Zucht ist Rassismus??!!???

Diskutiere Zucht ist Rassismus??!!??? im Kurzhaar Forum im Bereich Katzenrassen; Yo, und die fallen von den Bäumen und kommen nicht aus sogenannten "Vermehrerhaushalten" Stimme aber natürlich zu, bevor man sich Katzen zulegt...
  • Zucht ist Rassismus??!!??? Beitrag #21
Und ab davon gibt es immer noch die Möglichkeit eine Katze aus dem Tierschutz zu nehmen. Vom Preis-Leistungsverhältnis fast unschlagbar ;-).

Yo, und die fallen von den Bäumen und kommen nicht aus sogenannten "Vermehrerhaushalten"

Stimme aber natürlich zu, bevor man sich Katzen zulegt sollte man sich viele Gedanken machen. Auch finanziell.
20,- im Monat für ne Versicherung (Tierarzt-Thema vom Tisch) sollte man über haben, Futter wie früher, nicht empfehlenswert....aber überlebt haben die Katzen auch mit Brekkies und Whiskas, geht auch mit 15 Euro im Monat (statt wie "empfehlenswert" 40-50,- für hochwertiges Futter).
Kastration einmalig ca. 70 Euro, Impfungen sind in der Versicherung mit drin^^

Ich sag mal 35,- im Monat sollte man mindestens über haben. (Optimal und Pflicht bei reinen Hauskatzen, 2 Stück = 70,-)
Wenn man der Katze das bestmögliche bieten will, ca. 60,- im Monat. (bzw. 120,-)
500-1000 Euro alleine für die Anschaffung sind einfach ne ganz andere Liga (klar sind die auch berechtigt, weil Aufzucht auch Geld kostet, stellt ja keiner in Frage dass das teuer ist), aber ich sehs halt nicht als "Pflicht" aus idealisitischen Gründen :p
 
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  • Zucht ist Rassismus??!!??? Beitrag #22
Wer in der heutigen Zeit kann sich denn 500-1000 Euro schon alleine für die Anschaffung einer Katze leisten?

Beim Tierschutz gibt es Katzen für unter 100 Euro. Gechipt, geimpft, kastriert.

Es kann sich auch nicht jeder einen Porsche leisten … und wer das nicht kann, fährt eben keinen!


Soll jemand mit Hartz 4 keine Katze halten dürfen?

Prinzipiell sehe ich das so. Oder ich sollte es präzisieren: wer sich den Unterhalt einer Katze nicht leisten kann, der sollte auch keine halten dürfen. Tierhaltung ist ein Privileg und kein RECHT!

Ich hatte hier schon mal lustige 900 Euro OP-Kosten, weil eine Katze sich die Bänder im Knie gerissen hat. Was passiert mit so einer Katze bei dem, der sich das nicht leisten kann - hat die dann einfach "Pech" gehabt??

Versteht mich nicht falsch: ich kenne Harz IV Empfänger, die sehr gut mit ihrem Geld umgehen können. Eine Bekannte von mir war eine zeitlang in dieser Situation - und hat es trotzdem geschafft, ihre drei Katzen hochwertig zu ernähren und war sofort beim Tierarzt, wenn es nötig war.

Aber Tierhaltung hat einfach etwas mit Verantwortung zu tun. Und dazu gehören auch finanzielle Mittel.
 
  • Zucht ist Rassismus??!!??? Beitrag #23
Bis vor ein paar Jahren (hab hier noch ein Buch von 2002) war die Meinung:
- Trockenfutter, kein Problem
- Eine Katze, kein Problem
- Kastration, sinnvoll aber kein muss
- Katze nach draussen, die fängt sich ihr Futter...wenn das Schicksal ein Auto vorbeischickt, Lauf der Dinge [...]
Das kommt auf das Buch an - ich habe hier einen Katzenführer von Ende der 1070er, in dem steht: Katzenkinder besser zu zweit, nicht vor der 12. Woche, rechtzeitig kastrieren, Rassekatzen vom Züchter etc.

[...] Aber diese "Perfektionierung" der Katzen-Haltung wie ich sie ja auch selber praktiziere, führt halt dazu, dass immer weniger sie sich leisten können (und ganz ehrlich, gibt doch nix schöneres als Haustier, da sind wir uns doch einig :razz:) [...]
Ein Haustier muss aber nicht zwingend eine Katze sein ...

