Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen

Diskutiere Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen im Waldkatzen Forum im Bereich Katzenrassen; Ja Nakamuro, an Deinem letzten Satz ist etwas wahres dran ! Gruss Frank
  • Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen Beitrag #61
Ja Nakamuro, an Deinem letzten Satz ist etwas wahres dran !

Gruss Frank
 
  • Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen Beitrag #62
Grundsätzlich sind wir ja alle bestrebt unsere Tiere so artgerecht wie auch nur irgendwie möglich zu halten.
Nun ja, aber seien wir doch mal ehrlich, die reine Wohnungshaltung mag für viele Katzen sicher kein direktes Problem darstellen, aber mit artgerechter Haltung hat es meines Erachtens ebenso wenig zu tun. Wobei ich durchaus zugebe, daß es hier auf die Definition des Begriffes "artgerechte Haltung" ankommt.

Würde man mit einem Wolf an der Leine durch den Park Gassi gehen???
Ich kannte früher mal eine Tierpflegerin eines Tierparkes, die ist tatsächlich mit ihren Wölfen abwechseln ab und an mal durch die Stadt Gassi gegangen. Den meisten ist es gar nicht aufgefallen, wer da neben ihnen läuft. Also prinzipiell unmöglich ist es sicher nicht. Ok. nur mal nebenbei. :mrgreen:
 
  • Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen Beitrag #63
Hier wurden sehr viele gute Antworten geschrieben, pro und kontra Freigang.
Heute ist hier wieder ein Plakat verteilt worden, es wird ein Mix der einem Norweger ähnelt in schwarz vermisst. Ist 2 Jahre und seit einer Woche weg.
Das geschieht hier alle paar Wochen. Traurig :sad:
Die wenigsten der vermissten Tiere sind gefunden worden oder kamen wieder nach Hause.

@ luckyGuy, Wohnungshaltung ist wenn genügend Beschäftigungs, Klettermöglichkeiten, Liegeplätze, Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind meines Erachtens ebenfalls artgerecht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen Beitrag #64
nein das ist Gefangenschaft, dass muss man sich nicht Schönreden.

Ob nun der Freigang für Rassen gefährlicher ist, meine Güte die Tiere haben Urinstinkte... und die stecken in jedem Tier. Sie werden eher mitgenommen, aber die Umwelt und die Gefahren sind für alle gleich.

lg
Verena
 
  • Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen Beitrag #65
Verena, kennst du dich mit Rassekatzen aus, hast du oder hattest du welche? Wenn ja welche Rasse und war oder ist die Rassekatze bei dir Freigänger?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen Beitrag #66
@ luckyGuy, Wohnungshaltung ist wenn genügend Beschäftigungs, Klettermöglichkeiten, Liegeplätze, Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind meines Erachtens ebenfalls artgerecht.
Wie ich schon sagte, es kommt halt auf die Definition des Begriffes "artgerecht Haltung" an. Meiner Meinung nach, gehört dazu, daß alle Sinne einer Katze angesprochen werden und das sie ihrer natürlicher Hauptbeschäftigung, dem Jagen weitestgehend ungestört nachgehen kann. In einer Wohnung spielt der Geruchssinn wie auch das Hören weit weniger eine Rolle als im Freien. Und eine Plüschmaus oder Federpuschel wird das Jagen nach einer echten Maus ebenfalls nicht ersetzen können. Das kann man drehen und wenden wie man möchte, das fehlt einfach. Beispiele für die Ungleichheit der beiden Haltungsarten sieht man in manchen "Gefahrenthreads". Während sich bei Freigang die Gefahren auf wirklich ganz konkrete nachvollziehbare Dinge beziehen, wie bsw. Autos, die Jagd usw. sind es bei Wohnungshaltung ganz alltägliche Dinge. Viele Wohnungskatzen haben keinerlei Gespür dafür welche Pflanzen giftig sind oder nicht und selbst eine simple Heizungsabdeckung kann für eine Wohnungskatze der Grund für einen Zehenbruch sein. Sorry, aber da drängt sich einen doch die Frage auf, was um Himmels willen ist eigentlich aus den unabhängigen, stolzen und eleganten Katzen geworden?

