Züchter

Diskutiere Züchter im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es den Katzen hier genauso schlecht geht wie im Ausland. Es scheint nur weniger Elend zu geben, weil...
  • Züchter Beitrag #21
Zum Thema Katzen aus dem Ausland verstehe ich vollkommen, wenn man sagt, dass man erst mal vor der eigenen Haustüre kehren sollte. Allerdings geht es den Tieren im Ausland oft ungleich schlechter als hier, wenn sie im Tierheim sind oder auf der Straße leben.
Das finde ich auch schwierig, da eine generelle Aussage zu zu treffen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es den Katzen hier genauso schlecht geht wie im Ausland. Es scheint nur weniger Elend zu geben, weil hier schon viele Menschen helfen, Kolonien betreut und gefüttert werden und es vilt. nicht so viel offensichtliche Gewalt gegen herrenlose Tiere gibt.

Ich bin hier, zugegeben der "harten" Meinung, dass man im Auslandstierschutz genauso wie in der Entwicklungshilfe arbeiten muss. Vorort "erste Hilfe" leisten und dann aber bei den Menschen ansetzen um ihr Bewusstsein zu verändern. Wenn die Menschen dort bereit wären, Streunern zu helfen und selber mehr zum Schutz der Tiere beizutragen, hilft das auf Dauer viel weiter, als das ganze Elend zu uns zu verlagern.
 
  • Züchter Beitrag #23
Natürlich ist das wohl eine utopische Vorstellung, dass es keine Tierheimtiere und Vermehrer mehr gibt.

Ich bin nur eben der Meinung, dass es keine Rassekatzen braucht und schon gar nicht, solange die Tierheime voll sind und zig tausende Streuner existieren.

Ich habe jetzt kein bis in kleinste Detail ausgearbeitetes Konzept wie man Katzen weiter züchten würde bzw. die Tierart erhält, WENN utopischerweise alle Tierheime und Straßen "leer" wären.
Wozu auch, dazu kommt es eh nie. Trotzdem finde ich einfach, dass es keine Rassekatzen braucht.
Jeder hat seine Meinung ;-)
 
  • Züchter Beitrag #24
Ich hätte wohl keine Katzen, wenn es keine Züchter gäbe. Wenn wir schon bei Utopie sind, wenn jeder nur bei Züchtern kaufen würde, wären die Tierheime irgendwann mal leer, die Angestellten arbeitslos und die Hauskatze wäre eine Rarität, die es wert wäre expliziet zu züchten. Wenn man aber nur im Tierheim eine Katze bekäme und Züchten generell verboten wäre - gäbe es bald keine Katzen mehr und die Tierheime wären ebenfalls irgendwann leer und Nachschub wäre ebenfalls nicht zu erwarten.

Ich finde Szenario 1 um einiges angenehmer... für alle :-D
 
  • Züchter Beitrag #25
  • Züchter Beitrag #26
Als Tipp, das wurde übrigens hier

schon des öfteren ausdiskutiert, vielleicht mag da der eine oder andere mal reinsehen, die Argumente haben sich kaum verändert :wink:.


frisch aufgebrüht ist aber auch leckerer als immer nur schon ausgelutschtes noch mal zu konsumieren ;-)

und ich bin immer noch nicht davon überzeugt, dass Zucht dem Wohl der Zuchtkatze dient
 
  • Züchter Beitrag #27
Danke saurier ;-) Du hast Recht, es sollte wohl nicht noch einen Thread dazu geben.

Meinetwegen auch Szenario 1 SkyEyesLara, aber warum sollten die Tierheime leer werden, wenn nur noch jeder beim Züchter kauft?
Die Strassenkatzen vermehren sich trotzdem weiter.

Es wäre auf jeden Fall schon mal ein Anfang wenn keiner mehr zu Vermehrern geht, das ist wohl wahr!

