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Diskutiere Züchter im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; WOW!!! Hallo Leute, mich hat es schon seit längerem interessiert wie oft Zuchtkatzen den gedeckt werden.:oops: Dafür gibet ja die Suche. Also hier...
  • Züchter Beitrag #1
Tschikitta

Tschikitta

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WOW!!!
Hallo Leute,
mich hat es schon seit längerem interessiert wie oft Zuchtkatzen den gedeckt werden.:oops:
Dafür gibet ja die Suche. Also hier gesucht und nichts gefunden.:-(
Also eine Suchmaschine aufgerufen und siehe da, es gibt Richtlinien für die Züchtung.:p
Wunderbar! (Ich gehe davon aus das sich jeder vernünftige Züchter daran hält.)
Dort in den Richtlinien (von Verein zu Verein etwas variabel) steht dann:
- erstes Decken, je nach Verein und Rasse, zwischen dem 9. und 12. Lebensmonat
- maximal drei Würfe in 2 Jahren (ist bei allen Vereinen gleich)
- Höchstalter der Katze zwischen 8 und 10 Jahren (je nach Verein und Rasse)
- danach Kastrieren
Wenn ich richtig rechne (ohne Maschine, nur im Kopf) sind das, wenn ich von nur drei jungen Katzen pro Wurf ausgehe, mindestens 30 Kitten die dort geboren werden. :roll:
Sehr, sehr interessant. :mrgreen:
Ich wollte das nur mal hier äußern, da wie schon geschrieben hier im Forum nichts zu finden ist. (vielleicht habe ich auch nur den falschen Suchbegriff eingegeben.)
Gruß Helmut
 
  • Züchter Beitrag #2
Naja das sind maximalwerte. Ich würd zB keine Katze 3 mal in 2 Jahren eindecken (lassen). Und ich würd sie schon gar nicht mit 8-10 erst kastrieren lassen. Aber gut, ich züchte ja auch nicht.
 
  • Züchter Beitrag #3
also ich lese hier schon einige zeit zu dem thema mit. ich verstehe zwar den gedanken, erhalt der rasse usw. ich glaube auch wenn die züchter schreiben, daß dabei kein großer profit herauskommt. selbst wenn man "nur" EHK hat u.sie hochwertig ernährt, Tierarzt-kosten usw., kommt schon einiges an kosten zusammen.
ich verstehe auch daß man sich in manche rasse absolut verliebt. für mich persönlich käme, bei tausenden katzen die ein zuhause suchen, keine rassekatze infrage.
ist meine meinung, muß ja nicht unbedingt richtig sein!?
lg
 
  • Züchter Beitrag #4
also ich lese hier schon einige zeit zu dem thema mit. ich verstehe zwar den gedanken, erhalt der rasse usw. ich glaube auch wenn die züchter schreiben, daß dabei kein großer profit herauskommt. selbst wenn man "nur" EHK hat u.sie hochwertig ernährt, Tierarzt-kosten usw., kommt schon einiges an kosten zusammen.
ich verstehe auch daß man sich in manche rasse absolut verliebt. für mich persönlich käme, bei tausenden katzen die ein zuhause suchen, keine rassekatze infrage.
ist meine meinung, muß ja nicht unbedingt richtig sein!?
lg

Ich finde diese Meinung zu 100% richtig und vertrete sie auch ;)

Ok, keine Frage, dass "wenn schon Zucht, dann nur seriöse Zucht" in jedem Fall besser ist als Vermehrertum... Und ich lese hier auch immer wieder von Züchtern, die ganz toll mit dem Tierschutz zusammenarbeiten. Das stimmt sicher alles auch und ist auch unterstützenswert.

Dennoch... Ich persönlich kann es nicht nachvollziehen, dass man züchtet. Bei dem tausendfachen Tier-Elend und den überquellenden Tierheimen, hier in Frankreich dazu noch den Tötungen - ich kanns nicht verstehen.

Heisst nicht, dass sich die anständigen Züchter nicht toll um ihre Tiere kümmern, medizinisch, verhaltensmässig und bei der Vermittlung... Ist alles unbenommen. Ich seh ja hier auch einige, die das ganz super machen und auch dem Tierschutz mit Rat und Tat zur Seite stehen (dafür echt grosses Lob u Dank).

