Also: Eine sichere Krebsdiagnose kann man wirklich nur mittels Gewebeprobe stellen. Dazu eignet sich eine Feinnadelbiopsie auch nicht wirklich, weil man da das "Glück" haben muß, genau in kranke Stellen zu stechen. Und der Befund ist nur aussagekräftig, wenn definitiv Krebszellen gefunden wurden.
Klar, wenn sowas schnell wächst, liegt der Verdacht nahe. Aber es ist KEINE gesicherte Diagnose. Worauf gründet die TÄ die Aussage, daß es KEIN Infekt ist?
Meine Joy hatte Lymphdrüsenkrebs. Die Knoten unter dem linken Arm waren vergrößert, also tastbar, schon, als sie zu uns gekommen ist. Sie haben sich über vier Monate nicht verändert. Da wollte ich wissen, was das ist und dann bekamen wir diese Diagnose.
Rasche Vergrößerung heißt nicht automatisch, daß es ein bösartiger Tumor ist. Bitte hole Dir eine Zweitmeinung ein.
Wenn der Tierarzt vorschlagen sollte, einen Lymphknoten zu entnehmen und zu untersuchen, müsste zuvor in jedem Fall ein Röntgenbild der Lunge angefertigt werden.
Was sagen die Blutbefunde, welche Werte wurden bestimmt? Versteh´ mich bitte nicht falsch, ich will keine falschen Hoffnungen wecken. Aber bei so einer Diagnose runzle ich die Stirne. Was, wenn es was anderes ist und durch ne Fehldiagnose unbehandelt bleibt. Je länger ich mich mit anderen Tierhaltern unterhalte und lese, was TÄ teilweise für Dinge verzapfen, bin ich mißtrauisch geworden.