Ach ja, schwieriges Thema ;-)

Und das man vor allem im Ausland da ansetzen muss, das Bewusstsein der Menschen für die Tiere zu ändern sehe ich ganz genauso!
Aber Tötungsstationen und extreme Brutalität gegen Tiere ist in manchen Ländern schon sehr viel schlimmer als hier in Deutschland.
Aber auch da muss man wie du sagst die Wurzel des Übels angehen und das ist der Mensch.
 
  • Züchter Beitrag #28
und ich bin immer noch nicht davon überzeugt, dass Zucht dem Wohl der Zuchtkatze dient

wen Du so willst Vero, niemand braucht Zuchtkatzen wirklich, das wird Dir auch mancher Züchter sagen.

Nur würde es nichts am Elend der Tierheim Katzen und Streuner ändern, würde man Zucht verzichten, denn dieses Elend hat andere Ursachen, und solange die nicht beseitigt werden füllen sie die Tierheim weiter.
Katzen habe eine extreme Vermehrungsrate, und solange es immer noch unkastrierte Katzen im Frteigang gibt produzieren diese mehr Nachwuchs als alle Katzenliebhaber jemals aus den Tierheim holen können.
Wer immer meint die Einstellung der Zucht hilft den herrenloses Katzen zäumt das Pferd von der falschen Seite auf
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Züchter Beitrag #29
Nur würde es nichts am Elend der Tierheim Katzen und Streuner ändern, würde man Zucht verzichten,

das habe ich auch nicht gesagt ;-)

denn dieses Elend hat andere Ursachen, und solange die nicht beseitigt werden füllen sie die Tierheim weiter.

das ist richtig

Katzen habe eine extreme Vermehrungsrate, und solange es immer noch unkastrierte Katzen im Frteigang gibt produzieren diese mehr Nachwuchs als alle Katzenliebhaber jemals aus den Tierheim holen können

da stimme ich völlig mit Dir überein (und arbeite daran)
 
  • Züchter Beitrag #30
Ich sehe das wie SEL.
Ohne Züchter hätte ich keine Katzen.

Ich habe vor meinen zwei Katzen nie irgendein Tier gehabt. Bin also völlig unerfahren in der Katzenhaltung. Außerdem wohne ich in einer Etagenwohnung ohne Möglichkeit den Katzen Freigang zu bieten.

Rassekatzen kann man bestimmte Eigenschaften zuordnen, die diese in der Regel erfüllen. Daher weiß ich als Anfänger ungefähr, was mich erwartet. Ist es eine aktive Rasse oder eher ruhig? Ist sie gesellig oder nicht? Verträgt sie viel Rummel in der Bude oder lieber ein leises Leben? Solche Dinge.
Außerdem sind Kitten von einem Züchter normalerweise gut sozialisiert und werden in einem vernünftigen Alter an die neuen Dosis abgegeben.
Das alles war mir wichtig.
Und mir war auch wichtig, dass die Katze kein Freigängerblut in den Adern hat, da ich sie nicht rauslassen kann.

All das ist bei Tierheimkatzen ungewiss. Man kann Glück haben, muss es aber nicht.
Ich traue mir keine Problemkatze zu.
Dann wäre ich lieber ohne Katze geblieben.
Meine Rassekätzchen nehmen keiner Tierheimkatze einen Platz weg. Und ich bin sicher, es gibt mehr Dosis wie mich.
 
  • Züchter Beitrag #31
Dann wäre züchten also doch nicht abzulehnen solange es unter seriöser Verantwortung erfolgt.

Ich hätte durchaus gern gesetzliche Bestimmung wer überhaupt züchten darf, denn das würde die sinnlose Vermehrung eingrenzen und wirklich Platz in den Tierheim schaffen, ebenso wie eine gesetzliche Kastrationpflicht.
An den Punkten sollte mehr gearbeitet werden, dann wären wir einen grossen weiter im Kampf gegen Katzenelend
 
  • Züchter Beitrag #32
ich lehne Züchten ja nicht ab, weil Nicht-Züchten das Katzenelend mindert,
sondern weil ich, wie schon öfter geschrieben, für die Katze mit der gezüchtet wird /die gezüchtet wurde, darin keinen Vorteil sehe
und weil ich denke, dass der Mensch nicht alles tun sollte, was er tun kann ...
aber das ist eine andere Sichtweise und hat nichts mit den äußeren Bedingungen einer Zucht zu tun
 
  • Züchter Beitrag #33
Tja... es gibt viele Dinge, die Mensch machen, auch wenn es ihnen selbst keinen Vorteil bringt.
Gäbe es sonst noch Raucher?