Natürlich ist es kein prinzipielles Problem eine Katze in der Wohnung zu halten. Aber artgerecht ist es meines Erachtens ganz sicher nicht.
 
  • Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen Beitrag #67
Hallo,
artgerecht ist die reine Wohnungshaltung natürlich nicht. Eine Wohnung ist bestenfalls ein recht künstlich geschaffener Lebensraum für Katzen !

Eine Frage die sich mir in diesem Zusammenhang aber aufzwängt ist, was ist mit den Zuchterfolgen der Rassekatzen, sind die eigentlich noch artgerecht ?

Nehmen wir jetzt nur mal so zum Beispiel die klassische Perserkatze :

Das enorm lange Fell würde sich draußen sehr schnell zu einer Klettenfalle entwickeln. Wenn es mal richtig regnet, saugt sich das Fell der Perserkatze u. U. voll Wasser wie ein Schwamm.

Mit den relativ kurzen Beinen, könnte die max. "Fluchtgeschwindigkeit "eingeschränkt sein.

Durch die zuchtbedingt mutierte Veränderung des Kopfbereiches könnte der Geruchsinn der Katze beeinträchtigt sein, oder durch die Verkürzung der Nasennebenhöhlen und Kieferhöhlen das Imunsystem benachteiligt werden. Fehlstellungen der Zähne könnten Entzündungen im Kieferbereich provozieren.

Perserkatzen sind aber auch in ihren Verhaltensweisen angepasst worden. So sind sie oft besonders zutraulich, auch gegenüber Fremden und können so die Gefahren die wähend eines Freigangs auftreten könnten, womöglich nicht mehr richtig einschätzen.

Habe erst vor einigen Wochen einen vermutlich versehentlich entwichenen schneeweißen Perser mitten auf der Strasse gefunden. Das zutrauliche Tier ließ sich von mir problemlos einfangen und auf den Arm nehmen.
Wo blieb da der Fluchtreflex ?

Was ich damit sagen möchte ist, das wir Menschen durch unser Handeln Wesen schaffen, die von der Natur aus gutem Grund in dieser Form niemals geschaffen würde. Und somit muß man sich fragen, ob sich derartige Züchtungen überhaupt noch in der Natur zurechtfinden ?

Diese genetischen Veränderungen der von Menschenhand geschaffenen Rassekatzen, könnten sich somit nachteilig auf ein Leben in Freiheit, oder auch bei den Freigängern auswirken.

Zum Thema Krankheiten und Imunsystem von Rassekatzen sollte man vielleicht auch erwähnen, das in der Natur geborene Wildlinge von Geburt an mit den Keimen der Umgebung fertig werden müssen und die Natur nur die Stärksten von ihnen überleben lässt. Das Imunsystem dieser Wildlinge wird nach einem überstandenen und überlebten Infekt entsprechend stark sein.

Eine in menschlicher Obhut aufgewachsene Rassekatze wird dagegen kein derart starkes Imunsystem aufweisen, wenn sie irgendwann einmal zum Freigänger wird und zwangsläufig somit auch entsprechend anfälliger für Infektionskrankheiten sein.

Gruss Frank
 
  • Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen Beitrag #68
Hallo!
Hatte auch schon mehrere Perserkatzen ,aber ohne Platte Nase ,weil Überzüchtungen tatsächlich Leid
vorgeben.Sonst laufen sie genauso schnell wie normale Katzen.Meiner mußte alle zwei Tage im Garten
auf "Flucht gehen ,wenn der große Jagdhund vom Vermieter ankam.Dann war er eins bis zwei Tage nicht zu sehen. Er ist wie eine Rakete über den Zaun gesprungen.Die "Baffyline" war auch ein Perser.Hatte ich aus Wohnungshaltung mit Astma übernommen.Nach 3 Monaten ist sie im Garten nur so die Bäume hochgezicht.Das Fell ist tatsächlich sehr pflegeintensiv.Jeden Tag bürtsten Pflicht.Jetzt bin ich beim Maincoon gelandet.Meiner ist tatsächlich sehr robust.Er tobt gern im Schnee rum und schläft
bei 20 Grad Minus gern draußen.Meine anderen Katzen haben sich mehr ins "Warme" verzogen.Hat auch langes Fell .Das ist aber nicht ganz so pflegebedürftig.Muß zwar jeden Tag etliche Zecken oder manchmal Kletten entfernen ,aber das ist halb so wild.Vor allen Dingen der Schwanz bleibt immer wuschig und schön.Beim Perser kann er machmal verkleben oder das Fell bekommt manchmal über Nacht Knoten ,trotz regelmäßiger Pflege.
 
  • Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen Beitrag #69
Meine persönliche Meinung ist, dass man Katzen (und auch andere Tiere) nicht wirklich artgerecht halten kann. Ich finde es weder artgerecht, Katzen in einer Wohnung "einzusperren", noch sie draußen Gefahren wie Tierquälern/-fängern, Giften oder dem Straßenverkehr auszusetzen. Und ein gesicherter Garten/Freigehege ist zwar schön, aber wenn die Katzen es sich aussuchen könnten, würden sie ihr Revier wohl anders abstecken.

Ich bin aber so ehrlich, dass ich sage, dass ich zu egoistisch bin, meine Katzen rauszulassen. Ich habe sie gerne immer um mich und könnte es z.B. auch psychisch nicht ertragen, wenn sie über längere Zeit weg wären/abends plötzlich nicht mehr nach Hause kämen.

Und die Züchterin meines Maine-Coon-Katers sagte bezüglich Abgabe in ungesicherten Freigang einmal: "Ich teste mir doch nicht über Generationen den Wolf auf HCM, PKD, HD etc., stecke all mein Herzblut in Aufzucht und artgerechte Ernährung, um dann zu erfahren, dass eines meiner ehemaligen Kitten mit 3 Jahren vom Auto totgefahren worden ist!" Auch das ist egoistisch, aber verständlich.
 
  • Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen Beitrag #70
Und ein gesicherter Garten/Freigehege ist zwar schön, aber wenn die Katzen es sich aussuchen könnten, würden sie ihr Revier wohl anders abstecken.
Ähm ... das glaube ich ehrlich gesagt nicht. Dafür sind Katzen viel zu unterschiedlich veranlagt. Eine Perserdame ehemaliger Nachbarn, pflegte auch ohne sicheren Zaun sich vom Haus nie weiter als 2 Meter zu entfernen. Und wie ich schon in einen anderen Thread geschrieben habe, Floyd hat auch noch niemals Anstalten gemacht einen Weg über den Zaun zu finden. Im Gegenteil, selbst wenn der Zaun offensteht, was im letzten Jahr auf Grund eines Sturmschadens schon mal vorkam, denkt er nicht daran hindurch zu gehen. Und bei unseren Sternenkater Alex war es genauso. Damals war der Zaun manchen Stellen geradezu lächerlich. Alex hätte ihn wohl jederzeit überwinden können, aber wozu. Er hat recht schnell begriffen, das dieser Zaun ja auch sein Revier gegenüber anderen Katzen absteckt.

Ich bin aber so ehrlich, dass ich sage, dass ich zu egoistisch bin, meine Katzen rauszulassen. Ich habe sie gerne immer um mich und könnte es z.B. auch psychisch nicht ertragen, wenn sie über längere Zeit weg wären/abends plötzlich nicht mehr nach Hause kämen.
Prinzipiell ähneln wir uns da. Letztendlich bin ich auch egoistisch genug und muß zugeben, daß ich es auch nicht ertrage ständig auf die Katzen zu warten und Angst um sie haben zu müssen. Aber ich bin auch gerne im Garten und auch da möchte ich meine beiden Kater um mich haben. Wer kann denn bitte in Ruhe und Gelassenheit seinen Garten genießen, wenn sich keine paar Meter entfernt zwei Kater am Wohnzimmerfenster die Nasen plattdrücken.
 
  • Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen Beitrag #71
20 Grad Minus sollten für eine Maine Coon Katze in der Tat kein Problem darstellen. Das sind in Maine wo diese Katzen herkommen geradezu frühlingshafte Temperaturen.

