vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig??

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  • vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig?? Beitrag #61
AW: vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den und fusselig??

Die Katzen haben aber heute nicht mehr genügend Platz! Das Thema hatten wir ja schon gestern an einer anderen Stelle. In der guten alten Zeit haben sich die Populationen angeblich selbst reguliert, aber niemand wird bestreiten können, dass auch da der Mensch immer wieder eingegriffen haben wird um die Populationen nicht überhand nehmen zu lassen. Der Mensch konnte aber da nur duch die Tötung der Katzen eingreifen.

Heute haben wir nunmal die Möglichkeit die Katzen kastrieren zu lassen und müssen sie nicht mehr grausam töten. Wir haben die Möglichkeit unsere Katzen auf Krankheiten testen zu lassen, die es immer gegeben hat. Wir können ihnen einfach weniger Schmerzen und Leid ersparen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht was Du immer noch diskutieren willst. Wir wollen es besser machen, weil wir es heute können!
 
  • vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig?? Beitrag #62
AW: vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den und fusselig??

Soll heißen, Kazten haben im Gegensatz zu vielen Hunderassen, bis zum heutigen Tag einen Großteil ihrer Unabhängigkeit erhalten. Und nun kommen wir Menschen und meinen mal wieder alles besser machen zu können???

Ja aber nicht meine, meine sind nicht draußen geboren, sie kennen es nicht. Klar können sie auch Mäuse fangen, nur frage ich mich ob mein Hauskater das überleben würde, er kotzt nämliches sämtliches Fleisch wieder raus.

Aber ganz ehrlich, was willst du jetzt sagen? Das wir es lassen sollen und alle sich vermehren lassen sollen, wie die Katzen lustig sind? Keiner mehr kastrieren soll? Ich verstehe wirklich nicht auf was du hinaus willst :?:

Fakt ist eines, die Gesundheitsvorsorge dient zum Schutz der Katzen, wenn man züchtet. Die die sich draußen vermehren, sind nicht getestet und warum zuschauen, wie Babys sterben? Wieso ist es denn dort ok, aber wehe ein Züchter würde seine Katzen verpaaren ohne was zu testen?

lg Juli
 
  • vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig?? Beitrag #63
AW: vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den und fusselig??

Die Katzen haben aber heute nicht mehr genügend Platz! Das Thema hatten wir ja schon gestern an einer anderen Stelle. In der guten alten Zeit haben sich die Populationen angeblich selbst reguliert, aber niemand wird bestreiten können, dass auch da der Mensch immer wieder eingegriffen haben wird um die Populationen nicht überhand nehmen zu lassen. Der Mensch konnte aber da nur duch die Tötung der Katzen eingreifen.
Ja ja, das ist schon völlig klar. Immerhin haben auch andere Tiere beim Zusammenleben mit dem Menschen so ihre Probleme. Zum Beispiel die in vielen Ortschaften völlig aus dem Ruder zu laufende Population der Kaninchen. Wobei... das wir nicht genügend Platz haben, ist m.E. nicht ganz richtig. Meines Erachtens müsste man eher fragen, ob bsw. eine alte verfallene Fabrikanlage mit all den vom Menschen geschaffenen Gefahren, für wilde Streuner der richtige Platz ist. Aber wie ich schon sagte, egal wie man es auch drehen und wenden mag, solange man das Problem nicht an der Wurzel packt, ist eine Lösung noch nicht mal ansatzweise in Sicht.
Heute haben wir nunmal die Möglichkeit die Katzen kastrieren zu lassen und müssen sie nicht mehr grausam töten. Wir haben die Möglichkeit unsere Katzen auf Krankheiten testen zu lassen, die es immer gegeben hat. Wir können ihnen einfach weniger Schmerzen und Leid ersparen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht was Du immer noch diskutieren willst. Wir wollen es besser machen, weil wir es heute können!
Sorry ist wirklich nicht böse gemeint, aber bei schätzungsweise mehr als 2 Million wilder Streuner allein nur in Deutschland ist es völliger Blödsinn zu glauben, man könne allein nur durch Kastrationsaktionen das Problem in den Griff bekommen. Meine Meinung... erstens müssen wir Menschen akzeptieren das es wilde Streuner gibt, zweitens müssen bisherige Verstecke bsw. Fabrikanlagen und andere stillgelegte Gelände besser geschützt werden. Auch hier gilt wie bei anderen Dingen den Besitzer viel mehr in die Pflicht zu nehmen als es bisher geschieht. Und nicht zuletzt ist es notwendig mehr staatliche Mittel bsw. für Gesundheitsvorsorge und Überwachung der Populationen bereitzustellen.

In meiner früheren Heimatstadt bsw. konnte sich eine wilde Streunerkolonie allein dadurch ansiedeln und entwickeln, das man in einen Neubaugebiet die unter der Erde verlaufenden Heizungsrohrschächte offen gelassen hat. Zusammen mit vielen Specki-Kübeln (die älteren Ossis werden vielleicht wissen was ich meine) und den daraus resultierenden Ratten und Mäusen hatten die Katzen im Verhältnis zu ihren wilden Verwanden im Wald gerzu paradiesische Verhältnisse. Inzwischen sind die Schächte alle zu, die Kübel fest verschlossen und schon konnte man die Zahl der wilden Streuner extrem verringern.
 
  • vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig?? Beitrag #64
AW: vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den und fusselig??

Wir werden das Problem durch Kastration nicht von heute auf morgen komplett lösen können, aber ich glaube, dass wir damit sehr weit kommen können eines Tages. Dass die Menschen sich gegen die Pocken impfen lassen hat auch Jahrzehnte an Aufklärungsarbeit gebraucht und heute ist diese Krankheit in D nicht mehr existent.
 
  • vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig?? Beitrag #65
AW: vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den und fusselig??

Wir werden das Problem durch Kastration nicht von heute auf morgen komplett lösen können, aber ich glaube, dass wir damit sehr weit kommen können eines Tages. Dass die Menschen sich gegen die Pocken impfen lassen hat auch Jahrzehnte an Aufklärungsarbeit gebraucht und heute ist diese Krankheit in D nicht mehr existent.
Na ja, Deinen Optimismus in allen Ehren, aber wenn ich mir die so oft beschriebenen Vermehrungspyramide bei Katzen so anschaue, wird man das Problem doch niemals, nicht heute, nicht in zehn und auch nicht in hundert Jahren nur allein durch die Kastration lösen können. Außerdem kann ich nicht so ganz glauben, das die Kastrationen wirklich keinerlei Einfluss auf die Gesamtpopulation hat. Ich meine, die Kastra verändert doch definitiv den gesamten Hormonhaushalt der Katze und damit hat sie doch auch Einfluß auf das Verhalten, gerade in Benzug auf Revier und soziale Kommunikation. Von den USA habe ich schon Berichte gehört das bsw. die Frühkastration von wilden Streunern nicht unherhebliche Probleme in Bezug auf Verhalten bei diesen Tieren verursacht hat. Ich meine, kann man wirklich ohne Bedenken etwas was bei der menschlichen Tierhaltung gut klappt, einfach auf halbwilde Katzen übertragen?

Und dem Beispiel mit den Pocken könnte ich ein anderes, eher negatives Beispiel gegenübersetzen, nämlich die Pest, die es meines Wissens nach, in Indien noch immer gibt. Wenn auch nur in verhältnismäßig kleinen Rahmen. Und es sieht wohl auch nicht danach aus als ob in absehbarer Zeit diese Krankheit ausgerottet werden kann.
 
  • vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig?? Beitrag #66
AW: vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den und fusselig??

Pest in Indien!?!?! das ist doch kein Gegenbeispiel dieser Debatte...
Das ist (wenn es stimmt) bestimmt in armen Regionen und dann ist der Fall ja wohl klar.
Das hat dann rein gar nichts damit zu tun, dass man die Pest nicht in den Griff bekommen könnte.
Man könnte wenn man denn wirklich wollte aber das kost mal wieder zu teuer Geld :wink:

Das Beispiel sagt wenn dann nur aus: Selbst wenn man hier zu Lande das mit den Katzen geregelt bekommt gibt es in Indien immernoch Streuner...


Und selbst wenns jetzt thematisch passen würde, warum ist das ein negatives Beispiel?
Die Pest war seinerzeit eine Bedrohung der gesammten Weltbevölkerung und duch medizinische Maßnahmen, Aufklärung und Vorbeugung ist sie ein überschaubares Problem geworden....

Also ich weiß nicht wie ihr das seht, aber ich finde das absolut großartig 8)
 
  • vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig?? Beitrag #67
AW: vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den und fusselig??

Und sorry, aber solche Meinungen wie bsw. von Eva, es würden schon irgendwie genug Hauskatzen übrig bleiben, kann ich nicht gelten lassen.
Doch Frank, es werden genug übrig bleiben, denn wie Du selbst schon schreibst wäre es gar nicht möglich alle Steunerkatzen kastrieren zu lassen.
Nur das derzeitige Elend ist nicht mehr mit anzuschauen, und dagegen müssen wir etwas tun, sonst sieht die Zukunft der Hauskatzen noch schlimmer aus als ihre Gegenwart.

Wenn sich dadurch die Tierheim leeren, die Vermehrer abnehmen und auch die Vereinzüchter, die sich eigentlich nicht Züchter nennen sollten, wäre eine Menge erreicht
 
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  • vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig?? Beitrag #68
AW: vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den und fusselig??

Pest in Indien!?!?! das ist doch kein Gegenbeispiel dieser Debatte...
Das ist (wenn es stimmt) bestimmt in armen Regionen und dann ist der Fall ja wohl klar.
Das hat dann rein gar nichts damit zu tun, dass man die Pest nicht in den Griff bekommen könnte.
Man könnte wenn man denn wirklich wollte aber das kost mal wieder zu teuer Geld :wink:
Ja man könnte, wenn man denn nur wollte. Aber man will schlichtweg nicht. Aber ist das nicht genau das gleiche wie das Problem der "Vermehrer" bzw. der verwilderten Hauskatzen? Deutschland leistet sich eine Bankenrettung von weit mehr als 300 Milliarden Euro aber wenn es um Streuner geht, müssen Tierärzte privat und kostenlose Kastrationen organisieren. Das ist doch ein Unding.

