'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft

Diskutiere 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Da schließe ich mich rundherum an. Bei mir ist vor 4 Wochen eine Katze aus dem spanischen Tierschutz eingezogen. Es stimmt, dass die Tiere einen...
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #741
Find ich super!
:)

Wäre denn Auslandsadoption was für euch? Mein Spanier ist ein sowas von toller Kater. Ich hatte damals in D leider auch nichts im passenden Alter gefunden, ist echt schwierig...

Da schließe ich mich rundherum an. Bei mir ist vor 4 Wochen eine Katze aus dem spanischen Tierschutz eingezogen. Es stimmt, dass die Tiere einen besonderen Charakter haben. Mein Kater Musch kommt auch aus Spanien, er lebt jetzt 12 Jahre bei uns.
 
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  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #742
Wäre denn Auslandsadoption was für euch? Mein Spanier ist ein sowas von toller Kater. Ich hatte damals in D leider auch nichts im passenden Alter gefunden, ist echt schwierig...
Haben wir uns bisher noch nicht damit beschäftigt. Und ja, wie Du schon sagst, ist wirklich schwierig. Floyd ist ja auch so ein ähm, mittlerer Problemkater. Vielleicht kommt eine zweite Katze wirklich ganz toll an, vielleicht möchte er aber auch lieber allein bleiben. Wir sind uns da noch nicht sicher. Das heißt, es geht nur eine Zusammenführung auf Probe mit Rücknahmegarantie.

Solange man die Möglichkeiten hat, ist es sicher nett, seinen Garten katzensicher zu machen, aber nicht jedem ist das gegeben. Man kann auch in der Wohnung seinen Katzen sehr viel bieten.
Meiner Meinung nach könnten die meisten Menschen mit Garten zumindest einen Teil davon katzensicher gestalten. Der springende Punkt ist das Wollen und wie viel man bereit ist Kompromisse einzugehen. Was aber meiner Meinung nach gar nicht geht, und betrifft unserer Erfahrung nach leider die überwiegende Mehrheit, dass man aus egoistischen Gründen heraus (von wegen, ach so ein Zaun... ich weiß nicht recht, wie sieht sowas denn aus... oder auch... nein, unsere Kinder wollen sich im Garten frei bewegen können) von vorn herein einen gesicherten Freigang komplett ausschließt.
Und mal ganz ehrlich, natürlich kann man Katzen auch zu mehreren in einer Wohnung halten, gar kein Problem. Aber artgerecht ist es meines Erachtens nach ganz sicher nicht. Das wird jeden Menschen klar der schon mal eine Katze in der Natur beobachtet hat.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #743
[...] Meiner Meinung nach könnten die meisten Menschen mit Garten zumindest einen Teil davon katzensicher gestalten. Der springende Punkt ist das Wollen und wie viel man bereit ist Kompromisse einzugehen. Was aber meiner Meinung nach gar nicht geht, und betrifft unserer Erfahrung nach leider die überwiegende Mehrheit, dass man aus egoistischen Gründen heraus (von wegen, ach so ein Zaun... ich weiß nicht recht, wie sieht sowas denn aus... oder auch... nein, unsere Kinder wollen sich im Garten frei bewegen können) von vorn herein einen gesicherten Freigang komplett ausschließt. [...]
Da bin ich ganz bei dir.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #744
Meiner Meinung nach könnten die meisten Menschen mit Garten zumindest einen Teil davon katzensicher gestalten. Der springende Punkt ist das Wollen und wie viel man bereit ist Kompromisse einzugehen. Was aber meiner Meinung nach gar nicht geht, und betrifft unserer Erfahrung nach leider die überwiegende Mehrheit, dass man aus egoistischen Gründen heraus (von wegen, ach so ein Zaun... ich weiß nicht recht, wie sieht sowas denn aus... oder auch... nein, unsere Kinder wollen sich im Garten frei bewegen können) von vorn herein einen gesicherten Freigang komplett ausschließt.
Und mal ganz ehrlich, natürlich kann man Katzen auch zu mehreren in einer Wohnung halten, gar kein Problem. Aber artgerecht ist es meines Erachtens nach ganz sicher nicht. Das wird jeden Menschen klar der schon mal eine Katze in der Natur beobachtet hat.