[...] Wenn jemand mit wenig Geld eine Katze aus Ebay-Kleinanzeigen holt und die mit 20 Cent-Dosen-Futter durchfüttert oder mit Essensresten, sie aber trotzdem liebt und alles für sie tun würde...
Soll man so jemand das Recht auf ne Katze absprechen? [...]
Man kann zumindest darüber diskutieren, wie verantwortungsvoll das im Sinne der Katze ist, aber wie gesagt, das ist hier GAR NICHT das Thema - ich habe den Link zu dieser Diskussion ja etwas weiter oben schon eingestellt.
 
  • Zucht ist Rassismus??!!??? Beitrag #24
siehe meine Rechnung^^
Auch ein Hartz4-Bezieher kann sich aus meiner Sicht eine Katze leisten (wenns eine Freigängerkatze ist, bei 2 Stück wirds dann schon enger, geb ich zu)

Man kann zumindest darüber diskutieren, wie verantwortungsvoll das im Sinne der Katze ist, aber wie gesagt, das ist hier GAR NICHT das Thema - ich habe den Link zu dieser Diskussion ja etwas weiter oben schon eingestellt.

Yo, wir driften wirklich oft ab...
Aber im Endeffekt gehts um Zucht (und das Gegenteil von Zucht ist halt wie in 95% der Fälle --> klassisches adoptieren von Katzen aus Tierschutz oder privat, mit allen damit verbundenen Aspekten)
 
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  • Zucht ist Rassismus??!!??? Beitrag #25
Das Problem sehe ich dann eher nicht bei Leuten die Ihrer Katze "EINEN" Wurf geben wollen, sondern einfach in der mangelhaften finanziellen Ausstattung des Tierschutzes. Genauso wie viel Leid auf der Welt durch fairere Verteilung der Ressourcen gelindert würde...

Moly, ich bin durchaus dafür das der Tierschutz mehr Geld bekommt, aber dazu gehört für mich auch ein angemessener Preis für die Katzen, die sie vermitteln, ein Preis der wenigstens kostendeckend ist, oder meinst Du für 80-100 könne man eine Katze kastrieren und impfen lassen und evtl. auch noch monatelang mit Futter versorgen?

Ich hielte auch bei einer Tierschutzkatze 200-300€ für angemessen und das würde dem Tierschutz bei seiner Arbeit schon viel helfen.
Aber denkst Du etwa soviel wäre den meisten Menschen eine Tierschutzkatze wert?, ganz sicher nicht, vom Tierschutz erwarten viele billige Tiere und klopfen sich dann noch auf die Schulter für ihre Tierliebe, oder sie möchten eine Katze, de nach Rasse aussieht, suchen die aber ebenfalls billig über Kleinanzeigen (Anwesende ausgeschlossen ;-) )

Was nun die Befürchtung betrifft viele Menschen könnten sich dann keine Katze mehr halten, nun jede Katze -egal wo sie gekauft wird- hat Ansprüche die ich finanzieren können muss, und wenn ich das nicht kann, kann ich keine Katze halten.

Das trifft im Grunde auch auf die Kinderzahl zu, kann ich meinem Kind nicht genug Nahrung geben, keine ausreichende Gesundheitsvorsorge und Schulbildung, handel ich alles andere als verantwortungsvoll jede Menge Kinder zu haben.
Es geht nicht nur um die Verteilung von Ressourcen, sondern auch um das Schaffens eines Bewusstseins, dessen was nötig und möglich ist-
 
  • Zucht ist Rassismus??!!??? Beitrag #26
[...] Aber im Endeffekt gehts um Zucht (und das Gegenteil von Zucht ist halt wie in 95% der Fälle --> klassisches adoptieren von Katzen aus Tierschutz oder privat, mit allen damit verbundenen Aspekten)
Eigentlich ging es darum, ob Zucht von bestimmten Rassen Rassismus gegenüber Hauskatzen ist :wink:.

@Eva: Danke!
 
  • Zucht ist Rassismus??!!??? Beitrag #27
Yo, und die fallen von den Bäumen und kommen nicht aus sogenannten "Vermehrerhaushalten"

Nein, die fallen nicht von den Bäumen. Der Unterschied ist, dass du dann dem Tierschutz das Geld in die Hand drückst und nicht dem Vermehrer. Der hat nichts davon, dass du die Katze nimmst.

