Hallo IndianasParadise

Ich wollte dir hier mal liebe Grüße hinterlassen. Gibt es schon wieder was neues von den Minis? Oder haben sie woanders einen eigenen Thread? Und Biiiiiiilder bitte, wenn es deine Zeit zulässt

:mrgreen:
Also JA, es gibt täglich was Neues. Ich müßte eigentlich viermal täglich schreiben :mrgreen: um auch nur einen Bruchteil von dem zu erzählen, was sie hier täglich veranstalten
Das hier IST ihr Thread, aber verständlicherweise mußte ich ja die Vorgeschichte erzählen. Wenn es Euch Recht ist, schreibe ich hier einfach immer weiter, wie sie sich so entwickeln, was alles passiert im Leben der kleinen Familie, also aller Drei - nicht nur über die Kitten, auch über die Mama, ok?
So, nun muß ich aber mal schauen, an welcher Stelle es weitergeht.
Ah ja, SO gehts weiter:
Die Ruhe und der Frieden hinter dem Bett währten leider nicht lange, da meinte Tiffany bereits wieder, die Kleinchen auf den Spitzboden verschleppen zu müssen. Einige Tage und Nächte gings hier sehr unruhig zu, an Schlaf war nicht zu denken. Babies rauf auf den Boden - dann kamen andere Katzen mal gucken - also wieder runter vom Boden... es war hanebüchen und so KONNTE und DURFTE es nicht weitergehen. Denn der Katzenweg auf den Spitzboden ist gespickt mit gefährlichen Stellen. Sollte sie ein Kleinchen fallen lassen, könnte es sich meterweit nach unten bis runter ins EG zu Tode stürzen :shock:
Also mußte eine andere Lösung her.
Zusätzlich zur ersten, leider nicht genutzten Wurfbox richtete ich eine zweite Extragroße ein, aus einem Zooplus-Karton mit überirdischen Ausmaßen.
Beide kamen in das Bad, dazu ein Kuschelbett, Kaklo, Futter- und Wasserschüsselchen.
Babies in die Box gepackt, Tiffany kam hinterher getapst, ging rein: alles war wieder gut! :-D
Ja. Denkste.
Nach ein paar Stunden kriegte sie nen Klaustrophobie-Anfall, wollte unbedingt raus. Diesen Streß wollte ich ihr nun auch nicht antun, also öffnete ich die Tür. Sie ging eine Runde durch's EG, alles wieder gut, ab in die große Kiste zu den Babies: Friede, Freude, Eierkuchen.
Als ich dann sehr spät -sprich, sehr früh- endlich schlafen ging, machte ich die Türe wieder zu und schloß ab. Sicher ist sicher. Hier gibts nämlich Leute mit Fell im Gesicht, die Türen öffnen können :mrgreen:
Tiffany weinte einmal, kam aber von selbst wieder zur Ruhe. Gut war's.
Tja, nun ist so ein Streunerkätzchen in einem Bad natürlich nicht wirklich gut aufgehoben. Sie forderte ihre Rechte auf den Rest des Hauses ein, und zwar vehement. Tagsüber ging das ja mit viel Rennerei - aber nachts!??
Nun, sie enthob mich selbst der Entscheidung, wie es weitergehen solle: in einer ihrer Freigang-Viertelstunden schleppte sie die Babies unter die Couch. Dort gedachte sie zu bleiben. Wann immer ich eines herausangelte und in die Wurfbox legte, um dann das Zweite zu holen, schleppte sie das Erste bereits wieder unter das Sofa.
Ich gab auf - was hätte ich auch tun sollen?
Ach ja, klar - natürlich mußte ich etwas sehr wichtiges tun: Den Raum unter dem Sofa schön mit Felldeckchen drapieren. Habsch auch brav gemacht.
Tiffany war sehr zufrieden mit meinen Bemühungen und richtete sich dort häuslich ein.
Uff. Geschafft. Alles gut.