Nur... brauchen wir wirklich noch mehr Kätzchen...? Ich denke nicht :(
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Züchter Beitrag #5
Hi,

ich würde, wenn jemand eine Katze sucht, diesen zum Tierheim/Tierschutz oder Züchter schicken. Ich selber werde, nach meinen eigenen Erfahrungen, kein Tier mehr aus dem Tierheim aufnehmen, für mich kommt nur ein Züchter in Frage.

Nur... brauchen wir wirklich noch mehr Kätzchen...? Ich denke nicht :(
Ich kann dich da zwar verstehen, aber die Katzen vom Züchter nehmen niemandem einen Platz weg. Ich persönlich frage mich: brauchen wir die Katzen aus dem Ausland? Sicher brauchen diese auch Hilfe, aber haben wir nicht genug in Deutschland, die Hilfe benötigen? ;-) Ist es notwendig, die Katze nach Deutschland zu bringen, um dann hier einen Platz zu suchen?

Jeder sollte für sich entscheiden, woher man eine Katze kauft, oder aufnimmt, ohne das derjenige ein schlechtes Gewissen bekommen soll /muss.

lg Juli
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Züchter Beitrag #6
Ich hab hier schon Katzen vom Züchter in der Tötung gesehen... Sowas passiert leider nicht soooo selten.

Es KANN ja zur Zeit (und da wird sich auch nichts dran ändern, solange wir alle leben) jeder entscheiden, zum Züchter zu gehen oder nicht. An dieser Tatsache werden wir alle hier nichts ändern.

Die Frage ist doch eher: muss das so sein? Und sollte man nicht versuchen, das etwas zu vermindern?

Ich kenn hier aus dem Tierschutz einen - seriösen - Ex-Züchter, der mit der Zucht vollkommen aufgehört hat, als ihm die Misere der Streunerkatzen klar wurde.
Für IHN nahmen seine Zuchtkatzen den ausgesetzten, streunenden Katzen und den Tierheimkatzen Plätze weg. Konsequenz für ihn war, die Zucht einzustellen. Jetzt ist er im Katzenschutz tätig.

Das nur als Beispiel, wie man es eben auch sehen kann.

PS: es geht doch nicht um "schlechtes Gewissen" oder sowas. Alle Katzen sind liebenswert, egal ob Streuner, Züchter- oder Vermehrerkatze. Für seinen Liebling muss niemand ein schlechtes Gewissen haben - das denke ich jedenfalls.

Hier gehts um Aufklärung und darüber, was man tun könnte, um die Lage zu verbessern...
 
  • Züchter Beitrag #7
Ich hab hier schon Katzen vom Züchter in der Tötung gesehen... Sowas passiert leider nicht soooo selten.

Es KANN ja zur Zeit (und da wird sich auch nichts dran ändern, solange wir alle leben) jeder entscheiden, zum Züchter zu gehen oder nicht. An dieser Tatsache werden wir alle hier nichts ändern.

Die Frage ist doch eher: muss das so sein? Und sollte man nicht versuchen, das etwas zu vermindern?

.

Dann sind das Züchter, die wirklich keiner braucht. Ich rede von Züchtern, seriöse Züchter, da wirst du, kaum eine Katze finden im Tierheim/Tierschutz und wenn, dann hat dem Züchter niemand bescheid gegeben. (so passiert bei Züchterfreunden, die neuen Besitzer meldeten sich, die Züchterin wußte nicht, das die Katze 8 wochen im Tierheim saß, weil das tierheim, sich nicht darum kümmerte, obwohl der orginale Impfpass vorhanden war, samt Catterynamen und Telefonnummer)

Man wird aber nichts verhindern, nur weil es keine Züchter mehr gibt ;-) Das eine, hat mit dem anderen nichts zu tun. Also von meiner Seite: nein, man muss da bei Züchtern (seriöse Züchter) nichts verhindern, weil das keine auswirkungen auf die im Tierheim sitzenden Katzen hat, um die es dir hier geht.

lg Juli
 
  • Züchter Beitrag #8
Hier gehts um Aufklärung und darüber, was man tun könnte, um die Lage zu verbessern...

und darum bemühen wir uns doch hier sehr.
Es mag sein, das auch einmal eine Züchterkatze im Tierheim oder Schlimmerem landet, wenn der Züchter nicht informiert wird, aber überwiegend sitzen dort die Katzen derer die ihre Tiere nicht kastriert haben, die sie ausgesetzt haben usw.