Stimme aber natürlich zu, bevor man sich Katzen zulegt sollte man sich viele Gedanken machen. Auch finanziell.
20,- im Monat für ne Versicherung (Tierarzt-Thema vom Tisch) sollte man über haben, Futter wie früher, nicht empfehlenswert....aber überlebt haben die Katzen auch mit Brekkies und Whiskas, geht auch mit 15 Euro im Monat (statt wie "empfehlenswert" 40-50,- für hochwertiges Futter).
Kastration einmalig ca. 70 Euro, Impfungen sind in der Versicherung mit drin^^

Ich sag mal 35,- im Monat sollte man mindestens über haben. (Optimal und Pflicht bei reinen Hauskatzen, 2 Stück = 70,-)
Wenn man der Katze das bestmögliche bieten will, ca. 60,- im Monat. (bzw. 120,-)
500-1000 Euro alleine für die Anschaffung sind einfach ne ganz andere Liga (klar sind die auch berechtigt, weil Aufzucht auch Geld kostet, stellt ja keiner in Frage dass das teuer ist), aber ich sehs halt nicht als "Pflicht" aus idealisitischen Gründen :p

Puh, da will ich nicht Katze sein :-(. Was ist mit ausreichend Kratzmöglichkeiten, ausreichend Katzentoiletten, vernünftiges Streu, das Katze auch annimmt usw., oder eben den Renovierungskosten, weil ich mir das alles gespart habe? Ab davon finde ich es grauenvoll an der Qualität zu sparen, muss auch oft gar nicht sein, denn nicht immer ist das Teuerste auch gleich das Beste.

Nun bin ich aber still ;-): Wie sauri schon sagte geht das Alles am Thema vorbei und ist auch besser für meine Nerven, wenn ich mich jetzt ausklinke.
 
  • Zucht ist Rassismus??!!??? Beitrag #28
Eigentlich ging es darum, ob Zucht von bestimmten Rassen Rassismus gegenüber Hauskatzen ist

Eva hat es ja ganz am Anfang eigentlich bereits erwähnt: jemand der so etwas zusammenbringt hat sich im Grunde bereits als ernsthafter Diskussionspartner disqualifiziert.

Ich glaube, ich kenne sogar die Diskussion, auf die die TE sich in ihrem ersten Post bezieht (gestern, bei fb?)
Und ich muss hier eins ganz klar sagen. Hier geht es mir nicht mal um die Tiere - ich finde es absolut menschenverachtend Begriffe wie Rassismus oder Faschismus irgendwie in mit Tierzucht in einen Zusammenhand zu stellen.
 
  • Zucht ist Rassismus??!!??? Beitrag #29
Da bin ich ganz bei dir, Nic :wink:.
 
  • Zucht ist Rassismus??!!??? Beitrag #30
siehe meine Rechnung^^
Auch ein Hartz4-Bezieher kann sich aus meiner Sicht eine Katze leisten (wenns eine Freigängerkatze ist, bei 2 Stück wirds dann schon enger, geb ich zu)

wenn es ein Freigänger ist, der sich draußen noch zusätzlich Futter fängt, meinst Du?, sorry aber wenn das schon nötig ist fehlt es am Wesentlichen.

Niemand ist gezwungen sich ein Tier zu halten, wenn es seine finanziellen Möglichkeiten überschreitet, dazu gehört auch der Kaufpreis.
Wenn ich mir den Preis einer Rassekatze nicht leisten kann, gibt e3s im Tierschutz genug Katzen, die ein Zuhause suchen.

Was mich aber immer nervt und was ich als verkappten Rassismus betrachte, sind diese ständigen Fragen 'welche Rasse steckt in meiner Katze' und dann beleidigt reagieren, wenn die Antwort lautet: ohne Papiere eine Hauskatze.

Ich habe 4 Rassekatzen und eine Tierschutzkatze, dann ratet mal wer bisher hier die Teuerste war. :-D
 
  • Zucht ist Rassismus??!!??? Beitrag #31
[...] Was mich aber immer nervt und was ich als verkappten Rassismus betrachte, sind diese ständigen Fragen 'welche Rasse steckt in meiner Katze' und dann beleidigt reagieren, wenn die Antwort lautet: ohne Papiere eine Hauskatze. [...]

