gewissem Stolz – dem Katzenforum vor. Aber holla: nun geht die Lutzi ab! Und das zu Recht. Um das aber verstehen zu können, sollte man sich als Forumsneuling eine mehrtägige Lernphase und -reise gönnen. Einfach mal lesen. Sacken lassen. Wiederholt lesen. Bewerten. Sich fragen, ob all die Anti-Vermehrer-Stimmen wirklich so doof und rigide sind.

Klar, vielleicht ist man zunächst sauer und denkt: Züchter sind doch auch nicht besser. Noch einmal lesen. Zur Kenntnis nehmen, dass Züchter – seriöse Züchter – nicht und keinesfalls für den „Verkauf“ züchten. „Verkauft“ (bzw. zur Adoption freigegeben) werden lediglich die Katzis, die für das Zuchtziel weniger geeignet sind. Liebenswert sind sie natürlich allemal, das versteht sich von selbst.

Kommt man nach der Lesereise mit entsprechenden Einsichten zurück ins Forum, wird man nicht mit Steinen beworfen. Aber man würde nie wieder ein blaues Bärchen für 120 Euro in der Bucht oder von sonst einem Vermehrer „kaufen“.

Manchmal bleiben die Einsichten aber aus. Und hier bewundere ich noch einmal die Unermüdlichen, die dennoch nicht aufgeben und im Forum konsequent darüber informieren, warum dies so grauenhaft ist.

Mit lieben Grüßen

Von den zwei Zwucks und mir

Soo schön und richtig geschrieben, danke :)
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #623
Ich danke von Herzen…

den Unermüdlichen in diesem Forum, die sich immer und immer wieder gegen das Vermehren von Katzen aussprechen.

Vermehrer können nette Menschen sein, die der „Natur“ (bzw. einer arg romantisierenden Vorstellung von Natur) freien Lauf lassen wollen. Vermehrer können rein an Geldmacherei interessiert sein. Vermehrer können sich liebevoll ihrem Nachwuchs zuwenden oder aber letzteren als schnell zu verscherbelnde Ware betrachten. Vermehrer können ihre Kitten in der Familie großziehen oder in den Keller sperren. Sie können Gesundheitsvorsorge betreiben oder dies aus Kostengründen unterlassen. Sie können viel oder wenig über Katzen wissen. Sie können ihre Mixe unter Vorspiegelung falscher Tatsachen teuer als Rassekatzen verkaufen oder im anderen Extremfall verschenken.

Das alles ist aber absolut unerheblich für die negative Bewertung ihrer Aktivitäten des Vermehrens. Und die bleibt negativ, auch wenn die Kitten liebevollst aufgezogen und erst ab der 12. Woche abgegeben werden. Es geht absolut nicht um die Person des Vermehrers (denn die ist bekanntlich sehr unterschiedlich), sondern um ihre Handlung.

Kitten“schwemme“, volle Tierheime, volle Pflegestellen, unzählige Straßen- und Niemandskatzen, Erb- und sonstige Krankheiten, Tötung von Auslandstieren etc.: dies sind die Antworten darauf, warum jedes noch so süße Vermehrerkitten eines zuviel ist. Es gibt mehr als genug Katzen, um die man sich kümmern kann und sollte. Punkt.

Auf der anderen Seite gibt es die „Interessenten“. Und manchmal – keinesfalls immer – wollen die Interessenten eine (vorgeblich) „besondere“ Katze zum kleinen Preis. Eine Rassekatze mit allem drum und dran soll es sein – aber für die Hälfte bitteschön! Oder vielleicht auch für ein Drittel, wenn es geht! So ein lustiges blaues Bärchen oder eine sich zur Majestät entwickelnde Waldkatze oder doch was „Perser-Puscheliges“ oder die allerliebsten Faltöhrchen, das macht was her – auch statustechnisch im Bekanntenkreis. Stammbaum & Co: nöhhh, nicht so wichtig, Hauptsache das Aussehen stimmt. Und der „rassetypische Charakter“ wird dann schon noch kommen. Mit der Zeit.


