'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft

Diskutiere 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Da du deine Bemerkungen in das Zitat reingeschrieben hast, wird, wenn man auf zitieren klickt, nur das zitiert was außerhalb des Zitatbereiches...
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.341
Das sind wirklich viele Fragen die offen. sind. Habe meine Bemerkungen in rot und fett unter deine Kommentare geschrieben.
Hoffe es ist deutlich zu unterscheiden wer was geschrieben hat. Was du geschrieben hast ist in schwarz und dünn.

Da du deine Bemerkungen in das Zitat reingeschrieben hast, wird, wenn man auf zitieren klickt, nur das zitiert was außerhalb des Zitatbereiches ist.

Da ich am Tablet sitze, ist das Kopieren von Daten nicht so einfach, wie am PC und ich liste die Antworten deshalb einfach auf.

1. Westpark-Nic hat sich verschrieben. Passiert doch jedem mal.


2. Der Stammbaum gibt die Elterntiere an. Das ist wichtig um Erbkrankheiten auszuschliessen. Wie willst du wissen, welche Erbkrankheiten in der Erblinie sind, wenn du die Elterntiere nicht kennst?

Nehmen wir ein krasses Beispiel: Eine Scottish Straight, die aussieht wie eine BKH, wird mit einem Scottish Fold verpaart. Verstehst du jetzt was ich meine?


3. Niemand sagt etwas gegen Mischlinge, aber willst du Tierquälerei unterstützen?
Selbst wenn die Kitten mit 16 Wochen, geimpft, entwurmt usw. abgegeben werden, weisst du immer noch nicht wie oft das Muttertier bereits werfen musste oder noch muss.
In den Vereinen gibt es Beschränkungen darüber wie viele Würfe eine Katze haben darf.
Weisst du, ob die Kitten wirklich bereits 16 Wochen alt sind oder vielleicht doch jünger?


4. Streuner können auch gesunde Kitten zur Welt bringen. Ist Glücksache. Kann gutgehen, muss aber nicht. Genausogut können bei einem Züchter Kitten sterben.


5. Schwarze Schafe gibt es immer, in jeden Bereich und überall, warum sollte es bei Züchtern anders sein?!


Was eine Katze vom Züchter u.a. so teuer macht, sind die vielen Untersuchungen um Erbkrankheiten zu verhindern.
Wurden die Elterntiere deiner Katzen auf Erbkrankheiten untersucht? Gab es dafür Belege und hast du die gesehen?
Weisst du wer die Vorfahren deiner Katzen sind?
Aus dem wievielten Wurf der Mutterkatze stammen deine Katzen? Wie viele hatte sie danach?
Würde auf Blutunverträglichkeit bei den Elterntieren untersucht?
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft

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  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.342
Und warum dürfen sich Menschen paaren ohne vorher "alles untersucht" zu haben und nur bestimmte Rassen?
Oder Rehe und Hirsche, Wildhasen?
Warum gibt es Pferde und Hunde die ohne Stammbaum zu haben sind? Gesund und den Besitzern viel Freude bereiten?
Eben alles für JEDEN Geldbeutel. Katzen machen da keinen Unterschied.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.343
Hallo,

normalerweise lese ich nur still mit und setze mich auf meine Finger, aber gerade platzt mir die Hutschnur.

Zitat Emy28:Und warum dürfen sich Menschen paaren ohne vorher "alles untersucht" zu haben und nur bestimmte Rassen?
Diese Bemerkung ist wohl nicht Dein Ernst! Ich glaube kaum, dass man dies mit einer Tierzucht vergleichen kann, bzw. vergleichen soll.

Zitat Emy28:Oder Rehe und Hirsche, Wildhasen?
Ein Vergleich, der absolut hinkt. Wenn bei diesen Tieren Jungtiere nicht überleben ist es 1. natürliche Auslese und 2. leben diese Tiere wild im Wald ohne menschliche Betreuung.

Bei dieser Argumentation fehlen mir einfach nur die Worte.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.344
Ich bin kein Gegner von Züchtern die mit Stammbaum züchten, verstehe auch die Argumente die in den Links angegeben sind. Habe ja selbst Tiere mit Stammbäumen.