Sehe ich anders, ich hatte bis vor 2 Jahren nicht mal einen Garten, sondern eine Mietwohnung. Jetzt habe ich zwar einen Garten aber der Zwischenbereich zum Garten selber ist betoniert, weil da Transporter lang fahren müssen, zum be- und entladen. Da ging nur 2 m2 sicheres Freigehege. Das optische fällt zwar mit rein, aber nicht bei der Größe, sondern bei den Materialien.

Und art gerecht oder nicht, darüber lässt sich streiten. Futter auf einem sauberen Teller ist auch nicht das was sie in der freien Natur vorfinden.

lg Juli
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #745
Und art gerecht oder nicht, darüber lässt sich streiten. Futter auf einem sauberen Teller ist auch nicht das was sie in der freien Natur vorfinden.
Bitte versteh mich nicht falsch. Wenn ich sage, nicht artgerecht, dann meine ich gewiss keine Tierquälerei. Oder wie sagt mein Freund immer: "ich werd auch nicht artgerecht gehalten, dafür interessiert sich ja auch niemand". :lol:

Mit artgerecht meine ich lediglich das, was der Begriff beinhaltet - der Tierart gerecht werdend. Na ja, und Katzen sind ja von der Natur her ein schier unfassbarers Kraftpaket und ein Wunder an Geschicklichkeit und Geduld. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, auch wegen eigener Erfahrungen, dass man dem in einer normalen Wohnung gerecht werden kann. Um ehrlich zu sein, das ist auch etwas was ich sehr schade finde. In Katzenforen hat man immer den Eindruck das viele Menschen Katzen halten weil sie halt so niedlich und kuschelig sind. Ich bin da eher von ihrer Kraft, ihrer Stärke, ihren starken Willen, ihren Jagdinstinkt und vieles andere mehr beeidruckt. Das sie darüber hinaus auch noch ganz putzig anzuschauen sind, rundet das Bild allenfalls ab.
 
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  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #746
Bitte versteh mich nicht falsch. Wenn ich sage, nicht artgerecht, dann meine ich gewiss keine Tierquälerei. Oder wie sagt mein Freund immer: "ich werd auch nicht artgerecht gehalten, dafür interessiert sich ja auch niemand". :lol:

Mit artgerecht meine ich lediglich das, was der Begriff beinhaltet - der Tierart gerecht werdend. Na ja, und Katzen sind ja von der Natur her ein schier unfassbarers Kraftpaket und ein Wunder an Geschicklichkeit und Geduld. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, auch wegen eigener Erfahrungen, dass man dem in einer normalen Wohnung gerecht werden kann. Um ehrlich zu sein, das ist auch etwas was ich sehr schade finde. In Katzenforen hat man immer den Eindruck das viele Menschen Katzen halten weil sie halt so niedlich und kuschelig sind. Ich bin da eher von ihrer Kraft, ihrer Stärke, ihren starken Willen, ihren Jagdinstinkt und vieles andere mehr beeidruckt. Das sie darüber hinaus auch noch ganz putzig anzuschauen sind, rundet das Bild allenfalls ab.

Das wirst du aber auch nicht mit 40 qm gesichertem Freigang schaffen. Ich verstehe schon auf was du hinaus willst, aber dem gerecht zu werden, das schafft man nur mit ungesichertem Freigang. Denn das Revier einer Katze ist größer als ein gesicherter Garten.

Die Gefahren im ungesicherten Freigang kennt aber, leider, auch jeder.

Zumal, meine sind drin geboren und aufgewachsen. Ich glaube zwar, das sie sich über 900 qm gesicherten Freigang auch freuen, aber bei 10 grad und Sonne sind meine vielleicht 10 min. draußen, dann kommen alle rein (phoenix hat noch nicht viel von dem Gehege gesehen, war meist blödes Wetter, also das sind jetzt die Erfahrungen auch vom letzten Jahr). 3 davon sind nicht mal raus zum gucken gegangen. Ich denke Katzen fühlen sich da am wohlsten, wo sie sich sicher fühlen und sich wohl fühlen. Was durchaus auch eine Wohnung sein kann. Was aber auch wieder nicht bedeutet das sie sich über 900 qm gesichertes Freigang nicht freuen würden.