Und schon ist man fleißig in der „Bucht“ unterwegs, und Mensch, da haben wir es doch: blaues Bärchen – zuckersüß –, acht Wochen alt, TOTAL sozialisiert, auch in der Menschenfamilie aufgewachsen, und kostet nur 120 Euro. Ein Schnäppchen. Drei, zwei, eins, meins. Und schon hängt man an der Strippe und erzählt der besten Freundin: „Du, wir holen (sic!) uns jetzt einen echten Kartäuser (sic!)!“ Um das Maß voll zu machen, sagt vielleicht auch der Tierarzt bei der Erstbeschau: Ein Prachtkitten – und kerngesund!

Ist sicherlich nicht immer so, aber oft genug, denn ansonsten würde der „Markt“ ja nicht so gut florieren. Und er floriert ganz offensichtlich.

Da sitzt man nun mit seinem blauen Mini-Bärchen und stellt sich und sein Mäuseken – durchaus mit gewissem Stolz – dem Katzenforum vor. Aber holla: nun geht die Lutzi ab! Und das zu Recht. Um das aber verstehen zu können, sollte man sich als Forumsneuling eine mehrtägige Lernphase und -reise gönnen. Einfach mal lesen. Sacken lassen. Wiederholt lesen. Bewerten. Sich fragen, ob all die Anti-Vermehrer-Stimmen wirklich so doof und rigide sind.

Klar, vielleicht ist man zunächst sauer und denkt: Züchter sind doch auch nicht besser. Noch einmal lesen. Zur Kenntnis nehmen, dass Züchter – seriöse Züchter – nicht und keinesfalls für den „Verkauf“ züchten. „Verkauft“ (bzw. zur Adoption freigegeben) werden lediglich die Katzis, die für das Zuchtziel weniger geeignet sind. Liebenswert sind sie natürlich allemal, das versteht sich von selbst.

Kommt man nach der Lesereise mit entsprechenden Einsichten zurück ins Forum, wird man nicht mit Steinen beworfen. Aber man würde nie wieder ein blaues Bärchen für 120 Euro in der Bucht oder von sonst einem Vermehrer „kaufen“.

Manchmal bleiben die Einsichten aber aus. Und hier bewundere ich noch einmal die Unermüdlichen, die dennoch nicht aufgeben und im Forum konsequent darüber informieren, warum dies so grauenhaft ist.

Mit lieben Grüßen

Von den zwei Zwucks und mir

*Herzchen verteilt*
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #624
AW: AW: 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaf

Ich danke von Herzen…

den Unermüdlichen in diesem Forum, die sich immer und immer wieder gegen das Vermehren von Katzen aussprechen.

Vermehrer können nette Menschen sein, die der „Natur“ (bzw. einer arg romantisierenden Vorstellung von Natur) freien Lauf lassen wollen. Vermehrer können rein an Geldmacherei interessiert sein. Vermehrer können sich liebevoll ihrem Nachwuchs zuwenden oder aber letzteren als schnell zu verscherbelnde Ware betrachten. Vermehrer können ihre Kitten in der Familie großziehen oder in den Keller sperren. Sie können Gesundheitsvorsorge betreiben oder dies aus Kostengründen unterlassen. Sie können viel oder wenig über Katzen wissen. Sie können ihre Mixe unter Vorspiegelung falscher Tatsachen teuer als Rassekatzen verkaufen oder im anderen Extremfall verschenken.

Das alles ist aber absolut unerheblich für die negative Bewertung ihrer Aktivitäten des Vermehrens. Und die bleibt negativ, auch wenn die Kitten liebevollst aufgezogen und erst ab der 12. Woche abgegeben werden. Es geht absolut nicht um die Person des Vermehrers (denn die ist bekanntlich sehr unterschiedlich), sondern um ihre Handlung.

Kitten“schwemme“, volle Tierheime, volle Pflegestellen, unzählige Straßen- und Niemandskatzen, Erb- und sonstige Krankheiten, Tötung von Auslandstieren etc.: dies sind die Antworten darauf, warum jedes noch so süße Vermehrerkitten eines zuviel ist. Es gibt mehr als genug Katzen, um die man sich kümmern kann und sollte. Punkt.

