Katzen Barf... der wievielte?

Diskutiere Katzen Barf... der wievielte? im Rohfleischfütterung Forum im Bereich Katzenfutter; Hallo, ich weis das es sicher schon 1000 Thread zum Thema Katzen barfen gibt, da ich aber nochmal alles von vorne erklärt haben möchte habe ich...
  • Katzen Barf... der wievielte? Beitrag #1
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Gremi

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Hallo,

ich weis das es sicher schon 1000 Thread zum Thema Katzen barfen gibt, da ich aber nochmal alles von vorne erklärt haben möchte habe ich nochmal einen aufgemacht. Unzwar hat unsere Gremi bis jetzt immer die Landfleisch Dosen bekommen, doch leider gibt es die jetzt nicht mehr und deshalb geben wir jetzt seit ein paar Tagen die kleinen Schälchen Katzenfutter von Gut& Günstig und das passt mir so gar nicht! Deswegen möchte ich mich jetzt erstmal übers Katzen barfen informieren, ob ich es dann auch wirklich mache werde ich später entscheiden... der Wille ist zumindest schonmal da :razz: Ein wenig Erfahrung hab ich ja schon damit, weil wir unseren Hund barfen, habe aber gehört das Katzen barfen um einiges schwerer ist.
 
  • Katzen Barf... der wievielte? Beitrag #4
Ich bin mir ja noch gar nicht so sicher... könntet ihr mir mal Vor- und Nachteile aufzählen? Ich weis noch nicht so recht.... das von Gut und Günstig möchte ich auf keinen Fall weitergeben, vielleicht finden wir ja doch noch das Landfleisch wieder oder ein anderes besseres Nassfutter.
 
  • Katzen Barf... der wievielte? Beitrag #5
Ich weiß nun keinen Nachteil, also zumindest gibt es für mich keinen.

Du brauchst ein Forster und eben musst dir die Zeit nehmen das Barf fertig zu machen.

Ansonsten liegen die Vorteile ja auf der Hand :lol: oder was meinst du?
 
  • Katzen Barf... der wievielte? Beitrag #6
Ich habe sehr Angst das ich etwas falsch mache! Und ein kann man denn mit Nassfutter auch einigermaßen artgerecht füttern?
 
  • Katzen Barf... der wievielte? Beitrag #7
Dann musst du vorher viel lesen und lernen.

Bei Fertigfutter verlässt man sich doch auf fremde Menschen die das zusammenpanschen ;-)

Wenn es gutes und hochwertiges Nassfutter ist, ist es sicherlich schonmal besser als Schrottfutter.

Aber, ich kann mir nicht mehr vorstellen dauerhaft Dose zu geben, eben weil ich sehe wie gut es den Jungs tut und wieviel Spaß sie am futtern haben.

Die Zahnpflege ist natürlich auch nicht zu verachten und den Vorteil auf evtl. Krankheiten super eingehen zu können.
 
  • Katzen Barf... der wievielte? Beitrag #8
Und: Nassfutter stinkt. Vorne wie hinten.
 
  • Katzen Barf... der wievielte? Beitrag #9
Hier sind jede Menge Vor- und Nachteile aufgezählt - du kannst dir ja selber überlegen, was die einzeln für dich wert sind oder auch nicht:



Der Rest der Artikelserie eignet sich auch sehr gut zum Einstieg ins Thema.
Und ja, der Gedanke ist halt gewöhnungsbedürftig, dass man selber für die Ernährung seiner Miezen verantwortlich ist, anstatt die Verantwortung bequem auf irgendwelche Futterhersteller abzuschieben. Allerdings hast du da auch die Verantwortung, die richtigen Marken auszuwählen.
Bei Nassfutter solltest du übrigens nicht nur eine Marke füttern, sondern mehrere im Wechsel - dann entstehen solche Probleme wie bei dir gar nicht erst, dass du plötzlich ohne Futter dastehst, und man kann meistens leichter auch mal eine Marke austauschen, ohne dass Katz mäkelt oder Verdauungsprobleme bekommt.