Das Beispiel sagt wenn dann nur aus: Selbst wenn man hier zu Lande das mit den Katzen geregelt bekommt gibt es in Indien immernoch Streuner...
Jepp, das kommt ja noch dazu. Selbst wenn sich alle Bürger und Katzenhalter in Deutschland und ganz Europa einig sind, die Welt ist ja schon noch ein wenig größer.

Und selbst wenns jetzt thematisch passen würde, warum ist das ein negatives Beispiel?
Die Pest war seinerzeit eine Bedrohung der gesammten Weltbevölkerung und duch medizinische Maßnahmen, Aufklärung und Vorbeugung ist sie ein überschaubares Problem geworden....
Ok. ein Punkt für Dich. :-D
Ich meinte ja nur, das ich es schrecklich finde, das es in unserer modernen Zeit immer noch eine Rolle spielt.

Doch Frank, es werden genug übrig bleiben, denn wie Du selbst schon schreibst wäre es gar nicht möglich alle Steunerkatzen kastrieren zu lassen.
Ja sicher, aber man muss sich doch fragen welche Katzen das sind. Katzen wie unser Floyd, nicht sozialisiert und mit psychisch tiefsitzenden Problemen? Bitte nicht falsch verstehen, wir mögen unseren Floyd wirklich sehr und haben viele Probleme bisher recht gut in den Griff bekommen, weitestgehend jedenfalls, aber wenn wir noch mal vor der Wahl stünden so ein kleines Kitten aus dem Tierheim zu holen, ich weiß nicht ob wir noch mal die Kraft dazu hätten.

Nur das derzeitige Elend ist nicht mehr mit anzuschauen, und dagegen müssen wir etwas tun, sonst sieht die Zukunft der Hauskatzen noch schlimmer aus als ihre Gegenwart.
Ja sicher, die Frage ist meiner Meinung nur, welche Mittel man dazu anwendet. Was bsw. die Streuner betrifft, bin ich immer noch der Meinung das es allerhöchste Zeit ist, die Grundstücksbesitzer verstärkt in die Verantwortung zu nehmen. Ich meine, wir leben hier in Deutschland, hier gibt es keine herrenlosen Grundstücke. Entweder sie gehören Privatleuten, Unternehmen, der Stadt oder Gemeinde oder dem Bund.
Und wie heißt es doch gleich noch... Eigentum verpflichtet.
Wenn sich dadurch die Tierheim leeren, die Vermehrer abnehmen und auch die Vereinzüchter, die sich eigentlich nicht Züchter nennen sollten, wäre eine Menge erreicht
Natürlich wäre es das. Nur fürchte ich, das lediglich die vernünftigen Leute auf die Fortpflanzung ihrer Katzen verzichten, während die typischen Vermehrer, genau die Menschen die für das Elend in den Tierheimen verantwortlich sind, sich mit ihren Hintern draufsetzen und weitermachen wie bisher auch.
 
  • vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig?? Beitrag #69
AW: vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den und fusselig??

Na ja, Deinen Optimismus in allen Ehren, aber wenn ich mir die so oft beschriebenen Vermehrungspyramide bei Katzen so anschaue, wird man das Problem doch niemals, nicht heute, nicht in zehn und auch nicht in hundert Jahren nur allein durch die Kastration lösen können.

Und in deinem letzten Beitrag sagst du dass man könnte und "schlichtweg nicht wolle" sei bei den Vermehrern genauso.....

"Ja man könnte, wenn man denn nur wollte. Aber man will schlichtweg nicht. Aber ist das nicht genau das gleiche wie das Problem der "Vermehrer" bzw. der verwilderten Hauskatzen? " <- Zitat von dir (ich weiß nicht wie man hier richtig zwei Beiträge zitiert, ist ja auch egal... edit: ah ich habs entdeckt)

Das widerspricht sich jetzt aber, du musst dich schon entscheiden :wink:
 
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  • vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig?? Beitrag #70
AW: vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den und fusselig??

Ja sicher, aber man muss sich doch fragen welche Katzen das sind. Katzen wie unser Floyd, nicht sozialisiert und mit psychisch tiefsitzenden Problemen? Bitte nicht falsch verstehen, wir mögen unseren Floyd wirklich sehr und haben viele Probleme bisher recht gut in den Griff bekommen, weitestgehend jedenfalls, aber wenn wir noch mal vor der Wahl stünden so ein kleines Kitten aus dem Tierheim zu holen, ich weiß nicht ob wir noch mal die Kraft dazu hätten.
Wenn Du Streunerkatzen meinst, die werden zumindest sehr scheu sein und gar nicht für die Obhut in Menschenhand geeignet, was aber Katzen wie Floyd betrifft, wären wir überwiegend wohl wieder bei den Vermehrern.

