Hier sind jede Menge Vor- und Nachteile aufgezählt - du kannst dir ja selber überlegen, was die einzeln für dich wert sind oder auch nicht:
http://haustiger.info/katzen-barfen-tutorial-fur-einsteiger-teil-1/
Der Rest der Artikelserie eignet sich auch sehr gut zum Einstieg ins Thema.
Und ja, der Gedanke ist halt gewöhnungsbedürftig, dass man selber für die Ernährung seiner Miezen verantwortlich ist, anstatt die Verantwortung bequem auf irgendwelche Futterhersteller abzuschieben. Allerdings hast du da auch die Verantwortung, die richtigen Marken auszuwählen.
Bei Nassfutter solltest du übrigens nicht nur eine Marke füttern, sondern mehrere im Wechsel - dann entstehen solche Probleme wie bei dir gar nicht erst, dass du plötzlich ohne Futter dastehst, und man kann meistens leichter auch mal eine Marke austauschen, ohne dass Katz mäkelt oder Verdauungsprobleme bekommt.
Ich finde, als Katzenhalter hat man ne gewisse Informationspflicht, was das Futter angeht. Nicht warten, bis dir einer ne geeignete Marke vor die Haustür trägt, und dem dann unbesehen glauben - sondern selber recherchieren und überlegen, was du wirklich machen willst und was du vor dir selber verantworten kannst.
PS. Hier noch ne Auflistung, falls du sie noch nicht kennst:
http://www.savannahcat.de/fuetterungsmethoden.html
PS2: Mir persönlich fällt Katzenbarfen sogar leichter als Hundebarfen, weil's fundierter ist (jedenfalls wenn man sich über die Nährstoffe informiert hat und z.B. nach der dubarfst-Methode geht). Beim Hundebarf scheint's irgendwie hundert Zutaten und Zusätze zu geben, auf die irgendjemand schwört, ohne ganz genau sagen zu können, wofür sie gut sind und/oder wieviel man davon braucht.
Außerdem muss man sich beim Hundebarf Gedanken um tierische
und pflanzliche Zutaten machen - beim Katzenbarf kann man sich's mit dem Gemüse total einfach machen und braucht sich nur aufs Fleisch zu konzentrieren