Auf der anderen Seite gibt es die „Interessenten“. Und manchmal – keinesfalls immer – wollen die Interessenten eine (vorgeblich) „besondere“ Katze zum kleinen Preis. Eine Rassekatze mit allem drum und dran soll es sein – aber für die Hälfte bitteschön! Oder vielleicht auch für ein Drittel, wenn es geht! So ein lustiges blaues Bärchen oder eine sich zur Majestät entwickelnde Waldkatze oder doch was „Perser-Puscheliges“ oder die allerliebsten Faltöhrchen, das macht was her – auch statustechnisch im Bekanntenkreis. Stammbaum & Co: nöhhh, nicht so wichtig, Hauptsache das Aussehen stimmt. Und der „rassetypische Charakter“ wird dann schon noch kommen. Mit der Zeit.


Und schon ist man fleißig in der „Bucht“ unterwegs, und Mensch, da haben wir es doch: blaues Bärchen – zuckersüß –, acht Wochen alt, TOTAL sozialisiert, auch in der Menschenfamilie aufgewachsen, und kostet nur 120 Euro. Ein Schnäppchen. Drei, zwei, eins, meins. Und schon hängt man an der Strippe und erzählt der besten Freundin: „Du, wir holen (sic!) uns jetzt einen echten Kartäuser (sic!)!“ Um das Maß voll zu machen, sagt vielleicht auch der Tierarzt bei der Erstbeschau: Ein Prachtkitten – und kerngesund!

Ist sicherlich nicht immer so, aber oft genug, denn ansonsten würde der „Markt“ ja nicht so gut florieren. Und er floriert ganz offensichtlich.

Da sitzt man nun mit seinem blauen Mini-Bärchen und stellt sich und sein Mäuseken – durchaus mit gewissem Stolz – dem Katzenforum vor. Aber holla: nun geht die Lutzi ab! Und das zu Recht. Um das aber verstehen zu können, sollte man sich als Forumsneuling eine mehrtägige Lernphase und -reise gönnen. Einfach mal lesen. Sacken lassen. Wiederholt lesen. Bewerten. Sich fragen, ob all die Anti-Vermehrer-Stimmen wirklich so doof und rigide sind.

Klar, vielleicht ist man zunächst sauer und denkt: Züchter sind doch auch nicht besser. Noch einmal lesen. Zur Kenntnis nehmen, dass Züchter – seriöse Züchter – nicht und keinesfalls für den „Verkauf“ züchten. „Verkauft“ (bzw. zur Adoption freigegeben) werden lediglich die Katzis, die für das Zuchtziel weniger geeignet sind. Liebenswert sind sie natürlich allemal, das versteht sich von selbst.

Kommt man nach der Lesereise mit entsprechenden Einsichten zurück ins Forum, wird man nicht mit Steinen beworfen. Aber man würde nie wieder ein blaues Bärchen für 120 Euro in der Bucht oder von sonst einem Vermehrer „kaufen“.

Manchmal bleiben die Einsichten aber aus. Und hier bewundere ich noch einmal die Unermüdlichen, die dennoch nicht aufgeben und im Forum konsequent darüber informieren, warum dies so grauenhaft ist.

Mit lieben Grüßen

Von den zwei Zwucks und mir

*auchherzchenverteilt*
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #625
Ich danke von Herzen…

den Unermüdlichen in diesem Forum, die sich immer und immer wieder gegen das Vermehren von Katzen aussprechen.

Vermehrer können nette Menschen sein, die der „Natur“ (bzw. einer arg romantisierenden Vorstellung von Natur) freien Lauf lassen wollen. Vermehrer können rein an Geldmacherei interessiert sein. Vermehrer können sich liebevoll ihrem Nachwuchs zuwenden oder aber letzteren als schnell zu verscherbelnde Ware betrachten. Vermehrer können ihre Kitten in der Familie großziehen oder in den Keller sperren. Sie können Gesundheitsvorsorge betreiben oder dies aus Kostengründen unterlassen. Sie können viel oder wenig über Katzen wissen. Sie können ihre Mixe unter Vorspiegelung falscher Tatsachen teuer als Rassekatzen verkaufen oder im anderen Extremfall verschenken.