Ja sicher, die Frage ist meiner Meinung nur, welche Mittel man dazu anwendet. Was bsw. die Streuner betrifft, bin ich immer noch der Meinung das es allerhöchste Zeit ist, die Grundstücksbesitzer verstärkt in die Verantwortung zu nehmen. Ich meine, wir leben hier in Deutschland, hier gibt es keine herrenlosen Grundstücke. Entweder sie gehören Privatleuten, Unternehmen, der Stadt oder Gemeinde oder dem Bund.
Und wie heißt es doch gleich noch... Eigentum verpflichtet.
nun ja, die Pflicht würde ich aber höchstens darauf erstrecken, dass sie streunende Katzen dem Tierschutz melden, oder auf ihren Grundstücken die Fütterung und das Einfangen erlauben, wenn dies möglich ist.
Jemandem aber Kosten auferlegen weil sich auf seinem Grundstück Streuner ansiedeln würde nach hinten losgehen, dann würden die Katzen eher vertrieben

Natürlich wäre es das. Nur fürchte ich, das lediglich die vernünftigen Leute auf die Fortpflanzung ihrer Katzen verzichten, während die typischen Vermehrer, genau die Menschen die für das Elend in den Tierheimen verantwortlich sind, sich mit ihren Hintern draufsetzen und weitermachen wie bisher auch.
Auf diese vernünftigen Menschen weisen wir doch immer wieder hin Frank, nur wenn sie überwiegen gibt es auch eine Chance das Katzenelend zu mildern
 
  • vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig?? Beitrag #71
AW: vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den und fusselig??

Ich meine nur, das man in Bezug auf das gesamte Thema Katzeneldend mehr tun müsste als Zwangskastrationsverordnungen zu erlassen.

Ich mag Hauskatzen, auch oder gerade WFW-Katzen. Aber wenn die Entwicklung in vielen Städten so weitergeht, wird es diesbezüglich nur noch Problemkatzen im Tierheim geben. Also genau das Gegenteil dessen, was man doch eigentlich anstrebt.
 
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  • vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig?? Beitrag #72
AW: vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den und fusselig??

Ich mag Hauskatzen, auch oder gerade WFW-Katzen. Aber wenn die Entwicklung in vielen Städten so weitergeht, wird es diesbezüglich nur noch Problemkatzen im Tierheim geben. Also genau das Gegenteil dessen, was man doch eigentlich anstrebt.

Frank, es ist aber bei weitem nicht jede Tierheim Katze ein Problemtier
Und wenn die Tierheim nicht ständig übervoll sind, also Tiere mitunter zu schnell abgeben müssen, wären sie auch in der Lage diese Tiere besser zu beobachten um dann das genau richtige Zuhause zu finden, oder dies den dann endlich leereren Pflegestellen zu überlassen.

Kastrationpflicht mag nicht die Non-Plus-Ultra Lösung auf Dauer sein, aber im Moment wüsste wohl auch niemand eine Bessere, und getan werden muss nun wirklich etwas
 
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  • vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig?? Beitrag #73
AW: vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den und fusselig??

@aLuckyGuy, was sollte man denn deiner Meinung nach tun?

Meine Vorstellung wäre, für die bekannten Streunergruppen in Industriebrachen, auf Friedhöfen, Campingplätzen, Schrebergärten, Krankenhäusern, Seniorenheimen usw....geschützte Plätze einzurichten. Mit Schlafhütten, Futterhäuschen, kontrollierter Fütterung und Gesundheitsüberwachung. Natürlich müsste dort auch der Bestand und jeder Neuzugang kastriert werden. Dafür müssten Katzenschutzvereine in Zusammenarbeit mit den Kommunen sorgen, die brauchen aber erst mal sehr viel mehr Helfer. Die Grundstückseigentümer kann man oft nicht in die Pflicht nehmen, da kann man wirklich froh sein wenn sie das Aufstellen von Hütten und die Fütterung erlauben.

Das ist leider ein schöner Traum, die Realität sieht ganz anders aus. Fast niemand möchte diese Katzen auf seinem Grundstück haben. Es kostet sehr viel Überredung und Beharrlichkeit bis man die Zustimmung für eine vernünftige Versorgung der Katzen bekommt, wenn überhaupt. Die Kommunen lehnen eine Verantwortung für verwilderte Haustiere ab (auch aus Geldmangel) und schlagen vor einfach nicht zu füttern, dann würde sich das Problem schon erledigen.

Der Fortpflanzungstrieb besteht aber trotz Verelendung weiter, selbst ausgemergelte Katzen werden noch tragend. Sie und ihre Kitten sterben dann oft elend bei der Geburt, oder vegetieren krank dahin. Mit diesem Elend werden die Tierschutzvereine alleine gelassen.

Verwilderte Katzen können sich in unserer zubetonierten Landschaft nicht mehr komplett selbst ernähren. Es gibt nicht genug Nahrung für alle und wenn man zufüttert kann man auch die Anzahl besser kontrollieren. Ausserdem haben diese Katzen eigentlich in der Natur nichts zu suchen, es sind immer noch verwilderte Haustiere. Bei Hunden könnte man sich so etwas in Deutschland gar nicht vorstellen.

Selbst die echten Wildkatzen können bei uns nur durch Schutzprogramme überleben und die sind viel besser an die Bedingungen angepasst.

Die verwilderten Hauskatzen einfach ihrem Schicksal überlassen und dem Elend zuzuschauen kann es nicht sein. Das Bewusstsein für dieses von Menschen geschaffene Problem müsste verstärkt werden. Im Moment bin ich da aber wenig optimistisch. Deswegen ist die Kastrationspflicht ein kleiner Schritt dahin und man müsste den Katzenvermehrern auf Ebay und Co die Möglichkeit nehmen sich für wenig Aufwand ein Zusatzeinkommen zu schaffen.