Ja, Katzen sind auch hervorragende Jäger, aber eine lebende Maus verfüttern wir dennoch nicht (ist glaube ich auch verboten), es sei denn, die Katze ist Freigänger und fängt sie sich. Deswegen, ich verstehe dich schon, aber das Wort: Artgerecht hinkt zu sehr für mich, zumal meine alle drin geboren wurden und die Menschen entscheiden haben, wann die Mutter gedeckt wurde, von wem etc. Das hat alles mit Natur im eigentlich Sinne nichts zu tun. Die Katze so weit wie möglich Artgerecht zu halten bedeutet für mich wirklich: Freigänger und man sollte sie auch nicht füttern, denn sie kann sich sehr gut selbst versorgen, wenn sie es von klein auf gelernt hat.

lg Juli
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #747
Artgerecht hinkt zu sehr für mich, zumal meine alle drin geboren wurden und die Menschen entscheiden haben, wann die Mutter gedeckt wurde, von wem etc. Das hat alles mit Natur im eigentlich Sinne nichts zu tun. Die Katze so weit wie möglich Artgerecht zu halten bedeutet für mich wirklich: Freigänger und man sollte sie auch nicht füttern, denn sie kann sich sehr gut selbst versorgen, wenn sie es von klein auf gelernt hat.
Das sollte ja auch kein Vorwurf sein. Aber mal ganz ehrlich, gerade in Foren wie dieses hier wird meines Erachtens viel zu wenig darüber diskutiert ob man sich bspw. bei reiner Wohnungshaltung unbedingt 6 Coonies ins Haus holen muss. Eine Rasse die vor vielen Jahren mal ein Musterbeispiel an Anpassung war und die es geschafft haben bei jeden Wetter trotz Eis und Schnee zu überleben. Nur um mal ein Beispiel zu nennen.
Abgesehen davon, es gibt ja auch bspw. in Tierheimen genügend Katzen die nur in Wohnungshaltung abgegeben werden. Ich finde es halt nur sehr schade, dass das Thema Freigang so wenig Raum in Katzenforen einnimmt.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #748
Ich habe 5 Coonies und einen Hauskater und einen BKH, und weiter? Du kannst doch gar nicht einschätzen wie sie bei mir leben, ob sie zufrieden sind oder nicht. Ich kann dir aber sagen, das ich mit Freigang keinen mehr hätte. Sie wären schnell unterm Autoreifen gelandet.

Wie viele Maine Coons hast du, wenn du diese Rasse schon als Beispiel nimmst?

EDIT: ich persönlich diskutiere auch mit niemandem darüber ob es nötig ist, das ich diese Katzen habe, welche Katze ich mir anschaffe oder wie viele insgesamt. Es ist meine Entscheidung und geht auch niemanden etwas an. Wenn andere meinen es ist zuviel, oder übertrieben, ist das ihr gutes Recht. Es ändert aber nichts an meiner Entscheidung für meine Mäuse. ;-)

lg Juli
 
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  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #749
Ich habe 5 Coonies und einen Hauskater und einen BKH, und weiter? Du kannst doch gar nicht einschätzen wie sie bei mir leben, ob sie zufrieden sind oder nicht. Ich kann dir aber sagen, das ich mit Freigang keinen mehr hätte. Sie wären schnell unterm Autoreifen gelandet.
Natürlich wären Sie das, und weiter? Was willst Du mir damit sagen? Nein, ich mache niemand der Vorwurf seine Katze in irgend einer Weise schlecht zu behandeln. Und nein, 5 Coonies in einer Wohnung sind natürlich kein Problem. Mit einer artgerechten Haltung hat es trotzdem nicht mal das Mindeste zu tun. [/QUOTE]
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #750
Natürlich wären Sie das, und weiter? Was willst Du mir damit sagen? Nein, ich mache niemand der Vorwurf seine Katze in irgend einer Weise schlecht zu behandeln. Und nein, 5 Coonies in einer Wohnung sind natürlich kein Problem. Mit einer artgerechten Haltung hat es trotzdem nicht mal das Mindeste zu tun.
[/QUOTE]

Du hast meine Frage nicht beantwortet. wie viele Maine Coons hast du?