Die Welt besteht nicht nur aus schwarz und weiß. Mag sein dass vor einiger Zeit viele die Tiere ohne Stammbaum abgegeben haben- Vermehrer und Profitgeier waren.
Das hat sich geändert. Heute gibt es Leute die Tiere in die Welt setzen und durchaus auf die Gesundheit achten und wohin die Tiere kommen. Keine Dauerwürfe haben- es eben Tiere ohne Stammbaum sind.
Kennst du dich mit Pferden oder Hunden aus? Da ist es Gang und gebe dass Mischlinge verkauft werden.
So ist es nun auch bei vielen Katzenmischlingen.
Menschen kaufen Tiere da, wie sie es für sich entscheiden.
Deshalb kann man nicht alles schlecht machen- Mischlinge sind durchaus genauso wunderbare Tiere, vor allem wenn die Züchter oder ein anderes Wort Erzeuger auf die Gesundheit achten.

Warum werden denn die Menschen nicht reinrassig gezüchtet mit Stammbäumen?
Sind die deshalb kränker?
Menschen vermehren sich so wie sie es für richtig halten.
Wäre ja schlimm wenn sich Menschen nur mit bestimmten paaren dürften- die den richtigen Stammbaum haben...

Bei Wildtieren ist es genauso. Hirsche Rehe, Wildschweine, Wildhasen. ect.
Wenn sich nur noch Katzen von Züchtern mit Stammbaum vermehren dürften, hätten wir nur noch Rassekatzen.
Wo bleiben dann die normale Hauskatze? die stirbt aus...
Und Mischlinge gibt es dann auch keine. Was für ein Trauerspiel- man hätte nur noch teuere Tiere mit Stammbaum.
Nein das wird nie passieren.

Du diskutierst am Thema vorbei. Es geht vor allem darum Tierquälerei zu verhindern.
Die meisten, die Verrmehren haben noch nie von einer Blutunverträglichkeit gehört. Oder sie sind der Meinung, die Katze müsse einmal werfen. Diese blödsinnige Ansicht stirbt leider nicht aus.

Ich bin schon zweimal Frauen begegnet, deren Katzen deswegen Junge bekamen.

Bei der einen starben einige Kitten bei der Geburt. Ich bezweifle, dass die mit denen beim Tierarzt war. Die Natur regelt das ja.....:roll:
Die zweite hatte sich extra eine unkastrierte Jungkatze besorgt und beschwerte sich, dass man meist nur noch kastrierte bekommt. Die unkastrierte Katze hatte Freigang. Ich habe sie gefragt, ob ihr nicht klar sei, das sie damit riskiert, dass ihre Katze FIV und/oder FELV bekommt, da die Impfung nicht immer schützt, aber das schien ihr egal zu sein oder sie wusste das vorher nicht.

Wenn diejenigen, bei denen du Katzen ohne Stammbaum gekauft hast, alles beachten, was in einem Verein üblich ist, warum gehen Sie dann nicht in einen Verein und züchten mit Stammbaum?

Und warum dürfen sich Menschen paaren ohne vorher "alles untersucht" zu haben und nur bestimmte Rassen?
Oder Rehe und Hirsche, Wildhasen?
Warum gibt es Pferde und Hunde die ohne Stammbaum zu haben sind? Gesund und den Besitzern viel Freude bereiten?
Eben alles für JEDEN Geldbeutel. Katzen machen da keinen Unterschied.

Ist es dir egal, wenn Tiere gequält werden, nur damit jemand Geld sparen kann?:shock:

(Es gibt durchaus Menschen, die aufs Kinder kriegen verzichten, weil sie Erbkrankheiten haben.)

Das macht den Unterschied zwischen Züchter und Vermehrer aus. Der Züchter züchtet nicht, wenn Tiere Erbkrankheiten haben, dem Vermehrer ist das egal.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.345
So, ich habe mir die Mühe gemacht, das alles auseinander zu klauben...

[...] Nein ist es nicht. Man setzt keine Katze auf einen Kater. Der Kater deckt die Katze. Oder ist es bei Züchtern die mit Stammbaum züchten so dass sich die Katze auf den Kater setzt? [...]
Wenn das das einzige Gegenargument gegen das, was Nic dazu geschrieben hat, ist, sagt das ja auch schon viel.