Das klingt jetzt alles sehr realitätsfern aber auch Träume können irgendwann real werden.

Oh, glaube das war jetzt sehr OT, es ging ja mehr um Vermehrer, die mag ich auch überhaupt nicht.
 
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  • vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig?? Beitrag #74
AW: vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den und fusselig??

Ich wollte auch grade mal anders rum fragen ^^

aLuckyGuy : Was ist denn am Vermehrer Prinzip erhaltenswert??

Du sagst, dass auch Nicht-Züchter verantwortungsvoll mit Nachwuchs umgehen können und das mag auch stimmen, aber wenn man ehrlich ist, ist es doch so, dass Katzen oft tragend nach Hause kommen und man noch nicht mal weiß, welcher Kater sie denn nu gedeckt hat. Ich finde da ist es doch schon vorbei mit der Verantwortung. :shock:
 
  • vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig?? Beitrag #75
AW: vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den und fusselig??

aber wenn man ehrlich ist, ist es doch so, dass Katzen oft tragend nach Hause kommen und man noch nicht mal weiß, welcher Kater sie denn nu gedeckt hat. Ich finde da ist es doch schon vorbei mit der Verantwortung. :shock:

nicht nur da, denn auch das so oft vorgebrachte Argument man habe ja schon Interessenten ist jenseits der Realität, denn wenn die sich Babys erhofft haben, die der vielleicht sehr hübschen Katze ähnlich sind, werden sie recht enttäuscht sein und abspringen, wenn da plötzlich was ganz anderes im Nest liegt, weil eben der Vater nicht zur Katze passte
 
  • vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig?? Beitrag #76
AW: vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den und fusselig??

Wenn Du Streunerkatzen meinst, die werden zumindest sehr scheu sein und gar nicht für die Obhut in Menschenhand geeignet, was aber Katzen wie Floyd betrifft, wären wir überwiegend wohl wieder bei den Vermehrern.
Jepp... wobei eigentlich ja gar nicht klar ist ob Floyd tatsächlich von einen Vermehrer stammt. Auf Grund eingier Aussagen, könnte es sich tatsächlich um Nachwuchs einer Streunerkatze gehandelt haben. Das würde auch einige Eigenschaften von Floyd erklären. Aber das nur am Rande.
Und Salem stammt ja tatsächlich von einen "Vermehrer" und Salem ist das genaue Gegenteil von Floyd. Sehr gut sozialisiert, Abgabe erst nach 16 Wochen, entwurmt, geimpft und gechipt.

Frank, es ist aber bei weitem nicht jede Tierheim Katze ein Problemtier
Zum Glück. Aber darauf läuft es doch letztendlich hinaus, wenn man jegliche Fortpflanzung von Hauskatzen "kriminalisiert" bis tatsächlich nur noch "Vermehrer" übrig bleiben.

nun ja, die Pflicht würde ich aber höchstens darauf erstrecken, dass sie streunende Katzen dem Tierschutz melden, oder auf ihren Grundstücken die Fütterung und das Einfangen erlauben, wenn dies möglich ist.
Jemandem aber Kosten auferlegen weil sich auf seinem Grundstück Streuner ansiedeln würde nach hinten losgehen, dann würden die Katzen eher vertrieben
Ok. das mögen schon Argumente dagegen sein, aber schau mal... die Kommunen haben kein Problem damit den Grundstückseigentümer Kosten in fünf stelliger Höhe aufzubrummen, wenn es um die Dichtheit der Abwasserleitung geht. Und wenn auf dem Grundstück Rattenbefall festgestellt wird, muß der Besitzer auch zahlen. Selbst wenn ich irgendwas am Haus umbauen möchte, muss ich mit gigantischen Zusatzkosten wegen irgend welcher zwangsweise verordneten Wärmedämmmaßnahmen rechnen. Aber ausgerechnet wenn es um Tierschutz geht, soll das nicht gelten? Ich meine, es wäre für den Anfang ja schon ein erster Schritt, wenn die Städte und Gemeinden, die Länder sowie der Bund seine Pflichten in Bezug auf Tierschutz ernster nehmen würde. Aber selbst das klappt ja nicht. Ich meine, wir Deutschen hängen uns immer gerne weit aus dem Fenster wenn es darum geht in Afrika die Elefanten zu schützen, wir finden es toll wenn in irgendeinen afrikanischen Staat endlich mehr Wildschützer ihrer Arbeit nachgehen, aber bei uns in Deutschland sollen noch nicht mal die wilden Streuner entsprechend betreut werden können?