Tod und unterm Autoreifen ist auch nicht artgerecht, das will ich damit sagen. Vom Jäger erschossen zu werden, weil mit einem fuchs verwechselt ebenso wenig. Wirklich Artgerecht geht auch als Freigänger nicht wirklich, es sei denn man wohnt dort, wo es keine Autos gibt, da hat man selber aber noch ein Auto meist. Also kannst du bitte sagen, auf was genau du hinaus willst?

lg Juli
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #751
Ich glaube ich weiß worauf @aLuckyGuy hinaus will und ich finde er hat recht.
Wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, warum halten wir Katzen ?
Weil sie und gut tun, oder weil wir ihnen Gutes tun wollen ?

Meine beiden Tiger habe ich von einem Bauernhof geholt, wo sie zwar nur geduldet waren und der Bauer dafür bekannt war überzählige Katzen zu töten, sie aber völlig frei waren.

Jetzt sind sie 11 Jahre und müssen in einer Wohnung leben, obwohl ich am Stadtrand von Wien, in einer sehr verkehrsarmen, grünen Umgebung lebe, die an den Wiener Wald grenzt und die meisten Nachbarn ihren Katzen Freigang gewähren.
Und ja es ist reiner Egoismus von mir sie nicht raus zu lassen, weil ich jede Woche Suchzettel von vermissten Katzen an den Laternenmasten hängen sehe, und leider auch schon überfahrene Katzen auf der Straße liegen habe sehen.

Aber es bleibt trotzdem eine Tatsache, dass Katzen falls sie sich entscheiden dürften, immer ein Leben das nur 2 oder 3 Jahre dauern würde, dafür aber in Freiheit wie auf einem Bauernhof, ein Leben in einer Wohnung, wo sie ihre natürlichen Instinkte nur sehr marginal ausleben dürfen, das dafür aber 15-16 Jahre dauert, immer vorziehen würden.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #752
Ich glaube ich weiß worauf @aLuckyGuy hinaus will und ich finde er hat recht.
Wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, warum halten wir Katzen ?
Weil sie und gut tun, oder weil wir ihnen Gutes tun wollen ?

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Schließt das eine das andere für dich aus? Für mich nicht.

lg Juli
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #753
Du hast meine Frage nicht beantwortet. wie viele Maine Coons hast du?
Ich werde sie Dir auch nicht beantworten, weil ich diese Frage für völlig irrelevant erachte. Ich kenne Leute die hatten seit vielen Jahrzehnten viele dutzend Kazten und haben dennoch keine rechte Ahnung von kompetenter Katzenhaltung und es gibt Katzenhalter mit einer oder zwei Katzen die sich in wenigen Jahren deutlich mehr Wissen angeeignet haben.

Wirklich Artgerecht geht auch als Freigänger nicht wirklich, es sei denn man wohnt dort, wo es keine Autos gibt, da hat man selber aber noch ein Auto meist. Also kannst du bitte sagen, auf was genau du hinaus willst?
Artgerechnter Freigang wäre sicherlich ein weitestgehend unbegrenzter Freigang mit allen Gefahren. Da dies für Katzen natürlich nicht in jeden Fall zuträglich ist muss man versuchen die Gefahren zu reduzieren. Zum einen mag das durch einen Zaun auf dem eigenen Grundstück gelingen, zum anderen auch durch reine Wohnungshaltung. In jeden Fall ist man gezwungen einen Kompromis zwischen der artgerechten Haltung und der Sicherheit der Katze einzugehen. Die Grenze ist fließend und hängt natürlich auch mit den jeweiligen Katzen zusammen. Manche Katzen brauchen eben unbedingt eine gewisse Freiheit, andere bevorzugen freiwillig die reine Wohnungshaltung und kämen allein niemals auf die Idee nach draussen gehen zu wollen. Hab ich auch schon oft erlebt.

