Also wir jedenfalls nicht. Erstens glaube ich nicht daran, daß eine solche Tierpsychologin uns so viel Neuigkeiten hätte sagen können. Ich meine, Hundeprofi a la TV ist das Eine, aber Katzen sind doch wieder etwas ganz Anderes. Zweitens würde das die finanziellen Möglichkeiten wahrscheinlich bei weiten übersteigen.
Ich selbst habe damit einfach unglaublich gute Erfahrungen gemacht. Ganz ohne Hokuspokus und Wunder wie bei Vox.
Mir hat die Frau gezeigt, wie ich mit Verhalten umgehe, welches ich bis zu einem Punkt toleriere und wo ich einschreiten kann. Dabei ging es nie darum ein Verhalten zu unterdrücken, sondern immer zu schauen, welche Ersatzlösungen ich finden kann oder welche Emotionen ich/eine Situation in der Katze auslöse/t.
Bei mir ging es um eine pinkelnde Panikkatze, aber ich weiß, dass die Frau auch immer wieder mit markierenden Katern zu tun hat und die Ansätze nicht sooo unterschiedlich sind. Auch dabei geht es um Dominanz und den Umgang mit der Natur des Tieres ohne menschliche Überlegenheit. Und DAS klingt für mich, gerade wenn man sagt, dass es in der Natur des Tieres liegt, durchaus sinnvoll.
Finanziell ist es heftig, klar. Andererseits wohl wesentlich günstiger als die Renovierung eines Puma-Käfigs, nicht wahr?
Alles in allem - ich würde es nicht ablehnen. Sicher braucht es etwas, bis man die richtige Person gefunden hat (Vorsicht - der Begriff TP ist nicht geschützt!!!), aber ich glaube doch, dass das die Lösung für viele Probleme, auch das Markieren, sein kann. Immer vorausgesetzt, es geht nicht darum das Verhalten zu unterdrücken, sondern es zu steuern, so dass ein Zusammenleben für Mensch UND Tier gut ist.