Das alles ist aber absolut unerheblich für die negative Bewertung ihrer Aktivitäten des Vermehrens. Und die bleibt negativ, auch wenn die Kitten liebevollst aufgezogen und erst ab der 12. Woche abgegeben werden. Es geht absolut nicht um die Person des Vermehrers (denn die ist bekanntlich sehr unterschiedlich), sondern um ihre Handlung.

Kitten“schwemme“, volle Tierheime, volle Pflegestellen, unzählige Straßen- und Niemandskatzen, Erb- und sonstige Krankheiten, Tötung von Auslandstieren etc.: dies sind die Antworten darauf, warum jedes noch so süße Vermehrerkitten eines zuviel ist. Es gibt mehr als genug Katzen, um die man sich kümmern kann und sollte. Punkt.

Auf der anderen Seite gibt es die „Interessenten“. Und manchmal – keinesfalls immer – wollen die Interessenten eine (vorgeblich) „besondere“ Katze zum kleinen Preis. Eine Rassekatze mit allem drum und dran soll es sein – aber für die Hälfte bitteschön! Oder vielleicht auch für ein Drittel, wenn es geht! So ein lustiges blaues Bärchen oder eine sich zur Majestät entwickelnde Waldkatze oder doch was „Perser-Puscheliges“ oder die allerliebsten Faltöhrchen, das macht was her – auch statustechnisch im Bekanntenkreis. Stammbaum & Co: nöhhh, nicht so wichtig, Hauptsache das Aussehen stimmt. Und der „rassetypische Charakter“ wird dann schon noch kommen. Mit der Zeit.


Und schon ist man fleißig in der „Bucht“ unterwegs, und Mensch, da haben wir es doch: blaues Bärchen – zuckersüß –, acht Wochen alt, TOTAL sozialisiert, auch in der Menschenfamilie aufgewachsen, und kostet nur 120 Euro. Ein Schnäppchen. Drei, zwei, eins, meins. Und schon hängt man an der Strippe und erzählt der besten Freundin: „Du, wir holen (sic!) uns jetzt einen echten Kartäuser (sic!)!“ Um das Maß voll zu machen, sagt vielleicht auch der Tierarzt bei der Erstbeschau: Ein Prachtkitten – und kerngesund!

Ist sicherlich nicht immer so, aber oft genug, denn ansonsten würde der „Markt“ ja nicht so gut florieren. Und er floriert ganz offensichtlich.

Da sitzt man nun mit seinem blauen Mini-Bärchen und stellt sich und sein Mäuseken – durchaus mit gewissem Stolz – dem Katzenforum vor. Aber holla: nun geht die Lutzi ab! Und das zu Recht. Um das aber verstehen zu können, sollte man sich als Forumsneuling eine mehrtägige Lernphase und -reise gönnen. Einfach mal lesen. Sacken lassen. Wiederholt lesen. Bewerten. Sich fragen, ob all die Anti-Vermehrer-Stimmen wirklich so doof und rigide sind.

Klar, vielleicht ist man zunächst sauer und denkt: Züchter sind doch auch nicht besser. Noch einmal lesen. Zur Kenntnis nehmen, dass Züchter – seriöse Züchter – nicht und keinesfalls für den „Verkauf“ züchten. „Verkauft“ (bzw. zur Adoption freigegeben) werden lediglich die Katzis, die für das Zuchtziel weniger geeignet sind. Liebenswert sind sie natürlich allemal, das versteht sich von selbst.

Kommt man nach der Lesereise mit entsprechenden Einsichten zurück ins Forum, wird man nicht mit Steinen beworfen. Aber man würde nie wieder ein blaues Bärchen für 120 Euro in der Bucht oder von sonst einem Vermehrer „kaufen“.

Manchmal bleiben die Einsichten aber aus. Und hier bewundere ich noch einmal die Unermüdlichen, die dennoch nicht aufgeben und im Forum konsequent darüber informieren, warum dies so grauenhaft ist.

Mit lieben Grüßen

Von den zwei Zwucks und mir


Wow, das hast du wirklich klasse geschrieben!

Auch ♡♡♥♥ verteil!
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #626
Ich danke von Herzen…

den Unermüdlichen in diesem Forum, die sich immer und immer wieder gegen das Vermehren von Katzen aussprechen.

