Sie, Whitney, ist genauso geartet wie ihr berühmtes Vorbild. Eine sehr sensible, gutherzige, empfindliche junge Dame. Mit einem riesengroßen Herzen.
Sie weiß, wo sie hingehört. Und dort möchte sie auch sein.
Aber: sie hat dieses Trauma, diese Ängste, mit denen sie (noch) nicht klar kommt.
Aus Angst faucht sie, spuckt, knurrt, beißt und haut zur Not auch mal zu, aber meistens flüchtet sie, bevor es zur Konfrontation kommt. Sie ist extrem klein und zart, so klein wie eine normale EKH im Alter von 5 bis 6 Monaten. Also körperlich immer unterlegen.
Ich vermute, daß sie deshalb öfter mal vertrieben wird - sich einfach nicht mehr heimtraut.
Hier leben ja extrem viele Katzen im Ort - viele potent.
Was das für ein kastriertes, zartes kleines und angstbehaftetes Mädelchen von grad mal 2,5 kg bedeutet.... könnt Ihr Euch ausmalen.
Sie war zwar heute zwischendurch zweimal draußen im Garten, befindet sich aber seit geraumer Zeit wieder in der Sicherheit ihres geliebten Dachgeschosses mit all dem Gebälk, dem Spitzboden, den Versteckmöglichkeiten - und dem schönen warmen Schwabbelbett.
Aus diesem Grund muß nun auch Tiffany mit ihren Babies einige Stunden im Freigehege ausharren. Aber sie fühlen sich dort wohl, haben Bettchen, wo sie zu dritt reinkuscheln, ein Häuschen mit Heu und Felleinlage, den Ausguck vom Holzstoß, sowie Klo, Naturboden, Gras, Futter, Wasser. Also das werden sie mal ein paar Stunden überleben ;-)
Solange es Whitneys zartem Seelenleben entgegenkommt.
So, und da es hier und heute für uns alle und überhaupt genug Streß, Auf-und-Ab, Angst und Hoffnung gab, und es mittlerweile dunkel ist, bleibt jetzt die Katzenklappe sowieso zu.
Tiffany, Tennessee & Trinity dürfen gleich wieder rein.
Und alle, die bisher drin sind, bleiben über Nacht, das hab ich jetzt so beschlossen.
Denn auch meine Nerven brauchen endlich mal ein wenig Entspannung und Ruhe!
SO.
Hausknast für alle bis morgen früh. Und zwar ohne jegliche Diskussion. Binsch ganz egoistisch.