Mich ärgert, wenn ich sehe, dass meine Nachbarn ein paar Häuser weiter (und mir daher persönlich unbekannt) einen potenten Kater in den Freigang lassen.
Der Tierschutzverein kann auch nicht mehr machen, als ein Schreiben schicken und darauf hinweisen, was das für Folgen hat. Ist ja nicht so, als hätte ich mich nicht gekümmert.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Züchter Beitrag #34
ich lehne Züchten ja nicht ab, weil Nicht-Züchten das Katzenelend mindert,
sondern weil ich, wie schon öfter geschrieben, für die Katze mit der gezüchtet wird /die gezüchtet wurde, darin keinen Vorteil sehe

nun, einen Vorteil hat auch die Katzenhaltung in Laienhand nicht, ein Vorteil wäre für Katzen ganz klar ein gutes Leben in Freiheit und das ermöglicht das Umfeld kaum noch.

Aber wie bei Laien werden auch Zuchtkatzen in einer seriösen Cattery liebevoll gehalten und umsorgt.
Hast Du Dich mal mit amerikanischen Zucht beschäftigt?, züchterisch macht man dort viel mehr als hier, gesundheitlich sind die Katzen bestens versorgt, aber gehalten werden sie vielfach in -wenn auch grosszügigen- Gehegen, Wohnunghaltung mit ausreichend Menschenkontakt kennt man dort in der Zucht weniger.
Das wäre etwas wo ich ganz klar sogar Nachteile für die Zuchttiere sehe
 
  • Züchter Beitrag #35
Das Problem ist, dass jeder der eine Katze haben will ins Tierheim müsste, wenn es keine Rassekatzen von Züchter gäbe und somit würden erst mal die Tiere, die es nun mal schon gibt ein zu Hause bekommen.

Dann hätte ich keine Katzen mehr, ich bin Maine Coon Fan, wenn ich gewzungen werde, mir Katzen aus dem Tierheim holen zu müssen, die mit Maine Coon nichts zu tun haben, dann habe ich gar keine Katze mehr. Ich liebe auch meinen Hauskater, nicht weniger als die Coonies, aber dennoch möchte ich, auch in Zukunft Coonies haben, kann ich das nicht, lasse ich es ganz.

russian, nur kurz, für mich ist es keine Zuchtarbeit, wenn ein dauerdurchlauf der Katzen stattfindet, oder jemand mit 15 mädels und 5 Katern züchtet. Das ist zuviel, 10 mal lieber habe ich einen Züchter, der mit 2-3 Katzen züchtet ;-)

lg Juli
 
  • Züchter Beitrag #36
russian, nur kurz, für mich ist es keine Zuchtarbeit, wenn ein dauerdurchlauf der Katzen stattfindet, oder jemand mit 15 mädels und 5 Katern züchtet. Das ist zuviel, 10 mal lieber habe ich einen Züchter, der mit 2-3 Katzen züchtet ;-)

Juli, es muss kein Dauerdurchlauf sein, aber auf der Arbeit dieser Züchter basiert vieles was die Zucht voran gebracht hat.
Wenn Du z.B. eine seltene Rasse voran bringen willst, einen Genpool erweitern u.ä. und dafür selektieren musst hast Du unweigerlich Katzen die bleiben und aus der Zucht gehen, und auch irgendwann eine grössere Anzahl Tiere.
Ein grosser Teil der Vielfalt der Katzenrassen, z.B. Fellfarben, Augenfarben etc., ist aber dee Arbeit von Züchtern, die mehr als 2-3 Tiere hatten.
Weisst Du es gibt eigentlich kein 'ein bischen' züchten, man muss schon etwas mehr tun
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Züchter Beitrag #37
Dann hätte ich keine Katzen mehr, ich bin Maine Coon Fan, wenn ich gewzungen werde, mir Katzen aus dem Tierheim holen zu müssen, die mit Maine Coon nichts zu tun haben, dann habe ich gar keine Katze mehr. Ich liebe auch meinen Hauskater, nicht weniger als die Coonies, aber dennoch möchte ich, auch in Zukunft Coonies haben, kann ich das nicht, lasse ich es ganz.

