Geteilte Meinung über Katze aus Spanien

Diskutiere Geteilte Meinung über Katze aus Spanien im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo, ich habe mich ja entschlossen, für Shina einen Gefährten zu holen. Natürlich habe ich zuerst in Deutschland gesucht, im örtlichen...
  • Geteilte Meinung über Katze aus Spanien Beitrag #1
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ShinaOthello

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Hallo,

ich habe mich ja entschlossen, für Shina einen Gefährten zu holen. Natürlich habe ich zuerst in Deutschland gesucht, im örtlichen Katzenhilfeverein gibt es zur Zeit nur Freigänger. Dann bin ich auf Spanien und die Tötungsstationen gestoßen. Das war für mich ein überzeugendes Argument, eine Katze aus Spanien zu holen.
So. Dann hab ich im Internet ein bisschen gesucht, was andere davon halten. In anderen Foren haben viele User die Meinung, dass das absolut verwerflich ist. Dass damit das System nur unterstützt wird. Also mit jeder Katze, die aus einer Tötungsstation gerettet wird, gibt es automatisch eine Straßenkatze mehr. Und in Deutschland gibt es doch auch so viele Katzen, die Hilfe brauchen. Man soll doch bitte eine Katze aus Deutschland zu sich holen, und die Katzen in Spanien lieber kastrieren.

Und es gab noch oft das Argument, dass die Katze den Besitzer aussuchen muss, und das klappt bei einer Auslandskatze nicht…

Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich keine arme arme Katze aus Deutschland zu mir hole.

Aber das ist doch eigentlich Quark oder? Der Kater, den ich jetzt bekomme, ist doch auch arm dran. Oder? Ist es nicht egal, welche arme Katze man holt? Hauptsache eine arme Katze gerettet? Egal woher?

Ich verstehe nicht, warum manche Menschen da so hart urteilen.
Versteht ihr das?
 
  • Geteilte Meinung über Katze aus Spanien Beitrag #2
Da gibt es leider zwei extreme Fronten. Mir ist das egal, ich habe 3 Deutsche und eine Griechin. Für mich ist Katze Katze, nur kommt für mich immer nur ein Tierschutztier in Frage. Egal woher. ;-)
 
  • Geteilte Meinung über Katze aus Spanien Beitrag #3
Hallo Eve,

ich habe es ganz genau so gemacht. Ich war auf der Suche nach einem Kumpel für unseren Kater, da er mit unseren beiden Mädels nicht so richtig raufen kann. Unsere "alten" Drei sind aus dem selben Tierheim in unserer Nähe. Aber weder dieses, noch andere Tierheime in der Nähe, hatten eine geeignete Wohnungskatze in der Vermittlung.

In einem Verein, der Katzen aus Spanien vermittelt fand ich dann unseren Wunschkater, der sich schon auf einer Pflegestelle in Deutschland befand. Der kleine Mann lebt jetzt seit Dezember bei uns und passt hervorragend in unsere Truppe. Ein schlechtes Gewissen habe ich nicht.

Er hat aber auch Milben, Giardien und eine Erkältung mitgebracht und dieses auf unsere anderen Katzen übertragen. Die Behandlung (aller Katzen) ist bis jetzt noch nicht abgeschlossen. Dieses nur als Hinweis, dass man auch Pech haben kann und nicht unbedingt alles glatt läuft. Ich war doch etwas naiv, denn damit habe ich nicht gerechnet.

Grüße
Bettina
 
  • Geteilte Meinung über Katze aus Spanien Beitrag #4
Ich finde, das muss jeder für sich selbst wissen und entscheiden.
Ich z.B. habe bis auf einen Pflegekater, der bei uns hängengeblieben ist keine Tierschutz Tiere, sondern Rassekatzen (das wäre dann das zweite Diskussionsthema ;-)), aber ich mache PS und ich habe mich entschieden da Tiere hier aus Deutschland aufzunehmen, die hier auf der Straße sitzen. Ist aber für mich eine persönliche Entscheidung und wenn andere den Auslandstierschutz unterstützen wollen, dann ist das für mich auch ok.

Mein Mum hat z.B. auch eine Griechin.

