[...] Soll ich die alte Dame als Vermehrerin bezeichnen? Na ja, kann man tun, wenn man lustig ist - aber es wird der Situation einfach nicht gerecht. [...]
Ja, sollte man und warum wird das der Situation nicht gerecht - es IST nun mal die Situation. Die Frau hat vermehrt und zwar (in dem Fall auch noch völlig) sinnlos. Das ist doch erst einmal nur ein FAKT. Das sagt nichts über die Frau an sich aus, nichts darüber, ob sie nett, einsichtig, reumütig oder unbelehrbar ist. Ich frage mich, wieso diese Diskussion wieder so (sorry, dass ich es jetzt mal so deutlich schreibe, aber völlig ohne Not) emotional geführt wird. Es sagt auch nichts darüber aus, wie es dazu gekommen ist und wie man darauf reagiert. Es ist einfach erst mal die IST-Analyse. Ja, die Frau hat (ungewollt und unbedacht) vermehrt und ist daher ein Vermehrer. Wo ist das Problem? Kein Mensch hat gesagt, dass sie das mehrfach macht oder gemacht hat - keiner hat gesagt, dass sie Katzen ohne Ende produziert - keiner hat gesagt, dass sie nie wieder eine Katze anfassen soll... :lol:
Nein, es ging einfach um die faktische Feststellung, sie ist eine Vermehrerin. Ich verstehe wirklich nicht, warum das so ein Drama ist.
Genauso verhält es sich mit der Dame, von der Rhiannon1307 ihre Katze(n?) hat. Sie ist genau so eine Vermehrerin. Sie hat (ohne Sinn und Verstand, sprich ohne Zuchtplan und entsprechendes Vorwissen bezüglich der Genetik ihrer Katzen) Kater auf Katze gelassen, weil sie nicht dafür gesorgt hat, dass die Katze rechtzeitig kastriert worden ist. Wo steht, dass sie deshalb nicht danach liebevoll mit den Katzen umgegangen ist, wo steht, dass sie daraus nicht gelernt hat? Kann doch alles sein, ändern aber absolut nichts an dem FAKT, dass sie diesen einen Vermehrerwurf hatte.
[...] Die Welt ist nicht nur tiefschwarz und blütenweiss, sondernd vorwiegend grau.
Und wenn wir uns nur lange genug das Graue schön weiß reden, müssen wir das Graue nicht als schlecht ansehen und können so tun, als wäre es schon das Richtige - nicht meine Philosophie ;-). Ich finde, dass man das Weiße immer versuchen sollte, anzustreben und zwar nicht, indem man sich das Graue schön weiß redet, sondern, indem man sich des Grauen bewusst ist, sich ihm stellt und es immer wieder als nicht korrekt darstellt und daran arbeitet, damit nicht das Graue, sondern das Weiße voran kommt und in den Vordergrund gestellt wird.