und deswegen interessiere ich mich ja für GUTES futter!
Dann geh's auch richtigrum an - überleg dir ZUERST, was deine Kriterien für gutes Futter sind, und dann guck dir die einzelnen Sorten daraufhin an, ob sie deine Kriterien erfüllen oder nicht. Und nicht umgekehrt.
Beispiel Animonda Carny - viele Leute sagen, das sei gutes Futter. Welche Kriterien legen diese Leute an?
Wenn man sagt "Gutes Futter = kein Getreide, kein Zucker, passt", dann ist Carny super.
Aber wenn man (wie ich) sagt, dass das Futter einen deklarierten Muskelfleischanteil von wenigstens 50% enthalten sollte, dann kann man Carny vergessen. Da ist Muskelfleisch irgendwo zwischen den ganzen tierischen Nebenerzeugnissen aufgeführt, kann also nicht besonders viel sein.
Und dann muss man halt auch genau lesen. Viele Hersteller (u.a. Bozita, und ich glaube auch Animonda) schreiben werbewirksam was von einem was-weiß-ich-wie hohen "Fleischanteil" auf ihre Dosen, aber wenn man nachguckt und ggf. nachrechnet, dann können da nur die (oder einige?) tierische Nebenerzeugnisse mit eingeschlossen sein, weil sonst die Prozente nicht hinkommen. Das ist nicht verboten.
Nochmal andere Leute bezeichnen ein Futter als "gut", wenn's ihren Katzen schmeckt und nicht zu teuer ist ... aber das sind ja keine allgemeingültigen Qualitätskriterien.
Deshalb ist der beste Tipp, dass du dich über die möglichen Kriterien informierst, die auch wirklich
verstehst, dir eine eigene Meinung dazu bildest, und dann die Leute, die ein bestimmtes Futter als "gut" (oder schlecht) bezeichnen, erstmal fragst,
warum das ihrer Meinung nach gut (oder schlecht) ist.
Sonst rennst du ja weiter nur halbblind durch die Gegend und guckst, wo jemand mit einer hell leuchtenden Markenempfehlung wedelt.