Nochmal:
Das Thema ist wie man eine unvermeidliche zeitweilig räumliche Beschränkung für Katzen möglichst angenehm gestalten kann.
Das Thema dieses Fadens ist nicht die Diskussion ob ich intellktuell und menschlich in der Lage bin, Katzen zu versorgen und wieviele Misstände (und undiagnostizierte Harnwegsinfekte) hier herrschen mögen.
Ich ärgere mich ehrlich gesagt, dass ich genötigt werde, meine Intimsphäre zu veröffentlichen, nur damit hier Ruhe ist und ich Hilfe zu meiner schwierigen Fragestellung bekomme. Kein Kompliment also dafür an die entsprechenden hier.
_______________________________________
Und jetzt zum Konstruktiven:
Danke für die lieben Antworten und Wünsche,die können wir hier im Augenblick wirklich gut gebrauchen!
Ja, bei Bettlägerigkeit und geschwächtem Abwehrsystem ist es für mich vornehmlich wichtig, das Bett und das Schlafzimmer rein zu halten. Der Haushalt wird durch professionelle Dienste geleistet (Haustierbetreuung, Haushaltshilfe, Pflegedienst).
Nach der erste Testnacht ist die Lage hier erstaunlich entspannt. Sauriers Rat, clickernd ins Bett zu gehen und einen Bestechungsversuch zu unternehmen wurde gut verstanden. Kein Kratzen an der Schlafzimmertüre, weder anfangs noch während der Nacht.
Nur ein neugieriges Gucken durch die (verglaste) Schlafzimmertür. Kein nächtliches Maunzen, die Wohnung ist heile, das Kaklo weiter in Verwendung. :mrgreen:
Morgens liebe, zärtliche Begrüssung vom Schmuseball. Der Herrenlöwe war etwas (nur gaanz wenig) schmollig, konnte aber durch Lachs zum Frühstück besänftigt werden. Später begleitete er mich betont zärtlich auf meine sonntägliche geschäftliche Erledigung in die Gästetoilette.
Hätte ich nicht gedacht. Es ist erstaunlich, wie gut wir kommunizieren. Ein Momen war besonders beeindruckend: Kater schaut vom Catwalk traurig Richtung geschlossener Schlafzimmertür. Ich lobe ihn und bedauere, er legt sich schnuffelig hin und blinzelt mich süss über seine Pfote an, ganz entspannt.
Bin echt soo erleichtert!
Ich glaube, es war eine gute idee, bereits ein paar Tage vorher vorher die Beschränkungen zu vollziehen, um den Übergang an Bekannte und Katzenpension zu erleichtern.
Weggeben, das glaube ich, ist ein schlimmerer Verlust und bedeutet noch viel mehr Stress als die Situation, mich in der Nähe zu wissen. (Hier in einem Stadtaltbau aus der Gründerezeit hört man eh alles genauestens mit den Futtersensorantennen). Sie mussten schon so oft umziehen, und haben soviel hinter sich.
Die Tatsache, dass die Beschäftigung nciht geleistet werden kann, die sie bräuchten, kennen die zwei auch schon aus den vergangenen Monaten sehr, sehr gut. Inzwischen gibts den Galopp durch die Wohnung, den Katzensteg, den Kratzbaum entlang bis zum knülle sein. Es reicht, wenn ich mti der Stimme anfeuere und mich über sie freue. Die fremden Besucher werden alle gemocht (und mögen die Fellknäuel) und sind jedesmal Action pur...kann man ja beobachten, was die machen...