danke für deine (traurige) "geschichte"!
da sieht man mal wieder das es doch sooo oft an uns menschen liegt, das katzen zu einzelgängern gemacht werden!
ja, aber sie ist doch noch einigermaßen glücklich aus gegangen.
Nur, wenn Smartie damals - als er gefunden wurde - gleich zu anderen Kitten gekommen wäre, oder noch besser zu einer Amme, wäre er heute mit Sicherheit kein Einzelkater, der seine Artgenossen als Beutetiere ansieht. Es war wirklich nicht nur für die 3 geschlagenen Katzen der pure Streß, sondern auch für ihn. Wenn er mit uns Zweibeinern allein war, war er schmusig, umgänglich, ein richtiger Schatz, aber sowie er eine andere Katze sah, war es aus. Er bekam einen peitschenden buschigen Schwanz, total schwarze Pupillen, wo man kein grün mehr sah und er stand nur noch unter Strom und hat sich kaum mehr beruhigt.
Heute, als kleiner verwöhnter König, hat er keine schwarzen Pupillen mehr und nur noch manchmal bei fremden Menschen, wie Vertreter oder sowas einen buschigen Schwanz. Er ist ausgeglichen und glücklich, aber das ist die Ausnahme.
Es ist viel besser, von vorneherein zu vermeiden, dass aus Katzen Einzelgänger werden.
Es passiert heute immer noch, dass die Mama überfahren wird, oder sonst wie um`s Leben kommt - gerade bei Streunern oder Bauerhofkatzen, aber wenn man dann so ein kleines Wesen findet, dann ist es besser, wenn es gleich zu anderen Kitten kommt. Das weiß ich heute. Damals war ich zu jung und unerfahren und auf dem Land, wo ich wohnte, da scherte sich niemand drum... es waren ja "nur Katzen". Es hätte mir keiner gesagt "Du, Dein Kater braucht Gesellschaft". Auch der alte Tierarzt nicht, der meinen Spocky von klein auf behandelte. Der war nur zweitrangig für Kleintiere zuständig und behandelte ansonsten Rinder, Schweine, Pferde. Erst die junge Kleintierärztin, die damals frisch ihre Praxis eröffnet hatte, riet mir zu einer Zweitkatze und mit ihr zusammen holte ich ja dann auch MissC. Zum Glück haben sich wenigstens diese Zeiten etwas geändert.