Vermehrer können nette Menschen sein, die der „Natur“ (bzw. einer arg romantisierenden Vorstellung von Natur) freien Lauf lassen wollen. Vermehrer können rein an Geldmacherei interessiert sein. Vermehrer können sich liebevoll ihrem Nachwuchs zuwenden oder aber letzteren als schnell zu verscherbelnde Ware betrachten. Vermehrer können ihre Kitten in der Familie großziehen oder in den Keller sperren. Sie können Gesundheitsvorsorge betreiben oder dies aus Kostengründen unterlassen. Sie können viel oder wenig über Katzen wissen. Sie können ihre Mixe unter Vorspiegelung falscher Tatsachen teuer als Rassekatzen verkaufen oder im anderen Extremfall verschenken.

Das alles ist aber absolut unerheblich für die negative Bewertung ihrer Aktivitäten des Vermehrens. Und die bleibt negativ, auch wenn die Kitten liebevollst aufgezogen und erst ab der 12. Woche abgegeben werden. Es geht absolut nicht um die Person des Vermehrers (denn die ist bekanntlich sehr unterschiedlich), sondern um ihre Handlung.

Kitten“schwemme“, volle Tierheime, volle Pflegestellen, unzählige Straßen- und Niemandskatzen, Erb- und sonstige Krankheiten, Tötung von Auslandstieren etc.: dies sind die Antworten darauf, warum jedes noch so süße Vermehrerkitten eines zuviel ist. Es gibt mehr als genug Katzen, um die man sich kümmern kann und sollte. Punkt.

Auf der anderen Seite gibt es die „Interessenten“. Und manchmal – keinesfalls immer – wollen die Interessenten eine (vorgeblich) „besondere“ Katze zum kleinen Preis. Eine Rassekatze mit allem drum und dran soll es sein – aber für die Hälfte bitteschön! Oder vielleicht auch für ein Drittel, wenn es geht! So ein lustiges blaues Bärchen oder eine sich zur Majestät entwickelnde Waldkatze oder doch was „Perser-Puscheliges“ oder die allerliebsten Faltöhrchen, das macht was her – auch statustechnisch im Bekanntenkreis. Stammbaum & Co: nöhhh, nicht so wichtig, Hauptsache das Aussehen stimmt. Und der „rassetypische Charakter“ wird dann schon noch kommen. Mit der Zeit.


Und schon ist man fleißig in der „Bucht“ unterwegs, und Mensch, da haben wir es doch: blaues Bärchen – zuckersüß –, acht Wochen alt, TOTAL sozialisiert, auch in der Menschenfamilie aufgewachsen, und kostet nur 120 Euro. Ein Schnäppchen. Drei, zwei, eins, meins. Und schon hängt man an der Strippe und erzählt der besten Freundin: „Du, wir holen (sic!) uns jetzt einen echten Kartäuser (sic!)!“ Um das Maß voll zu machen, sagt vielleicht auch der Tierarzt bei der Erstbeschau: Ein Prachtkitten – und kerngesund!

Ist sicherlich nicht immer so, aber oft genug, denn ansonsten würde der „Markt“ ja nicht so gut florieren. Und er floriert ganz offensichtlich.

Da sitzt man nun mit seinem blauen Mini-Bärchen und stellt sich und sein Mäuseken – durchaus mit gewissem Stolz – dem Katzenforum vor. Aber holla: nun geht die Lutzi ab! Und das zu Recht. Um das aber verstehen zu können, sollte man sich als Forumsneuling eine mehrtägige Lernphase und -reise gönnen. Einfach mal lesen. Sacken lassen. Wiederholt lesen. Bewerten. Sich fragen, ob all die Anti-Vermehrer-Stimmen wirklich so doof und rigide sind.

Klar, vielleicht ist man zunächst sauer und denkt: Züchter sind doch auch nicht besser. Noch einmal lesen. Zur Kenntnis nehmen, dass Züchter – seriöse Züchter – nicht und keinesfalls für den „Verkauf“ züchten. „Verkauft“ (bzw. zur Adoption freigegeben) werden lediglich die Katzis, die für das Zuchtziel weniger geeignet sind. Liebenswert sind sie natürlich allemal, das versteht sich von selbst.