[...] Warum soll das nicht ohne Stammbaum gehen? [...]
Weil eine eine sinnvolle, zielgerichtete und geplant Verpaarung mit einem festgelegten Zuchtziel ohne Stammbaum nicht funktioniert - wie denn auch?

Antworten auf meine Fragen zuvor hast du ja auch nicht gegeben, daher noch mal:
[...] Dann erkläre mir doch bitte mal mit deiner Erfahrung, wie du mit zwei stammbaumlosen Tieren züchten möchtest. Wie soll das gehen? Woher willst du wissen, was diese Tiere tragen? Woher willst du wissen, ob sich ggf. in den Linien eine Krankheit verbirgt, wenn du keinerlei Verwandtschaft des Tieres (Eltern-/Großeltern-/Urgroßelterngeneration samt dazugehöriger jährlicher Schalluntersuchungen z.B.) kennst? Wie willst du an die Gencodes dieser Tiere gelangen? Wie einen Inzuchtskoeffizienten berechnen? Wie soll Zucht mit solchen Tieren funktionieren? Da du - wie du schriebst - Erfahrung damit hast, würde ich gerne lernen, wie Zucht unter solchen Umständen funktionieren soll. [...]
Belege mit bitte, dass diese Tiere nachweislich gesünder sind. Und was hat ein "tolle Kitten großziehen" mit Zucht zu tun? [...] Hättest du dafür bitte einen Beleg? Behaupten kann man viel :wink:.

[...] Natürlich geht das. [...]
Wie? Nenn mir doch bitte mal die Gencodes von z.B. Stulles Katzen. Gerne auch nur von einer. Wenn das so pupseinfach ist, dass das 'natürlich' geht - bitte - leg doch mal los.

[...] Wenn 2 Tiere gesund sind [...]
Woher willst du das denn wissen? Glaubst du ernsthaft, dass ein Vermehrer alles per Test checkt, also schon VOR der Bedeckung mehrere Hundert Euro ausgibt, um die fehlenden Informationen (weil kein Stammbaum vorhanden) herauszufinden, um dann planvoll decken zu lassen?

[...] geht es doch auch bei Menschen oder nicht? [...]
Es gibt inzwischen genug Leute, die vor einer potentiellen Schwangerschaft diverse Gentest machen lassen - gerade bei entsprechenden Dispositionen und wenn ich mich nicht irre, ist es noch nicht sooo lange her, das Livi in DIESEM Thread (du hast ihn nicht komplett gelesen - oder?) über die Gentest, ohne die man nicht heiraten darf, geschrieben hat - wohl bemerkt bei Menschen...

[...] Wiederhole nich gerne nochmal. Es gibt so viele Mixe von Katzen, Hunden und Pferden. [...]
Ja und - was hat das mit Zucht zu tun? Die Hunde sind dann eben auch keine Dackel, Pinscher oder Pudel, genauso wie die Katzen keine Maine Coon, Siamesen oder Somali sind.

[...] Das sind durchaus gesunde Tiere. [...]
Und wieder frage ich nach Belegen - du behauptest also, dass ALLE Mischlinge gesunde Tiere sind? Belege das bitte. Ich zweifle das massiv an. Und belege das noch einmal an den Beispiel HCM - nachweislich (nachzulesen auf der der IG Herzgesunde Katze) sind Hauskatzen (also Mischlinge) die am stärksten belastete Gruppe

[...] HCM konnte bisher am häufigsten bei Hauskatzen nachgewiesen werden, eine französische Studie an Hauskatzen in 2009 ergab mit 15.5 % signifikant erhöhte HCM-Fallzahlen gegenüber bekannten Katzenrassen. [...]
So, jetzt erzähle mir bitte noch einmal, wie unkontrollierte Vermehrung das verbessern soll und wieso das so ist, wo du doch die ganze Zeit erzählst, dass Mixe so gesund sind.

Hier übrigens noch so eine ähnliche Diskussion:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.346
Und warum dürfen sich Menschen paaren ohne vorher "alles untersucht" zu haben und nur bestimmte Rassen?
Oder Rehe und Hirsche, Wildhasen?
Warum gibt es Pferde und Hunde die ohne Stammbaum zu haben sind? Gesund und den Besitzern viel Freude bereiten?
Eben alles für JEDEN Geldbeutel. Katzen machen da keinen Unterschied.