Jedenfalls wird in fast allen Katzenforen im Internet viel zu wenig darüber diskutiert wie viel Egoismus bei der Katzenhaltung noch vertretbar ist und in welchen speziellen Fall man vielleicht lieber von der Katzenhaltung absehen sollte, oder sich zumindest nach anderen, vielleicht ruhigeren Katzen umsehen sollte. Fast immer liegt der Tenor darauf nur um Gottes willen keine Einzelkatzen zu halten und ja nicht den richtigen Termin zur Kastra zu verpassen. Aber ob 6 oder mehr Katzen überhaupt noch vertretbar ist, scheint nicht wirklich zu interessieren. Dabei weiß ich das die Realität oft ganz anders aussieht. Die Probleme durch Vergesellschaftung sind oft gravierend.
 
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  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #754
Ich werde sie Dir auch nicht beantworten, weil ich diese Frage für völlig irrelevant erachte. Ich kenne Leute die hatten seit vielen Jahrzehnten viele dutzend Kazten und haben dennoch keine rechte Ahnung von kompetenter Katzenhaltung und es gibt Katzenhalter mit einer oder zwei Katzen die sich in wenigen Jahren deutlich mehr Wissen angeeignet haben.

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Es war nur eine simple Frage, wenn man eine bestimmte Rasse als Beispiel nimmt, gehe ich davon aus, das dieser eben auch die Rasse bei sich hat. Wie man aber Erfahrungen mit der Rasse haben will, wenn man sie nicht hat, ist mir schleierhaft, dann hat man nämlich reines theoretisches Wissen, nur die Theorie muss nicht immer zwingend mit der Praxis übereinstimmen. Was an dieser Frage von mir so schlimm ist, ist mir auch schleierhaft.



lg Juli

Jedenfalls wird in fast allen Katzenforen im Internet viel zu wenig darüber diskutiert wie viel Egoismus bei der Katzenhaltung noch vertretbar ist und in welchen speziellen Fall man vielleicht lieber von der Katzenhaltung absehen sollte, oder sich zumindest nach anderen, vielleicht ruhigeren Katzen umsehen sollte. Fast immer liegt der Tenor darauf nur um Gottes willen keine Einzelkatzen zu halten und ja nicht den richtigen Termin zur Kastra zu verpassen. Aber ob 6 oder mehr Katzen überhaupt noch vertretbar ist, scheint nicht wirklich zu interessieren. Dabei weiß ich das die Realität oft ganz anders aussieht. Die Probleme durch Vergesellschaftung sind oft gravierend.

Ich denke die Katzen zeigen selber wie sie sich in der Gruppe verhalten. Daran wird man auch erkennen ob sie sich wohl fühlen oder nicht. Da brauche ich nicht drüber diskutieren, wenn ich keine Probleme habe mit meiner Gruppe, gibt es keinen Diskussionsbedarf für mich.

Wenn man von Katzenhaltung absehen sollte, dann brauch man auch nicht nach ruhigeren zu suchen, denn es sind auch noch Katzen.

lg Juli
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #755
Meine beiden Tiger habe ich von einem Bauernhof geholt, wo sie zwar nur geduldet waren und der Bauer dafür bekannt war überzählige Katzen zu töten, sie aber völlig frei waren.

Jetzt sind sie 11 Jahre und müssen in einer Wohnung leben, obwohl ich am Stadtrand von Wien, in einer sehr verkehrsarmen, grünen Umgebung lebe, die an den Wiener Wald grenzt und die meisten Nachbarn ihren Katzen Freigang gewähren.
Und ja es ist reiner Egoismus von mir sie nicht raus zu lassen, weil ich jede Woche Suchzettel von vermissten Katzen an den Laternenmasten hängen sehe, und leider auch schon überfahrene Katzen auf der Straße liegen habe sehen.
Jepp... danke sehr! Genau so meinte ich es auch. Bei unseren Alex war es früher übrigens ganz genau so. Wir holten ihn auch von einen Bauernhof. Hätten wir es nicht getan hätte er vermutlich wie seine Brüder den ersten Winter nicht geschafft. Von daher hat sich auch die Frage nach mehr artgerechter Haltung erübrigt. Wir haben halt einfach getan was wir konnten. Irgendwann kam eine grösser Wohnung mit Balkon. Das war ja schon erlebnis für den Kater. Und seine letzten drei Jahre konnte er sogar im eigenen Garten erleben. Und wie Du schon sagtest, ja wir sind egoistisch genug den Freigang zu begrenzen weil ich gar nicht die Nerven hätte mir jeden Tag aufs Neue wieder Sorgen machen zu müssen.