Nicht die Züchter füllen die Tierheim, sondern Menschen die keine Verantwortung zeigen, und die mindert man leider nicht indem man den Züchtern rät weniger zu züchten.

Wenn ich ein Übel mindern will, beginne ich immer dort wo es massivsten auftritt
 
  • Züchter Beitrag #9
Weswegen ich das Züchten / die Tierzucht / das Zuchtwesen nicht mag ist, dass Tatsachen, die Vermehrern (zu Recht!) zum Vorwurf gemacht werden, in der gewerbsmäßigen Zucht und Zugehörigkeit zu einem Verein als rechtlich und moralisch in Ordnung angesehen werden.
  • Potenterhaltung von Tieren und dem damit verbundenem Stress
  • die daraus resultierenden Gesundheitsrisiken /-schäden
  • Einsperren der Zuchttiere
  • bis hin zu Separierung wegen Unverträglichkeit ausgelöst durch Potenz
  • Medikamentengabe zur Empfängnisverhütung
  • der Zeugungsakt an sich (schmerzhaft für die Kätzin)
  • Risiken bei Schwangerschaft und Geburt
Und was ich persönlich (auf der Gefühlsebene) nie verstehen können werde ist, dass Züchter sich von ihren Katzen trennen, weil sie nicht mehr in der Zucht sind. Das bedeutet doch im Umkehrschluss, dass Züchter kein tiefes emotionales Verhältnis zu den Tieren haben und es beim Züchten nicht um das Wohl / den Vorteil der Katze geht sondern rein um die Ziele des Züchters (Erhaltung einer Rasse, weg-/hinzuzüchten von Eigenschaften, persönlicher Erfolg und Anerkennung auf Ausstellungen und beim Verkauf des Nachwuchses etc.)

(Dass es sich bei Zuchttieren um sehr gesunde, wohlbehütete, monetär und genetisch wertvolle und nicht einem Bereicherungsziel unterworfene Tiere handelt, will ich an dieser Stelle nicht in Zweifel stellen.)

Dazu Katzen aus dem Ausland bei uns zu Vermitteln denke ich,
man muss erst vor der eigenen Hütte richtig aufräumen, bevor man über den Gartenzaun schauen kann, um zu sehen, was man außerhalb des eigenen Gartens verbessern könnte. ;-)
 
  • Züchter Beitrag #10
Das Züchter keine emotionale Bindung zu Ihren Tieren haben glaube ich nicht.

Bevor meine beiden Coonies bei uns eingezogen sind haben wir mit unserer Züchterin auch darüber gesprochen, da sie uns erzählte das es ihr immer so schwer Falle sich von den Tieren zu trennen, doch alle behalten geht nun mal nicht.

Entweder man trennt sich oder man lässt das Züchten sein. Gerade Kastraten haben es in der Gruppe schwer.

Und als sie uns dann Ihren ehemaligen Zuchtkater Bruno gebracht hat, hat sie fast geheult.

Wir haben uns damals bewusst für Rassetiere entschieden und dafür gern die Stange Geld hingelegt die meine beiden nunmal gekostet haben und ich würde immer wieder von einem Züchter Katzen kaufen.

Ich finde daran auch nichts verwerfliches. Wer lieber einem Tier aus dem Tierheim ein Zuhause geben möchte darf das natürlich tun, wir haben nunmal Rassetieren ein Zuhause gegeben.

Solange diese von einem vernünftigen und verantwortungsvollem Züchter stammen und keine "Schnäppchentiere" vom Vermehrer sind ist die Entscheidung für eine Rassekatze doch total in Ordnung.

Liebe Grüsse,

Ela und die Katertiere
 
  • Züchter Beitrag #11
Weswegen ich das Züchten / die Tierzucht / das Zuchtwesen nicht mag ist, dass Tatsachen, die Vermehrern (zu Recht!) zum Vorwurf gemacht werden, in der gewerbsmäßigen Zucht und Zugehörigkeit zu einem Verein als rechtlich und moralisch in Ordnung angesehen werden.