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  • Zucht ist Rassismus??!!??? Beitrag #32
wenn es ein Freigänger ist, der sich draußen noch zusätzlich Futter fängt, meinst Du?, sorry aber wenn das schon nötig ist fehlt es am Wesentlichen.

Nein, meinte wenns ein Freigänger ist, kann man auch eine Katze halten. Hat also nur die Kosten für eine Katze.
 
  • Zucht ist Rassismus??!!??? Beitrag #33
Nein, meinte wenns ein Freigänger ist, kann man auch eine Katze halten. Hat also nur die Kosten für eine Katze.

Dennoch wird man auch die nicht für die von Dir genannten 35€ im Monat halten können, und von Tierarzt Kosten rede ich dabei noch nicht mal
 
  • Zucht ist Rassismus??!!??? Beitrag #34
Was mich aber immer nervt und was ich als verkappten Rassismus betrachte, sind diese ständigen Fragen 'welche Rasse steckt in meiner Katze' und dann beleidigt reagieren, wenn die Antwort lautet: ohne Papiere eine Hauskatze.

Naja die Aussage "Ohne Papiere ist jede Katze nur eine Hauskatze" mag vielleicht bürokratisch oder meinetwegen auch rechtlich korrekt sein, biologisch ist und bleibt es aber Quatsch. Und jeder den sein Tier interessiert, hat wohl das Recht mal zu fragen warum seine Katze so aussieht wie sie aussieht. Kein Papier der Welt beinflusst das Aussehen, das Wesen oder die Abstammung eines Tieres. Hat ein Kitten ein Elternteil einer bestimmten Rasse, dann bleibt dies jawohl auch erhalten, egal wer mit wieviel Papierkram rumwedelt.
Und auch den hohen Preis für Rassetiere teilweise mit diesen Papieren zu rechtfertigen ist in meinen Augen Augenwischerei.
Einen Wurf Mischlingskitten gesund und gewissenhaft mit Tierärztlicher Betreuung usw großzuziehen kostet genausoviel wie die Aufzucht eines Kittens mit Papieren. Aber Zusätze wie "von" und "zu" wirken halt edler und sugerieren etwas besonderes.

Und wie man eine Katze mit 35 Euro pro Monat vernünftig halten soll ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Wie soll das Funktionieren mit gutem Futter, Katzenstreu, Zubehör wie Spielzeug usw und auch den bei gesunden Tieren ab und an nötigen Tierarztbesuchen??? 35 Euro im Monat sollte man schon allein für Tierarztkosten auf die hohe Kante legen, falls mal etwas passiert oder ein Tier krank wird.
 
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  • Zucht ist Rassismus??!!??? Beitrag #35
Und auch den hohen Preis für Rassetiere teilweise mit diesen Papieren zu rechtfertigen ist in meinen Augen Augenwischerei.

Leider scheinst Du nicht viel darüber zu wissen, was bei einem seriösen Züchter hinter diesen Papieren steckt. Die Ahnentafel selbst kostet zwischen 15 und 20 Euro. Diese Kosten sind nur ein verschwindend geringer Teil dessen, was an Kosten anfällt, bis ein Kitten beim Züchter auszieht. Ganz entscheidend ist, was ein Züchter alles tut, bis es überhaupt zu einem Wurf kommt. Die Zuchtuntersuchungen, die teilweise nicht nur einmalig gemacht werden müssen, sind ein wesentlicher Unterschied zu dem, was ein Vermehrer für das Wohl seiner Kitten tut. Auch hab ich gar nichts davon, schöne Namen mit von und zu auf dem Papier zu sehen. So ein Stammbaum ist nur dann mehr als ein Stück Papier, wenn ich die Katzen kenne, die da aufgeführt sind. Als Züchter muss ich wissen, was in den letzten 3-4 Generationen in der Verwandtschaft an guten wie schlechten Eigenschaften aufgetreten ist. Nur so kann man eine Vielzahl von Problemen erkennen und vermeiden. Aber das ist den wenigsten Menschen eine Nicht-Rassekatze wert. Ich kenne bis jetzt niemanden, der all das macht, was ein seriöser Züchter für seine Kitten tut und dann noch so ein Gutmensch ist und die Kitten weit unter der Selbstkostenpreis abgibt.