Kommt man nach der Lesereise mit entsprechenden Einsichten zurück ins Forum, wird man nicht mit Steinen beworfen. Aber man würde nie wieder ein blaues Bärchen für 120 Euro in der Bucht oder von sonst einem Vermehrer „kaufen“.

Manchmal bleiben die Einsichten aber aus. Und hier bewundere ich noch einmal die Unermüdlichen, die dennoch nicht aufgeben und im Forum konsequent darüber informieren, warum dies so grauenhaft ist.

Mit lieben Grüßen

Von den zwei Zwucks und mir

Ich schmeiße auch ein paar ♥-chen in die Runde - DANKE! Kann man das ggf. in den Ratgeber aufnehmen @Eva?
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #627
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #628
Soo schön und richtig geschrieben, danke :)

*Herzchen verteilt*

*auchherzchenverteilt*

Wow, das hast du wirklich klasse geschrieben!

Auch ♡♡♥♥ verteil!

Ich schmeiße auch ein paar ♥-chen in die Runde - DANKE! Kann man das ggf. in den Ratgeber aufnehmen @Eva?

Dem schließe ich mich mal an!
Und das von jemandem, der vor gut anderthalb Jahren noch nicht die geringeste Ahnung von Katzis hatte :mrgreen::mrgreen:

... aber auf jeden Fall schlau genug war, die zwei Zwucks nicht zum Schnäppchenpreis vom Vermehrer zu holen, sondern bei einem ordentlichen Züchter (*grins)

Grüße,
Nic
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #629
Ich finde man sollte sich bevor man sich vorher genau überlegen ob man nicht eine Katze aus dem Tierheim holen möchte. Viele Leute denken, Katzen im Tierheim sind gestört, aber das trifft längst nicht auf alle zu. Es gibt einige Livestreams von Katzen im Tierheim, die man sich anschauen könnte, z.b. der von Animal Planet oder der von cat-livestream.com

Yanizz
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #630
Ich schmeiße auch ein paar ♥-chen in die Runde - DANKE! Kann man das ggf. in den Ratgeber aufnehmen @Eva?

aber sicher kann man, gute Beiträge nehmen wir gern in den Ratgeber :)
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #631
Ich danke von Herzen…

(....) Und hier bewundere ich noch einmal die Unermüdlichen, die dennoch nicht aufgeben und im Forum konsequent darüber informieren, warum dies so grauenhaft ist.

Mit lieben Grüßen

Von den zwei Zwucks und mir

Ich danke Dir! Das ist ein grossartiger Text! Wenn der nicht hilft...
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #632
Was heißt hier mein nicht so gelungener Ratschlag?!deine gehaessigkeit,ist manchmal wirklich unmöglich! Bloß weil wier in manchem nicht einer Meinung sind, willst willst du unbrdingt kein negativ kritisiertes Haar an mir lassen:-D:roll:

Sorry, aber es hat nichts mit 'Meinung' zu tun, wenn man jemandem, der nicht versteht, dass eine Katze nicht auf Kommando trinkt und Flüssigkeit eher über das Nassfutter aufnimmt, rät, er solle seinem Kitten Aufzuchtsmilch 'als Getränk' anbieten. Und es tut mir leid, wenn du dich dadurch gestört fühlst, aber es ist nicht der/die erste - zumindest diskussionswürdige - Ratschlag/Aussage (siehe (und die folgende Diskussion dazu), , oder ).
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #633
@ Milady:

Wenn man wenig Ahnung hat, sollte man besser schweigen.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #634
Ich danke von Herzen…

den Unermüdlichen in diesem Forum, die sich immer und immer wieder gegen das Vermehren von Katzen aussprechen.

Vermehrer können nette Menschen sein, die der „Natur“ (bzw. einer arg romantisierenden Vorstellung von Natur) freien Lauf lassen wollen. Vermehrer können rein an Geldmacherei interessiert sein. Vermehrer können sich liebevoll ihrem Nachwuchs zuwenden oder aber letzteren als schnell zu verscherbelnde Ware betrachten. Vermehrer können ihre Kitten in der Familie großziehen oder in den Keller sperren. Sie können Gesundheitsvorsorge betreiben oder dies aus Kostengründen unterlassen. Sie können viel oder wenig über Katzen wissen. Sie können ihre Mixe unter Vorspiegelung falscher Tatsachen teuer als Rassekatzen verkaufen oder im anderen Extremfall verschenken.

