Glaubst du mir, dass ich inzwischen richtig hibbel?
Jeden Tag schau ich hier ins Forum und auf deine HP.
Das glaube ich dir sehr gerne und es freut mich wirklich sehr.
Ich kann bisher berichten, dass die liebe Ginger Belle in nicht mal 2 Wochen 200g zugenommen hat. Auch sind ihre Zitzen bereits deutlich größer. Im Laufe der nächsten Woche werden sie sich sicher schön rot färben. Nun sind genau 2 Wochen nach den ersten Deckakten vergangen und die befruchteten Eizellen haben sich in der Gebärmutter eingenistet. Ab jetzt wird es wirklich spannend, wenn sich langsam eine kleine Murmel bildet und Ginger weiter stetig zunimmt (sie ist anscheinend eine der Kandidatinnen, die während der Trächtigkeit mächtig zulegen, sie wird kurz vor der Geburt sicher über 6kg haben).
Das mit deinem Hund tut mir Leid, er war ein richtig schöner Kerl :-(
Vielen Dank. Ich kann noch nicht wirklich drüber sprechen... Ich muss immer direkt wieder weinen.
Unser lieber und tapferer Lancer ist am Mittwoch um 12:48 Uhr seine Reise über die Regenbogenbrücke angetreten, wir haben ihn erlöst.

Er war fast 13 Jahre alt (in Hundejahren knapp 128 Jahre!) und er konnte nicht mehr. Er war am Dienstag, als mein Vater mit ihm gassigehen wollte, die zwei Stufen vor der Haustür hinuntergestürzt und ist während der kleinen Runde, die mein Vater mit ihm ging, ca. 12x zusammengeklappt und musste verschnaufen. Mein Vater hatte Mühe und Not, ihn wieder nach Hause zu kriegen. Er kniete immer neben Lancer, sprach ihm gut zu und wartete, bis Lancer wieder ein Stück weiter konnte. Er war stets tapfer! Wenn man ihn so vom Kopf her sah, sah er noch aus wie ein Jungspund (nach hinten hin hatte er aber stark abgebaut)! Er mochte auch noch stets seine Brötchen mit Leberwurst. Aber das ist leider nicht alles... Wenn er nicht mehr aufstehen kann oder dies nur noch unter größten Gelenkschmerzen, wenn er die kleinsten Treppen nicht mehr gehen kann (nicht mehr nicht nur hinauf, sondern auch nicht mehr hinunter), um in den Garten zu gelangen und wenn er auch seinen Kot nicht mehr halten kann, dann ist es nur noch Quälerei für ihn und das wollten wir ihm nicht weiter zumuten. Seit Juli ging es ihm gar nicht mehr gut und wir konnten ihm mit Schmerztabletten nun noch gut 2 Monate geben. Irgendwann ist dann auch gut...
Stundenlang haben wir Mittwoch Vormittag auf den
Tierarzt gewartet (er sagte, er kommt zwischen 8 und 12 Uhr - um 11:30 Uhr rief mein Vater dort an und fragte, ob wir vergessen wurden, da sagte man ihm, es wären Notfälle reingekommen und der
Tierarzt stünde noch im OP, man würde uns anrufen, wenn er losfahren würde [der
Tierarzt wusste aber noch nicht, dass wir uns für die Erlösung unseres Knüllis entschieden haben]) und dann ist er da und innerhalb weniger Minuten ist alles vorbei.
Lancer hat mich mehr als die Hälfte meines Lebens begleitet und war mir in meiner schwersten Zeit eine riesengroße Stütze. Ich bin ihm wirklich unendlich dankbar! Er war immer nur lieb, hat nichts kaputt gemacht und ist nicht weg gelaufen (obwohl er Deckrüde war und so manches Mal "in den Genuss" gekommen ist). Er hatte etwas Menschliches an sich, er war wirklich mein Freund. Ich habe ihn daher selbstverständlich auf seinem letzten Weg begleitet, ich habe seinen letzten Atemzug und seinen letzten Herzschlag gespürt und war für ihn da, wie er immer für mich da war.
Ich hoffe, mein lieber Kerli tobt bereits fleißig mit neuen und alten Freunden, mit seinen Geschwistern, seiner Mama und auch meiner Mama auf den immer grünen Wiesen und lässt es sich gut gehen! Einen Hund wie ihn werde ich niemals wieder haben, niemals! Ich liebe ihn sehr und er fehlt mir ganz fürchterlich!
Bald werden hoffentlich die schönen Erinnerungen die Trauer überwiegen und dann kann ich mich hoffentlich bald auch riesig auf die B-linge freuen!