Er hat aber auch Milben, Giardien und eine Erkältung mitgebracht und dieses auf unsere anderen Katzen übertragen. Die Behandlung (aller Katzen) ist bis jetzt noch nicht abgeschlossen. Dieses nur als Hinweis, dass man auch Pech haben kann und nicht unbedingt alles glatt läuft. Ich war doch etwas naiv, denn damit habe ich nicht gerechnet.

Wenn der Kater aber schon hier auf einer PS war, dann hat das ja im Prinzip nichts damit zu tun, dass er aus dem Ausland kommt. Wenn ich Straßenkatzen aus Deutschland aufnehme, dann können die ja auch alles mögliche haben. Es liegt dann an mir als PS das zu eleminieren bevor ich die Tiere vermittel.
Leider ist es manchmal so, dass man gewisse Sachen auch gar nicht sieht. Bei den Milben habe ich zumindest gehört, dass sie sich durch den Umzugsstress explosionsartig vermehren können und man sie vorher gar nicht wahrgenommen hat. Weiß ich aber nicht sicher. Toi, toi, toi, bisher noch keine gehabt. Bei Giardien und Erkältung weiß ich aber sicher, dass sich eine Symptomatik auch erst zeigen kann, wenn die Tiere dem Umzugsstress ausgesetzt sind und man vorher wirklich nichts bemerkt hat.
Waren die Tiere aber schon auf der PS krank, dann hat diese nicht verantwortlich gehandelt.
 
  • Geteilte Meinung über Katze aus Spanien Beitrag #5
Das mit den Milben und Giardien kann dir auch mit einer Katze aus einem deutschen Tierheim passieren. Ich habe selbst drei Katzen aus dem Auslandstierschutz und für mich gibt es diese Grenzen nicht. Ich kann aber auch verstehen, dass Menschen die aktiv im Tierschutz sind und das ganze Elend hier sehen, zu so einem harten Urteil kommen können.

Das Problem hier sind die ganzen halbwilden Streunerkatzen, die sich immer weiter vermehren. Viele Vereine kastrieren aus Verzweiflung noch hochträchtige Mutterkatzen, weil die scheuen Babies kaum jemand möchte und sie ewig lange im Tierheim oder auf der Pflegestelle sitzen. Wenn du eine Katze aus dem Ausland nimmst und die sind meist zahm, verschlimmerst du deswegen nicht das Katzenproblem hier.

Ich würde dir aber raten nach einer Katze zu schauen, die schon hier auf einer Pflegestelle ist. Wichtig ist dass sie vom Charakter zu deiner Katze passt.

Hauptsache du gehst nicht zum Vermehrer oder kaufst eine Katze über Ebay o. ä.
 
  • Geteilte Meinung über Katze aus Spanien Beitrag #6
Der Verein in dem ich Pflegestelle bin kümmert sich hauptsächlich um Tiere aus Sardinien. Um Deutsche auch aber hauptsächlich im Ausland.
Viele verteufeln das weil es in Deutschland genug Streuner gibt und Tiere die ein Zuhause brauchen. Aber ich persönlich sehe da keinen Unterschied. Katze ist Katze ob nun aus Deutschland oder woanders her. Alle haben sie dasselbe Recht auf Hilfe, auf Liebe und Fürsorge.
 
  • Geteilte Meinung über Katze aus Spanien Beitrag #7
ich verstehe die Einstellung lieber eine Katze aus dem eignene Land schon.
für die Spanier, Griechen... ist es praktisch, da kommen die deutschen Tierschützer und kümmern sich ums Problem, warum sollen sie dann noch etwas tun oder gar Geld investieren (überspitzt ausgedrückt) und dabei gibt es hier bei uns genug Elend um das wir uns kümmern können.

Das gibt es aber nicht nur im Tierschutz sondern auch in anderen Bereichen. Ich persönlich unterstütze auch lieber Projekte hier in unserem Umfeld oder eben wenn es um humanitäre Hilfe geht in Katastrophengebieten.
 
  • Geteilte Meinung über Katze aus Spanien Beitrag #8
Ich habe einen Kater aus Portugal. Dieser kam in der 6ten Lebenswoche, mit seinen Geschwistern, in Berlin Tegel an.
Die Kitten sollten sofort aus der Tötungsstation raus und sofort zu den zukünftigen Besitzern.
Beide Geschwister haben keine Woche in Deutschland überlebt. Unser Diego hat nur überlebt, weil wir Samstagnacht zum Tierarzt gerast sind. Schwere Magen/Darmerkrankung, Flöhe, Milben und verstopfte Analdrüse. Er war lange in Behandlung.
Er ist ein gaaaanz toller Kater geworden. :-D
Die Tierschutzorganisation gibt es nach diesem Vorfall nicht mehr.
Die Besitzer der verstorbenen Kitten haben dafür gesorgt.