Dann liegen Welten zwischen einer kostengünstigen Aufzucht mit Abgabe mit 8 Wochen und Billigfutter. Immer wieder liest man hier von Kitten, die mit 8-9 Wochen nur 500g wiegen. Da wurde wirklich an allem gespart, was man den Kitten zugute kommen lassen sollte. Und so was ist für mich echter Rassismus, denn dann ist einem so ein kleines Hauskätzchen einfach nichts wert.
 
  • Zucht ist Rassismus??!!??? Beitrag #36
Einen Wurf Mischlingskitten gesund und gewissenhaft mit Tierärztlicher Betreuung usw großzuziehen kostet genausoviel wie die Aufzucht eines Kittens mit Papieren.

Im Grunde hast du da völlig recht ...

Und auch den hohen Preis für Rassetiere teilweise mit diesen Papieren zu rechtfertigen ist in meinen Augen Augenwischerei.
Aber hier hast du den Denkfehler: denn wenn man es absolut richtig macht, wäre die Aufzucht eines Mischlings-Wurfes genauso teuer, wie die von Rassekatzen. Und nicht, so wie du es dar stellst: man könnte Rassekatzen genaus günstig wie Mischlingskatzen aufziehen.
(Gut, dabei lasse ich jetzt so Aspekte wie Anschaffung und Deckgebühr mal außen vor).

Und bedenke bitte: die Kosten beginnen nicht erst mit der Aufzucht des Wurfes ... sondern weit vorher, wenn ich anfange bei den Eltern und Großeeltern Gesundheitstests durchzuführen usw.
 
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  • Zucht ist Rassismus??!!??? Beitrag #37
Aber Gesundheitstest usw haben ja nunmal nix mit irgendeiner Rasse zu tun. Auch von Mischlingstieren könnte man eine Ahnentafel erstellen und nur mit nachweislich gesunden Tieren züchten.
Ich meinte ja, dass es genausoviel kostet wenn man einen Wurf Mischlinge gut ung seriöos aufzieht wie einen Rassewurf. Nur leider macht das so gut wie niemand. Und zwar weil irgendwann mal suggeriert wurde, dass die Papiere den Ausschlag geben. Warum auch immer. Leute geben keine hunderte Euro für ein gesund und vorbildlich aufgezogenes Kätzchen aus. Sind plötzlich Papiere dabei, dann kaufen die selben Leute ein Kitten.
papiere haben nichts mit Biologie oder sowas zu tun. Irgendjemand hat halt irgendwann mal bestimmt, dass man solche Papiere haben muss.
Ich habe nichts gegen seriöse Rassezüchter und finde dass egal welches Tier nach besten Möglichkeiten aufgezogen werden muss und jedes Tier so teuer sein sollte, dass niemand sich mal eben so spontan ein Tier anschafft. Aber diese elitäre papierfuchtelei geht mir tierisch auf die Nerven. Wenn ein Tier BKH Eltern hat, dann ist das Kitten auch eine BKH oder je nach dem. Nur durch weglassen von einem Stück Papier ändert sich weder Abstammung noch genetische Veranlagung des Tieres.
Und wenn ich mir dann auf Ausstellungen die armen Tiere in kleinen Käfigen anschaue, an denen herumfrisiert und gezupft wird und mit ihren hochklassigen Papieren gewedelt wird, frage ich mich ernsthaft, ob diese Rassezüchter wirklich soviel von den Tieren verstehen.
Von solchen Züchtern würde ich mir niemals ein Tier kaufen, nachdem es stundenlang zur Schau gestellt und in einen Käfig gesteckt wurde. Und das regelmäßig.

Ausserdem wurden viele Leiden erst durch gezielte Zucht hervorgebracht, weil der Mensch sich ja sein Rasseideal ausdenkt. Auch solche Tiere haben Papiere und Ahnentafeln, haben aber rein gar nichts mit guter Tierhaltung zu tun. Und sogenannte Qualzuchten aus den Statuten der elitären Züchtervereine zu verbannen oder zu verbieten ist ja oft sehr schwer.
 
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  • Zucht ist Rassismus??!!??? Beitrag #38
Dennoch wird man auch die nicht für die von Dir genannten 35€ im Monat halten können, und von Tierarzt Kosten rede ich dabei noch nicht mal
Meine Rechnung war doch inkl. Tierarzt?

