Moni, die Frage ist, aus welchen Gründen man die Schonkost gibt.
Wenn es besonders Magen/Darm schonend sein soll, fährt man wirklich mit dem gekochten Huhn am besten.
Ich habe in den 3 Monaten mit Mailos Durchfall hier einiges getestet.
Barf oder gekochtes Huhn gab die besten Ergebnisse. Das liegt an dem, was jeder Barfer kennt: Pures Fleisch ergibt wenig Output, weil der Körper fast alles verwerten kann. Weniger Output heißt weniger Belastung im Darm, weniger Flüssigkeitsverlust durch den DF.
Die Verdauung des gekochtem Hühnchenfleisch im Magen ist auch einfacher, weil Hühnchen leicht verdaulich ist und das Kochen wie "Vorverdauen" wirkt.
Brätst du allerdings mit Butter, wirkt die Butter, wie von Bianca so schön gesagt, wie eine Bobbahn. Butter gibt man normalerweise bei Verdauungsproblemen und damit die Haare besser raus flutschen.
Über die Verwendung von gekochten und gestampften Kartoffeln gibt es unterschiedliche Aussagen. Normalerweise kann eine Katze so etwas nicht verdauen. Getreide, Gemüse und Obst sind lediglich Ballaststoffe, die ebenfalls dafür sorgen, dass es besser rutscht. Was bei DF eigentlich nicht so gewünscht ist.
Manche dagegen sagen, Kartoffelbrei wirkt stopfend.
Ich habe mich auf die Aussage von Imanos Züchterin verlassen, die auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken kann und mit gestampften Kartoffeln keine guten Erfahrungen gemacht hat. Sie empfahl mir auf Kartoffelbrei lieber zu verzichten.
Den Flüssigkeitsverlust kann man am besten ausgleichen, in dem man das Kochwasser auch mit verfüttert.
Bei meinen war das enorm beliebt.
Und ich würde immer etwas für die Darmflora geben.
Wenn es um Erkrankungen der Galle und Bauchspeicheldrüse geht, würde ich lieber jemanden fragen, der damit Erfahrung hat.
Allerdings habe ich dazu hier auch schon oft gelesen, dass bei der Ernährung am besten mit Barf auf diese Probleme eingehen kann.
Bei Muggel halte ich es aber erst einmal für wichtig, dass er überhaupt frisst.
Ach Luvos... das hatte hier keine Chance.