Ich bin weder schwanger, noch habe ich Kinder. Aber Jeder mit ein wenig Allgemeinbildung weiß, dass das nicht stimmt. Heutzutage macht man gerade bei bekannten Fällen in der Familie eine warscheinlichkeitsanalyse zu Krankheiten für das potentielle Kind. Trisomie 21 ist wohl das bekanntest. Auch die Blutgruppen der Eltern werden auch Rhesus negativ / positiv getestet, denn im Falle von Unterschied muss kurz vor der Geburt medikamentös eingegriffen werden. Mittlerweile gibt es viele Eltern die sich zurecht vorher Gedanken machen und testen lassen, was zu testen geht.

Bei Pferden weiß ich es nicht so genau, muss aber ehrlich gestehen, dass meiner Meinung nach kaum noch Hengst auf Stute gelassen wird, sondern das meiste über Befruchtung aus der Samenspritze läuft, da es viel einfacher, stressfreier und verletzungsärmer ist. Aber vielleicht kennst Du dich da ja besser aus...

Bei Hunden ist es ganz einfach, so lange die Tiere nicht kastriert werden, dann aber läufig ohne Leine durch den Park rennen, wird das so bleiben. Und meines Wissens ist die Sterblichkeit bei diesen ,,hoppla,, würfen sehr hoch.

Bei Rehen, Hirschen und Wildhasen treffen die Artuntergeordneten Rassen nicht aufeinandern. Die Arten untereinander mixen nicht und wenn das für Ausnahmen doch geht, so sind die Hybride daraus GsD steril.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.347
AW: Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft

Ich bin zB so ein Mensch, der kein zweites Kind bekommt weil sich kurz nach dem ersten ein genetisches Problem herausstellte (von dem man davor nichts wissen konnte) und eben deshalb verzichtet solange es keine Lösung gibt. Dabei wünsche ich mir nichts mehr als ein zweites Kind.

Den Gencode von Bacon wüsste ich aber gerne trotzdem. Und von Enti. Ach egal, von allen. Wer das kann, dem wäre ich dankbar.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.348
Ich bin ehrlich schockiert über die Richtung, die diese Diskussion gerade nimmt! Seit das dritte Reich zerschlagen worden ist gibt es keine Zwangsverpaarungen mehr beim Menschen und Babys werden nicht mehr wegen genetischer Defekte oder unliebsamer Merkmale „aussortiert“ Emy. Dein Vergleich ist schockierend und dumm!

Und deine Aussage offenbart eine schockierende Geisteshaltung. Jetzt habe ich das Wort schockierend aber auch oft genug bemüht...
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.349
Ich bin kein Gegner von Züchtern die mit Stammbaum züchten, verstehe auch die Argumente die in den Links angegeben sind. Habe ja selbst Tiere mit Stammbäumen.

Die Welt besteht nicht nur aus schwarz und weiß. Mag sein dass vor einiger Zeit viele die Tiere ohne Stammbaum abgegeben haben- Vermehrer und Profitgeier waren.
Das hat sich geändert. Heute gibt es Leute die Tiere in die Welt setzen und durchaus auf die Gesundheit achten und wohin die Tiere kommen. Keine Dauerwürfe haben- es eben Tiere ohne Stammbaum sind.
Kennst du dich mit Pferden oder Hunden aus? Da ist es Gang und gebe dass Mischlinge verkauft werden.
So ist es nun auch bei vielen Katzenmischlingen.
Menschen kaufen Tiere da, wie sie es für sich entscheiden.
Deshalb kann man nicht alles schlecht machen- Mischlinge sind durchaus genauso wunderbare Tiere, vor allem wenn die Züchter oder ein anderes Wort Erzeuger auf die Gesundheit achten.

....

Wenn sich nur noch Katzen von Züchtern mit Stammbaum vermehren dürften, hätten wir nur noch Rassekatzen.
Wo bleiben dann die normale Hauskatze? die stirbt aus...
Und Mischlinge gibt es dann auch keine. Was für ein Trauerspiel- man hätte nur noch teuere Tiere mit Stammbaum.
Nein das wird nie passieren.

