Es ist zum verrückt werden - gutes Nassfutter!

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  • Es ist zum verrückt werden - gutes Nassfutter! Beitrag #321
Danke für die Antwort ^^

Das Problem ist, dass der eine ein Sättigungsgefühl hat, aber der andere nicht. Er ist auch so eine typische Schling-Katze, die das Futter mehr inhaliert als frisst. Ich habe ihm schon einen Anti-Schling-Napf gekauft, damit wenigstens die anderen in Ruhe fressen können. Er kam halt aus dem Tierheim und wurde ALLEIN in einem Alter gefunden, indem er noch bei der Mutter hätte sein müssen. Die haben uns da damals bei ihm ziemlich übers Ohr gehauen. Er war noch nichtmal entwurmt. Also ich weiß nich, was da in seiner Vergangenheit passiert ist, aber er is einfach so.

Ich hatte es vor einer Weile schon mit GranataPet bei denen probiert. Ich bin mir da unsicher, weil Kuno schon ganz schön zugenommen hatte danach (bei Kasper hat es sich in Grenzen gehalten). Ich bin mir auch unsicher bei der Fütterungsempfehlung. Für wie viel Kilo soll ich denn da ausrechnen? Also z.Bsp. die Katze wiegt jetzt 7 Kilo, aber bei ihr wären 5 Kilo normal Gewicht. Soll ich dann für 7 oder für 5 Kilo ausrechnen?
 
  • Es ist zum verrückt werden - gutes Nassfutter! Beitrag #322
Bei GranataPet, Catz finefood und anderen Sorten in dieser Qualitätsstufe würde ich gar nichts berechnen. Es ist in etwa so: Katzen, die ein normales Sättigungsgefühl entwickeln konnten hören auf zu fressen sobald sie satt sind. Wenn man dann eine Umstellung auf höherwertiges Futter vornimmt dauert es Tage bis ein paar Wochen bis sie sich daran gewöhnt haben und regulieren die Menge danach von selbst. Ganz deutlich wird das, wenn man Katzen auf barf umstellt. Die erste Zeit fressen sie so viel wie von gutem Nassfutter und legen sogar eventuell etwas zu. Nach zwei, drei Wochen reguliert sich das deutlich im Verhältnis zur ursprünglichen Menge Futter! (Beispiel meine Katze, 4kg: Gutes Nassfutter: 200g, barf: ca. 130g)

Dadurch, dass dein Kater wohl aber leider nie gelernt hat, dass immer genügend Futter da ist, solltest du ihn erst mal fressen lassen. Teilweise überfressen sie sich und lassen sich das ganze nochmals durch den Kopf gehen, aber das gehört dazu. Dazu gehört, dass er selbständig aufhört zu fressen solange noch etwas im Napf ist. Vielleicht nimmt er anfangs nochmal etwas zu, aber irgendwann wird es bei ihm Klick machen und die Futtermenge reguliert sich von selbst. Es ist nur einfach wichtig, dass er begreift, dass er nicht hungern muss.

Zwei meiner drei kennen das von klein auf. Mein dritter Kater kommt aus Spanien und hat anfangs alles gefressen, was ihm unter kam. In der Zwischenzeit kann ich mein essen unbeaufsichtigt stehen lassen, er hat kein Interesse mehr dran. Wenn es Futter gibt macht hier selten irgendwer Theater und am Wochenende darf ich ausschlafen. Alle drei haben früher oder später begriffen, dass es immer genügend für alle gibt. Alle drei sind schlank und fressen aber so viel sie wollen :)
 
  • Es ist zum verrückt werden - gutes Nassfutter! Beitrag #323
Teilweise überfressen sie sich und lassen sich das ganze nochmals durch den Kopf gehen, ...

Ohja. Immer auf dem Bett. Der eine bricht, der andere frissts xD. Vielen, vielen Dank für die Hilfe! Ich probiers aus ^^
 
  • Es ist zum verrückt werden - gutes Nassfutter! Beitrag #324
also ich habe auch einen Stubentiger, der keine Fressbremse hat. Im Moment sitzt er in Einzelhaft, daher kann ich die Portionen genauer begrenzen, was ich auch tue. Das Problem ist, dass er nicht alles frisst...monatelang mochte er Catzfinefood, nun nicht mehr. Macs ist auch nicht mehr angesagt...Grau keine Chance. Trockenfutter von Wildcat würde er immer nehmen, mag ich ihm aber nur in kleinen Portionen geben.

Er wiegt 7.6 Kilo, ist ein Karthäuser-Mix und eine stattliche Persönlichkeit.