Meine Vorstellung wäre, für die bekannten Streunergruppen in Industriebrachen, auf Friedhöfen, Campingplätzen, Schrebergärten, Krankenhäusern, Seniorenheimen usw....geschützte Plätze einzurichten. Mit Schlafhütten, Futterhäuschen, kontrollierter Fütterung und Gesundheitsüberwachung. Natürlich müsste dort auch der Bestand und jeder Neuzugang kastriert werden. Dafür müssten Katzenschutzvereine in Zusammenarbeit mit den Kommunen sorgen, die brauchen aber erst mal sehr viel mehr Helfer.
Ich gebe zu eine sehr schöne Vorstellung. Aber ich fürchte das so etwas niemals umgesetzt werden kann.
Solange eine Unterkunft und Futter zur Verfügung steht, werden sich immer auch potente Streuner dazugesellen. Wie ich schon sagte, es dürfte ziemlich illusorisch sein, zu glauben, man könne alle 2 Millionen Streuner allein nur in Deutschland komplett kastrieren und natürlich auch überwachen. Genau das ist das große Dilemma in dem wir stecken. Wir möchten nicht, das auch nur eine Katze ihr Leben verliert, möchten aber auch nicht das sich Katzen übernmäßig vermehren. Um andere Spezies machen wir Menschen uns kaum solche Gedanken. Ratten bsw. werden jedes Jahr zu Millionen einfach auf bestialische Weise vergiftet. Daran stört sich merkwürdigerweise kaum jemand.

Die Grundstückseigentümer kann man oft nicht in die Pflicht nehmen, da kann man wirklich froh sein wenn sie das Aufstellen von Hütten und die Fütterung erlauben.
Nenn mir einen Grund weshalb nicht? Es gibt doch in Deutschland Tierschutzgesetze, wieso sollen diese Gesetze nur bis zur Grundstücksgrenze gelten? Abgesehen davon... weißt Du was bei uns allein los ist wenn mal ausversehen ein Ast 20cm weit über den Gartenzaun ragt? So schnell wie man hier eine Auflage vom Ordnungsamt bekommt kannst Du gar nicht bis drei zählen. Für Grundstücksbesitzer gibt es in Deutschland Auflagen über Auflagen. Weshalb sollte man ausgerechnet beim Tierschutz davor Halt machen?

Und abgesehen davon gibt es ja wie ich schon sagte, auch viele Grundstücke von Unternehmen, oder kommunale Grundstücke.

Der Fortpflanzungstrieb besteht aber trotz Verelendung weiter, selbst ausgemergelte Katzen werden noch tragend. Sie und ihre Kitten sterben dann oft elend bei der Geburt, oder vegetieren krank dahin. Mit diesem Elend werden die Tierschutzvereine alleine gelassen.
Und mit welcher Begründung will sich hier der Staat aus jeglicher Verantwortung ausschließen?

Verwilderte Katzen können sich in unserer zubetonierten Landschaft nicht mehr komplett selbst ernähren. Es gibt nicht genug Nahrung für alle und wenn man zufüttert kann man auch die Anzahl besser kontrollieren.
Wie gesagt, da dreht man sich immer wieder im Kreis. Einfach nicht füttern und sterben lassen kann und möchte man nicht, aber zufüttern lockt natürlich auch immer neue Katzen an. Bleibt einzig die Kastration aber selbst die wird man niemals für alle Streunerkatzen hinbekommen.

Ausserdem haben diese Katzen eigentlich in der Natur nichts zu suchen, es sind immer noch verwilderte Haustiere. Bei Hunden könnte man sich so etwas in Deutschland gar nicht vorstellen.
In Deutschland nicht, aber ich glaube in Spanien gab es mal einen besonderen Fall. Frag mich jetzt bitte nicht nach der Rasse, aber so viel ich weiß handelte es sich um eine Gruppe wilder Hunde die sich seit vielen Jahrzehnten selbst vermehren, so das man sich schon überlegte sie als eigene Tierart anzuerkennen.
Und wie ich schon sagte, Katzen sind eben keine reinen Haustiere sondern haben immer noch wilde Gene in sich. Ein weiteres Problem ist wie ich finde, das sich die Natur halt auch nicht für Grausamkeiten interessiert. Für die Natur zählen nur Fortpflanzung und Masse. Und da ist diesbezüglich die Gruppe der Streuner äusserst erfolgreich. Durch was oder wodurch auch immer.

Die verwilderten Hauskatzen einfach ihrem Schicksal überlassen und dem Elend zuzuschauen kann es nicht sein. Das Bewusstsein für dieses von Menschen geschaffene Problem müsste verstärkt werden.
Völlig richtig, ich glaube darin sind wir uns vollkommen einig.

Ich wollte auch grade mal anders rum fragen ^^

aLuckyGuy : Was ist denn am Vermehrer Prinzip erhaltenswert??
Ach du liebe Güte. Sorry, aber hier fragst Du den Falschen. :mrgreen: Was ist denn bei Heteros im Allgemeinen so erstrebenswert sich fortzupflanzen? Fragen denn Menschen nach Zuchtziel und ähnlichen Dingen? Ja Ok. vor mehr als 60 Jahren hatten wir das hier mal in Deutschland, ist zum Glück nicht lange gut gegangen. Aus welchen Grund pflanzen sich Lebewesen fort? Ist das nicht eines der elementarsten Grundrechte überhaupt. Sozusagen der Paragraph eins der Natur?
 
  • vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig?? Beitrag #77
AW: vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den und fusselig??