...

Warum gibt es Pferde und Hunde die ohne Stammbaum zu haben sind? Gesund und den Besitzern viel Freude bereiten?
Eben alles für JEDEN Geldbeutel. Katzen machen da keinen Unterschied.

Es geht absolut nicht darum, wunderbare, passende Katzen für verschieden große Geldbeutel zu erzeugen.
Es gibt eigentlich genug Katzen...
Frage die Tierschützer.

Hauskatzen sterben bestimmt nicht aus, außerdem kann man auch den "Hauskatzentyp" als Rasse züchten, wie es die wenigen Europäisch Kurzhaar Züchter tun.

Mixe vielleicht, aber falls mal solche Katzen extrem selten -aber gefragt- sein sollten, könnte man von mir aus auch über die planvolle Verpaarung unterschiedlicher Rassen reden -wie bei Hunden üblich. Das sehen aber manche anders.

Nur Rassekatzen gäbe es nicht mehr, wenn sie keiner mehr nachvollziehbar (mit Stammbaum) züchten würde.
Daher sollten, meiner Meinung nach, nur die paar wirklich guten, verantwortungsvollen Züchter, denen es nicht um Geld sondern um "ihre" Katzenrasse geht, die einzige Ausnahme sein, die neue Katzen "produzieren" darf.
Das sind übrigens nicht soo viele, auf die diese Kriterien zutreffen.

Alles andere ist sinnloses Vermehren und überflüssig wie ein Kropf.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.350
Ich bin kein Gegner von Züchtern die mit Stammbaum züchten, verstehe auch die Argumente die in den Links angegeben sind.

Nein - du hast offensichtlich gar nichts verstanden. Das zeigen deine unsinnigen Bemerkungen in dem Post, was sich nicht zitieren lässt.

Mag sein dass vor einiger Zeit viele die Tiere ohne Stammbaum abgegeben haben- Vermehrer und Profitgeier waren.
Das hat sich geändert.

Sag wer? DU ... sorry, das ist Humbug.

Heute gibt es Leute die Tiere in die Welt setzen und durchaus auf die Gesundheit achten und wohin die Tiere kommen.

Du willst auch nicht verstehen, dass bestimmte Vorsorgeuntersuchungen ohne Stammbaum nicht möglich sind. Ok ... ich habe jetzt weder die Zeit noch die Buntstifte, das für dich noch mal zum mitdenken zu erklären.

Dein Hinweis auf Vermehrer, die ohne Stammbaum züchten aber trotzdem ihre Tiere HCM schallen lassen, zeigt, dass du von der Materie sowas von gar keine Ahnung hast, das ich dazu noch nicht mal mehr was sagen will. Nur so viel: den HCM-Schall kannst du dir hinter den Spiegel stecken ... der ist nämlich komplett wertlos.

Warum werden denn die Menschen nicht reinrassig gezüchtet mit Stammbäumen?

Spätestens an dieser Stelle disqualifizierst du dich so absolut für jede weitere Diskussion.


Wo bleiben dann die normale Hauskatze? die stirbt aus...

Ja nee - ist klar. Ist quasi vom Austerben bedroht ... hast du mal in in Tierheime geschaut ? Dir Pflegestellen angesehen? Dich auch nur in den rudimentärsten Grundzügen mit Tierschutz beschäftig??
Wenn du das auch nur im Ansatz getan hättest, würdest du nicht so ein dummes Zeug reden.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.351
Nein, das ist nicht der Fall - es mag Züchter geben, die das so handhaben und Käufer, die sich auf so einen Unsinn einlassen, aber in der Regel haben die Ausstellungserfolge nichts mit den Preisen zu tun.
.

Und warum wird dann Mietz auf einer Ausstellung gezeigt, wenn man es dann nicht hervorheben will beim verkauf?
Hört sich besser an " Elterntiere haben x Pokale gewonnen". Sowas kommt doch beim Käufer besser an.


Es werden doch dann die Kitten verkauft, welche nicht zur Zucht geeignet sind.
Und natürlich hat man vielleicht mehr " Ausschuss", als perfekte, zuchttaugliche Kitten.
.