Der andere hat eine Fressbremse, beide mögen auch unterschiedliche Futtersorten, nur dass der mit Fressbremse abgenommen hat, ohne erkennbaren Grund. Erst jetzt, da der andere in Einzelhaft sitzt, nimmt Calimero wieder langsam zu, weil er beispielsweise vom Trockenfutter auch mal was abbekommt.

Beide Tiere bekommen morgens und abends 85 bis 100 Gramm Nassfutter. Der schlanke frisst langsam, dem anderen habe ich einen Anti-Schling-Napf fürs Trockenfutter geholt. Den werde ich aber wieder die nächste Zeit einmotten müssen, denn er hat sich ja die Zehen gebrochen...und er ist auch nach 1,5 Jahren immer ganz verrückt, wenn es Futter gibt, ihm kann ich das nicht stehen lassen, was ich gerne würde. Nassfutter nimmt er sowieso nur ungern, von daher würde ich noch viel mehr wegwerfen (dazu tut mir das Geld dafür zu leid) Trockenfutter ist immer verdunstet...egal welche Menge es geben würde.

LG Sabine
 
  • Es ist zum verrückt werden - gutes Nassfutter! Beitrag #325
Nur mal so am Rande: Wenn ich meinen 5kg Katern nur max. 200g Nassfutter am Tag geben würde, würde mir hier mind. einer aufs Dach steigen ;-)

Sabine, das Ziel sollte sein, das Nassfutter unbegrenzt zu geben und das Trockenfutter maximal als Leckerchen zu verteilen. Selbst das beste Trockenfutter geht irgendwann auf die Hüften. Was habe ich hier Kämpfe mit Snickers geführt, weil er sich in seinem damals jugendlichen Leichtsinn in den Kopf gesetzt hat, dass man sich nur von Leckerchen ernähren könnte... Ab da war alles außerhalb der üblichen Fütterungszeiten gestrichen. So hat auch er begriffen, dass er normales Futter zu fressen hat ;-)

Oder auch Bounty, die mir hier immer mal wieder weiß machen wollte, dass früher manche Nassfuttersorten oder später Fleischsorten im Barf einfach ungenießbar sind. Tja, dann gibt's halt drei Tage das gleiche.. Ich weiß, dass sie neuem gegenüber seeeehr skeptisch ist und das akzeptiere ich und stelle mich auf sie ein, aber ich lass mir nicht auf der Nase herum tanzen.
 
  • Es ist zum verrückt werden - gutes Nassfutter! Beitrag #326
also mein Kater mit 5 Kilo nimmt sein Nassfutter, aber ihm reichen in aller Regel die 200 Gramm dicke. Hin und wieder, beispielsweise im Fellwechsel reicht es nicht...dann kommt er und bettelt und bekommt auch noch welches von mir zwischendrin. In der Regel frisst er aber nicht mal morgens seine Portion ganz auf, manchmal ist zur nächsten Fütterungszeit noch die Hälfte drin...vor allen Dingen wenn es nicht richtig schmeckt. So hungrig kann er dann in meinen Augen nicht sein.

Ich versuche auch die Tyrannei einzugrenzen. Entweder das was im Napf ist, oder eben nicht....

Der andere ist ein Spezialfall: Der muss Futter nur angucken und wird dick davon. Wenn es ihm nicht schmeckt, dann frisst er das einfach nicht, das steht abends noch da und wenn das neue nicht schmeckt, steht es morgens auch wieder da. Was ich da schon weggeworfen habe, das ist der Wahnsinn, davon könnte man einige arme Katzen ernähren. Die Tierärztin sagte, noch dicker soll er nicht werden. Dann frisst er wochenlang Catz finefood mit Begeisterung, schön abwechselnd einige Sorten (ich bemühe mich ja schon um Abwechslung und mir ist auch egal wieviele Sorten und vor allen Dingen welche ich kaufe. Dann habe ich eine Ladung bestellt und von jetzt auf gleich will er das nicht mehr, steht es rum....dann probiere ich wieder wochenlang rum um etwas zu finden, was er nun frisst, das ist einfach ätzend! Ich habe schon gefragt, ob ich ihn einfach hungern lassen soll...aber das schadet bei grossen und schweren Rassen der Leber...also nicht gut. Also ist dann das Trockenfutter meine Rettung, das frisst er zuverlässig, immer und mit Begeisterung.

Andere füttern jahrelang nur Trockenfutter, machen sich nie Gedanken...ich schon, aber ich bin manchmal auch reichlich mit dem Latein am Ende.

Allerdings bei Barf hört es für mich auf, das will ich nicht, das ekelt mich und das mache ich nicht, das ist für mich ganz klar! Andere mögen das geben, ist bestimmt auch nicht schlecht, aber für mich nicht das Mittel der Wahl.

LG Sabine
 
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