Naja, aber ganz bekomm ich's nicht hin... katzen sind wahnsinnig feinfühlig und vor allem mein Ares war gestern den kompletten tag nur bei mir und ist um mich rum gerannt, als ob er sagen wollte "Red mit mir! Irgendwas ist mit dir und ich will's wissen. ich kann ganz toll trösten"... Also saß ich weinend mit ihm auf der Couch, Ares ganz feste an mich gedrückt und obwohl er das eigentlich gar, gar, gar nicht abkann hat er das alles wie ein echter Gentleman über sich ergehen lassen.
Das ging sogar so weit, dass Mausi sich von den Kleinen gelöst hat und zu uns auf die Couch gekrabbelt kam, und das haarlose Etwas zu trösten.
Da hab ich dann die Tränen abgewischt, mich über meine atemberaubend tollen, sozialen und absolut liebenswürdigen katzen gefreut, beiden einen riesen Schmatz auf den kopf gedrückt und gelächelt. Dann war's für Mausi auch wieder in Ordnung und sie ging zurück zu den Minis (Yoda hat ja schon gemeckert, dass da was fehlt *lach*)...
Ich muss da selbst ein bisschen besser lernen, mit solchen Sachen umzugehen. Die Katzen sollen das ja nicht unbedingt merken, dass da was ist, was nicht so gut ist. Aber das war einfach so viel in den letzten Tagen, dass die Tränchen gestern raus mussten und ich glaub, Ares hat's auch gut getan. Wir haben sozusagen im Doppelpack geweint. Also ich hab geweint und Ares hat ganz bedröppelt dreingeschaut. Ich würde ihn nie, nie, niemals wieder hergeben, meinen Ares. Und meine liebe, zarte Mausi auch nicht, die sich immer von Ares das Futter wegfressen lässt, woraufhin die Futtersklavin dann das Futter der Lady verteidigen muss (die ham mich beide sowas von im Griff!)...
Ich wollt einfach nur sagen, dass ich unglaublich froh bin, diese beiden Katzen bei mir zu haben und ihre Liebe genießen zu dürfen. Sie sind so einzigartig und jede(r) für sich einfach perfekt. Das wurde mir in den schwierigen letzten Tagen noch viel bewusster. Katzen sind einfach die besseren Menschen.