Das alles ist aber absolut unerheblich für die negative Bewertung ihrer Aktivitäten des Vermehrens. Und die bleibt negativ, auch wenn die Kitten liebevollst aufgezogen und erst ab der 12. Woche abgegeben werden. Es geht absolut nicht um die Person des Vermehrers (denn die ist bekanntlich sehr unterschiedlich), sondern um ihre Handlung.

Kitten“schwemme“, volle Tierheime, volle Pflegestellen, unzählige Straßen- und Niemandskatzen, Erb- und sonstige Krankheiten, Tötung von Auslandstieren etc.: dies sind die Antworten darauf, warum jedes noch so süße Vermehrerkitten eines zuviel ist. Es gibt mehr als genug Katzen, um die man sich kümmern kann und sollte. Punkt.

Auf der anderen Seite gibt es die „Interessenten“. Und manchmal – keinesfalls immer – wollen die Interessenten eine (vorgeblich) „besondere“ Katze zum kleinen Preis. Eine Rassekatze mit allem drum und dran soll es sein – aber für die Hälfte bitteschön! Oder vielleicht auch für ein Drittel, wenn es geht! So ein lustiges blaues Bärchen oder eine sich zur Majestät entwickelnde Waldkatze oder doch was „Perser-Puscheliges“ oder die allerliebsten Faltöhrchen, das macht was her – auch statustechnisch im Bekanntenkreis. Stammbaum & Co: nöhhh, nicht so wichtig, Hauptsache das Aussehen stimmt. Und der „rassetypische Charakter“ wird dann schon noch kommen. Mit der Zeit.


Und schon ist man fleißig in der „Bucht“ unterwegs, und Mensch, da haben wir es doch: blaues Bärchen – zuckersüß –, acht Wochen alt, TOTAL sozialisiert, auch in der Menschenfamilie aufgewachsen, und kostet nur 120 Euro. Ein Schnäppchen. Drei, zwei, eins, meins. Und schon hängt man an der Strippe und erzählt der besten Freundin: „Du, wir holen (sic!) uns jetzt einen echten Kartäuser (sic!)!“ Um das Maß voll zu machen, sagt vielleicht auch der Tierarzt bei der Erstbeschau: Ein Prachtkitten – und kerngesund!

Ist sicherlich nicht immer so, aber oft genug, denn ansonsten würde der „Markt“ ja nicht so gut florieren. Und er floriert ganz offensichtlich.

Da sitzt man nun mit seinem blauen Mini-Bärchen und stellt sich und sein Mäuseken – durchaus mit gewissem Stolz – dem Katzenforum vor. Aber holla: nun geht die Lutzi ab! Und das zu Recht. Um das aber verstehen zu können, sollte man sich als Forumsneuling eine mehrtägige Lernphase und -reise gönnen. Einfach mal lesen. Sacken lassen. Wiederholt lesen. Bewerten. Sich fragen, ob all die Anti-Vermehrer-Stimmen wirklich so doof und rigide sind.

Klar, vielleicht ist man zunächst sauer und denkt: Züchter sind doch auch nicht besser. Noch einmal lesen. Zur Kenntnis nehmen, dass Züchter – seriöse Züchter – nicht und keinesfalls für den „Verkauf“ züchten. „Verkauft“ (bzw. zur Adoption freigegeben) werden lediglich die Katzis, die für das Zuchtziel weniger geeignet sind. Liebenswert sind sie natürlich allemal, das versteht sich von selbst.

Kommt man nach der Lesereise mit entsprechenden Einsichten zurück ins Forum, wird man nicht mit Steinen beworfen. Aber man würde nie wieder ein blaues Bärchen für 120 Euro in der Bucht oder von sonst einem Vermehrer „kaufen“.

Manchmal bleiben die Einsichten aber aus. Und hier bewundere ich noch einmal die Unermüdlichen, die dennoch nicht aufgeben und im Forum konsequent darüber informieren, warum dies so grauenhaft ist.