Der große Unterschied ist dabei aber, dass Zuchtkatzen auch auf Krankheiten getestet wurden und vor allen Dingen, ihre Besitzer wissen was sie tun! Ich finde es auch nicht richtig, wenn ein Züchter sofort losprügelt und dem Vermehrer vorwirft dass er seine Katze nicht hat kastrieren lassen und sofort mit den u.g. Punkten argumentiert, z.B. mit der Potenterhaltung der Tiere. Wenn die Katzen niemals werfen, dann ist das richtig, aber wenn sie gedeckt werden und decken dürfen, dann ist das ein natürlicher Instinkt, dem auch nachgegangen werden darf. Ich stelle nicht infrage, dass potente Katzen und v.a. Kater einem ständigen STress ausgesetzt sind, aber dieser wird noch verstärkt, wenn sie nie "ran" dürfen. Deswegen finde ich es auch richtig, wenn ein Züchter seinen Kater fremddecken lässt.

  • Einsperren der Zuchttiere
  • bis hin zu Separierung wegen Unverträglichkeit ausgelöst durch Potenz


  • Ein guter Züchter würde seine Tiere niemals auf Dauer separiert einsperren wie du es nennst oder seine Tiere nicht kastrieren lassen, wenn es zu massiven Unverträglichkeiten kommt, das ist einfach nicht richtig ;-)

    Und was ich persönlich (auf der Gefühlsebene) nie verstehen können werde ist, dass Züchter sich von ihren Katzen trennen, weil sie nicht mehr in der Zucht sind. Das bedeutet doch im Umkehrschluss, dass Züchter kein tiefes emotionales Verhältnis zu den Tieren haben und es beim Züchten nicht um das Wohl / den Vorteil der Katze geht sondern rein um die Ziele des Züchters (Erhaltung einer Rasse, weg-/hinzuzüchten von Eigenschaften, persönlicher Erfolg und Anerkennung auf Ausstellungen und beim Verkauf des Nachwuchses etc.)

    Ich finde es schon etwas gewagt, Züchtern kein (tiefes) emotionales Verhältnis zu seinen Tieren vorzuwerfen. Als Züchter steckt man sich nunmal ein Zuchtziel das man erreichen möchte, ohne das es sich auch nur um Vermehren auf Vereinsebene handelt. Wenn man zchtet ist es daher auch schonmal nötig, kastrierte Tiere abzugeben und zwar zum WOHLE des Tieres. Wenn ein Züchter alle seine Tiere behalten würde, bis hin zu einer gigantischen Katzehorde, dann ist das ganz sicher auch nicht mehr angenehm für die Katzen. Dazu kommt, dass es zwischen potenten und kastrierten Tieren häufiger mal zu Unverträglichkeiten kommt. Wenn man dann beide mit aller Gewalt behalten möchte, ist das sicher nicht zum Wohle der Tiere. Ich denke, gerade in diesem Punkt darf man Tiere nicht unterschätzen. Sie sind in der Lage, sich schnell an einen neuen Platz zu gewöhnen und andere Menschen lieben zu lernen, ohne dass sie Schaden davon tragen. Und ich glaube kaum, dass bei einem guten Züchter nicht regelmäßig Tränen fließen, wenn er sich entschlossen hat eine seiner Katzen abzugeben ;-)
 
  • Züchter Beitrag #12
Ich finde es schon etwas gewagt, Züchtern kein (tiefes) emotionales Verhältnis zu seinen Tieren vorzuwerfen.


Bitte nichts falsch interpretieren ;-)
das war kein Vorwurf (ich kann in niemanden hineinsehen),
sondern nur die Beschreibung meines Empfindens,
weil ich persönlich es mir nicht vorstellen kann, eine Katze,
mit der ich einmal mein Leben geteilt habe, abgeben zu können.
 