Ich denke die Katzen zeigen selber wie sie sich in der Gruppe verhalten. Daran wird man auch erkennen ob sie sich wohl fühlen oder nicht. Da brauche ich nicht drüber diskutieren, wenn ich keine Probleme habe mit meiner Gruppe, gibt es keinen Diskussionsbedarf für mich.
Ähm... nein, ich denke, ob sich Katzen wohl fühlen oder nicht, hat nichts mit artgerechter Haltung zu tun. Ich glaube, Du hast mich immer noch nicht verstanden. Unser Floyd bspw. fühlt sich am wohlsten wenn er ständig zwischen Fressen und Schlafen pendeln kann, mit möglichst wenig Weg dazwischen. Zuträglich ist das aber trotzdem nicht für ihn.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #756
Ich finde dass du nur gefährliches Halbwissen postest Saurier das du in irgendwelchen Foren oder so gelesen hast. [...]
Nun, zum einen heiße ich "saurier", zum anderen habe ich das, was ich poste, selten in Foren gelesen, sondern mir meist aus der Fachliteratur/wissenschaftlichen Veröffentlichungen herausgezogen, aus Gesprächen mit kompetenten Tierärzten, Züchtern und von diversen Seminaren, die ich bei Verhaltensbiologen und/oder entsprechend geschulten Seminarleitern miterleben durfte, geholt.

[...] Frage lieber einen Tierarzt oder Ernhährungsberater, Rohfleisch für Wohnungskatzen geht nicht. Schon gar kein rohes Huhn [...]
Und wie an anderer Stelle schon einmal geschrieben: Du solltest dich einmal in aller Ruhe einlesen. ALLE Tierärzte, bei denen ich bislang war (inklusiver der hervorragenden TK hier in der Nähe) halten BARF für die optimalste Ernährungsart, wenn sie anständig dargeboten wird - inklusive Huhn und (oh Schreck) Schwein :mrgreen:.

[...] Informiere dich mal, wenn deine Ärzte rohes Huhn empfehlen wollen sie Geld machen da hier oft was passieren kann mit den Bakterien. Aber ist ja jedem sein Risiko [...]
ICH habe mich informiert und weiß daher, dass selbst wenn sich am Fleisch eine normale Menge Salmonellen befinden sollten, ein gesunder Katzenmagen damit absolut keine Probleme hat. Ich frage mich allerdings, welche Art von Fleisch manche Leute verfüttern, dass sie da einen solchen Salmonellenbefall haben, dass noch nicht einmal die Magensäure einer Katze damit zurande kommt...

[...] Ich kenne auch niemanden der Katzen mit rohem Fleisch bzw sogar rohes huhn füttert. [...]
Und deshalb ist es automatisch schlecht, weil du niemanden kennst - ehrlich, jetzt wird es wirklich sehr unsachlich...

Ich kann es nur wiederholen, bitte nimm anständige Fachliteratur in die Hand und bete nicht nur das nach, was dir irgendwelche TÄ, die leider wissenstechnisch nicht auf dem aktuellen Stand der Forschung sind, eingeflüstert haben. Schalte das eigene Gehirn ein, hinterfrage Dinge, lies nach, nur so kann man seinen Horizont erweitern.

[...] Es gibt genug Fertigfutter
Und das soll ein Argument wofür sein? Soll ich daraus jetzt schließen, dass es gesünder ist, Whisquatsch zu füttern als zu barfen, weil es Fertigfutter ist?

Und zu deiner Ergänzung:
[...] Man sieht ja was der Thread Stellerin passiert ist mit ihren Katzen und dem Rohfleisch [...]
Du willst doch jetzt nicht ernsthaft behaupten, dass sich eine eventuelle Herzerkrankung aufgrund von Rohfleischfütterung ergibt :shock:?