Zumindest wurde hier nicht einfach drauf los verpaart, sondern es wurde versucht ein Zuchtziel zu erreichen.

Saurier hat - ich meine es war in diesem Thread - erzählt, dass Abbys in die OKH eingekreuzt wurden, um die Farbe Cinnamon (bei Abbys sorrel) zu bekommen. Es ging also nicht darum, irgendwas zu verpaaren, sondern darum, eine bestimmte Farbe in die Rasse zu bekommen.

Die Aufgabe und eigentlich Zuchtarbeit beginnt im Anschluss - wenn man nämlich den restlichen unerwünschten Abby-Einfluss wieder raus haben will. Sprich wieder auf den Ursprungstyp zurück will. Das hat was mit planvollem Vorgehen und eben einem Ziel zu tun. Und das ist lang mal was anderes als Mixe zu produzieren.
!


Und da finde ich das das ein Eingriff "in die Natur ist", nur um das bestmögliche Tier zu bekommen/ bestimmte Farben, Formen, Charaktereigenschaften ect.
Das hat dann doch mit der ursprungsrasse nichts mehr zu tun.
Da werden Merkmale gezüchtet die es dann so ja eigentlich nicht gibt.
Und wenn ich OKH mit Abby verpaare, warum ist das dann kein Mix? Weil die Ursprungstiere eine reine Rasse ist/ mit Papieren/ durchgecheckt ?
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.352
Und warum wird dann Mietz auf einer Ausstellung gezeigt, wenn man es dann nicht hervorheben will beim verkauf?
Hört sich besser an " Elterntiere haben x Pokale gewonnen". Sowas kommt doch beim Käufer besser an.

Erst mal gewinnt ja nicht jeder, der auf eine Ausstellung geht auch einen Pokal. Und klar mag es Käufer geben, die es ganz wichtig finden, dass die Eltern ihrer Kitten Pokale und Titel haben - aber im Preis schlägt sich das eben in der Regel nicht wieder.

Man geht vor allem auf eine Ausstellung um seine Tiere bewerten zu lassen - sich von einem Richter erzählen zu lassen, was gut ist, was weniger gut ist und woran man arbeiten, was man verbessern könnte - auf welche Eigenschaften man beim Verpaarungspartner achten sollte usw.

Gerade für Zuchtanfänger eine unschätzbare Hilfe um "den Blick" zu bekommen, um seine Tiere im direkten Vergleich mit anderen zu sehen. Hier geht es darum, den Rassestandard einzuhalten und eben nicht "irgendwie nach eigenem Geschmack zu züchten".


Und da finde ich das das ein Eingriff "in die Natur ist", nur um das bestmögliche Tier zu bekommen/ bestimmte Farben, Formen, Charaktereigenschaften ect.

Das kann man sicherlich unterschiedlich bewerten - keine Frage. Und man holt sich damit auch immer Probleme rein, die man mit sehr viel sauberer Zuchtarbeit wieder rausbekommen muss. Aber warum darf sich eine Rasse nicht weiterentwickeln?

Das hat dann doch mit der ursprungsrasse nichts mehr zu tun.

Das würde ich jetzt so nicht sehen ... ein Brite in Cinnamon ist immer noch ein Brite und sieht auch so aus. Nur eben in einer Farbe, die es so ursprünglich bei Briten nicht gab.


Und wenn ich OKH mit Abby verpaare, warum ist das dann kein Mix? Weil die Ursprungstiere eine reine Rasse ist/ mit Papieren/ durchgecheckt ?

Auch wenn man es jetzt für Wortklauberrei halten kann: ein Mix wird vom Vermehrer produziert. In dem oben genannten Fall sprechen wir von einem Hybrid ... wenn du es umgangssprachlich so willst, ist es natürlich ein Mix, der aber auch sauber so in den Papieren ausgwiesen wird. Diese Tiere bekommen sogenannte RIEX-Stammbaume und zwar solange, bis die Fremdrasse in den ersten vier Generationen nicht mehr auftaucht. Ein RIEX-Tier stammt aus einer Experimental-Verpaarung, die man unter Angabe und Darlegung des Zuchtziels beim Verein genehmigen lassen muss. Wir reden also hier wieder von einem planvollen Vorgehen und nicht einfach mal "niedliche Babys produzieren".

