Ja, das ist ja richtig, aber man merkt halt Moliero an, daß er Menschen gar nicht gewöhnt ist, der ist wie gesagt scheuer als die üblichen Hofkatzen, die Menschen zumindest als Futtergeber kennen. Wenn man Pflegis hat, dann muß man sich doch auch irgendwie damit beschäftigen - völlig egal wie - und wenn das passiert wäre, dann wäre er zwar nicht handzahm, aber zumindest würde er Menschen als "ungefährlich" kennen. Tarin ist jetzt auf dem Stand, den so eine Katze dann hat. Mit ihm habe ich bisher in keinster Weise gearbeitet, sondern ihn nur ignoriert. Tarin kennt Menschen jetzt als "ungefährlich" und ist ohne Angst im Raum unterwegs und tobt rum wie es ein Jungspund tun sollte, so lang man ihn nicht beachtet. Sprich: er ist jetzt auf dem Stand, den jeder - wirklich jeder - einfach nur durch regelmäßiges reinsetzen und der Katze was erzählen erreichen kann. Da braucht man keine Katzenflüsterin zu sein oder sonstwas für spezielle Dinge können - nur 10 Minuten am Tag zwischen Kaklo-säubern und Futterhinstellen sich im Raum hinsetzen und der Mietz was erzählen. Wirkt Wunder und ist keine Kunst. Und das finde ich einfach schade, daß die Menschen dazu nicht bereit sind.