Ich finde, als Katzenhalter hat man ne gewisse Informationspflicht, was das Futter angeht. Nicht warten, bis dir einer ne geeignete Marke vor die Haustür trägt, und dem dann unbesehen glauben - sondern selber recherchieren und überlegen, was du wirklich machen willst und was du vor dir selber verantworten kannst.

PS. Hier noch ne Auflistung, falls du sie noch nicht kennst:

PS2: Mir persönlich fällt Katzenbarfen sogar leichter als Hundebarfen, weil's fundierter ist (jedenfalls wenn man sich über die Nährstoffe informiert hat und z.B. nach der dubarfst-Methode geht). Beim Hundebarf scheint's irgendwie hundert Zutaten und Zusätze zu geben, auf die irgendjemand schwört, ohne ganz genau sagen zu können, wofür sie gut sind und/oder wieviel man davon braucht.
Außerdem muss man sich beim Hundebarf Gedanken um tierische und pflanzliche Zutaten machen - beim Katzenbarf kann man sich's mit dem Gemüse total einfach machen und braucht sich nur aufs Fleisch zu konzentrieren ;)
 
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  • Katzen Barf... der wievielte? Beitrag #10
Ok, ich habe beschlossen mich jetzt mal ein paar Wochen mit dem Katzen barfen zu beschäftigen. Bis dahin geben wir jetzt erstmal dieses Nassfutter hier: . Das scheint mir wenigstens noch ein bisschen hochwertig.

Und ich hab nochmal ne Frage: Muss man wirklich mit Supplementen füttern? Überall lese ich das man sich vorerst die Supplemente anschaffen soll. Bei Hunden ist das anders, da macht man nur ein bisschen Öl dran (dass kann man auch im Supermarkt kaufen und man muss es nicht unbedingt im Internet bestellen wie bei den Katzen). Ich verstehe unter BARF so natürlich wie möglich... braucht man denn da wirklich Supplemente???

Eiegentlich wollte ich ja nix im Internet Barf- Shop bestellen, da wir hier einen schönen Barf Laden haben!!
 
  • Katzen Barf... der wievielte? Beitrag #11
Ich bin ja so froh über das Thema, ich habe mich nämlich auch erst gerade zum barfen entschieden und angefangen einzulesen. So viel unterschiedliche Infos.... Genau wie Du hatte ich eigentlich auch vor möglichst ohne diese ganzen Supplis zu barfen. Die meisten scheinen aber unbedingt mit den verschiedensten Zusätzen zu arbeiten. Wollte mir jetzt eigentlich erst mal einen Kalkulator runter laden, damit ich da mal als Test verschiedene Rezepte berechnen kann, weiß aber im Moment nicht mehr ob es vielleicht sinnvoller ist mir via Inet erst mal ein par Supplis zu bestellen oder wie nun weiter...
 
  • Katzen Barf... der wievielte? Beitrag #12
Ein paar finde ich ja schon sinnvoll, aber die die da alle in dem Barf- Fragen Thread stehen?... Das sind ja über 10 :shock:
 
  • Katzen Barf... der wievielte? Beitrag #13
Nun ja, wie möchtest du deine Maus "bauen"? ;-)

Oder du schaust nach dem Prey- Modell. Wobei du da auch genau wissen musst was du tust.
 
  • Katzen Barf... der wievielte? Beitrag #15
Außerdem ist das Öl doch auch ein Supplement, denn es wird ja auch ergänzt. Ich finde da etwas Leber, Ei und/oder Fisch natürlicher als Öl.
 
  • Katzen Barf... der wievielte? Beitrag #17
Oh nein, ich glaube das ist dann doch eher nichts für uns... aber braucht man wirklich diese ganzen Supplemente die dort aufgelistet sind? Z.B. steht dort bei den Suppies auch 400gr Leber, aber Leber ist doch kein Supplement, oder? Und braucht man auch wirklich Taurin oder Seealgenmehl und Eeierschalenmehl kann man doch eigentlich auch selber machen.
 