Maine Coons waren ursprünglich eine recht zähe und gesunde Naturrasse. Die Amerikaner nannten sie " Farmercat " und war als Arbeitskatze sehr geschätzt. Die Siedler hatten damals nicht sehr lange Freude an anderen Katzenrassen, da diese immer wieder dem rauhen Klima zum Opfer gefallen sind.

Aber Genau in diesem Umstand sehe ich auch die Gefahr für unsere Natur. Maine Coons sind von der rauhen Natur in Maine und Kanada so groß und stark gemacht worden.
Kleine Beutetiere wie Zwergspitzmäuse und co. sind in kalten Ländern eher selten anzutreffen. Sehr kleine Säugetiere gedeihen besser in warmen Gegenden. Grund dafür ist der Wärmeverlust bei kleinen Säugern durch ihre geringe Masse im Vergleich zur Körperoberfläche.

Aus dem gleichen Grund sind Katzen die ursprünglich aus sehr warmen Gegenden kommen, sehr zierlich gebaut. Siamkatze und Ä. Mau wären in diesem Zusammenhang als Beispiel zu nennen.

Katzen aus sehr kalten Gegenden ist dagegen auffallend groß und schwer. So kann es ein Norweger oder Maine Coon u. U. auf weit über 10 Kg Körpergewicht bringen.
Ein Problem für unsere heimische Natur ist nun, dass die stattlichen Maine Coons als Freigänger ein anderes Beuteschema anspricht.
In Maine oder Kanada ernährt sich eine Maine Coon Katze neben Vögeln und Mäusen auch von Schneehasen, den riesigen amerikanischen Wanderratten und manchmal sogar von Lachsen, die im Fluß gefangen werden.
Wer sich einmal das Gebiss oder die Pfoten eines ausgewachsenen Maine Coon Katers ansieht, der erkennt auch gleich, das diese Waffen nicht nur zum fangen von Hausmäusen konstruiert wurden.

An dieser Stelle der Diskussion füge ich dann auch immer gerne ein Bild des zarten Füßchens von Cameo ein. Ich glaube dieses Bild erklärt es vielleicht etwas besser.

10375044zq.jpg


Fußvergleich

10375074ag.jpg


Cameo im Alter von 6 Monaten !

10375084mh.jpg



Cameo mit ca. 10 Monaten.

Jetzt sind die Beiden ca. 13 Monate alt und Cameo hat in dieser kurzen Zeit nochmal 1,5 KG zugelegt.
Wenn so etwas draußen herum läuft dann ist das nicht gut für unsere Vögelchen.

Für Nachbars Katze aber schon mal garnicht.....


Gruss Frank
 
  • Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen Beitrag #72
Hallo!

Meiner hat zwar Freigang.Ist aber zu 95% im näheren Umfeld.Das heißt zu 50% in der Wohnung und 45% in Rufweite im Garten .Der hört sofort wenn ich ihn rufe.Sofort kommt er angeschissen.Alle 6 Monate ist er höchstens für 2 Tage weg.

Übrigens: Sehr schön Ihr Kater!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen Beitrag #73
Katzen aus sehr kalten Gegenden ist dagegen auffallend groß und schwer. So kann es ein Norweger oder Maine Coon u. U. auf weit über 10 Kg Körpergewicht bringen.

Das ist aber eigentlich eher bei den überzüchteten/"hochgezüchteten" Coonies der Fall. Die MC in freier Wildbahn sind eigentlich deutlich kleiner und leichter. Die MC aus Foundationlinien, die ich kenne, wiegen jedenfalls keine 10kg. (Nichtsdestotrotz sind sie natürlich trotzdem etwas größer und schwerer als das, was man hierzulande so unter "(Haus-)Katze" kennt:wink:.)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen Beitrag #74
Hallo MC-SH

Grundsätzlich ist es schon so wie Du es geschrieben hast. Es gibt einige Züchter die es darauf anlegen möglichst grosse Katzen zu züchten. Ich denke da vor allem an die Christomas oder Stairbushway- Maine Coons. Übrigens alles ganz tolle Tiere, wie ich finde !

