ja also gegen
leukose sind meine auch geimpft.muss auch jährlich aufgefrischt werden.
Meine TÄ meinte wenn die katzen draussen wären wäre es nicht so schlimm weil sie regelmässig in kontakt kommen mit den Viren.aber da meine ja in der Wohnung sind, ist e sso gefährlich mit dem Kazenschnupfen

weiss nicht muss mich bis Mitte März entscheiden...tendiere aber schon zur jährlichen impfung da meine ja mit Pfitzer Impfstoff geimpft wurden und dieser schwach sei und daher jährlich aufgefrischt werden sollte..
hab einfach zuviel angst wenn sie katzenschnupfen bekommt würde ich mir immer vorwürfe machen..
Oh man, das tut schon weh, es nur zu lesen. Wie kann man so ein Mist erzählen?
Erst einmal zur
Leukose:
Leukose ist vor allem für Jungtiere gefährlich, je älter sie werden, desto widerstandsfähiger werden sie gegen eine Leukoseinfektion. Daher sollten diese Impfung nur freilaufende Katzen unter einem Jahr erhalten, und dies auch nur nach einer Blutaustestung auf
FeLV.
90% aller Katzenwelpen infizieren sich im Alter von unter 3 Wochen mit
Leukose. Im Alter von einem Jahr beträgt die Rate nur noch unter 15% (Prof. Ronald Schultz, Universität Wisconsin).
Danach ist die selbst erworbene Immunität viel wirksamer als die durch die Impfung induzierte.
Katzen, die in Dauerkontakt mit Virusausscheidern stehen, können trotz Impfung erkranken.
Auch gibt es keine wissenschaftlichen Untersuchungen über die Dauer des Impfschutzes. Empfehlungen von Pharmaherstellern sind daher rein willkürlich und wissenschaftlich nicht nachgewissen.
Es ist also keineswegs klar, ob der Impfschutz nach einem Jahr abläuft.
Die Gefahr eines Impfsarkoms ist viel größer als die Gefahr einer Ansteckung.
Bzgl. der Katzenseuche und des Katzenschnupfen gibt es sehr wohl eine wissenschaftliche Untersuchung. Eine der wichtigsten ist von Fred W. Scott von der Cornell Universität.
Er untersuchte die Dauer des Immunschutzes durch Impfungen gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen über einen Zeitraum von bis zu 7,5 Jahren.
Die Katzen erhielten als Welpen mit acht und mit zwölf Wochen eine Grundimmunisierung und wurden danach nie wieder geimpft. Sie wiesen noch siebeneinhalb Jahre später, als sie den Erregern ausgesetzt wurden, einen guten Immunschutz auf. Der Schutz gegen Katzenseuche erwies sich als praktisch hundertprozentig, der Schutz gegen Herpes- und
Calicivirus betrug 52, resp. 63 Prozent.
Die Schnupfen-Impfung verhinderte nicht vollständig die Erkrankung, doch dies ist bei frisch geimpften nicht anders.
Die Katzenschnupfen-Impfung kann die Ansteckung oft nicht verhindern, sie mildert aber ganz entscheidend den Krankheitsverlauf.
In der ungeimpften Kontrollgruppe dieser Studie erkrankten die Tiere sehr schwer.
Scotts Schlußfolgerung: "Die Impfstoffhersteller sollten ihre Vakzinen auf die längere Dauer des Immunschutzes hin testen und in ihren Empfehlungen auf dem Beipackzettel eine realistischere Dauer des Immunschutzes angeben." (Feline Practice, Juli/August 1997; und Journal of Veterinary Research, Mai 1999; verwendet wurde in dieser Studie Fel-O-Vax von Fort Dodge Laboratories).
Bei einer Impfung ist es auch egal, ob es sich um eine Wohnungskatze oder einen Freigänger handelt. Die Impfung wirkt bei beiden gleich.
Der einzige Unterschied wäre, dass ein Freiläufer evtl. mehr Katzenschnupfenerregern ausgesetzt ist als einer Wohnungskatze. Sie kann sich eher mit Viren infizieren, gegen sie nicht geimpft ist. Denn die Katzenschnupfenimpfung bietet keinen vollständig den Schutz gegen alle Viren. Da diese sehr stark mutieren (
http://www.laboklin.de/pdf/de/news/laboklin_aktuell/lab_akt_1303.pdf), nützt auch die Wiederholung der Katzenschnupfenimpfung nichts.