lg Juli

Hm... Also das kann ich wirklich nicht nachvollziehen... Katze ist für mich Katze - ob kurzhaarig, langhaarig, jung, alt, behindert oder einäugig... Oder dreibeinig... Gescheckt oder gestreift - das ist mir alles "wurst" (also nicht, dass ich mir die Katzen aufs Brot schmiere^^)

Vielleicht geht mir deshalb auch so das verständnis fürs Züchten ab... Mir gehts primär darum, dass ich ein armes Würmchen aufnehme, das das dringend braucht, und nicht darum, was ich dann für eine Katz zuhause hab..,

Einig bin ich mit Euch darin, dass das Vermehren verboten gehört. Wenn es null Vermehrer gibt, ist das Hauptproblem gelöst. Also dazu noch Kastrationspflicht.
 
  • Züchter Beitrag #38
Hm... Also das kann ich wirklich nicht nachvollziehen... Katze ist für mich Katze [...]
Aber Katze ist nun mal nicht Katze - zumindest nicht, was das Verhalten und den Charakter angeht. Du kannst einen Perser nicht mit einem Orientalen vergleichen und nicht umsonst wird auch abgeraten, so eine Kombination zu Hause zusammen zu halten. Ja, es kann gut gehen, wenn man einen SEHR aktiven Perser und einen SEHR verpennten Orientalen hat, aber ich denke, raten würde keiner dazu - und warum nicht? Eben weil Katze nicht Katze ist.

[...] Ohne Züchter hätte ich keine Katzen.

Ich habe vor meinen zwei Katzen nie irgendein Tier gehabt. Bin also völlig unerfahren in der Katzenhaltung. Außerdem wohne ich in einer Etagenwohnung ohne Möglichkeit den Katzen Freigang zu bieten.

Rassekatzen kann man bestimmte Eigenschaften zuordnen, die diese in der Regel erfüllen. Daher weiß ich als Anfänger ungefähr, was mich erwartet. Ist es eine aktive Rasse oder eher ruhig? Ist sie gesellig oder nicht? Verträgt sie viel Rummel in der Bude oder lieber ein leises Leben? Solche Dinge.
Außerdem sind Kitten von einem Züchter normalerweise gut sozialisiert und werden in einem vernünftigen Alter an die neuen Dosis abgegeben.
Das alles war mir wichtig.
Und mir war auch wichtig, dass die Katze kein Freigängerblut in den Adern hat, da ich sie nicht rauslassen kann.

All das ist bei Tierheimkatzen ungewiss. Man kann Glück haben, muss es aber nicht.
Ich traue mir keine Problemkatze zu.
Dann wäre ich lieber ohne Katze geblieben.
Meine Rassekätzchen nehmen keiner Tierheimkatze einen Platz weg. Und ich bin sicher, es gibt mehr Dosis wie mich.

Ja, das war bei uns ähnlich, wobei ich schon andere Tiere hatte. Jetzt würde ich mir wohl auch zutrauen, ein Kätzchen, was vielleicht keine so gute Kinderstube hatte und daher ggf. Probleme haben oder verursachen könnte, aufzunehmen - als Katzenneuling hatte ich Angst, dass mich das überfordern, ich falsch reagieren und das Kätzchen dadurch hätte schädigen könnte.

Da ich mich vor der Anschaffung sehr lange mit den verschiedenen Rassen auseinandergesetzt und mich da viel informiert habe, habe ich es nicht einen Tag bereut, mir diese Katzen vom Züchter geholt zu haben. Und es werden wohl auch immer wieder solche Tiere sein.