Dann wollte ich einen Kater aus Spanien bei uns aufnehmen (PS) Laut Beschreibung ein kleiner, liebebürftiger Mann. Kommt mit allen Tieren klar. sehr verschmust.
Fakt war: Scheu,krank( alle Zähne mussten gezogen werden), war Freigänger und konnte Kleinkinder nicht leiden. Biss grundlos einer 2jährigen ins Gesicht. Nach diesem Vorfall haben wir ihn der Organisation übergeben.

Fazit
Ich liebe den kleinen Portiesen abgöttisch. Er ist bezaubernd, klasse toll. Ich möchte ihn nicht missen.
Aber wir hatten Glück. Die Katzen werden alle so toll beschrieben, aber die Realität kann anders aussehen.
Diego war aus einem privaten Tierschutz. Alle Arztrechnungen wurden von uns bezahlt.
Er war jeded Cent wert, aber ehrlich, hätte ich gewusst was auf uns zukommtan schlaflosen Nächten und Tränen ohne Ende, hätte ich es nicht gemacht.
 
  • Geteilte Meinung über Katze aus Spanien Beitrag #9
Aus eigerer Erfahrung kann ich folgendes berichten:
Kater aus Spanien, Tötungsstelle, auf Pflegestelle in Deutschland. Kam zu mir, hatte ständig kleine Infektionen, musste uns nach 4 Monaten wegen FIP verlassen. Was sich so schnell und kühl herunterschreibt, kann kaum widergeben, wie wir gelitten haben, wie viele Tränen wir vergossen haben und wie tief der Schock saß (bei Wunsch etwas ausfühlicher nachzulesen in der Albumsbeschreibung zu Clooney).

Frag mal Schischa. Er hatte auch vor kurzem eine Spanierin. Bei ihm verlief der Absturz noch schneller. Innerhalb von 2 Wochen ging es steil bergab.

Jetzt habe ich einen Kater aus Rumänien, auch er war schon auch auf einer deutschen Pflegestelle. Bisher kleine Wehwehchen und Ohrmilben, vermutlich auch mal Würmer, aber nichts tragisches (schnell auf Holz klopfen). ;-)
Und - ich suche nach einem passenden Zweitkaterchen, vorzugsweise aus Deutschland, aber wenn mein Herz spicht, dann ist auch anderes möglich.

Fakt ist, ein Tier aus dem Ausland ist mit großer Wahrscheinlichkeit mehr Keimen, fremden Erregern und Stress ausgesetzt als einfache Bauernhofwildchen von nebenan. Es kann gut gehen - oder auch nicht. Die Tortur, die Auslandskatzen oft hinter sich haben, bis sie mind. auf einer deutschen Pflegestelle eintreffen, wird ihr Immunsysthem bis zum Äußersten belasten. Und für Machne ist es dann einfach zu viel.

Ich wünsche dir Glück, ein gutes Auge und gutes Händchen bei der Auswahl.
 
  • Geteilte Meinung über Katze aus Spanien Beitrag #10
Abgesehen von der eigentlichen Thematik (wir haben unsere Streunerkinder von einer hiesigen Katzenhilfsorganisation) frage ich mich vor allem eines:

Natürlich habe ich zuerst in Deutschland gesucht, im örtlichen Katzenhilfeverein gibt es zur Zeit nur Freigänger. [...] Dann bin ich auf Spanien und die Tötungsstationen gestoßen. Das war für mich ein überzeugendes Argument, eine Katze aus Spanien zu holen.
Wenn Du keinen Freigänger haben möchtest, wieso nimmst Du dann eine Straßenkatze? Das ist doch auch ein Freigänger? Der sich damit schwer tun wird eingesperrt zu sein?
 