Denke mal nachdem mitter der 90ger Jahre bei der Zucht der Maine Coons zunächst auf das optische Erscheinungsbild in Form, Farbe und Länge gezüchtet wurde, später kamen dann das längere Gesicht und überdimensionale Pinsel hinzu, wurden die Katzen teilweise zunächst von Gerneration zu Generation irgendwie immer kleiner.

Einige Catterys haben sich daraufhin wieder auf die ursprüngliche Grösse der Katzen besonnen und sind letztendlich sogar etwas über das Ziel hinausgeschossen.

Bei den Bildern die ich weiter oben im Thread gezeigt habe, handelt es sich allerdings um die von Dir erwähnten Foundation-Maine-Coons. Cameo und Calimero sind eine F5-Generation und stammen von dem Geschlecht der Koontuckys ab.
In ihren Stammbäumen entfällt nun erstmalig der Zusatz " unknown " bei den Ururgroßeltern .

Cameo ist nun nicht gerade als kleinwüchsig zu bezeichnen. Jetzt im Alter von 13 Monaten steht gewichtsmäßig bereits eine fette satte 9 vor dem Komma und wie Du weißt, ist ein Main Coon Kater mit 13 Monaten noch nicht ausgewachsen. Ich denke nach optimistisch-vorsichtigem schätzen dürfte Cameo später einmal locker die 10 oder 11 KG - Marke sprengen. Sein Großvater Mackinaw ( Import USA - Kanada ) wiegt übrigens ebenfalls so um die 10 KG, der Vater meiner Beiden ist nur unwesentlich leichter, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe.

Ich muß jetzt aber auch gestehen, dass ich zur Zeit auch noch nicht so viele foundation-Maine Coons in den Catterys gesehen habe. Das liegt z. T. ganz sicher daran, das diese Katzen nach Angabe ihrer Besitzer richtig teuer sind und nicht selten ab 2000 US Dollar bis 5000 US Dollar oder gar mehr gehandelt werden.
Der Preis scheint wie bei den Europäischen Nachkommen, welche naturgegeben mehr oder weniger alle von den sogenannten Top 5 abstammen auch, von der Qualität der Tiere im Einzelnen abzuhängen.

Mir persönlich gefallen übrigens die unverzüchteten und ursprünglichen foundation-Maine Coons etwas besser, wie die europäischen Nachzuchten. Ich denke das ist aber auch Geschmacksache

Gruss Frank

PS :
10377739xy.jpg


Unsere Maine Coons Cameo und Calimero wie sie noch klein und süß waren...
 
  • Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen Beitrag #75
Huhu Frank!

Mein Antonio ist auch ein F5 und väterlicherseits über Koontucky (und Willowplace) gezogen:smile:. Mütterlicherseits ist überwiegend Prairiebaby drin. Antonios Mutter wiegt keine 4kg, Antonio selbst aktuell 6,1kg (mit knapp 4 Jahren).

Seine Züchterin sagt von sich selbst, dass sie (typmäßig) angelehnt an die CFA (Cat Fanciers Association) züchtet.
 
  • Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen Beitrag #76
Ups, hoffe da sind meine Kätzchen doch nicht irgendwie etwas aus der Art geschlagen, oder ?
Andererseits ist das Muttertier von Deinem Kater aber wirklich nicht sehr gross und das wird er vermutlich geerbt haben.
Naja kommt schließlich auch nicht auf die Grösse an, meine Freundin wäre übrigens am liebsten wieder gefahren wie sie damals den Vater von Cameo und Calimero gesehen hat.
Die meinte noch zu mir, so etwas wäre etwas für den Zoo, aber nichts für eine Wohnung !

In der Maine-Coon Gewichtstabelle sind übrigens noch 2 weitere Verwandte von unseren Katzen, die Beiden sind ebenfalls sehr groß und führen zusammen mit meinem Cameo die Gewichtstabelle von über 160 Maine Coons in ihrer Altersklasse an. Daher bin ich auch davon ausgegangen, das foundation Maine Coons zwar nicht die grössten ihrer Art sind, jedoch wit oben mitmischen.