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  • Züchter Beitrag #13
[*]Potenterhaltung von Tieren und dem damit verbundenem Stress
Es liegt im Geschick des Züchters Stress in potenten Gruppen zu vermeiden, das sollte er können

[*]die daraus resultierenden Gesundheitsrisiken /-schäden
ich glaube keine Katzen unterliegen einer besseren Gesundheitskontrolle als die einer seriösen Zucht, Potenz allein ist kein Gesundheitsrisiko

[*]Einsperren der Zuchttiere

[*]bis hin zu Separierung wegen Unverträglichkeit ausgelöst durch Potenz
Zuchttiere leben in Wohnungshaltung wie andere Katzen auch, aber viele Züchter haben grosszügige Aussengehege.
Ein seriöser Züchter separiert nicht, sondern trennt sich eher von einem Tier, wenn es in der Gruppe nicht glücklich ist und gerade für Kater gibt es verschiedene Möglichkeiten sie nicht separieren zu müssen

[*]Medikamentengabe zur Empfängnisverhütung
notwendig ja, aber aus ärztlicher Sicht kein zu grosse Risiko, wenn nur zeitlich begrenzt eingesetzt und so ist der in der Zucht ja

[*]der Zeugungsakt an sich (schmerzhaft für die Kätzin)
hat die Natur nun einmal für alle Katzen vorgesehen, das ist kein Zuchtproblem

[*]Risiken bei Schwangerschaft und Geburt
Die Risiken sind bei Zuchtkatzen deutlich an geringsten, gegenüber allen anderen Katzen

Und was ich persönlich (auf der Gefühlsebene) nie verstehen können werde ist, dass Züchter sich von ihren Katzen trennen, weil sie nicht mehr in der Zucht sind. Das bedeutet doch im Umkehrschluss, dass Züchter kein tiefes emotionales Verhältnis zu den Tieren haben
Es gibt in der Zucht verschiedenste Gründe sich von Tieren trennen zu müssen, was auch kein Züchter gern tut.
Allerdings ist es dann im Interesse der Tiere ihnen ein gutes neues Zuhause zu suchen und das ist nicht gleichbedeutend mit mangelnder Lieber zum Tier.
Solange Tiere jung genug sind finde ich das in Ordnung, nur ältere Tier haben ein Recht als Kastraten zu bleiben, es sei denn sie zeigen deutlich sich nicht wohl zu fühlen.
Mit der Kastration eine Zuchttieres ist ein Statusverlust verbunden, nicht alle Tiere sind bereit das zu akzeptieren, und wenn man mehrere Tiere hat, steht der Gruppenfrieden immer an erster Stelle, das ist bei Laien nicht anders
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Züchter Beitrag #14
Bitte nichts falsch interpretieren ;-)

Ok, tut mir leid :)! Ich denke, dass man sich als Züchter gut überlegt, ob man seine Katzen abgibt oder nicht und das mit Sicherheit auch nicht grundlos tun.
 
  • Züchter Beitrag #16
Bitte nichts falsch interpretieren ;-)
das war kein Vorwurf (ich kann in niemanden hineinsehehn),
sondern nur die Beschreibung meines Empfindens,
weil ich persönlich es mir nicht vorstellen kann, eine Katze,
mit der ich einmal mein Leben geteilt habe, abgegen zu können.

Vero, ich kann das nachempfinden, aber 'echte' züchterische Arbeit bedeutet es auch sich von Tieren trennen zu können (selbst die Trennung von Babys ist schwer ;-))
Für mich ist es z.B. keine züchterische Arbeit, wenn man mit nur 2-3 Katzen Nachwuchs erzeugt, und sie somit als Kastraten behalten kann.
Die Züchter hier kennen vielleicht den Begriff 'Wohnzimmerzüchter' und wissen um den Unterschied zu 'echter' Zuchtarbeit
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Züchter Beitrag #17
Meine ganz persönliche Meinung zum Thema Zucht ist, dass ich finde, solange es Streuner und volle Tierheime gibt, sollte jegliche Form von Vermehrung der Katzen gestoppt werden und alle Energie in die Kastration der Streuner zu setzen.

Züchten ist auch eine Form von Vermehrung, es werden mehr Katzen in diese Welt geboren.
Natürlich ist das noch ein Unterschied wenn seriöse Züchter vermehren oder eben Vermehrer vermehren, aber letzlich werden es MEHR Katzen.