Ok. das mögen schon Argumente dagegen sein, aber schau mal... die Kommunen haben kein Problem damit den Grundstückseigentümer Kosten in fünf stelliger Höhe aufzubrummen, wenn es um die Dichtheit der Abwasserleitung geht. Und wenn auf dem Grundstück Rattenbefall festgestellt wird, muß der Besitzer auch zahlen. Selbst wenn ich irgendwas am Haus umbauen möchte, muss ich mit gigantischen Zusatzkosten wegen irgend welcher zwangsweise verordneten Wärmedämmmaßnahmen rechnen. Aber ausgerechnet wenn es um Tierschutz geht, soll das nicht gelten? Ich meine, es wäre für den Anfang ja schon ein erster Schritt, wenn die Städte und Gemeinden, die Länder sowie der Bund seine Pflichten in Bezug auf Tierschutz ernster nehmen würde. Aber selbst das klappt ja nicht. Ich meine, wir Deutschen hängen uns immer gerne weit aus dem Fenster wenn es darum geht in Afrika die Elefanten zu schützen, wir finden es toll wenn in irgendeinen afrikanischen Staat endlich mehr Wildschützer ihrer Arbeit nachgehen, aber bei uns in Deutschland sollen noch nicht mal die wilden Streuner entsprechend betreut werden können?

Die Grundstückseigentümer sagen dann das sind nicht unsere Katzen, die sind hier ausgesetzt worden, womit sie oft noch nicht mal Unrecht haben. Aus eigener Erfahrung weiss ich dass an Bauernhöfen immer wieder Katzen ausgesetzt werden.

Wenn die Kommunen hier überall Schwimmbäder und Büchereien schließen, den kulturellen Etat immer weiter zurück fahren und auch an den Sozialleistungen sparen, werden sie kaum für herrenlose Katzen noch Geld locker machen.

Ich gebe zu eine sehr schöne Vorstellung. Aber ich fürchte das so etwas niemals umgesetzt werden kann.
Solange eine Unterkunft und Futter zur Verfügung steht, werden sich immer auch potente Streuner dazugesellen. Wie ich schon sagte, es dürfte ziemlich illusorisch sein, zu glauben, man könne alle 2 Millionen Streuner allein nur in Deutschland komplett kastrieren und natürlich auch überwachen. Genau das ist das große Dilemma in dem wir stecken. Wir möchten nicht, das auch nur eine Katze ihr Leben verliert, möchten aber auch nicht das sich Katzen übernmäßig vermehren. Um andere Spezies machen wir Menschen uns kaum solche Gedanken. Ratten bsw. werden jedes Jahr zu Millionen einfach auf bestialische Weise vergiftet. Daran stört sich merkwürdigerweise kaum jemand.

Nein, in eine vorhandene Streunergruppe an einer Futterstelle kommen nur ganz vereinzelt neue Katzen hinzu, ich beobachte das seit zwei Jahren an verschiedenen Futterstellen. Ausserdem finde ich das eher positiv, so kann man diese Neuzugänge besser einfangen und kastrieren lassen.

Ich finde auch die Vergiftung von Ratten und den Umgang mit Stadttauben sehr schlimm und inhuman.

Nenn mir einen Grund weshalb nicht? Es gibt doch in Deutschland Tierschutzgesetze, wieso sollen diese Gesetze nur bis zur Grundstücksgrenze gelten? Abgesehen davon... weißt Du was bei uns allein los ist wenn mal ausversehen ein Ast 20cm weit über den Gartenzaun ragt? So schnell wie man hier eine Auflage vom Ordnungsamt bekommt kannst Du gar nicht bis drei zählen. Für Grundstücksbesitzer gibt es in Deutschland Auflagen über Auflagen. Weshalb sollte man ausgerechnet beim Tierschutz davor Halt machen?

Und abgesehen davon gibt es ja wie ich schon sagte, auch viele Grundstücke von Unternehmen, oder kommunale Grundstücke.

Ja und, die fühlen sich aber nicht verpflichtet, wie ich schon geschrieben hatte können Tierschützer froh sein wenn die Katzen dort geduldet und nicht vergiftet werden.


Und mit welcher Begründung will sich hier der Staat aus jeglicher Verantwortung ausschließen?

Wie gesagt, da dreht man sich immer wieder im Kreis. Einfach nicht füttern und sterben lassen kann und möchte man nicht, aber zufüttern lockt natürlich auch immer neue Katzen an. Bleibt einzig die Kastration aber selbst die wird man niemals für alle Streunerkatzen hinbekommen.

Genau, Kastrationsaktionen sind im Moment der einzig mögliche Weg, die Anzahl der verwilderten Katzen auf Dauer zu verringern und Zufüttern lockt nicht immer wieder neue Katzen an. Man wird damit nicht alle Katzen bekommen, aber so wie es im Moment ist kann es einfach nicht weitergehen. So viele Jungtiere kann man gar nicht vermitteln wie immer wieder nachkommen. Viele Vereine, Pflegestellen und private Katzenschützer wissen gar nicht mehr wohin mit den Neuzugängen. Dazu kommen dann noch die vielen "Hobbyzüchter" und verantwortungslosen Tierhalter. Man muss nur mal bei Ebay und Co schauen, da kann einem übel werden.