Grüße,
Nic
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.353
Ich hab jetzt mal eine ganz doofe Frage: sind solche Ausstellungen nicht abartige Mikroben-Schleudern...?
Egal wie gut man aufpasst - es gibt doch immer Viren / Pilze die ganz schwer zu erkennen sind bzw die bei manchen Tieren gar keine Symptome verursachen... und deshalb ganz schwer festzustellen sind, die aber fleissig durch die Luft fliegen und von Käfig zu Käfig wandern können...oder von Besuchern mitgebracht werden können.
Für mich sind so riesige Ansammlungen von Tieren eine einzige Alptraumvorstellung, wenn ich dran denke, was man sich da alles einfangen und nach Hause bringen kann (und woran sich die Katzen dort anstecken können...). Passiert da nix...?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.354
Ich finde die Frage überhaupt nicht doof! Alleine die Vorstellung, sich da Giardien oder schlimmeres zu holen...Sicher hat man das Risiko auch wenn man von einem Spaziergang heim kommt, aber bestimmt nicht so geballt wie an einem Ort mit vielen Katzen und deren Besitzern.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.355
Naja - sagen wir mal so: Wie Saurier schon sagte, gibt es am Eingang immer eine tierärztliche Kontrolle. Aber klar - alles finden/sehen die da auch nicht.

Das nächste ist, dass man nur mit Katzen die wirklich top fit sind zur Ausstellung fährt, damit sie sich eben nicht sofort etwas wegholen.

Dann desinfiziert man grundsätzlich den Ausstellungskäfig - alles womit die Katzen in Berührung kommen, bringt man selbst mit. Die Richtertische werden nach jeder Katze desinfiziert. Im Grunde ist das Risiko nicht wesentlich höher, als wenn ich zum Tierarzt fahre ... nur das man da davon ausgehen kann, dass die meisten Tiere die da sitzen krank sind.

Aber so völlig unbegründet ist das alles natürlich nicht. So wichtig ich Ausstellung vor allem für Anfänger finde, so wenig sinnvoll finde ich sie heute für mich und meine Katzen. Ich züchte lange genug um den Standard meiner Tiere selbst zu beurteilen - dafür brauche ich keinen Richter mehr. Ich glaube ich stelle schon seit fast 10 Jahren nicht mehr aus.

Grüße,
Nic
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.356
Ich hab jetzt mal eine ganz doofe Frage: sind solche Ausstellungen nicht abartige Mikroben-Schleudern...?
Egal wie gut man aufpasst - es gibt doch immer Viren / Pilze die ganz schwer zu erkennen sind bzw die bei manchen Tieren gar keine Symptome verursachen... und deshalb ganz schwer festzustellen sind, die aber fleissig durch die Luft fliegen und von Käfig zu Käfig wandern können...oder von Besuchern mitgebracht werden können.
Für mich sind so riesige Ansammlungen von Tieren eine einzige Alptraumvorstellung, wenn ich dran denke, was man sich da alles einfangen und nach Hause bringen kann (und woran sich die Katzen dort anstecken können...). Passiert da nix...?
Ja und nein - klar kann man sich da alles Mögliche einfangen, wenn Leute dort mit kranken Tieren aufschlagen (was aber eigentlich nicht sein sollte). Und selbst, wenn nicht, weil ja mitunter die Tiere selber symptomfrei sind, das Ganze aber in/mit sich tragen, kann man sich oder können die Tiere sich etwas holen - aber auf der anderen Seite: Man kann Tiere auch nicht in Watte packen - wenn es danach ginge, müsste jede Tierheim-Katze (wo ja nun auch oftmals kranke Tiere leben (und nein, auch nicht immer NUR in der Isolation/Quarantäne)) krank sein und jedes Tier, mit dem man zum Tierarzt müsste und keine Interessenten dürften mehr zum Züchter kommen, kein Besuch mehr zu uns Liebhabern und aus dem Haus dürften wir schon gar nicht mehr gehen...
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.357
...wenn es danach ginge, müsste jede Tierheim-Katze (wo ja nun auch oftmals kranke Tiere leben (und nein, auch nicht immer NUR in der Isolation/Quarantäne)) krank sein und jedes Tier, mit dem man zum Tierarzt müsste und keine Interessenten dürften mehr zum Züchter kommen, kein Besuch mehr zu uns Liebhabern und aus dem Haus dürften wir schon gar nicht mehr gehen...