  • Katzen Barf... der wievielte? Beitrag #18
Doch Leber ist ein Suppie. Schau mal im FAQ-Fred wofür ;-)

Und braucht man auch wirklich Taurin oder Seealgenmehl und Eeierschalenmehl kann man doch eigentlich auch selber machen.

Wouw - also Taurin ist lebenswichtig! :shock: Ja, das braucht man unbedingt. Ist nicht so leicht das komplett zu ersetzen, also durch Herz zum Beispiel. Du kommst nicht an die Menge.

Seealgenmehl - ja, das brauchst du auch. Bitte ebenfalls im FAQ- Fred nachlesen.

Und Eierschalenmehl kannst du sicherlich selber machen, natürlich.

Ich würde vorschlagen du fängst erstmal an dich damit auseinander zu setzen was man wofür braucht und dann schaust du mal ob Katzen- Barf was für dich ist.

Es ist nicht so kompliziert wie man meint.
 
  • Katzen Barf... der wievielte? Beitrag #19
Ja, also mind. 2 Wochen hab ich dafür schonmal geplant zum üben.

Und in Lillys Bar gibt es 4 verschiedenes Taurin, welches davon soll man dann nehmen? Das gibts dort als Tabletten und so wie Pulver.
 
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  • Katzen Barf... der wievielte? Beitrag #20
Ja, das braucht man bei einer Katze unbedingt. Und zwar aus folgendem Grund:

1. von dem Hundevergleich mal ganz schnell verabschieden. Ne Katze hat mit nem Hund ernährungstechnisch so viel gemeinsam wie ich mit ner Ratte.
2. Eine Katze frisst im Gegensatz zum Hund ganze Beutetiere, die sie selbst erlegen kann. Sie ist ein Einzeljäger. Ein Hund ist aber ein Rudeljäger, dh sie erlegen auch Beute, die ein Hund alleine niemals fangen und fressen könnte. Daher braucht ein Hund nicht ALLES, was im Beutetier ist, weil er nur Stücke eines Ganzen bekommt. Bei der Katze ist das anders. Sie braucht jeden Tag quasi EIN GANZES Beutetier.
3. Leber ist sehr wohl ein Supplement und zwar für Vitamin A.
4. Seealgenmehl ist ein Supplement für Jod, da eine Katze beispielsweise in der Natur auch die Schilddrüse eines Beutetieres frisst wo auch Jod drin ist.
5. Taurin ist für eine Katze essentiell, dh sie braucht es zwingend zum überleben und sie braucht im Gegensatz zu fast allen anderen Tieren auf der Welt eine vergleichsweise große Menge davon. Taurin ist vor allem enthalten in Herz und Gehirn.
6. Beim Katzenbarf muss man quasi jeden Tag eine bzw mehrere ganze Mäuse "nachbauen". Daher muss in jeder Portion die die Katze bekommt, alles drin sein, was auch in einer Maus wäre.

Nichts spricht dagegen, sein Eierschalenmehl aus EIerschalen selbst zu mörsern. Machen hier viele.

Wenn man sich die einzelnen Supplemente genauer ansieht, wird man feststellen, dass sie im "Mausbau" eine Daseinsberechtigung haben. Manche Dinge kann man auch weglassen, wie zB die Calcium-und Phoshorsupplemente, wenn man Knochen verfüttert. Davon würde ich als Barf-Anfänger aber erst mal Abstand nehmen. Wenn man wenig Ahnung hat, führt das nämlich schnell zu Verdauungsproblemen und Knochenkot.

Nimmt man nun reines Muskelfleisch, dann fehlt eben einiges, bis die Maus komplett nachgebaut ist. Dafür sind dann die Supplemente da.

2 Wochen finde ich zu knapp. Ich selbst hab (neben Arbeit und normalem Leben und auch mal was anderes lesen als barfzeugs) 3 Monate gelesen und geübt, bis ich das erste Rezept natürlich supplementiert hab.
 
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