Ich könnte dir aus dem Stehgreif einige "Einzelhaltungsopfer" aus meinem Bekanntenkreis benennen, die ganz klar Verhaltensauffälligkeiten zeigen.
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Kann ich auch, und zwar von mir selbst!:-o
Zu meinem allerersten Kater war ich ja gekommen, weil ihn mein Hund damals beim Spaziergang im Gestrüpp aufgestöbert hatte.
Keine Frage, dass ich das hilflose, wimmernde Bündel dann nach Hause geschleppt und mit der Flasche aufgepäppelt hatte...Ansonsten hatte ich null Ahnung von Katzen.
Zu meinem Leidwesen muss ich gestehen, dass ich das Tierchen geschlagene 3 Jahre alleine ohne kätzische Gesellschaft gehalten habe.:shock: In allen "einschlägigen" Katzenbüchern stand damals drin, Katzen wäre Einzelgänger und sogar mein damaliger
Tierarzt bestätigte mir dieses. (Das ganze ist jetzt 30 Jahre her, muss ich dazusagen)
Der Kater zeigte eigentlich für mein damaliges Empfinden keinerlei "Auffälligkeiten".
Beissen und Kratzen in Arme und Zehen fand ich als "katzentypisch". Das Hochklettern an Gardinen ebenso. Und das Ausbuddeln von sämtlichen Zimmerpflanzen..
Heutzutage weiß ich, dass sich der arme Kerl fürchterlich gelangweilt haben muss. Er hatte zwar den Hund als "Gesellschaft", mit dem er sich sehr gut verstand, aber eben niemanden, der seine Sprache sprach.
Erst als nach und nach und nach kätzische Gesellschaft einzog, wusste ich, was er bis dahin vermisst hatte...Das Kerlchen ist regelrecht aufgeblüht, als er endlich auf kätzische Art und Weise spielen und toben und kuscheln konnte, und sämtliche "Unarten" waren ab sofort vergessen.