Mit lieben Grüßen

Von den zwei Zwucks und mir

Ich schließe mich dem Dank an die Unermüdlichen an, denn ich hab hier sooo viel gelernt und bin noch fleißig dabei und ich danke Zwei Zwucks für diesen wunderbaren Text!!!
Herzchen würd ich auch gern verteilen, aber wo finde ich die? :razz:
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #635
Und hir noch mal.aufzuchtsmilch wird dem kleinen auf keinen fall Schaden. Besser als dass er weiterhin diese whiskas oder kauflamdmilch bekommt wenn er die anderen guten Ratschläge evtl. Nicht annehmen will.
Und ich habe auch nicht gesagt:gib ihm nur diese milch
Weil das bei mir gerade so rüber kommt als willst du das so hinstellen
VG
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #636
Und hir noch mal.aufzuchtsmilch wird dem kleinen auf keinen fall Schaden. Besser als dass er weiterhin diese whiskas oder kauflamdmilch bekommt wenn er die anderen guten Ratschläge evtl. Nicht annehmen will.
Und ich habe auch nicht gesagt:gib ihm nur diese milch
Weil das bei mir gerade so rüber kommt als willst du das so hinstellen
VG

Da du es im anderen Thread wohl nicht gelesen hast:

Milady, Aufzuchtmilch ist kein Getränk, sonder NAHRUNG. Wenn der Kleine schon gut Nassfutter frisst und dieses wäre hochwertig, dann hat er alles was er braucht. Klar kann man bei bei Minikätzchen, die zwar schon selbst fressen, aber noch super jung sind, Auzuchtmilch zusätzlich geben. Ist aber trotzdem kein Getränk ;-).

Anstatt den TE in seinen unnötigen Sorgen zu unterstützen, sollte man doch lieber dabei behilflich sein, dass er versteht, dass bei ausschließlicher Nassfütterung kein Grund zur Sorge besteht, wenn der Kleine nicht so viel trinkt. Dafür aber Tierarzt-Besuch, Kotprobe und Katzenkumpel wichtig wären.

Aufzuchtmilch würde ich auch nicht mehr geben. [...]

Das Kitten braucht keine Aufzuchtmilch mehr und für den Flüssigkeitshaushalt ist es besser wenn einfach das Trockenfutter gestrichen wird.
Aufzuchtmilch kann aber auch schaden, wenn das Kitten sie nicht mehr verträgt bekommt es nämlich Durchfall.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #637
@Milady

Lass es doch einfach. Du hast keine Ahnung. Du trägst nichts zum Wohl von Katzen bei, aber mischt wohl gerne gerne auf. Das braucht kein Mensch. Und keine Katze.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #638
Also jetzt wedet mal nicht unverschämt. Ich bin hier nicht die die persönlich wird, wier sind in einem Forum, da hat nun mal jeder ne andere Meinung und darf die auch sagen. Von wegen ICHmische auf überleg mal .nur weil ich nicht der Spur Nachrede.
VG
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #639
Milady, es gibt Dinge, zu denen man eine Meinung haben kann und es gibt belegbare/belegte Fakten. Wenn man versucht, das ein vom anderen zu trennen, dann bekommt man auch weniger Gegenwind ;-).
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #640
Dann zeig mir mal wo wissenschaftlich erwiesen ist, dass Katzen sich ohne kaetzische Gesellschaft einsam fühlen.

(Katzen die um einen verstorbenen Kumpel trauern mal ausgenommen und gelangweilte Wohnungskatzen, die mit Kumpel aufgetaut sind auch)

Fakt ist dass domestizierte Katzen Sozialstrukturen entwickelt haben, dass es Katzen gibt, die ein leben lang gute Freunde sind (aber eben nicht alle).Fackt ist auch, dass die Vorfahren unserer Katze Einzelgänger sind. Fakt ist auch, dass europaehischen wildkatzen ,die in Tierparks leben auch untereinander Freundschaft entwickeln,obwohl wier alle wissen, dass sie körnten sie es sich aussuchen lieber in Freiheit und als Einzelgänger leben würden.

Ich weis, dass unsere hauskatzen nicht von der europaehischen wildkatzen abstammt,trotzdem sollte das zu denken geben


VG
 
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