[...] Meine Katzen zb würden nicht mal rohes Fleisch anrühren..es gibt genug Katzen die das nicht mögen
Und weil Kinder keinen Spinat mögen oder kein Gemüse, ist es schädlich - jetzt werden die Argumente aber echt dünn...

Meine lieben es - heiß und innig:

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  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #757
AW: Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft

Heike, zu deinem letzten abschnitt: wenn dem so wäre, hätte Tjure sicher jetzt keine Nährstoffmängel, sondern meine anderen Katzen. Stattdessen bessert sich Tjures Zustand mit barf täglich und man kann zusehen, wie das passiert.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #758
AW: Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft

Heike, zu deinem letzten abschnitt: wenn dem so wäre, hätte Tjure sicher jetzt keine Nährstoffmängel, sondern meine anderen Katzen. Stattdessen bessert sich Tjures Zustand mit barf täglich und man kann zusehen, wie das passiert.

Ach, phhhffff, handfeste Argumente :mrgreen::mrgreen::mrgreen:
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #759
AW: Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft

Da die Bezeichnung "Tierernährungsberater" nicht geschützt ist und jeder Hansel sich so nennen darf, würde ich gerne wissen wer mein Hansel sein möchte und mir mitteilt, dass barf doch richtig ist ^^ so als bräuchte ich die Bestätigung ;-)
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #760
Ich glaube ich weiß worauf @aLuckyGuy hinaus will und ich finde er hat recht.
Wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, warum halten wir Katzen ?
Weil sie und gut tun, oder weil wir ihnen Gutes tun wollen ?

Meine beiden Tiger habe ich von einem Bauernhof geholt, wo sie zwar nur geduldet waren und der Bauer dafür bekannt war überzählige Katzen zu töten, sie aber völlig frei waren.

Jetzt sind sie 11 Jahre und müssen in einer Wohnung leben, obwohl ich am Stadtrand von Wien, in einer sehr verkehrsarmen, grünen Umgebung lebe, die an den Wiener Wald grenzt und die meisten Nachbarn ihren Katzen Freigang gewähren.
Und ja es ist reiner Egoismus von mir sie nicht raus zu lassen, weil ich jede Woche Suchzettel von vermissten Katzen an den Laternenmasten hängen sehe, und leider auch schon überfahrene Katzen auf der Straße liegen habe sehen.

Aber es bleibt trotzdem eine Tatsache, dass Katzen falls sie sich entscheiden dürften, immer ein Leben das nur 2 oder 3 Jahre dauern würde, dafür aber in Freiheit wie auf einem Bauernhof, ein Leben in einer Wohnung, wo sie ihre natürlichen Instinkte nur sehr marginal ausleben dürfen, das dafür aber 15-16 Jahre dauert, immer vorziehen würden.

Da stimme ich dir voll zu!
Früher hatte ich nur Freigänger, meine jetzige Wohnlage lässt (in meinen Augen) keinen Freigang zu und e i g e n t l i c h wollte ich aus dem Grunde keine Katze mehr.
Tja und auch bei mir hat der Egoismus gesiegt und es leben einige der Fellingers bei mir, zum Glück habe ich durch dieses Forum eine Möglichkeit gefunden, meinen Garten zu sichern, damit sie ein bisschen Freiheit schnuppern können.
Trotzdem steht ihnen die Langeweile manchmal förmlich im Gesicht geschrieben, das habe ich bei meinen FreigängerSternchen nie in dem Maße beobachten können.

Auch ich denke: Lieber ein kurzes intensives Leben, als ein Langes langweiliges. Doch kommt da wieder der Egoismus ins Spiel.

Oftmals habe ich die Vision, ich müsste in einem Sauerstoffzelt (am besten noch in einer Gummizelle) leben, würde nuuuuur gesundes Essen bekommen, hätte nie Herzklopfen, weils irgendeine brenzlige Situation gibt, nie die Möglichkeit neue Menschen kennenzulernen und und und.........neeee, das würde ich nicht wollen.
 
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