Der Koontuckys Kodiak ( Urgroßvater )und dessen Vater ( Ururgroßvater )Kodi ( zu finden unter Heritage foundation Maine Coon )sind aber ebenfalls ein richtig große Brocken !

Die mütterliche Familie fängt an bei der Indian Spirit of Koontucky bzw. Sunflower of Koontucky, später Otsittsa of Koontucky.(Urgroßeltern ) ebenfalls nicht gerade Zwerge ?
Der Großvater Mackinaw (übrigens ein ganz fantastischer Maine Coon !( Import USA geb. Koontucky ))meiner Beiden lebt in der Cattery Fairydream.
Die Besitzerin dieser letztgenannten Cattery ist eine wirklich extrem fähige Frau, die mir schon oft geholfen hat, wenn meine beiden Migrantenkinder mal wieder Probleme bereitet haben.

Charakterlich sind foundation-Maine Coons bekanntlich nicht immer so träge und ruhig wie etwa die europäischen Zuchtformen. Meine gehen hier buchstäblich die Wände hoch und schlafen nur selten. Der Spiel und Jagdtrieb von Cameo und Calimero ist echt nichts für schwache Gemüter. Getackert wurde ich auch schon, nachdem mir der Calimero mal eine Arterie freigelegt hat. Erst gestern hat mir meine Nachbarin den ganzen Teppich vollgetropft, nachdem sie mit Cameo gespielt hat. ...glaube die kommt jetzt auch nicht mehr zu mir....oh je ich könnte ein Buch über die Beiden schreiben !
PS :
Habe auch sehr viel guten input aus den USA Kanada und Maine wo die beiden ursprünglichen F1 Tiere herstammen erhalten. So habe ich eine lückenlose History incl. Bildmaterial und Fundort sämtlicher Katzen !

Gruss Frank
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen Beitrag #77
Das mit den Maine coons Geschichte und so wusste ich schon hab ja selbst eine. Trotzdem deine beiden sind sehr schön sowas sieht man als maine coon fan immer gerne.Du sagst deine katzer sind F5 Generationen. Könntest du mir vielleicht mal ein Bild von einer original Fundation die wild gelebt hat hir rein stellen? vielleicht von den deinen katern die urvorfahren. Das würde mich echt mal interresieren.ich würde ja auch gern mal bilder von meinen katzen reinstellen aber noch weis ich nicht wie.



Übrigens habe ich auch mal gelesen, dass Fundations Maine Coons in Maine nicht so üppiges Fell haben wie die gezüchteten. Schon semi langhaar aber nicht so esxtem,und dass desswegen unsere maine coons drausen alleine nicht mehr zurecht kommen würden, wegen Verfilzungen zb wegen kletten und was da sonst noch hängen bleiben kann.

Ich glaube übrigens nicht dass unsere Maine coons größeren schaden in der Natur anrichten würden als andere Katzen (schon allein desswegen weil Rassekatzen in der Regel kastriert sind und normalerweise "Homecats" ab und an mal aus langeweile jagen,im gegensatz zu verwilderten die davon leben müssen.)
Ich habe mal wo gelesen, dass Katzen ,diew nicht die Gelegenheit hatten ihre Mutter bei ausgefeilten Jagdtechnicken zu beobachten, später das nicht richtig drauf haben. Klar bringt jede Katze ab und an mal eine Maus mit nach hause aber so gut dass sie alleine nur von ihrem Jagderfolg leben könnten währen sie wohl nicht. Und es soll fünf generationen dauern bis das wieder ausgebügelt ist.

viele Grüße aus Regensburg
 
  • Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen Beitrag #78
Hallo!

Interesant was Sie von den Maincoons schreiben.Da ich seid paar Jahren jetzt einen habe ganz begeistert von Waldkatzen bin umso besser.In Kanada habe ich auch paar Jahre gelebt.In Midland
am Georgine Bay.Anbei drei Fotos von meinen "schwulen Pärchen" aus Kanada .Normale Hauskatzen ,Der braune kam später.Eine Woche haben sie nur gerauft zusammen ,dann waren sie unzertrennlich.
 