Und das Problem ist nicht, dass die Rassekatzen irgendwann im Tierheim landen und Plätze wegnehmen könnten, denn das passiert zumindest hier, sehr selten.
Das Problem ist, dass jeder der eine Katze haben will ins Tierheim müsste, wenn es keine Rassekatzen von Züchter gäbe und somit würden erst mal die Tiere, die es nun mal schon gibt ein zu Hause bekommen.

WENN, was natürlich utopisch ist, dann mal alle Katzen ein zu Hause haben, DANN kann man meinetwegen züchten, sofern dann noch Nachfrage besteht. Zum Arterhalt sozusagen.
Für mich persönlich bräuchte es überhaupt keine reinrassigen Katzen zu geben. Denn je größer der Genpool, desto weniger Erbkrankheiten... Die robustesten Katzen die ich bisher kenne, sind FeldWaldundWiesenmixe.

Zum Thema Katzen aus dem Ausland verstehe ich vollkommen, wenn man sagt, dass man erst mal vor der eigenen Haustüre kehren sollte. Allerdings geht es den Tieren im Ausland oft ungleich schlechter als hier, wenn sie im Tierheim sind oder auf der Straße leben.
Das finde ich auch schwierig, da eine generelle Aussage zu zu treffen.
 
  • Züchter Beitrag #18
Meine ganz persönliche Meinung zum Thema Zucht ist, dass ich finde, solange es Streuner und volle Tierheime gibt, sollte jegliche Form von Vermehrung der Katzen gestoppt werden und alle Energie in die Kastration der Streuner zu setzen.

Züchten ist auch eine Form von Vermehrung, es werden mehr Katzen in diese Welt geboren.
Natürlich ist das noch ein Unterschied wenn seriöse Züchter vermehren oder eben Vermehrer vermehren, aber letzlich werden es MEHR Katzen.

Und das Problem ist nicht, dass die Rassekatzen irgendwann im Tierheim landen und Plätze wegnehmen könnten, denn das passiert zumindest hier, sehr selten.
Das Problem ist, dass jeder der eine Katze haben will ins Tierheim müsste, wenn es keine Rassekatzen von Züchter gäbe und somit würden erst mal die Tiere, die es nun mal schon gibt ein zu Hause bekommen.

WENN, was natürlich utopisch ist, dann mal alle Katzen ein zu Hause haben, DANN kann man meinetwegen züchten, sofern dann noch Nachfrage besteht. Zum Arterhalt sozusagen.
Für mich persönlich bräuchte es überhaupt keine reinrassigen Katzen zu geben. Denn je größer der Genpool, desto weniger Erbkrankheiten... Die robustesten Katzen die ich bisher kenne, sind FeldWaldundWiesenmixe.

Zum Thema Katzen aus dem Ausland verstehe ich vollkommen, wenn man sagt, dass man erst mal vor der eigenen Haustüre kehren sollte. Allerdings geht es den Tieren im Ausland oft ungleich schlechter als hier, wenn sie im Tierheim sind oder auf der Straße leben.
Das finde ich auch schwierig, da eine generelle Aussage zu zu treffen.

Und mit was möchtest du züchten, wenn alle Katzen vermittelt wurden? :???:
 
  • Züchter Beitrag #19
Für mich persönlich bräuchte es überhaupt keine reinrassigen Katzen zu geben. Denn je größer der Genpool, desto weniger Erbkrankheiten... Die robustesten Katzen die ich bisher kenne, sind FeldWaldundWiesenmixe.

Für dich nicht - aber was ist mit den Leuten, die gerne eine Rassekatze haben möchten? Wenn es keine Züchter mehr gibt, dann bleiben nur noch die Vermehrer... Und es ist genau so unwahrscheinlich, dass es keine Vermehrer mehr geben wird als wie dass es keine Katzen mehr in den Tierheimen gibt.
Außerdem ist ein großer Genpool bei Lastramis auch nicht gesichert. In einer Katzenkolonie aus der Stadt zum Beispiel wirst du Inzucht wohl kaum vermeiden können. Bei Wildkatzen mag das wohl zutreffen, aber bei wilden Streunern in der Nähe des Menschen?
 
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