Hallo, Vinata,
ich finde das auch ganz schwierig zu entscheiden und habe nur deshalb ohne weiter nachzudenken die Vollversicherung für die zweite Katze genommen, weil die andere wahrscheinlich gar nicht mehr versichert werden kann. So weiß ich, dass ich wenigstens für die eine Katze keine Kosten haben werde (außer einer Selbstbeteiligung wenn sie älter ist).
OP- Schutz ist natürlich besonders gut und auch ziemlich preisgünstig (für Freigänger etwa 10,00 €, für Wohnungskatzen bestimmt noch weniger).
Mehr in Anspruch nehmen werdet Ihr aber vermutlich die "normale" Krankenversicherung. Die ist dann auch teurer. Bei mir sind da aber bis zu 60,00€ Impfungen im Jahr dabei. Da ich meine Freigänger natürlich immer impfen lasse, auch gegen Tollwut, kann ich die 60,00 € gleich von den Versicherungskosten abziehen, das würde ich nämlich sowieso pro Jahr ausgeben. Wenn Ihr auch impft, wäre das bei Euch ja auch so.
Das ist so die Frage: Nur den OP-Schutz, den man mit größerer Wahrscheinlichkeit für eine Wohnungskatze nie braucht, der allerdings, wenn man ihn doch braucht, meist gleich Unsummen abwendet; oder den Vollschutz, der monatlich mehr schmerzt, den man aber mit hoher Wahrscheinlichkeit öfter mal braucht, allerdings für Summen, die man vermutlich auch so bezahlen könnte.
Aus meiner jetzigen Position heraus würde ich sagen: Versichere sie voll. Aber, wie gesagt, drei Katzenleben lang bin ich ohne Versicherung finanziell günstiger weggekommen. Der entscheidende Unterschied ist: Damals hatte ich keine Angst, dass sowas wie jetzt passiert ist, passieren könnte, brauchte also auch nicht die Beruhigung, die so eine Versicherung vermittelt.
Liebe Grüße,
Seidenschnabel