Anhänge

  • Kanada-44.jpg
    Kanada-44.jpg
    671,4 KB · Aufrufe: 4
  • Kanada-97.jpg
    Kanada-97.jpg
    287 KB · Aufrufe: 5
  • Kanada-99.jpg
    Kanada-99.jpg
    597,5 KB · Aufrufe: 4
  • Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen Beitrag #79
Ach wie süß !
Wußte garnicht das es in Kanada auch normale Hauskatzen gibt ?
Dachte die haben da nur farmercats :lol:

Aber wenn man amerikanische Spielfilme sieht, wo plötzlich mal eine Katze durch das Bild rennt, sind es meistens Maine Coons, oder fällt mir das nur auf ?

Gruss Frank

Hallo Milady,
das was Du mit dem Fell geschrieben hast, kann ich nur bestätigen.
Vor allem die Kitten der foundation Maine Coons erscheinen vom Fell her etwas sparsamer ausgestattet zu sein. Anfangs ist es recht kurz.

Zuerst erscheint bei ihnen der buschige Schwanz, sie sehen dann fast wie Eichhörnchen aus.
Erst relativ spät entwickeln sich dann Kragen und Hosen.

Der Kontrast zum restlichen Fell erscheint mir bei den foundation Maine Coons sehr deutlich ausgeprägt zu sein.
Beim Cameo sieht das fast so aus, als hätte er eine Halsmanschette um. Im Profil sieht man dies noch deutlicher.
Bei den europäischen Züchtungen scheint die Felllänge von Kagen und Hosen etwas ineinander zu verschwimmen. So ist ihr Fell insgesamt aber auch länger und Konturenärmer, finde ich.

Denke da gibt es aber auch Unterschiede im Knochenbau. Die foundations sind irgendwie insgesamt rechteckiger und der Körper erscheint kürzer. Ihre Knochen sind unglaublich schwer. Füße und Unterarme sind extrem massiv gebaut Cameo hat Unterarme die sind fast so dick wie meine Handgelenke. Die Polys unter den foundations sind auch so unglaublich schwer gebaut, haben dabei natürlich dann auch noch Pfoten wie Bierdeckel. Naja irgendwo müssen die 28 Krallen und Zehen der Polys ja auch unterkommen ...

Gruss Frank

Gruss Frank
 
  • Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen Beitrag #80
Hallo!

Ich habe in Kanada meist nur normale Hauskatzen rumlaufen sehn.Meine hatte ich aus einer Anzeigenzeitung.Tief im Busch fand ich dann die Besitzer.Sonst gibt es natürlich in Kanada
etliche Wildtiere.Jetzt bin ich leidenschaftlicher Maincoonfan geworden.


 
Zuletzt bearbeitet:
Thema:

Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen

Wie gefährlich ist Freigang für Rassekatzen - Ähnliche Themen

Immer eine Toilette mehr als Katzen (?!): Angeregt durch einen anderen Thread mache ich das mal als Extra-Thema auf :) Es geht um die Regel, dass es immer eine Toilette mehr als Katzen im...
Hilfe, Katze klebt ständig Kot am Hintern, hat jemand Tipps??: Guten Morgen, uns ist vor vielen Jahren eine Katze zugelaufen, die wir eigentlich nie haben wollten, aber inzwischen sehr lieb gewonnen haben :)...
Zusammenführung nur Probleme: Hallo zusammen, Ich brauche Rat. Unsere Zusammenführung macht nur Probleme. Katze Tapsy: - 9 Monate alt, weiblich, kastriert - Leider zu früh...
Partnerkatze verstorben - Spezialfall?: um 20:16 Uhr Lesezeichen hinzufügen #1 Hallo ihr Lieben, vor 10 Monaten ist leider unsere geliebte Ragdolldame mit 5 Jahren verstorben. Unsere...
Cella – Das Leben ist ein großer Spielplatz *Verm. D-weit: Cella wurde wildlebend mit ihren Kitten eingefangen, dabei war sie selbst noch ein Kind. Ihre Kitten sind lange gut vermittelt, nun sucht die...
Oben Unten