Du wirst lachen (auch wenns nicht wirklich witzig ist): das musste ich eine zeitlang tun, so anfällig waren die Biester. Vielleicht erinnerst du dich an die Monster-Calici-Epidemie, die ich hier hatte... das war ein einziger Alptraum. Vor sowas (oder auch Pilz) hätte ich Angst bei solchen Ausstellungen.
Schon klar, dass es dort Vorsichtsmaßnahmen gibt - aber es ist halt nie 100% sicher... und es ist ja schon eine sehr hohe Konzentration von Tieren auf relativ kleinem Raum.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.358
Dennoch erschließt mir nicht der Sinn... auch wenn die Züchter bemüht sind echte Frontsäue auszustellen.... ist für mich das Procedere mit Publikum nicht nachzuvollziehen.

Doch wer da ausstellt will gerichtet werden und hofft auf die qualifizierten Wertungsrichter und natürlich hebt es die Zucht, denn alles was ich erwähne im Bezug der Tiere auf meiner Webside ist eine Wertsteigerung des Tieres und natürlich auch meiner Zucht.

Deswegen bewegen sich die Preise ja von der 450 bis 1000 Euro. Und die Spanne ist sicher nicht der Grund, dass die einen eine schlechte Gesundheitspolitik fahren und an Untersuchungen sparen. Je elitärer die Titel umso knackiger kann man mit den Preisen umgehen.

Ich habe seit 20 Jahren BKH‘s und ich war noch nie auf einer Ausstellung und werde auch nie eine besuchen. Alle meine reinrassigen Mädels kamen aus guten Haus, perfekter medizinischer Versorgung nur auf Titeljagd war meine Züchterin nicht. Zucht bedeutet für mich auch Achtung vor meinem Tier und Katzen und Austellungen ist genau so verwerflich für mich wie ein Zoobesuch.

lg
Verena
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.359
Manche gehen auf die Ausstellungen, um IHR Ego zu befriedigen - für mich sind das keine Leute, die ich in ihrem Tun unterstützen würde. Ich würde nicht alle pauschal als unseriös bezeichnen, aber wer sein Tier fast jedes WE auf irgendsoetwas schleift, nur, um dann damit auf seiner HP oder vor Kunden prahlen zu können, der sollte (in meinen Augen) lieber etwas ohne Lebewesen tun.

Aber gerade für Zuchtanfänger sind solche Ausstellungen gut, um Kontakte zu knüpfen, um zu schauen, dass die Tiere gut im Standard sind etc. und manche Vereine schreiben zumindest x Besuche/Bewertungen vor, damit man mit dem Tier züchten darf (was ich auch nicht ganz verkehrt finde).

Die Züchter, die ich kenne, gehen vielleicht auf 2-3 Ausstellungen im Jahr (je nachdem, wo diese sind) und auch nur, wenn sie keine kleinen Kitten zu Hause haben. Die Pokale, die sie gewinnen, liegen meist im Keller in irgendwelchen Kartons rum.

Als ich meinen Kater bekam, wurde ich gefragt, ob ich Interesse an den Pokalen hätte, die er gewonnen hat (bis dahin wusste ich von diesen Siegen gar nichts - da diese weder auf der HP aufgelistet, noch jemals in den Vorgesprächen Thema waren). Hatte ich nicht. Daher wurden sie entsorgt :mrgreen:.

Noch ein EDIT:
Wer auf Ausstellungen geht, nimmt auch nicht zwangsläufig auf jede dieselben Tiere mit, so kann es durchaus sein, dass ein Züchter mal fünf Ausstellungen besucht, die Tiere, die er dabei hat, aber jeweils nur eine mitmachen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.360
Ihr könnt froh sein, dass Stinki kein reinrassiger Kater ist. Er würde ALLE Pokale abräumen :mrgreen:
 
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