Außerdem ist es doch so:
[...] Aber nicht jeder möchte eine Katze aus dem Tierschutz - aus den oben genannten Gründen und wenn du das jemandem ankreidest, dass den Tieren nicht geholfen wird, dann sicher nicht denen, die bei seriösen Vereinszüchtern Katzen erwerben, sondern denjenigen, die ihre Katzen nicht haben rechtzeitig kastrieren lassen oder nur mal einen Wurd haben wollten oder oder oder - aber sicher nicht denjenigen, die sich mit Verantwortung und Wissen der Katzenzucht widmen.

Wer produziert zum Großteil die Katzen, die im Tierheim sitzen? Züchter? Nein, also falscher Ansatzpunkt.

[...] Und was genau kann ein Käufer bei einem Rassekatzenzüchter dafür, dass ANDERE ihre Tiere nicht kastrieren lassen? Warum [setzt du nicht bei denen] an, die munter aufs Geradewohl produzieren oder denen es [egal] ist, weil die Katze unkastriert rumläuft, warum ist es nicht DEREN Aufgabe, dafür zu sorgen, dass ihre Tiere nicht im Tierheim landen, deiner Meinung nach aber UNSER ALLER Aufgabe, diese Tiere bei uns aufzunehmen? [...] Noch mal: Der Prozentsatz der Rassetiere aus seriösen Vereinszuchten im Tierschutz ist zum einen so versch[w]indend gering, dass er zu vernachlässigen ist und wer dort einkauft und viel Geld dafür ausgibt, dass er ein möglichst gesundes Tier einer bestimmten Rasse erwirbt, wird im Tierschutz meist nicht fündig (zumal bei Rassen, denen man z.B. einen besonderen Charakter nachsagt), wobei ich auch eine Menge Menschen kenne, die beides halten, also auch nicht unbedingt ein Widerspruch.

siehe dazu auch das:


Dann hätte ich keine Katzen mehr, ich bin Maine Coon Fan, wenn ich gewzungen werde, mir Katzen aus dem Tierheim holen zu müssen, die mit Maine Coon nichts zu tun haben, dann habe ich gar keine Katze mehr. Ich liebe auch meinen Hauskater, nicht weniger als die Coonies, aber dennoch möchte ich, auch in Zukunft Coonies haben, kann ich das nicht, lasse ich es ganz. [...]

Dem kann ich mich (in dem Fall für die Orientalen) nur anschließen.


[...] russian, nur kurz, für mich ist es keine Zuchtarbeit, wenn ein dauerdurchlauf der Katzen stattfindet, oder jemand mit 15 mädels und 5 Katern züchtet. Das ist zuviel, 10 mal lieber habe ich einen Züchter, der mit 2-3 Katzen züchtet ;-)

lg Juli
Wir haben uns ja an anderer Stelle dazu schon einmal ausgetauscht, aber Züchten mit lediglich 2-3 Katzen - und das am besten noch über Jahre - ist für mich bloßes Vermehren und daher abzulehnen, weil die Würfe tatsächlich reine Vermehrungswürfe sind. Warum, nun, ich denke, dazu passt dieser Post:

 
  • Züchter Beitrag #39
Hm... Also das kann ich wirklich nicht nachvollziehen... Katze ist für mich Katze - ob kurzhaarig, langhaarig, jung, alt, behindert oder einäugig... Oder dreibeinig... Gescheckt oder gestreift - das ist mir alles "wurst" (also nicht, dass ich mir die Katzen aufs Brot schmiere^^)

.

Ich habe meine Katzen schon immer ausgewählt danach, was mir gefällt. Das war auch bei meinem erstem Hauskater so, der kam aus dem Tierheim. Ich hab mich in die Rasse der Maine Coon verliebt und auch wenn mein jetziger Hauskater Sammy nicht weniger wert ist, charakterlich meinen anderen auch kaum in was nachsteht, so ist eine Coonie nicht wie jede andere ;-) Das werden sicherlich auch die Fans von Briten sagen, oder Somalis...ja nachdem welche Rasse für einen die Lieblingsrasse ist.