Dann nochmal ausführlichst:

- Tiervollkrankenversicherung inkl. 40,- Impfungen pro Jahr (siehe Uelzener Versicherung) ==== 20,-
- 15 Dosen Billigfutter a 400 gr + Billig Trockenfutter ==== 10,-
- Billiges Klumpstreu = 5,-
---------------------
ca. 35,- für eine Katze, bei schlechter Ernährung

War diese Woche erst im Lidl wo jemand vor mir ca. 8 Paletten Billigfutter dass grad im Angebot war, gekauft hat :D (ich meine 19 Cent/400 gramm, kann mich aber auch irren, weil ich es nicht kaufe)
Das mit der Ernährung hab ich immer dazu geschrieben, gute Ernährung kostet pro Katze ca. das fünffache. Meine Kitten fressen mir grad die Haare und das Macs vom Kopf ;)

(ich nutz Premiere Excellence als Streu und komm bei 2 Katzen auf 10,- Kosten im Monat, wird wohl auch billiger gehen)
Klar, einmalige Sachen wie Kratzbaum (hab ich für 20,- einen XXL, Katzenklo (2x10,-), Schaufeln, Spielzeug, muss man auch holen. Kastration einmalig 70,- muss man auch selber zahlen.
 
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  • Zucht ist Rassismus??!!??? Beitrag #39
Ich meinte ja, dass es genausoviel kostet wenn man einen Wurf Mischlinge gut ung seriöos aufzieht wie einen Rassewurf. Nur leider macht das so gut wie niemand. Und zwar weil irgendwann mal suggeriert wurde, dass die Papiere den Ausschlag geben.

Nein - der Grund, warum niemand das tut, ist der, dass kaum jemand 600 Euro oder mehr für eine Katze bezahlen würde, die aussieht wie eine Hauskatzen ... oder jeder X-beliebige Feld-Wald-Wiesen-Mischling! Daran würden auch Papiere nichts ändern!

Aber diese elitäre papierfuchtelei geht mir tierisch auf die Nerven. Wenn ein Tier BKH Eltern hat, dann ist das Kitten auch eine BKH oder je nach dem. Nur durch weglassen von einem Stück Papier ändert sich weder Abstammung noch genetische Veranlagung des Tieres.
Was du hier wohl nicht verstehen willst, ist die Tatsache, dass Papiere und die Rassebezeichnung erst mal eine rein rechtliche Sache sind. Das hat nichts mit "Wertung" oder "Bewertung" zu tun. Ein Tier wird nicht wertvoller durch Papiere ... es wird nur - rein rechtlich - dadurch zum Rassetier.
 
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  • Zucht ist Rassismus??!!??? Beitrag #40
Solche Begriffe wie "Rassismus" in Verbindung mit Tierhaltung zu bringen ist ohnehin Frevel.
Da braucht man auch gar nicht drüber zu diskutieren.

500-1000 Euro alleine für die Anschaffung sind einfach ne ganz andere Liga (klar sind die auch berechtigt, weil Aufzucht auch Geld kostet, stellt ja keiner in Frage dass das teuer ist), aber ich sehs halt nicht als "Pflicht" aus idealisitischen Gründen :p

Aber gerade der Anschaffungspreis ist doch das geringste was an Kosten anfällt, wenn man sich ein Haustier zulegt. Daraufhin kann man notfalls auch sparen, wenn man es nicht "so dicke hat".

Ich habe auch "nur" zwei Hauskatzen - natürlich aus dem Tierheim und nicht von einem Vermehrer, aber was glaubst du was mich meine zwei Lieblinge in manchen Monaten kosten? Da wird dieses nicht gefressen oder jenes nicht mehr so gerne. Schon wird was neues bestellt - auch bei Nichtrassekatzen sollte man darauf achten, dass sie nur hochwertige und gesunde Nahrung bekommen.
Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt, Versicherungen usw. - solche Dinge gehen dann ins Geld.
Da ist es doch egal ob du eine Rassekatze hast und irgendwann mal 700 oder 800 Euro bezahlt oder ein Tierheim Kätzchen für 100 Euro.

Ahnentafel von Nichtrassekatzen zu erstellen stelle ich mir kompliziert vor, gerade bei den kleinen Wildlingen im Tierheim, die von Streunern abstammen, ist der Herr Vater oft unbekannt ;-)
Laß mich aber gerne belehren, wenn es anderes sein sollte.
 
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