Corinna, ich drück dich virtuell zurück

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Karin, irgendwie landen immer solche Fälle bei mir, insbesondere wenn es Hilfeaufrufe aus den Foren angeht, aber auch tatsächlich von TÄn:
Bobby von einem
Tierarzt aus Köln. Ich bekam eine Ladung Medikamente mit und uropet-Paste zum Urinansäuern. Auch hier habe ich durch sein Urinverhalten gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Meine TÄ hat festgestellt, dass er nicht
Struvit hat, sondern Oxalatsteine und zwar in absolut übelster Form. Uropet war also das verkehrteste schlechthin.
Manolo

wurde mir von einer Telefonforumsfreundin ans Herz gelegt, da er zu lange separiert auf einer Pflegestelle saß. Angeblich mit
Ataxie. Als ich ihn hier hatte, habe ich sofort gedacht, das es keine
Ataxie sein kann. Eine Blutuntersuchung hat ergeben: Werte soweit OK, aber extrem hohe Leukozytenanzahl. CT habe ich machen lassen und in der TK haben sie dann festgestellt, dass er erheblichen Staphylokokkenbefall hatte, der auch schon Jahre andauerte. Monate hat er AB bekommen, ein wirklich hartes (Cloromycin), wodurch er auch nachher körperlich zu leiden hatte. Er hat zusätzlich was für den Darm bekommen und für den Magen. Leider mussten wir nachher aufgeben. Die Bakterien haben wir einfach nicht mehr aus seinem Gehirn bekommen (soweit befallen war er). Die Organe hätten nach und nach versagt. So musste ich ihn vor ein paar Monaten gehen lassen. Er war etwas ganz besonders und es ist immer noch schwer für mich, das ich ihn nicht halten konnte.
Und das sind nur zwei Beispiele. Davon hätte ich noch dererlei viele.
Bei allen bin ich froh, das sie bei mir gelandet sind und richtig behandelt wurden. Auch wenn ich es bei Manolo nicht mehr geschafft habe. Der Gedanke, dass er unbehandelt geblieben wäre und die Bakterien langsam seinen Körper ruinieren ist erschreckend - ihn davor zu bewahrt zu haben, ist das einzige was mich etwas erleichtert.
Karin, AB sollte normal nicht mit Milchprodukten gegeben werden, da die Wirkung des ABs damit abgemildert bzw. aufgehoben werden kann. Ich nehme immer Wasser. Bisher hat das ganz gut funktioniert. Nur die Arme ist sie verschreckt, das ich nicht weiß, wie sie darauf reagiert. Wobei ich auch die Erfahrung gemacht habe, das Katzen wehrhafter sind als Kater. Das mein ich zumindest - Zicken eben ;-).