  • Geteilte Meinung über Katze aus Spanien Beitrag #11
Ich habe eine griechische Strassenkatze, eine Katze die bis zu ihrem 5. Lebensmonat wild auf einem deutschen Campingplatz gelebt hat und eine Katze, die mit ca. 12 Wochen auf einem DHL Gelände gefangen wurde. Alle 3 sind glücklich mit reiner Wohnungshaltung und Balkonnutzung. Dass Straßenkatzen unbedingt Freigang brauchen ist totaler Quatsch.
 
  • Geteilte Meinung über Katze aus Spanien Beitrag #12
Ich habe eine griechische Strassenkatze, eine Katze die bis zu ihrem 5. Lebensmonat wild auf einem deutschen Campingplatz gelebt hat und eine Katze, die mit ca. 12 Wochen auf einem DHL Gelände gefangen wurde. Alle 3 sind glücklich mit reiner Wohnungshaltung und Balkonnutzung. Dass Straßenkatzen unbedingt Freigang brauchen ist totaler Quatsch.

Das kann ich unterschreiben.
Bei uns im Verein sind die Katzen auch von Höfen, Straßen usw und die wenigsten wollen noch raus.
 
  • Geteilte Meinung über Katze aus Spanien Beitrag #13
Dass Straßenkatzen unbedingt Freigang brauchen ist totaler Quatsch.
Tatsache ist aber doch dass sie bisher Freigang hatten und man ihnen den jetzt nimmt.
Nichts anderes ist doch auch bei den deutschen Tierschutzkatzen der Fall, die von den Tierheimen bzw. Pflegestellen als "Freigänger" bezeichnet werden?

Ich hab live erlebt wie unsere gelitten haben als sie nicht raus durften. Irgendwann waren sie kurz davor zu resignieren. Was macht Euch so sicher zu wissen dass früher freilebende Katzen nichts vermissen und nicht leiden?
 
  • Geteilte Meinung über Katze aus Spanien Beitrag #14
Meine Gigia war 5 Jahre Straßenkatze und sie geht nicht raus. Sie möchte es gar nicht. Setzt man sie raus schreit sie bis sie wieder drin ist. Ist die Tür auf geht sie auch nicht raus.

Klar gibt es auch Katzen die den Freigang einfordern aber viele haben auch genug davon.
 
  • Geteilte Meinung über Katze aus Spanien Beitrag #15
Ich denke, dass ich ganz gut beurteilen kann, ob meine Katzen sich wohl fühlen.

Wir haben mal einen ehemaligen Stallkater mit nach Hause genommen, der verletzt war und mit dem wir beim Tierarzt waren. Er sollte ein paar Tage nicht nach draußen in den Dreck. (aufgeplatzte, genähte Pfote). Wir haben ihn abends mit Nachhause genommen und morgens um 6.00 Uhr wieder zum Stall gebracht. Er hat die ganze Nacht herzzerreissend geschrien und wollte unbedingt aus dem Kippfenster raus. Den hätte man nicht einsperren können.

Unser Sternchen Captain Ahab stammt von dem gleichen Hof und der hat seine letzten 1,5 Jahre sehr zufrieden bei uns verbracht. Er hatte die Schnute voll von Kälte, Nässe, Dreck, katzenjagenden Hunden und Prügeleien. Er war der zufriedenste Kater der Welt.

Und wenn ich meine Taiga (die deutsche Campingplatzkatze) betrachte, wie sie sich auf den kuscheligsten Plätzen räkelt, nee, wenn die sich nicht wohlfühlt, weiß ich's auch nicht.

Natürlich gibt es Katzen, ob deutsch oder ausländisch, die sich nicht wohlfühlen würden aber ich denke, das sind die Wenigsten.
 
  • Geteilte Meinung über Katze aus Spanien Beitrag #16
Ich denke, dass ich ganz gut beurteilen kann, ob meine Katzen sich wohl fühlen.
Bezüglich der eigenen Katzen sicherlich, da sollte das schon so sein.
Aber da 'ne grundsätzliche Aussage zu treffen finde ich schon sehr gewagt. Wenn's wirklich egal wäre, dann gäbe es doch solche Ausdrücke wie "Freigänger" garnicht.

Natürlich gibt es Katzen, ob deutsch oder ausländisch, die sich nicht wohlfühlen würden aber ich denke, das sind die Wenigsten.
Ich glaube eher dass von denjenigen Katzen, die früher draussen in Freiheit gelebt haben, nur die allerwenigsten sich wohl fühlen wenn sie den Rest ihres Lebens eingesperrt leben müssen.
Man weiss es nicht.

