Ich mache das folgendermaßen:
Die Bilder werden in RAW aufgenommen, auf das Macbook bzw. meine externe Festplatte importiert (per Lightroom, weil das schon schön sortiert...), dann wähle ich die Bilder aus die ich behalten möchte.
Ich verzichte auf Bilder, die nicht ganz scharf sind oder das Tier nen mm mehr nach links guckt oder so, idR behalte ich aus einer Serie 1-3 Bilder. Alles andere fliegt gleich wieder von der Platte; unscharfe/komplett falsch belichtete/unvorteilhafte/x-fache Ausführungen brauche ich nicht und die sorgen nur für Chaos und Verwirrung. Ich arbeite mittlerweile nur noch in Lightroom und nutze da die Sterne-Bewertung; "Reserve; Dokumentation; doppeltes wg Unsicherheit behalten" 1 Stern; "bearbeite/an Kunden rausgeben" 2 Sterne; "ziemlich gut" 3 Sterne; "Wow, guter Schuss!" 4 Sterne; "OMG - Hammer!!" 5 Sterne
Bei Kunden geb ich dann am Ende alle ab 2 Sternen aufwärts raus. Dazu exportiere ich die Dateien auch über Lightroom, am liebsten gleich auf CD. Damit hab ich dann jpgs erstellt mit Logo für den Kunden, müll mir damit aber die Platte nicht zu (was soll ich mit dem jpg? das kann ich ja immer wieder produzieren wenn ich mag).
Was nicht nur in Lightroom war sondern auch in Photoshop (wg komplizierterer Retusche zB) wird dann als PSD-Datei gespeichert; kommt aber sehr selten vor. Außerdem ist die "Müll-Qoute" schon durch das rigorose Ausmisten gleich zu Beginn sehr niedrig, da ist das zu verschmerzen.
Zeigen tu ich die Bilder im Nikon-Forum, im DSLR-Forum (da muss man sich aber an den ton gewöhnen.. sind halt hauptsächlich Männer..) und im animal-pics Forum (lauter Weiber; man muss sich dann schon integrieren wenn man Rückmeldungen willl...). Dazu dann noch bei Flickr und ich hab ne Facebook-Seite.
Aber ich stelle nicht alles überall ein. Hier mal ein Hunde-foto, dort mal ein Katzen-Bild. Nach Tagesform..
Vor Kurzem hab ich angefangen, Bilder zum Anfassen für mich zu entdecken. Hatte vorher schon 2 Leinwände hängen (1x Sandy, 1x ne Blume) und hab jetzt mal n Mousepad für die Arbeit machen lassen, einen Kalender mit Sandy-Bildern und ein Fotoheft mit Sandy-Bildern.
Besser geworden bin ich durch einfach ausprobieren, viel nachfragen bei Leuten die ich halt kenne und deren Bilder mir gefallen ("wie hast du dies oder jenes gemacht? Wie krieg ich den Effekt hin?" oder als ich die technik noch nicht so beherrscht hat "was bewirkt das jetzt?"), Kritiken in den Foren (hier ist aber auch viel Integration gefragt; ist wie hier, Neulinge werden da nicht groß beachtet...) und zu guter Letzt für die Hundefotografie irre hilfreich waren die Fototreffen auf die ich gegangen bin. Weil das meinen Blick für gute Locations, Blickwinkel und Inszenierungen geschärft hat.
Wenn du magst darfst du mich gern mal besuchen und wir gehen zusammen raus - weiß ja nicht wie weit das ist :mrgreen:
Hoffe, ich hab dir ein bisschen geholfen :-D
Und damits nicht so trocken wird, noch was aktuelles:
Lilly by Daphne, auf Flickr
Pie by Daphne, auf Flickr