Ich hätte später auch gerne mal einen Hund, aber auch da vom Züchter und eine bestimmte Rasse. Für mich liegt der vorteil schon darin, das ich die genaue vorgeschichte kenne, von meinem ersten Hauskater wußte ich nichts, außer das er ausgesetzt wurde. Einzog er mit Milbenbefall und er war 10 Jahre älter, als wie vorher gesagt wurde. Diese Überraschung habe ich bei meinen Coonies nie gehabt, eben weil sie vom Züchter kamen. Ich habe spike nicht weniger geleibt weil er mind. 15 war und keine 5, aber ich hatte ihn bei weitem nicht so lange, wie ich es dachte, als ich ihn geholt hatte.

Also Katze ist für mich nicht Katze, wenngleich jede einzelne einzigartig ist, aber ich liebe das optische der coonie besonders, es geht nicht einmal so sehr um den Charakter, es ist das Optische, der zum Teil böse Blick, dieser wildlook, der mit dem Wesen, nicht zusammen passt und die piepsige, hohe Stimme, die man nicht erwartet, bei der imposanten Größe.

lg Juli

Wir haben uns ja an anderer Stelle dazu schon einmal ausgetauscht, aber Züchten mit lediglich 2-3 Katzen - und das am besten noch über Jahre - ist für mich bloßes Vermehren und daher abzulehnen, weil die Würfe tatsächlich reine Vermehrungswürfe sind. Warum, nun, ich denke, dazu passt dieser Post:


richtig haben wir, genau deshalb werde ich dazu nichts mehr sagen, weil es keinen Zweck hat ;-) ich für meinen Teil, werde mir nicht extra Züchter mit was weiß ich wievielen potenten Katzen suchen, oder Züchter, wo alle potenten Katzen nicht älter als 2 Jahre sind. Auch wenn ich damit zum Vermehrer gehe ;-) Ich habe auch verstanden, das ich, wenn ich mal züchten söllte, es sowieso nie jemandem Recht machen werde können, ich werde immer der Vermehrer sein, in manchen augen, so what....

lg Juli
 
  • Züchter Beitrag #40
Bei mir war es fast jedes Mal so, dass sich meine Katzen (bis auf Mona, BKH, alles reinrassige Lastramis) mich ausgesucht haben.
Es war für mich immer wieder sehr spannend und faszinierend, wie sich diese Tiere optisch und charakterlich entwickelt haben, ohne vorher zu wissen, in welche Richtung das gehen könnte! ;-)
Da ich immer mehrere Katzen hatte und habe, hat sich das gute soziales Verhalten untereinander quasi "vererbt"
 
Thema:

Züchter

Züchter - Ähnliche Themen

Mehrere Fragen über verstorbenes Kitten, Zucht, woher Kitten bekommen usw.: Hallo, nach einiger Zeit melde ich mich mit gleich mehreren Fragen an euch. Folgendes. Das Kitten meiner Freundin ist nach zwei Tagen...
Meine Erfahrungen,Meinung erbeten :): Wenn ich hier falsch bin,bitte verschieben. Ich wollte mal meine Erfahrungen mit dem Tierschutz mit euch teilen. Hier sind ja selbst einige aktiv...
OKH/Siam-Zuechter: Hallo, mein Freund und ich wollen uns naechstes Jahr (der Zeitpunkt ist nochnicht klar, da wir evtl nochmal drei Monate im Ausland sein werden) 3...
Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will...: ... muss ich mir das gut überlegen! Ich versuche einfach mal, aufzuzählen, was mir einfällt :wink:. Bitte ergänzen. Zum potentiellen Züchter...
Die verschiedenen 'Gewänder' der Orientalischen Katzen: Zur Familie der Orientalen zählen • Siamesen (mit der typischen und bekannten Färbung), • je nach Verband auch extra gelistet: Siamesen mit...
Oben Unten