Die im Tierheime wissen das übrigens auch nicht, zumindest kenne ich kein Tierheim mit Freigang für die Katzen. Die Pflegestellen merken es natürlich meistens schon ob 'ne Katze unbedingt rauswill oder nicht - da gibt's auch häufig entsprechend Freigang.
 
  • Geteilte Meinung über Katze aus Spanien Beitrag #17
Ich habe ja hier auch 5 Spanier rumhüpfen:-D

Die kommen alle von ANAA und ich kann diese Orga nur empfehlen.



Alle 5 waren bei Übernahme kerngesund, auf FIV und FeLV getestet, kastriert, gechippt und hatten weder Milben noch sonstwas.;-)

Die anderen 4 sind deutsche Notfellchen, 3 kommen vom Katzenschutzbund Köln und Molly war ein Scheidungsopfer, die zufällig aber auch auf der deutschen ANAA-Pflegestelle gelandet war.

Freigang fordert übrigens hier niemand ein, obwohl so einige ursprünglich "von draußen" kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Geteilte Meinung über Katze aus Spanien Beitrag #18
Ich hab zwei deutsche Katzen und suchte eine passende Nr.3. ich habe hier nichts gefunden, dafür aber einen ganz tollen Spanier. Er kam über eine sehr empfehlenswerte Orga aus München und war dort auch schon auf PS. Es war schon vor dem Umzug bekannt, dass er Struvit hat. Ich wusste also auf was ich mich einlasse und bis auf eine Erkältung vor kurzem war bisher mit ihm alles ok.

Milkys Orga hat in meinen Augen einen tollen Leitsatz: Tierschutz kennt keine Grenzen.
Manch einer sieht das sicherlich anders, was ich auch völlig ok finde, aber selbst hier in Deutschland verstehen die Menschen die Problematik teilweise nicht. In den anderen Ländern ist es noch viel schlimmer und warum nicht einem Tier aus der Tötung ein Zuhause geben, bis dort endlich ein Umdenken stattfindet? Ohne die Hilfe des deutschen Tierschutzes wird das sicherlich nicht passieren.
 
  • Geteilte Meinung über Katze aus Spanien Beitrag #19
Milkys Orga hat in meinen Augen einen tollen Leitsatz: Tierschutz kennt keine Grenzen.

So sehe ich das auch und mir ist eigentlich völlig schnuppe, welche "Nationalität" meine Katzen haben.
Es waren alles Notfellchen und nur das zählt für mich.
 
  • Geteilte Meinung über Katze aus Spanien Beitrag #20
Ob eine Katze Freigang möchte oder nicht kann man nur sehr individuell beurteilen. Bei ninabellas Taiga habe ich auch den Eindruck, sie ist froh endlich nicht mehr um Futter und andere Ressourcen kämpfen zu müssen. Für eine kleine Katze draussen ist es überhaupt nicht leicht sich an den Futterstellen draussen zu behaupten. Nicht umsonst fressen sie auf ihrer Pflegestelle, als wenn es kein Morgen mehr gäbe.

Bei Lina von den Notfellchen OS-Land ist es ähnlich, sie lässt auch keinen Futterkrümel verkommen. Sie drängt aber auch sehr nach draussen, Kälte usw. stört sie überhaupt nicht. Ein Balkon oder Terrasse würde ihr aber reichen. Ganz anders Preto, er sollte in den Freigang vermittelt werden, hatte aber Angst vor draussen. Ich weiss nicht was er als Baby erlebt hat, aber es war sicher große Angst, die kann er bis heute nicht ganz überwinden. Ob eine Katze draussen gefunden wurde, sagt nicht viel aus ob sie auch wieder nach draussen möchte. Das kann man nur durch Beobachtung feststellen, manche Katzen die unbedingt raus wollten, wollen das im Alter gar nicht mehr und manche Jungkatzen lernen erst mal den Geschmack der Freiheit kennen und möchten dann gerne Freigänger sein. Die Beurteilung bei Jungkatzen finde ich fast unmöglich, deswegen möchte ich bei Katzen, die von draussen kommen, mindestens einen vernetzten Balkon oder Terrasse.
 
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