In Deutschland nicht, aber ich glaube in Spanien gab es mal einen besonderen Fall. Frag mich jetzt bitte nicht nach der Rasse, aber so viel ich weiß handelte es sich um eine Gruppe wilder Hunde die sich seit vielen Jahrzehnten selbst vermehren, so das man sich schon überlegte sie als eigene Tierart anzuerkennen.
Und wie ich schon sagte, Katzen sind eben keine reinen Haustiere sondern haben immer noch wilde Gene in sich. Ein weiteres Problem ist wie ich finde, das sich die Natur halt auch nicht für Grausamkeiten interessiert. Für die Natur zählen nur Fortpflanzung und Masse. Und da ist diesbezüglich die Gruppe der Streuner äusserst erfolgreich. Durch was oder wodurch auch immer.

Wirklich verwilderte Hunde kenne ich nur aus Australien, die Dingos, da und in den USA gibt es auch die verwilderten Pferde bekannt als Brumbies und Mustangs. In Europa wüsste ich da keinen Lebensraum für solche Tiere.

Die Natur ist nur in unseren Augen grausam, den beengten Lebensraum der verwilderten Katzen würde ich nicht als Natur bezeichnen. Oder sind Vergiftung, rasende Autos und tierquälende Mitmenschen naturgegeben? Am grausamsten sind für mich leider die Menschen, ich sage nur die Myxtomatose bei Kaninchen, Vergiftung von Ratten und Tauben mit Inkaufnahme eines qualvollen Tods oder unsere Nutztierhaltung, aber das führt hier zu weit....


Völlig richtig, ich glaube darin sind wir uns vollkommen einig.
Na dann ist es doch gut.:)

Sorry fürs Einfügen in deinen Text, aber irgendwann wurde mir die Zitiererei zuviel.
 
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  • vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig?? Beitrag #78
AW: vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den und fusselig??

Zum Glück. Aber darauf läuft es doch letztendlich hinaus, wenn man jegliche Fortpflanzung von Hauskatzen "kriminalisiert" bis tatsächlich nur noch "Vermehrer" übrig bleiben.
dann wären wir bei einen Züchterführerschein, und den würde ich durchaus begrüssen.


Ok. das mögen schon Argumente dagegen sein, aber schau mal... die Kommunen haben kein Problem damit den Grundstückseigentümer Kosten in fünf stelliger Höhe aufzubrummen, wenn es um die Dichtheit der Abwasserleitung geht. Und wenn auf dem Grundstück Rattenbefall festgestellt wird, muß der Besitzer auch zahlen. Selbst wenn ich irgendwas am Haus umbauen möchte, muss ich mit gigantischen Zusatzkosten wegen irgend welcher zwangsweise verordneten Wärmedämmmaßnahmen rechnen. Aber ausgerechnet wenn es um Tierschutz geht, soll das nicht gelten? Ich meine, es wäre für den Anfang ja schon ein erster Schritt, wenn die Städte und Gemeinden, die Länder sowie der Bund seine Pflichten in Bezug auf Tierschutz ernster nehmen würde. Aber selbst das klappt ja nicht. Ich meine, wir Deutschen hängen uns immer gerne weit aus dem Fenster wenn es darum geht in Afrika die Elefanten zu schützen, wir finden es toll wenn in irgendeinen afrikanischen Staat endlich mehr Wildschützer ihrer Arbeit nachgehen, aber bei uns in Deutschland sollen noch nicht mal die wilden Streuner entsprechend betreut werden können?
ich kann Dir da in einigem zustimmen, aber unsere Kommunen haben EIN ganz grosses Problem.....Geldnot.
Und wenn sie bereits vieles streichen was für Menschen wichtig ist, werden sie für Tiere leider kaum Mittel haben.
Und hätten wir einen Politiker hier der mal klar sagen würde wir haben erst einige dringende Ausgaben hier, bevor wir das Geld anderweitig verteilen können, würde der aber von halb Europa und fast jeden Verband geteert und gefedert,
 
  • vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig?? Beitrag #79
AW: vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den und fusselig??

Die Grundstückseigentümer sagen dann das sind nicht unsere Katzen, die sind hier ausgesetzt worden, womit sie oft noch nicht mal Unrecht haben. Aus eigener Erfahrung weiss ich dass an Bauernhöfen immer wieder Katzen ausgesetzt werden.

Wenn die Kommunen hier überall Schwimmbäder und Büchereien schließen, den kulturellen Etat immer weiter zurück fahren und auch an den Sozialleistungen sparen, werden sie kaum für herrenlose Katzen noch Geld locker machen.
Unter diesen Bedingen brauchen wir uns dann aber überhaupt nicht mehr über weitere Maßnahmen zu unterhalten. Dann hat jegliche Diskussion über Katzenschutz überhaupt gar keinen Zweck. Ich meine, wenn noch nicht mal der Staat selbst seine Aufgaben und Verpflichtung ernst nimmt. Was soll das dann alles?
 
  • vermehrer-reden wir uns eigentlich nur den mund fusselig?? Beitrag #80
dann fängt man im kleinen kreis an ;) man muss ja nicht direkt bundesweite staatlich geförderte Aktionen anleiern, oder über Gesetzesentwürfe zu diskutieren ;)

Ich darf in diesem Zusammenhang auf unsere Flyer-Aktion aufmerksam machen !?!?! :wink:
 
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