Bizarro. Jetzt ist die politische Lage daran schuld, dass du deine Katze misshandelst.
Wäre es für das Tier nicht so dramatisch, wärst du Slapstick pur.
Ok. womit hast Du denn nun ein Problem. Was von den von mir aufgezählten Punkten hast Du nicht begriffen? Blöde Frage, offensichtlich begreifst du überhaupt nichts.
Also fangen wir noch mal von vorn an.
Erstens, das Verhalten des Markierens ist prinzipiell ein ganz normales Katzenverhalten. Gerade bei Freigänger kann man das bestens beobachten.
Zweitens, wenn Kater in der Wohnung markieren,
kann das - krankheitsbedingte Ursachen mal außen vor gelassen - im Wesentlichen an zwei Dingen liegen, Angst und Dominanz. Markieren wohlgemerkt, daß hat nichts mit genereller Unsauberkeit zu tun. Wenn einer Katze die Katzenstreusorte nicht behagt, ist dies etwas völlig anderes und hat rein gar nichts mit Markieren zu tun!
Drittens, man muß dem markierenden Kater begreiflich machen, daß sein Verhalten absolut unerwünscht ist. Dazu kann man ihn höflich auffordern es doch bitte sein zu lassen oder man kann stundenlange Gespräche mit ihm führen. Nach meiner Erfahrung und der vieler anderer Katzenhalter führt dies aber eher nicht zum gewüschten Erfolg. Auch solche Dinge wie Wassersprühflaschen sind beim Markieren absolut ungeeignet. Zum einen weil sie die Ursache nicht beseitigen, weil nicht jeder Kater begreift was man eigentlich von ihm will und nicht zuletzt weil es vielen Katzen einfach völlig egal ist. Also muß man sich der Katzensprache bedienen um damit dem Kater zu sagen was man von ihm will.
Wichtig ist vor allen, daß man sich vor Augen hält, daß jede Katze anders ist und sich entsprechend unterschiedlich verhält. Viele Katzen begreifen durchaus das sie sich mit ihren Dosis nicht vergleichen können. Aber eingige verstehen das eben nicht. So wie Floyd bsw. auch manchmal ein Problem damit hat wenn er gestreichelt wird. Nicht weil ihm das nicht gefallen würde, sondern weil er die Hand seiner Dosis mit den Pfoten und Krallen vergleicht und Kater erheben eben nunmal nur dann die Krallen wenn sie jemanden angreifen wollen, aus welchen Grund auch immer. Kommt man deshalb bei Floyd mit dem Gesicht zum köpfeln und tut so als ob man ihm sein Köpfchen leckt, fängt er sofort an zu schnurren und hat überhaupt nichts dagegen. Außerdem kommt es bei Floyd immer gut an wenn man es vermeindet ihm tief in die Augen zu sehen, wie Menschen das normalerweise ganz automatisch tun. Das meine ich wenn ich sage, daß man sich mittels der Katzensprache verständigen sollte.
Und nochmal ... ein Freigängerkater der sich im Freien mit jeden Schäferhund und Rotweiler anlegt und jeden Artgenossen immer und überall zu verstehen gibt das er der Chef im Revier ist, den juckt ein leises *psscht* oder *nein* seines Dosis ebensowenig wie die Wasserspritze. Und noch viel weniger wird ihm ein drittes, viertes oder zehntes Klo oder die hundertste Sorte Katzenstreu interessieren.
Im Falle von extremer Dominanz des Katers und auch nur dann, nehme man den Kater mit einer Hand im Genick und mit der anderen unter seine Hinterbeine. Selbstverständlich hebe man ihn
nicht mit dem Kittengriff hoch!!! Ich hätte beinahe gesagt, so saudämlich kann eigentlich gar niemand sein. Logischerweise hängt das von dem betreffenden Kater ab. Fakt ist, daß Kater untereinander Dominanz zeigen, indem sie den jeweils anderen im Genick packen. Dieses Verhalten gilt es nachzuahmen.
Nun ist es wichtig dem Kater tief in die Augen zu sehen. Nichts weiter. Wichtig ist nur das man das so lange macht bis er zuerst wegsieht. Bei Floyd haben zwei dieser Aktionen völlig gereicht. Fest steht, ein dominanter Kater wird nicht mit seinen Verhalten aufhören, nur weil man ihn lieb und höflich darum bittet.
So und das war es dann auch schon.
Und wo bitte ist nun die Mißhandlung?