Bloß meine Angst blieb, die Winzlinge könnten unter den Schrank kriechen und nicht mehr zurückkommen. Sie blieb unbegründet... Tiffany hatte ihre Babies voll im Griff. Da wurde kein Unfug gemacht, ne-hee, da wurde gespurt :mrgreen:
Schade war halt, daß ich von den ersten Wochen der Minizwockels kaum was mitbekam, weil sie immer gut versteckt lagen; mensch mußte schon heftige Verrenkungen vornehmen, um einen Blick erhaschen zu können.
Aber dann....!
Juhu, sie krabbelten unter dem Sofa hervor!
Konnten gar nicht richtig laufen, die Beinchen immer geknickt, robbten und wackelten sie durch die Gegend. So ein herziger Anblick! Ich verbrachte die heißen Sommertage im kühlen Haus und glotzte stundenlang Kitten-TV. Blieb blaß wie im Winter: sch***egaaaaal :mrgreen:
Tagtäglich verbesserten sie ihre körperlichen Fähigkeiten, es war faszinierend dem zuzuschauen. Aus dem Wackelgang auf gekrümmten Beinchen wurde langsam ein sicheres Umhertapsen. Es galt, die ersten Höhenunterschiede zu überwinden. Omma, also ich (Mama ist ja Tiffany, gelle) konstruierte aus allen zur Verfügung stehenden Materialien Treppchen und Stufen, so konnten sie das Sofa erklimmen. Sprünge waren noch nicht möglich, Babymiez
kletterte vorzugsweise, unter Aufbietung aller Kräfte, um in die luftigen Höhen von 50 (!!!) Zentimetern zu gelangen.
Trinity, die Zweitgeborene, war eindeutig die Mutigere, wagte sich am weitesten vor, erkundete ihre kleine Welt, zwar zitternd, aber doch fest entschlossen.
Tiffany blieb ein Mamakind, aber wenn die Neugier siegte, folgte sie Trinity.
In dieser Zeit wurde Tiffany zur Furie und ließ keine Katze auch nur auf 2 Meter an ihren Nachwuchs dran. Meine armen Miezen flüchteten sich nach den Futterrunden dann lieber nach draußen und suchten sich dort schattige Plätze. Nur die wirklich Mutigen kamen regelmässig rein, um sich ungeniert auf den kühlen Boden zu klatschen - völlig ungerührt davon, daß da zwei Minis um sie herumtorkelten :mrgreen:
Mein Sorgenkater, der wundervolle Dr. Harley Davidson, bewarb sich zunächst nicht unbedingt um die Stelle des Ziehvaters. Das lag an Tiffany's ablehnender Haltung, welche er gar nicht nachvollziehen konnte, war sie doch eine seiner großen Lieben und er durfte doch schliesslich sonst immer Po-an-Po mit ihr schlafen. Harley war verzweifelt - Tiffany lehnte ihn vorübergehend ab, zu den Kitten fand er auf diese Art natürlich erstmal keinen Bezug.
Trotzdem, er gab nicht auf, nein, denn ein Harley gibt niemals auf!
Es dauerte zwar einige Wochen, aber dann kriegten sich alle wieder ein.
Und letztendlich hatte er Erfolg: Tiffany akzeptierte ihn als Ziehvater. :-D

Er war somit der Erste und vorerst Einzige, welcher sich den Kitten nähern durfte. Gemeinsam mit Bobby-Lee übrigens, dem großen Katzenrettungshund (das ist nochmal ne andere Geschichte). Bobby eignet sich mit seinem Wuschelfell hervorragend für Miezen, denn sie können es kämmen, sich hineinkuscheln, und vor allem mit seinem herrlich fedrigen Puschelschwanz spielen.
Dies erkannten mittlerweile auch die Kitten. Ungeachtet der Tatsache, daß sie in sein Maul hineinlaufen könnten, um darin komplett zu verschwinden, machten sie sich an den Wauzi heran.
Darüber werde ich dann im nächsten Teil berichten ...